Produktbild: Sanssouci war nicht mehr frei

Sanssouci war nicht mehr frei Roman | Mit einem Vorwort von Hera Lind - »Mir hatte beim Lesen der Atem gestockt.«

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

55672

Erscheinungsdatum

02.09.2024

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2897 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426448861

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

55672

Erscheinungsdatum

02.09.2024

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2897 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426448861

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  • Bewertung

    5/5

    05.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eindrucksvolle Familiengeschichte

    Hier hat die Autorin sehr eindrucksvoll ihre Familiengeschichte geschildert. Am Anfang steht eine große Liebe, welche die Ost-West-Teilung überwinden wollte, aber an Verrat und deren Folgen zerbrochen ist. Die Folgen: DDR-Knast Bautzen, Flucht aus Bautzen, Frauenknast Hoheneck, Drangsalierung durch die Stasi und die weitreichenden Folgen in die Leben ihrer gesamten Familie und in ihr eigens. Trotz aller negativen Einflüsse und Erfahrungen schafft es die Autorin mit großer Liebe, Neugier und offenem Herzen auf das Leben zuzugehen. Ein sehr gelungener Debütroman und absolut lesenswert

  • Bewertung

    5/5

    30.08.2024

    eBook (ePUB 3)

    Die Gewalt der DDR

    Aus West-Berlin buddeln Fluchthelfer Tunnel unter der Mauer hindurch um Menschen in die Freiheit zu bringen Zu den ersten Tunnelgräbern gehörte Dieter Hötger aus West-Berlin. Er wird erwischt und bekommt 9 Jahre Zuchthaus in Bauzen Ein Ausbruch aus Bauzen, unmöglich sagt die DDR Führung. Er schafft es eine Außenmauer zu durchbrechen undin die Freiheit zu gelangen Allerdings wird er nach neun Tagen auf der Flucht geschnappt und zu zusätzlichen acht Jahren Haft verdonnert 1972 kauft ihn die Bundesrepublik frei Es wird alles sehr plastisch erzählt und man kann sich gut in die Lage des Dieter Hötger versetzen Ich mochte das Buch

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    02.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eine sehr bewegende wahre Geschichte

    Durch den Bau der Berliner Mauer wird Dieter Hötger 1961 von seiner Frau Bettina und seinem kleinen Sohn Axel getrennt. Ein Jahr später gräbt er zusammen mit einem Freund einen Tunnel zu einem Ostberliner Keller, um Frau und Kind in den Westen zu holen. Durch Verrat erwartet sie jedoch die Staatssicherheit am Ende des Tunnels. Dieter Hötger landet im DDR-Gefängnis Bautzen II, während seine Frau in das Frauengefängnis Hoheneck gebracht wird. Beide bekommen eine lange Haftstrafe. Trotz Einzelhaft gelingt Dieter nach Jahren die Flucht. Liane Kirchner, die Enkelin des Protagonisten, beschreibt in diesem Buch die Geschichte ihrer Familie. Sie erzählt, wie durch den Tunnelbau das Leben ihrer Großmutter und ihrer Mutter mit weitreichenden Folgen aus den Fugen gerät. Und auch Axel wird nicht verschont und hat darunter zu leiden. Die Unmenschlichkeit des Staates und seiner getreuen Schergen hat die Autorin bildgewaltig in Szene gesetzt. Mehr als einmal erfasste mich das Grauen über die menschenverachtenden Methoden der Stasi. Dieser bewegende Roman beruht auf wahren Begebenheiten und beschreibt die Willkür des DDR-Regimes und seine Folgen. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Lesemaus2021

    aus Velbert

    5/5

    15.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Leseempfehlung von mir

    Bei dem Buch "Sanssouci war nicht mehr frei" von Liane Kirchner handelt es sich nicht um eine ausgedachte Geschichte, sondern um einen Tatsachenroman, der schonungslos und unverblümt die Willkür des DDR Regimes und seine Auswirkungen auf das Leben der Menschen erzählt. Der Bau der Berliner Mauer, die Methoden der Stasi und auch die Entbehrungen der Bürger in der DDR waren von je her ein großes Thema bei uns in der Familie, denn auch unsere Familie war von der Ost-West-Teilung betroffen. Der Schreibstil der Autorin hat mich unglaublich gefesselt und auch wenn mir die Ereignisse von damals immer noch sehr präsent waren, hatte ich doch teilweise einen dicken Klos im Hals. Die Grausamkeiten der Stasi erschüttern mich immer wieder aufs Neue und dürfen einfach nicht vergessen werden. Ein sehr bewegendes Buch über eine Zeit in Deutschland, die zum Glück hinter uns liegt und die sich hoffentlich nicht wiederholen wird.

  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    23.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch sollte Schullektüre werden

    Dieses Buch erschien 2024 im Droemer Verlag und beinhaltet 287 Seiten. „Mir hatte beim Lesen der Atem gestockt.“ Hera Lind Die Geschichte beginnt 1962 in Ostberlin. Brigitte atmet tief in den Bauch, denn seit Wochen gräbt Dieter, ihr Mann, von Westberlin aus einen Tunnel, um zu ihr zu gelangen und sie zu sich zu holen. Heute soll endlich der Durchbruch gelingen. In der Wohnung macht sie sich mit ihrem kleinen Sohn fluchtbereit. Plötzlich klingelt die Stasi an ihrer Haustür Sturm. Dieter gerät währenddessen am Tunnelausgang in eine Maschinengewehrsalve der Stasi… Dies ist die wahre Geschichte einer großen Liebe und spektakulären Flucht. Tief bewegend erzählt Liane Kirchner von dem Trauma, das die Gewalt und Willkür des DDR-Regimes ihrer Familie zugefügt haben. Und wir erfahren von ihrer Willenskraft, vom Sich-nicht-unterkriegen-Lassen und dem Mut, zu lieben. Schon als ich das Cover sah und den Klappentext las, ahnte ich, dass mich diese Geschichte zutiefst berühren wird. Liane Kirchner erzählt die Geschichte ihrer Familie und dem Martyrium, durch das Brigitte und Dieter gehen mussten, und das alles nur aus einer tiefen Liebe zueinander. Was musste ich schlucken und mir so manche Träne verdrücken, und das schon beim Lesen. Wie muss es da nur den Menschen ergangen sein, die es selbst erlebt haben. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen, weil es mich so sehr bewegt hat. Ich finde es richtig, dass solche Geschichten aufgeschrieben werden und immer wieder daran erinnern, wie schlimm die Stasi wirklich war. Ohne Rücksicht auf das Leben der Menschen zu nehmen! Alles wird so bildlich beschrieben, dass ich es direkt vor meinen Augen sah und mit Brigitte und Dieter litt und gehofft habe. Man kann erkennen, wie stark das Leiden war und sich bis ins Jahr 1987 zog und auch die Generationen danach noch darunter gelitten haben. Ich habe selbst in der DDR gelebt und frage mich manchmal, warum ich nicht wirklich etwas von alldem mitbekommen habe. Und wenn ich dann solche Geschichten lese, bin ich froh dass ich selbst nicht betroffen war. Und dennoch möchte ich am liebsten jede Person in die Arme nehmen und trösten. Ich musste immer wieder das Cover ansehen und auch wenn ich heute Filme aus der Zeit nach dem Mauerbau sehe, muss ich schlucken. Liane erlebt eine Zeit, die einfach kaum zu ertragen ist, schon als Leserin. Doch die Geschichte zeigt auch, wie mutig sie ist und dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Auch die Erinnerung an Helga Hahnemann war toll beschrieben. Sie war eine der wenigen, die sagen durfte, was sie dachte. Zumindest hat sie es einfach getan. Der Titel ist toll gewählt. Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter. Diese Zeit darf nicht vergessen werden. Ja, nicht alles war schlecht, aber die Arbeit der Stasi ist unentschuldbar und so vieles andere mehr... Mich hat dieses Buch zutiefst erschüttert, gerade weil eine wahre Geschichte beinhaltet. Die Autorin Liane Kirchner hat mein Herz berührt und mich wieder daran erinnert, dass es immer zwei Seiten gibt und manche Menschen einfach mehr erleiden müssen als andere. Am Ende des Buches gab es dann noch Erläuterungen der Begriffe, die vielleicht nicht allen klar sind. Teilweise war ich beim Lesen des Buches wütend, traurig, erschüttert und aufgerüttelt. Das Buch sollte im Geschichtsunterricht gelesen werden, damit auch die heutige Jugend versteht, was alles so passiert ist und mal darüber nachdenkt. Einfach unglaublich!

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  • Zum Bewerterprofil von Katrin Köber

    Katrin Köber

    Thalia Dallgow-Döberitz – HavelPark

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    5/5

    02.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Höchstinteressant

    Es ist unfassbar, was man da liest, auch auf den ersten Seiten, muss man immer wieder kurz stocken und verarbeiten. Die Tatsache, dass dies alles so passiert ist, lässt einen noch mehr schockiert zurück. Der leichte Schreibstil und die hochinteressante Geschichte sind wie ein Sog. Und dabei geht es auch darum, wie es der Familie im Nachhinein ergangen ist, mit welchen Schwierigkeiten, Problemen und Widrigkeiten sie zu kämpfen hatte. Es ist kein leichtes Kapitel der deutschen Geschichte, Liane Kirchner erzählt es eindringlich und wirklich fantstisch.

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