Produktbild: Die Kaiser von Rom
Band 15

Die Kaiser von Rom Herrscher über Volk und Reich

Aus der Reihe Fischer Forum
3

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

55239

Erscheinungsdatum

25.09.2024

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

27761 KB

Übersetzt von

Ursula Blank-Sangmeister

Sprache

Deutsch

EAN

9783104918327

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

55239

Erscheinungsdatum

25.09.2024

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

27761 KB

Übersetzt von

Ursula Blank-Sangmeister

Sprache

Deutsch

EAN

9783104918327

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    29.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Nach ihrem opulenten Bestseller „SPQR“ (senatus populusque romanus) ) in dem die Altphilologin Mary Beard über den Senat und das Volks von Rom schreibt, nimmt sie in ihrem neuen Buch „Die Kaiser von Rom“ die Lebensweise derselben unter die Lupe. Allerdings nicht als chronologisch geordnete (Kurz)Biografien sondern Blitzlichter, die auch eher unbekannte Kaiser ans Tageslicht bringen. Oder wer kennt schon Elagabal, dessen Namen einen Knoten in der Zunge verursacht? Dem werden wir im Laufe des Buches mehrmals begegnen. Prolog: Ein Gastmahl mit Elagabal Kap. 1: Ein-Mann-Herrschaft: Die Grundlagen Kap. 2: Wer ist der Nächste? Die Kunst der Nachfolge Kap. 3: Herrschaftliches Speisen Kap. 4: Im Inneren des Palastes Kap. 5: Menschen im Palast: Der Kaiser und sein Hof Kap. 6: Bei der Arbeit Kap. 7: Auszeit? Kap. 8: Kaiser im Ausland Kap. 9: Von Angesicht zu Angesicht Kap.10: „Ich glaube, ich werde ein Gott“ Epilog: Das Ende einer Ära Die Zeitspanne in der wir uns mit Hilfe von Mary Beard (und eventuell unserer Lateinlehrkräften) bewegen, sind die rund 300 Jahre von Caesar bis Alexander Severus (ermordet 235 n.Chr.). Mary Beard gibt uns Einblick in den Alltag der Kaiser, ihre gesellschaftliche Stellung, ihre Neigungen sowie ihren Lebenswandel. Auch Essgewohnheiten und so manche grausame Belustigung werden genauso dargestellt wie die ersten PR-Maßnahmen. Augustus zählt hier zu den Meistern seines Fachs. Er hat tausende Statuten mit seinem Konterfei, auf dem er niemals gealtert ist, aufstellen lassen und sein Porträt auf die römischen Münzen geprägt worden. Allerdings, so räumt die Historikerin ein, kann man sich nicht zu 100% sicher sein, dass es sich wirklich um Augustus‘ reales Antlitz handelt. Zudem sind zahlreiche Schriftstücke über die diversen Kaiser erst Jahrzehnte NACH ihrem Tod erschienen. Man darf hier durchaus den historischen Wert des einen oder anderen Text anzweifeln. Zumal zeitgenössische Schriftstücke den persönlichen Interessen des Schreiber dienen sollten. Das Interesse am antiken Rom hat im 18. Jahrhundert begonnen. Zahlreiche Reiseberichte bzw. wissenschaftliche Texte, die in dieser Zeit entstanden sind, haben naturgemäß einen anderen Fokus als heute. Trotzdem wirkt das kaiserliche Rom bis heute nach, sei es in der Wissenschaft, in der Rechtssprechung (audiatur altera pars/man möge auch die andere Seite hören), Latein als Grundlage für zahlreiche Sprachen, die Architektur oder zahlreiche als „Römerstraßen“ bekannte Transitrouten. Wer sich vom Leben in der Antike ein umfangreiches und detailliertes Bild machen möchte, wird um dieses Buch sowie um den Vorgänger „SPQR“ nur schwer herumkommen. Das Buch enthält einen umfangreichen Abbildungsteil sowie Informationen zu weiterführender Literatur. Fazit: Gerne gebe ich diesem interessanten und durchaus humorvoll geschriebenen Sachbuch 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    01.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das wahre Leben

    Das römische Reich wurde für eine überschaubare Zeitspanne von häufig nur selbst kurz regierenden Kaisern geführt. Autokraten, die das Volk und den Adel in Schach halten mussten. Aber wie? Überliefert sind über die einzelnen Kaiser häufig Verunglimpfungen und Übertreibungen von ihren Nachfolgern, Speichelleckern und Feinden. Also ganz klar, so toll war das Ganze nicht. Spannend erzählt.

  • VolkerM

    5/5

    04.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Titel ist nicht besonders…

    Der Titel ist nicht besonders originell: „Die Kaiser von Rom“ klingt nach der hundertsten Kaisergenealogie, die inhaltlich meist sehr ähnlich sind. Mary Beard wählt einen anderen Weg. Wie bei dem Vorgängerband „SPQR“, der keine Nacherzählung der römischen Geschichte war, sondern beschrieb, wie das Römische Reich „funktionierte“, schaut sie diesmal auf die Institution des römischen Kaisers und nutzt die individuellen Personen nur dazu, um das über die Jahrhunderte sehr stabile Funktionsprinzip zu illustrieren. Der zeitliche Rahmen liegt zwischen Augustus und etwa dem Jahr 300, also bis den Soldatenkaisern. Danach zerfallen die etablierten Strukturen zunehmend und die Institution des Kaisers verliert an Bedeutung. Mary Beard geht sehr strukturiert an das Thema heran. Sie grenzt die Ein-Mann-Herrschaft gegen die republikanischen Prinzipien ab und betrachtet dann einzelne Aspekte, die dafür gesorgt haben, dass das System „Kaiser“ über Generationen hinweg konstant blieb. Dazu gehört die Frage, wie die Nachfolge organisiert wurde, aber auch, wie sich der Kaiser inszenierte. Es zeigt sich, dass die Inszenierung wesentliches Element der kaiserlichen Macht war, angefangen beim Kaiserhof über die Organisation des Palastes, ja selbst der kaiserlichen Mahlzeiten. Die Quellenlage ist erstaunlich reich und die Parallelen zwischen den einzelnen Persönlichkeiten, seien sie charakterlich auch sehr unterschiedlich, sind offensichtlich. Weit weniger detailliert sind die Erkenntnisse über den kaiserlichen Tagesablauf. Gab es überhaupt so etwas wie „Freizeit“? Wie organisierte der Kaiser die Kommunikation mit seinen Verwaltern in dem riesigen Reich? Wie und wohin reiste er? All das lässt sich nur noch in Ansätzen rekonstruieren. Zum Schluss betrachtet Beard, wie die Kaiser ihr Sterben und ihren Nachruhm inszenierten, denn auch hier spielt Inszenierung und Ritual eine große Rolle. Mit den Soldatenkaisern endet die stabile Phase der Ein-Mann-Herrschaft und das System zersplittert aus verschiedenen Gründen. Auch das reißt Mary Beard in ihrem letzten Kapitel an, aber nur in Abgrenzung zum klassischen Kaiserreich. Wie schon in „SPQR“ gelingt es der Autorin wieder, die verstreuten Informationen zu einem geschlossenen und in sich stimmigen Weltbild zu vereinen. Sie schreibt anschaulich und ohne akademische Nebelkerzen, so dass auch ein Mensch des 21. Jahrhunderts eine klare Vorstellung bekommt, was es hieß, „Caesar“ zu sein. Die vielen, teilweise auch skurrilen Anekdoten, die sich um einzelne Personen ranken, webt sie geschickt in ihre Erzählung ein, wobei es hier allerdings zu einigen Wiederholungen kommt. Ein und dieselbe Geschichte kann zwar unter sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden, bei offensichtlichen Parallelen hätte aus meiner Sicht aber eine weniger redundante Wiederaufnahme auch gereicht. Ansonsten hat mich das Buch sehr gefesselt, weil es klar zwischen der „Person“ und der „Institution“ des römischen Kaisers differenziert und zeigt, warum so völlig unterschiedliche Charaktere wie Caracalla und Marc Aurel unzweifelhaft als Kaiser wahrgenommen wurden. Und das Erstaunliche ist, dass wesentliche Mechanismen bis heute von unseren Politikern genauso eingesetzt werden wie weiland zu römischen Zeiten. (Das Buch wurde mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auf meine Rezension wurde kein Einfluss genommen, der Inhalt stellt meine persönliche Meinung dar.)

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    Christel Engeland

    Thalia Rheinbach

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    4/5

    07.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Glamour & Bürokratie: Der Alltag der Caesaren

    In diesem Buch erzählt die bekannte englische Althistorikerin von der Zeit der altrömischen Alleinherrscher. Dabei arbeitet sie sich dankenswerter Weise nicht in chronologischer Form an den zahlreichen Kaisern ab, sondern entwirft ein lebendiges Bild des Römischen Reiches zwischen etwa 50 vor und 250 nach Christus. Es geht um Fakten und Fiktionen, natürlich auch um Fragen von Macht, Korruption und Verschwörung. Die ausgeführten Anekdoten und Legenden über Elegebal, Domitian, Hadrian u.a. sind jedoch kein (amüsanter) Selbstzweck, sondern dienen dem Versuch herauszuschälen, was den Alltag der Herrscher und der Beherrschten bestimmte, wie es sich in dieser Zeit lebte, welche Erwartungen an den Kaiser herangetragen wurden und was das Kaisertum an sich ausmachte. Kurzweilig und sehr informativ.

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