Von Wahrheit und Willkür in den Plattenbausiedlungen der alten BRD - Der neue Roman von Behzad Karim Khani, dem Shootingstar der deutschen Literatur
Ein Junge, der sich eine Gewalt herbeisehnt, die eine Kuhle hinterlässt mit den Umrissen Deutschlands. Er lebt in einer Siedlung, wo die Küchen keine Abzüge haben, und in deren Fluren es nach Armut, Majoran und Etagenbetten riecht. Es sind die 1990er und er ist mit seiner Familie aus dem Iran ins Ruhrgebiet geflohen. Die Mutter ist Soziologin, der Vater ein Schriftsteller, in dessen Sprache es fünfzehn verschiedene Begriffe für Stolz gibt. Deutschland erlebt er als Kränkung und wird zum Beobachter. Erschöpft sich dabei, das Land zu begreifen, während die Mutter an das An- und Weiterkommen glaubt und die Wut des Sohnes immer ungehemmter wird. Denn auf den Straßen seines Viertels herrscht eine Gewalt, von der die Eltern wenig mitbekommen.
Ein Roman über ein tristes Land. Über die Diaspora als Heimat. Über die Freiheit im Fremdsein. Über kaputte Aufzüge und die Wahrheit der Schwäne.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
Book Circle Community
5/5
06.04.2025
eBook (ePUB)
Poetisch und wütend
Ein reflektierter Text, wunderschön geschrieben mit äusserst bedachter Wortwahl. Jeder Satz sitzt perfekt, ist geschliffen und unmissverständlich formuliert. Denn so poetisch die Sprache auch klingt, in diesem Buch geht es um Wut. Jugendliche Wut, gereifte Wut, anhaltende Wut. Was sie alles zerstören kann, wie sehr sie aber auch antreibt. Ich habe diese Geschichte unglaublich gerne gelesen. Sie ist direkt, ehrlich und regt zum Nachdenken an.
brauneye29
aus Wachtendonk
5/5
20.08.2024
eBook (ePUB)
Eindringliche Geschichte
Zum Inhalt:
Im Alter von 10 Jahren flieht Reza mit seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland, genauer gesagt ins Ruhrgebiet. Die Eltern hoffen auf ein besseres Leben, bekommen aber nicht mal ihre Bildungsabschlüsse anerkannt, versuchen aber dennoch in der neuen Heimat anzukommen. Reza kommt mit der Situation deutlich schlechter klar, gleitet schließlich sogar in die Kriminalität ab.
Meine Meinung:
Dies ist ein eindrückliches Buch, wie es Einwanderern ergehen kann, wie schwer sie es haben anzukommen. Der Ich-Erzähler Reza schildert wie schwer es ist, wenn man am Rand der Gesellschaft steht und wie schwer es ist, mit den Verletzungen umzugehen. Und das betrifft nicht nur die Eltern, sondern auch Reza, der allerdings wesentlich mehr Schwierigkeiten hat, damit umzugehen. Viele der Erlebnisse sind krass und kaum zu glauben, aber vermutlich im wahren Leben auch so. Ich finde es gut, dass der Autor seinen Finger in eine Wunde legt, die viele wahrscheinlich noch nie so gesehen haben. Der Schreibstil ist klar, manchmal sehr hart, passt aber gut zu Geschichte.
Fazit:
Eindringliche Geschichte
Bewertung
4/5
01.04.2025
eBook (ePUB)
Eindringliche Geschichten und guter Lesefluss
Wir haben das Buch in der Schule gelesen (ich bin 16 Jahre alt). Es ist oft sehr poetisch geschrieben und an anderen stellen dann sehr direckt, was einem gefallen muss. Der Lesefluss ist sehr gut und man hat das Buch in wenigen Tagen durchgelesen. Meiner Meinung nach fehlt aber etwas "der rote Faden", es sind mehr einzelne Geschichten und nicht ein zusammenhängendes Buch, ähnlich wie in einem Tagebuch.
Kaffeeelse
Thalia Book Circle Community
5/5
05.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Blicke auf die Ränder unserer Gesellschaft
Als wir Schwäne waren. Ein wunderschöner Titel. Doch die Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird, glänzt durch andere Attribute. So malerisch, wie der Titel klingt, ist dieses Buch nicht. Dennoch trifft es ins Herz. Mitten rein und voller Wucht.
Die Handlung ist in den Plattenbausiedlungen der BRD verortet. Ich kenne Plattenbausiedlungen aus meiner Jugend auch, allerdings aus der DDR und dort waren sie zu Zeiten der DDR keine sozialen Randgebiete, sondern hatten zu DDR-Zeiten sogar so etwas wie Prestige. Denn so eine Wohnung bedeutete damals auch so etwas wie Komfort. Das will man heutzutage kaum glauben. Aber damals war das so. Die Menschen, die in den DDR-Neubauten-Satellitenstädten unterkamen, hatten plötzlich Fernheizung (kein lästiges Heizen mit dem Ofen und auch den damit verbundenen Dreck mehr), warmes Wasser ohne besonderen Aufwand (keine Badeöfen vorheizen, gesetzt den Fall, man hatte ein Bad), Toilette in der Wohnung (nicht einen Treppenabsatz tiefer im Hausflur), kein Eis mehr an den Wänden im Winter. Kurz, diese Wohnungen waren Luxus. Als dann nach der Wende die Innenstädte saniert wurden, fand ein Rückzug in die Innenstädte statt, dazu kam dann noch eine wirtschaftlich bedingte Abwanderung in den westlichen Teil des Landes und die Satellitenstädte, die Neubaugebiete der ehemaligen DDR ähnelten mehr ihrem Pendant im westlichen Bundesgebiet, wurden ein soziales Auffangbecken, da der Wohnraum dort doch billiger als in der Stadt war.
Von diesen sozialen Auffangbecken handelt dieses Buch, Reza, die erzählende Stimme im Buch, und seine Eltern stammen aus dem Iran, sind geflohen und nun in so einer Neubausiedlung in Bochum angekommen. Der Vater ist Schriftsteller, die Mutter ist Soziologin, also beide Elternteile haben Berufe, die man in den Satellitenstädten weniger vermuten würde. Doch unsere Politik der Einwanderung lässt ja manchmal/oft etwas zu wünschen übrig und so heißt es nicht unbedingt, dass die Berufe der Herkunftsländer auch hier ausgeübt werden dürfen/können. Und so erklärt sich die Schieflage in den betroffenen Familien. Und genauso erklärt sich vielleicht auch eine Missstimmung bei den Betroffenen. Ein Kind, welches so aufwächst, bekommt sicher auch vieles mit, was es verändert. Wenn es in der Umgebung genauso aussieht, was macht das wohl mit einem Kind, mit einem Jungen, mit einem jungen Mann? Behzad Karim Khani beschreibt so ein Aufwachsen, er beschreibt es authentisch und intensiv. Nun könnte man bemängeln, dass dieser dunkle Blick eine Hoffnung vermissen lässt. Und klar, es gibt auch andere Entwicklungen. Es gibt Menschen, die es schaffen sich etwas aufzubauen. Aber dennoch gibt es auch die, die wütend werden, die in der Gewalt ihr Ventil finden. Dies muss man nicht schön finden. Aber real betrachtet gibt es diese Lebensgeschichten. Lebensgeschichten wie die von Reza. Und Behzad Karim Khani lenkt den Blick der Leser auf diese Lebenswirklichkeiten in Deutschland. Denn etwas zu verstehen kann vielleicht einen empathischen Blick bewirken und aus diesem Verständnis entstehen vielleicht neue Kräfte, die unser aller Miteinander positiv verändern können. Denn manche Menschen brauchen vielleicht andere Hilfsangebote, darüber sollte man nachdenken, damit diese unsäglichen Gewaltspiralen endlich aufhören.
Als wir Schwäne waren. Junge, jugendliche Blicke auf eine dunkle Welt, auf ein Dunkeldeutschland, welches sich nicht weiter ausbreiten darf. Denn auch dieses Dunkeldeutschland ist eine Gefahr für unsere Gesellschaft. Auch wenn das die gewinnorientierten Menschen an den Schaltstellen unseres Landes nicht zu interessieren scheint und sie den Sozialabbau munter weiter forcieren. Was entsteht daraus? Richtig, noch mehr Gewalt. Eine Gesellschaft misst sich halt auch immer daran, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht. Und da gibt es auch im reichen Deutschland noch viel zu tun. Denn dass wir mit dem Umgang mit den sozial Schwächeren ein Problem haben, zeigen auch die Wahlergebnisse. Und nicht nur diese. Denn wen wird ein Reza wohl wählen, wenn er denn wählen geht?
Behzad Karim Khani eröffnet in seinem Buch einen intensiven Blick auf eine Welt, die viel mehr beleuchtet gehört. Einen Blick auf Reza, der ein Teil unserer Gesellschaft ist, sich aber immer mehr aus dieser entfernt. Ein intensives Buch, ein gutes Buch und letztlich ein wichtiger Gedankenanstoß! Lesen!!!
kaffeeelse
aus D
5/5
05.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Blicke auf die Ränder unserer…
Blicke auf die Ränder unserer Gesellschaft Als wir Schwäne waren. Ein wunderschöner Titel. Doch die Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird, glänzt durch andere Attribute. So malerisch, wie der Titel klingt, ist dieses Buch nicht. Dennoch trifft es ins Herz. Mitten rein und voller Wucht. Die Handlung ist in den Plattenbausiedlungen der BRD verortet. Ich kenne Plattenbausiedlungen aus meiner Jugend auch, allerdings aus der DDR und dort waren sie zu Zeiten der DDR keine sozialen Randgebiete, sondern hatten zu DDR-Zeiten sogar so etwas wie Prestige. Denn so eine Wohnung bedeutete damals auch so etwas wie Komfort. Das will man heutzutage kaum glauben. Aber damals war das so. Die Menschen, die in den DDR-Neubauten-Satellitenstädten unterkamen, hatten plötzlich Fernheizung (kein lästiges Heizen mit dem Ofen und auch den damit verbundenen Dreck mehr), warmes Wasser ohne besonderen Aufwand (keine Badeöfen vorheizen, gesetzt den Fall, man hatte ein Bad), Toilette in der Wohnung (nicht einen Treppenabsatz tiefer im Hausflur), kein Eis mehr an den Wänden im Winter. Kurz, diese Wohnungen waren Luxus. Als dann nach der Wende die Innenstädte saniert wurden, fand ein Rückzug in die Innenstädte statt, dazu kam dann noch eine wirtschaftlich bedingte Abwanderung in den westlichen Teil des Landes und die Satellitenstädte, die Neubaugebiete der ehemaligen DDR ähnelten mehr ihrem Pendant im westlichen Bundesgebiet, wurden ein soziales Auffangbecken, da der Wohnraum dort doch billiger als in der Stadt war. Von diesen sozialen Auffangbecken handelt dieses Buch, Reza, die erzählende Stimme im Buch, und seine Eltern stammen aus dem Iran, sind geflohen und nun in so einer Neubausiedlung in Bochum angekommen. Der Vater ist Schriftsteller, die Mutter ist Soziologin, also beide Elternteile haben Berufe, die man in den Satellitenstädten weniger vermuten würde. Doch unsere Politik der Einwanderung lässt ja manchmal/oft etwas zu wünschen übrig und so heißt es nicht unbedingt, dass die Berufe der Herkunftsländer auch hier ausgeübt werden dürfen/können. Und so erklärt sich die Schieflage in den betroffenen Familien. Und genauso erklärt sich vielleicht auch eine Missstimmung bei den Betroffenen. Ein Kind, welches so aufwächst, bekommt sicher auch vieles mit, was es verändert. Wenn es in der Umgebung genauso aussieht, was macht das wohl mit einem Kind, mit einem Jungen, mit einem jungen Mann? Behzad Karim Khani beschreibt so ein Aufwachsen, er beschreibt es authentisch und intensiv. Nun könnte man bemängeln, dass dieser dunkle Blick eine Hoffnung vermissen lässt. Und klar, es gibt auch andere Entwicklungen. Es gibt Menschen, die es schaffen sich etwas aufzubauen. Aber dennoch gibt es auch die, die wütend werden, die in der Gewalt ihr Ventil finden. Dies muss man nicht schön finden. Aber real betrachtet gibt es diese Lebensgeschichten. Lebensgeschichten wie die von Reza. Und Behzad Karim Khani lenkt den Blick der Leser auf diese Lebenswirklichkeiten in Deutschland. Denn etwas zu verstehen kann vielleicht einen empathischen Blick bewirken und aus diesem Verständnis entstehen vielleicht neue Kräfte, die unser aller Miteinander positiv verändern können. Denn manche Menschen brauchen vielleicht andere Hilfsangebote, darüber sollte man nachdenken, damit diese unsäglichen Gewaltspiralen endlich aufhören. Als wir Schwäne waren. Junge, jugendliche Blicke auf eine dunkle Welt, auf ein Dunkeldeutschland, welches sich nicht weiter ausbreiten darf. Denn auch dieses Dunkeldeutschland ist eine Gefahr für unsere Gesellschaft. Auch wenn das die gewinnorientierten Menschen an den Schaltstellen unseres Landes nicht zu interessieren scheint und sie den Sozialabbau munter weiter forcieren. Was entsteht daraus? Richtig, noch mehr Gewalt. Eine Gesellschaft misst sich halt auch immer daran, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht. Und da gibt es auch im reichen Deutschland noch viel zu tun. Denn dass wir mit dem Umgang mit den sozial Schwächeren ein Problem haben, zeigen auch die Wahlergebnisse. Und nicht nur diese. Denn wen wird ein Reza wohl wählen, wenn er denn wählen geht? Behzad Karim Khani eröffnet in seinem Buch einen intensiven Blick auf eine Welt, die viel mehr beleuchtet gehört. Einen Blick auf Reza, der ein Teil unserer Gesellschaft ist, sich aber immer mehr aus dieser entfernt. Ein intensives Buch, ein gutes Buch und letztlich ein wichtiger Gedankenanstoß! Lesen!!!
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5/5
25.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schläge aus der Platte.
Wenn sich Wut, Trauer, Hoffnungslosigkeit und politisches Feingefühl zu einem Roman vermengen, kann nur Gutes daraus wachsen. "Als wir Schwäne waren" ist ein wundervolles Beispiel dafür. Mit poetischer Gewalt schreibt Behzad Karim Khani über das Aufwachsen als Flüchtlingskind in der westdeutschen Platte, über das Schläge einstecken und das Schläge austeilen, über Integration, Rassismus, über das Leben als Ganzes. Sprachlich, inhaltlich, optisch durchgängig auf einem unfassbar hohem Niveau - und dadurch eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe!
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5/5
13.09.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
" Solange du redest, lernst du nichts"
Einem Erdbeben gleich entwickelt sich der Roman um Reza, der aus seiner Perspektive Ankunft und Leben in Deutschland beschreibt.Mit seinen iranischen, hochgebildeten Eltern verschlägt es ihn in einen sozialen Brennpunkt verschiedener Nationalitäten im Ruhrgebiet.Sie bemühen sich um das Verständnis deutscher Eigenheiten, versuchen ihren Platz zu finden.Dabei ihre Würde, Stolz und Gastfreundschaft zu bewahren, wird zum schwierigen Unterfangen.Ein kluges Buch über die Frage nach Heimat in punktgenauen Sätzen und poetischer Sprache.
Herausragend und für mich eines der besten Bücher in diesem Jahr!
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5/5
06.09.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein kurzer aber sehr poetischer...
Ein kurzer aber sehr poetischer und für unsere Zeit sehr wichtiger Roman, der definitiv noch ein wenig nachallen wird und unter die Haut geht. Dem leser wird eine Persepektive angeboten, die man als priviligierte Person viel zu selten anschaut, geschweige denn sich hineinversetzt
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5/5
02.09.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wilde Schwäne
Der Autor dieses Romans erinnert sich an den 9-jährigen Jungen, der er selber war, als er mit seiner Familie, beide Eltern Künstler und Intellektuelle, vom Iran nach Deutschland ins triste Ruhrgebiet der 90er Jahre geflohen ist. Diese vermutlich in vielen Facetten autobiographische Geschichte beschreibt die Suche nach Identität und Heimat so zornig und ungeschönt in einer ganz eigenen Sprachwelt...mit Sätzen, die mitten ins Herz treffen! Ich war zutiefst beeindruckt von dieser emotionalen Wucht und erschüttert über die Schattenseiten meines Heimatlandes. Ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus, für das großartige Buch von Behzad Karim Khani!
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5/5
19.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Leben in Deutschland
Der Erzähler ist mit seinen Eltern in den Neunzigerjahren aus Teheran geflohen und in Bochum angekommen. Er wächst auf in einem Stadtteil, der geprägt ist von Gestrandeten aus verschiedenen Ländern und Kulturen.
Er beobachtet. Er berichtet von Gewalt innerhalb der Familien, einer Gewalt, die bis auf die Straßen getragen wird. Drogenkonsum und Dealen gehören zum Alltag. Er wertet nicht. Er beobachtet und zählt nur auf, wer von seinen „Freunden“ im Gefängnis landet oder an einer Überdosis stirbt.
Gerade die Sprache des Romans, knappe Sätze, nicht zu viel gesagt, fast sachlich, schockiert, weil sie die Beobachtungen noch verstärkt.
Am Ende des Romans Jahre später, zieht er Bilanz aus dieser Zeit. Es wird eine gnadenlose Selbstanalyse über seine Ängste, Wut, Zorn. Er bereitet für sich einen Weg vor, wie er sich mit diesem fremden Land und seiner Kultur arrangieren kann. Er wird bleiben. Als Leser fühlt man sich hierbei unbehaglich und irgendwie ertappt.
Im Angesicht der Vita von Herrn Khani fragte ich mich schon, wo der Roman autobiografisch ist und wo er fiktional ist?
Für mich habe ich beschlossen, dass der Großteil dichterische Freiheit ist. Dann kann ich mich in meiner Komfortzone wieder besser zurückziehen.
Ein großartiger Roman! Sprachlich exzellent umgesetzt, der mich noch lange beschäftigen wird.
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