Endlich Urlaub! Niels und Marius buchen ein Ferienhaus und fahren an die Ostsee. Die Hunde testen ein neues Parfum aus, Eau de Wildsau ist genehm, Eau de Fisch wird ebenfalls getestet. Sie lernen Bobby kennen, den Hund eines Obdachlosen. Aber diesem muss dringend geholfen werden! Der Urlaub verläuft jedoch nicht so reibungslos, wie sie es sich gewünscht hätten. Aber ein Unglück kann sich auch als ein Wendepunkt herausstellen. Auch diesmal spende ich die Hälfte der Erlöse dem Tierschutz!
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
13.09.2024
eBook (ePUB)
Zuckersüß und so toll!
Das sympathische Paar Niels und Marius sind nun fest zusammen, mieten ein Ferienhaus an der Ostsee und fahren gemeinsam in den Urlaub. Natürlich geht das nicht so ganz ohne Pannen ab, die beiden Hunde Kochanie und Wuffchen haben nämlich eine riesige Freude daran, sich erst einmal in einer Wildschweinkuhle zu wälzen, was die geplante Fahrt zunächst reichlichst verzögert. Überhaupt sind beide Hunde auch im weiteren Verlauf des Urlaubs ausgesprochen frech und dadurch einfach unwiderstehlich niedlich! Jeder Hundebesitzer wird mir nachfühlen können, wie es so ist, wenn der Hund sind mal wieder daneben benimmt und anschließend einfach nur ganz lieb guckt. Man kann ihm nicht böse sein!
Allerdings handelt das Buch nicht nur von lustigen Hundestorys, denn in der Story ist so viel mehr verpackt: Zum einen lernen die beiden einen Obdachlosen kennen. Diesem wird übel mitgespielt, Niels und Marius helfen ihm und seinem Hund. Dadurch erfahren sie seine Lebensgeschichte, und sie werfen das Vorurteil „Penner sind Säufer“ ganz schnell über Bord. Dem Leser wird auf wie immer leichte und sehr gut lesbare Art klar gemacht, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte hat und pauschale Urteile über Leute, die auf dem Gehweg sitzen und betteln, nicht immer richtig sind, denn „jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient“. Und noch ein weiteres Zitat: „Mich hat schon lange niemand mehr Herr Sommer genannt.“ Bei diesen Worten sind mir die Tränen ins Auge geschossen, auch ich habe mich gefragt: siehst du den dort bettelnden Menschen wirklich als Person, die einen Namen hat? Oder denkst du dir nur deinen Teil, wenn du ihn dort sitzen siehst? Ist er für dich wirklich ein Mensch? Das Zauberwort in diesem Fall lautet Respekt!
Durch den Obdachlosen lernen sie auch Walter kennen, einen pensionierten Lehrer. Er wohnt in einem Seniorenheim, hat noch Wünsche und Träume, aber er ist bequem geworden. Er braucht sich um nichts zu kümmern, er bekommt das Essen vorgesetzt, das Zimmer wird geputzt, und abends schaut er alte Filme. Versorgt bis in den Tod! Aber er wehrt sich. Durch den Kontakt mit Niels, Marius und dem Obdachlosen wird er aufgerüttelt, aus der Lethargie gezogen, „ich habe meine Träume vergessen“.
Eine besonders niedliche Protagonistin ist Edith. Von der Intelligenz nicht allzu sehr geküsst, hat sie jedoch das Herz auf dem rechten Fleck. Auch ihr wird übel mitgespielt, nennen wir es „Enkeltrick einmal anders“. Aber das könnt ihr selbst lesen!
Wunderschön ist natürlich auch das Ende. Aber das erzähle ich jetzt nicht!
Mein Fazit: Ein nachdenklich machender Roman, der trotzdem leicht und flüssig zu lesen ist. Zuckersüß, schon wegen der Hunde und auch den beiden Hauptfiguren Niels und Marius, die einfach super-sympathisch sind. Außerdem verleitet das Buch auch dazu, einige Vorurteile über Bord zu werfen und nicht immer in Schubladen zu denken.
Und wie auch der Vorgängerband: Die Hälfte der Erlöse spendet die Autorin an den Tierschutz!
Bewertung
5/5
29.04.2024
eBook (ePUB)
Schön geschriebene Story
Schon der erste Teil von Kochanie war lesenswert. In der Fortsetzung geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern ebenso um Freundschaft, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. Es werden durchaus ernste Themen angesprochen, die aber mit Leichtigkeit und Witz erzählt werden und gerade dadurch zum Nachdenken anregen. Man kann wunderbar in die Geschichte eintauchen, nicht nur als Tierfreund, denn natürlich spielen Hunde wieder eine entscheidende Rolle. Interessant ist auch, wie sich einige Dinge entwickeln, die zuerst in einem anderen Licht erscheinen. Überraschungseffekt garantiert! Mich haben die unterschiedlichen Facetten der Romanfiguren in ihren Bann gezogen, die immer zu spürende Liebe und Warmherzigkeit der Haupt-Protagonisten und die oft unerwarteten Wendungen der Geschichte. Die vielen lustigen Episoden lockern die Story auf und es macht einfach Spaß, Niels und Marius auf ihren Urlaub mit Hindernissen zu begleiten. Daneben gibt es immer wieder berührende Szenen, die ans Herz gehen, eine gelungene Mischung aus Spannung und Gefühl. Man legt das Buch ungern aus den Händen, bis man das ebenfalls ungewöhnliche Ende gelesen hat und wartet dann ungeduldig auf die Fortsetzung…. Kochanie macht süchtig!
Pimpysbücherwelt
aus Gaggenau
5/5
25.04.2024
eBook (ePUB)
Weil jeder Mensch eine zweite Chance braucht
"Kochanie macht Urlaub" - und sie hat natürlich ihre beiden Herrchen Marius und Nils sowie ihren Hundefreund Wuffchen im Schlepptau. Es geht an die Ostsee, wo das Vierergespann die Zeit genießt, einige Bekanntschaften macht und vor Herausforderungen gestellt wird...
Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass es mit Kochanie wieder weitergeht. Mir sind die beiden Hunde und ihre Menschen sehr ans Herz gewachsen. Es geht in den Urlaub, und ich fand die Reise und was die Vier dort erlebt haben, sehr emotional, aber es gab auch viele Situationen, die zum Schmunzeln eingeladen haben. Es ist schwierig, eine Rezension zu schreiben, die nichts spoilert, denn die Geschichte hat so viele berührende Highlights, die man eigentlich gern mit der Welt teilen möchte. Aber das würde zu viel vorwegnehmen. Ich habe aber aus dem Buch eine Botschaft mitgenommen, dir mich auch hat reflektieren lassen: Wie wichtig es ist, vorurteilsfrei auf fremde Menschen zuzugehen und sie nicht schon von vorne herein aufgrund ihres Namens oder Aussehens zu beurteilen - "Weil jeder Mensch eine zweite Chance braucht".
Mich hat der zweite Teil von Kochanie bewegt, berührt und mit einem Lächeln zurückgelassen. Das Ende lässt ja darauf hoffen, dass es ein weiteres Wiedersehen geben wird, worüber ich mich sehr freuen würde. Vielen Dank, liebe Sunny Berlin, für die schöne Lesestunden.
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