Geld oder Liebe? Original oder Fälschung? Wandel oder Tradition? Gipfelstürmerei oder Höhenangst? Um all dies und noch viel mehr geht es in dieser turbulenten, romantischen Krimi-Komödie.
Leo Sailer erbt ein marodes Grand Hotel am Kochelsee. Er will den alten Kasten, den sein Urgroßvater vor über 100 Jahren gebaut hat, unter allen Umständen retten, ganz im Gegensatz zu der jungen Managerin Julia Dehne.
Als ein verschollenes Meisterwerk von Kandinsky auftaucht, scheint das die Rettung zu sein, aber damit gehen die Probleme erst richtig los. Leo und Julia geraten in einen Strudel von emotionalen, kriminellen und komödiantischen Verwicklungen, in die Immobilienhaie, Klein- und Groß-Kriminelle, eine hoffnungslos überforderte Polizei sowie ein intellektueller Marder entscheidend eingreifen ...
Die Farbe der Sterne ist ein Mix aus Krimi, romantischer Liebesgeschichte und Komödie, der Spannung und Lachen perfekt kombiniert.
Kundinnen und Kunden meinen
3.2/5.0
Bewertung
5/5
04.08.2024
eBook (ePUB 3)
Zwischen Krimi und Komödie
Als Leo Sailer von seinem Vater das marode Grand Hotel am Kochelsee erbt, steht er vor der Frage, was er nun tun soll. Eigentlich will er das Traditionshaus, das sein Urgroßvater gebaut hat, unter allen Umständen retten. Ganz im Gegensatz zu der jungen Managerin Julia Dehne, die Leos Vater noch kurz vor seinem Tod eingestellt hatte. Leos Vater Johannes wollte das Hotel verkaufen, um dem Sohn diese Bürde zu nehmen und hatte Julia angestellt, die dafür sorgen sollte, die Finanzen zu ordnen.
Als ein verschollenes Meisterwerk von Kandinsky auftaucht, scheint das die Rettung für Leo und das Hotel zu sein. Aber damit gehen die Probleme erst richtig los, denn Leo und Julia geraten in einen Strudel von emotionalen, kriminellen und komödiantischen Verwicklungen, in die Immobilienhaie, Klein- und Groß-Kriminelle, eine hoffnungslos überforderte Polizei sowie ein intellektueller Marder entscheidend eingreifen … „Die Farbe der Sterne“ ist ein Mix aus Krimi, romantischer Liebesgeschichte und Komödie, der Spannung und Humor sehr gut kombiniert.
Die Story ist sehr schnell erzählt und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten. Die Geschichte verbindet unterhaltsame Charaktere in einer nicht alltäglichen Geschichte. Die Hauptfigur Leo zum Beispiel ist ein Heißluftballondesigner, mit Höhenangst. Oder man erhält Tipps, was man alles im Haushalt mit Gin machen kann. Und das homosexuelle Gangsterpärchen verwendet Helium, um ihre Stimmen zu verstellen.
Wer einen klassischen Krimi erwartet, mit Verbrechen, Ermittlungen und dem Sieg der Gerechtigkeit, sollte die Hände von diesem Buch lassen. Vielmehr ist es eine Geschichte um ein verhindertes Verbrechen mit vielen unerwarteten Wendungen. Die Geschichte gipfelt in einer wilden Verfolgungsjagd und endet in meinen Augen absolut passend und wie das ganze Buch mit Augenzwinkern und Humor.
Der Roman ist witzig und unterhaltsam, und stellenweise auch sehr makaber. So bekommt man Einblicke in das Seelenleben des Marders Giacomo, der der Handlung gerne eine unerwartete neue Richtung gibt. Oder man wird Zeuge wie Margarethe, Leos Tante, mit allen Mitteln versucht, den unwilligen Farkas in ihr Bett zu bekommen. Mich hat es amüsiert, wie sich aus augenscheinlich kleinen Geschichten immer wieder neue Katastrophen entwickelt haben. Das Buch hat mir viel Spaß gemacht und ich würde gern mehr davon lesen...
wiechmann8052
aus Belm
3/5
18.06.2024
eBook (ePUB 3)
Chaotisch
Man muss schon außergewöhnlich begabt sein, um dieses Chaos aufzuräumen. Es macht Spaß sich zurück zu lehnen und Leo und Julia beim Aufräumen im Kopfkino zu zusehen. Dabei machen sie es eigentlich schlimmer. Denn nicht nur die Hotelunterlagen sind das reinste Chaos und das Gebäude eher baufällig als bewohnbar, es gibt auch noch ein berühmtes Gemälde das auf einmal auftaucht und dann natürlich bei verschiedenen Personen unterschiedlicher Couleur Begehrlichkeiten weckt.
Es erinnert etwas an eine Slapstickkomödie, in dem einer Person eine Ungeschicklichkeit nach der anderen passiert und der Partner die Augen verdreht und dann das Ganze gerade biegen muss.
Es ist spannend weil man nie weiß was als nächstes passiert. Denn die verschiedenen Akteure haben alle einen anderen Schwerpunkt. Die Diebe sind ein schwules Pärchen von dem der eine nicht die hellste Kerze auf der Torte ist.
Die Tante mag den Alkohol zu sehr und nimmt es auch mit der Wahrheit nicht so genau.
Das ein intelligenter Marder eine große Rolle spielt, zu mindestens ist ein guter Zuhörer, wirkt etwas aus dem Rahmen gefallen aber passt perfekt in dieses Chaos.
Ich kann mir das Buch gut verfilmt vorstellen, vor allem mit Nora Tschirner und Mathias Schweighöfer, mit diesen Namen hat der eine oder andere eine Vorstellung wie ich das Buch sehe.
Bewertung
1/5
31.03.2025
eBook (ePUB 3)
Wilder Mix
Das Buch hatte mich vom Cover und Inhalt sofort angesprochen.
Leider musste ich es nach kurzer Zeit abbrechen, da es inhaltlich doch anders war.
Dieser wüste Mix aus Krimi, Kunst und Humor war nicht mein Ding.
Bewertung
5/5
18.07.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderbarer Roman - perfektes Entertainment
"Die Farbe der Sterne" ist wirklich ein wunderbarer und erstaunlicher Roman und ist eine hervorragend geschriebene, turbulente, romantische Krimikomödie. Die Story ist sehr dicht erzählt und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Großartig, die Einzigartigkeit der Figuren im Ensemble und wie diese so real miteinander agieren. Es ist faszinierend zu erfahren, wie die Charaktere der Story in die 120jährige Geschichte des Grandhotels eingeflochten sind. Der Ideenreichtum in dieser Geschichte ist beeindruckend. Beispiele: Die Gangster verwenden Helium um ihre Stimmen zu verstellen. Oder: Die Hauptfigur Leo ist ein extrem höhenängstlicher Heißluftballondesigner - was für eine Kombi! Und man erhält Tipps, was man alles im Hauhalt mit Gin machen kann. Zum Thema Humor: Der Comedy-Profi, Peter Gersina, Regisseur, Autor, sowie 3facher Gewinner "Deutscher Comedy-Preis", schreibt: "Jetzt einmal klar und deutlich: Ein tolles Buch! Großartige Figuren, ein wunderbarer Mix aus Comedy, Crime und Romance. Ich glaube, dass diese klassischen Komödien-Elemente seitens des Publikums allesamt heiß ersehnt sind! "Die Farbe der Sterne" ist perfektes Entertainment!"
Für mich war das Buch im Urlaub Unterhaltung pur. Schade, dass der Spaß nach 325 Seiten zu Ende war. Ich hätte gerne mehr gehabt und hoffe auf eine Fortsetzung.
Bewertung
5/5
18.07.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine grandios-turbulente Krimi-Komödie
Die Farbe der Sterne hat mir viel Freude in meinem Kurzurlaub beschert. Spannung, Lachen, Liebe, Romantik und wunderbare Verwechslungen. Die einzelnen Charaktere sind richtig gut ausgearbeitet - es entsteht sofort Kopfkino. Ein sehr unterhaltsames Buch! Ich kann nur sagen: LESEN!
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3/5
21.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Anders als ich erwartet hatte,...
Anders als ich erwartet hatte, liebe Leseschaft. Gewünscht war ein Kunstkrimi, bekommen habe ich ein wildes Mischmasch - was Liebhabe:rinnen als Genreübergreifend, Kritiker:Innen als unausgegoren bezeichnen... zwischendurch fand ich es auch echt albern. Nicht meins, sorry.
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1/5
19.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch spaltet die Meinungen.
"Die Farbe der Sterne" ist ein Buch, das offensichtlich die Meinungen spaltet, wie kaum ein anderes.
Ich muss gestehen, dass ich vermutlich mit völlig falschen Erwartungen herangegangen bin. Ausgehend vom Cover, dem Klappentext und der Vermarktung als Krimiödie hatte ich einen Kunstkrimi als Bernhard Jaumann im Sinn mit dem Humor einer Tatjana Kruse (die der Inbegriff der Krimiödie ist!). Nichts hätte weiter weg vom Inhalt des Buches sein können, als diese Vorstellung.
Schon um das Cover gab es in der Leserunde, in der ich es gelesen habe, lebhafte Diskussionen, ob das zu Kandinsky passt oder nicht. Die meisten - mich eingeschlossen - denken durch die Gestaltung und Farbgebung erstmal an Van Gogh. Da es allerdings um Kandinskys Frühwerk geht, passt es dann doch.
Dann gibt es ein Inhaltsverzeichnis, das mich persönlich sehr an Kinderbücher erinnert hat. Hier werden zu jeden Kapitel kurze Inhaltsangaben gemacht. Kann man mögen, persönlich empfand ich es eher als spoilernd. Was besonders schlimm war, da ich die Handlung eh schon als wenig spannend und langatmig empfand.
Tatsächlich hätte ich das Buch auch spätestens nach 50 Seiten abgebrochen, wenn es kein Leserundenbuch gewesen wäre. Die Schreibstil ist ziemlich glatt oder auch sauber/"clean". Wahrscheinlich, weil hier zwei Autoren am Werk waren, hat man ihm keine Persönlichkeit angemerkt. Etwas, was ich sonst nur von Übersetzungen kenne und bei einem Buch in Muttersprache so auch nicht erwartet habe. Ist jetzt nicht schlimm, aber gefallen hat mir das auch nicht unbedingt. Genauso wie die ständig wechselnde Perspektive. Eigentlich bin ich ein Fan von verschiedenen Erzähler:innen. Aber doch bitte kapitelweise und nicht in jedem Absatz wechseln! Das machte es echt anstrengend.
Bei dem Wechsel der Zeitebenen ging es doch auch, dass man es kapitelweise getrennt hat. Diese Wechsel in der Zeit waren für mich das Interessanteste am Buch, weil man Hintergründe erfahren hat. Allerdings waren auch sie Spannungskiller und man hätte auf sie verzichten können.
Leider kommt die Handlung gefühlt kaum in die Gänge und später auch erst kaum voran, ehe das Ende dann auf einmal ziemlich Knall auf Fall kam. Für einen Krimi fehlte mir definitiv die Spannung. Vielleicht, weil auch zu jeder Zeit immer wieder ausführlich erklärt wurde, welches Bild jetzt wo ist und warum. Hier hätte man einfach Nervenkitzel reinbringen können, indem man mal offen lässt, wo eins der beiden Bilder gerade ist oder welches welches ist. Es wirkte fast so, als wollten die Autoren den Leser:innen zeigen, wie schlau sie sind und was sie sich dabei gedacht haben. Dadurch fehlte dann wieder der Kick.
Der intellektuelle Marder, der schon im Klappentext versprochen wird, hat zwar ein paar Auftritte, aber eindeutig zu wenige, dass er in der Vermarktung eine große Rolle spielen sollte. Hätte er eigene Kapitel gehabt - siehe Kritik an den wechselnden Erzählperspektiven! - wäre es vielleicht ganz cool gewesen. So wie z.B. bei "Glennkill" die Schafe vom Mord erzählen. Aber so hatte er im gesamten Buch nur eine Handvoll Auftritte, die auch nicht unbedingt zwingend handlungstragend waren. Zwar beschleunigt er manches, was sonst eine Frage der Zeit gewesen wäre, aber ihm deswegen mehr Bedeutung zuzumessen als er letztlich hatte?
Das Schlimmste an dem Buch war für mich allerdings der Humor. Der ist ja immer Geschmackssache und in der Leserunde haben wir schnell gemerkt, dass es da genau zwei Lager gab. Die einen lieben ihn, die anderen können damit nichts anfangen. Wahrscheinlich gibt es für diese Art Humor eine sehr begrenzte Zielgruppe: eher im etwas fortgeschrittenen Alter (ü50?), eher männlich als weiblich und aus Bayern. Alleine schon die Witze über den "Erzfeind Österreich" erschließen sich mir gar nicht, da ich als sächsische Leserin die Österreicher sehr gerne mag. Tatsächlich war der böse Charakter aus Wien derjenige, den ich mochte und lustig fand.
Der Humor kommt schon fast mit dem Holzhammer daher, er wechselt zwischen Slapstick und Klamauk. Leider wird sich oft über Personen und/oder deren Eigenarten lustig gemacht, für die sie nichts Können (Höhenangst, Alkoholismus, Homosexualität). Das überschreitet für mich die Grenzen des guten Geschmacks, genauso wie das unbedingte Einbringen-Müssen von erzählerischen Mätzchen, die lustig wirken sollen, wie z.B. eine Seite als Drehbuch zu schreiben oder sich als Autor mitten im Text zu Wort zu melden. Weniger wäre hier wirklich mehr gewesen.
Eins der wenigen Bücher, die einen Stern bekommen, weil man nicht weniger geben kann.
Insgesamt eins der schlechtesten Bücher, die ich dieses Jahr musste und keine Empfehlung für jederman. Wer sich - wie ich - zu dem Buch hingezogen fühlt, sollte definitiv anlesen, ob es ihm/ihr gefällt, das merkt man recht schnell.
Andererseits vielleicht gerade deswegen auch eine Empfehlung für Leute, die auf diese ganze bestimmte Art von Humor anspringen? Immerhin gibt es ja auch eine ganze Reihe Mitleser:innen, die es wirklich genossen haben.
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