• Produktbild: Kankos Reise
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Kankos Reise Roman

16

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Found Family + weitere

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19/11,6/2,3 cm

Gewicht

222 g

Farbe

Graublau / Aubergine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

KURUMA NO MUSUME by Rin Usami

Übersetzt von

Luise Steggewentz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00596-7

Beschreibung

Rezension

»›Kankos Reise‹ ist ein schmales Buch mit schwerem Inhalt, einfühlsam, leicht und doch mit konzentriertem Ernst.« ("Die Presse Spectrum")
»Rin Usamis, Protagonistin aus ›Kankos Reise‹ richtet sich im Familiendrama ein (...) dramatisch, erratisch, emotional« ("literaturkritik.de")
»Mit kurzen Sätzen und lyrischen Elementen begeistert sie nun mit ihrer neuen Story.« ("Vogue")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Found Family
  • Strong FMC
  • Sick-Lit

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19/11,6/2,3 cm

Gewicht

222 g

Farbe

Graublau / Aubergine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

KURUMA NO MUSUME by Rin Usami

Übersetzt von

Luise Steggewentz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00596-7

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    12.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eine psychologisch fein gewebte coming-of-age Story

    Rin Usami erzählt in „Kankos Reise“ von der 17-jährigen Kanko, die von ihrem Leben latent überfordert ist. In genauen Beobachtungen schildert sie die Sicht der 17-Jährigen auf die Familiendynamik in ihrer Verwandtschaft und ihre. Versuche, ihre eigene Rolle sowie das Verhalten ihrer Eltern und auch das ihrer Brüder zu verstehen. Und immer wieder lässt sie Kanko darüber nachdenken, wie sie bloß aus der Spirale der festgefahrenen Verhältnisse mit ihrem gewalttätigen Vater und der demütigen, alkoholsüchtigen Mutter herauskommt. So ist „Kankos Reise“ von Rin Usami eine psychologisch fein gewebte coming-of-age Story, in der ihre Heldin versucht, alte Familiendynamiken zu knacken und gesellschaftlich festgelegte Rollen aufzubrechen.

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krasses Buch!

    KlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassiker KlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassiker KlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassiker KlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassiker KlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassiker

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    24.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegendes Portrait einer…

    Bewegendes Portrait einer Jugendlichen unter Druck; Für mich war es bereits das zweite Buch von Rin Usami und auch dieses hat mir sehr gut gefallen. Es ist kurz, aber die Handlung und Charaktere werden so geballt geschildert, dass man daraus auch eine doppelt so lange Geschichte machen könnte. Man begleitet die siebzehnjährige Kanko, an die eine Vielzahl von Anforderungen gestellt werden, über einige Tage beim Familienausflug. Ihre Lebenswelt bewegt sich zwischen schulischen Druck und einem dysfunktionalem Elternhaus. Ihr Verhältnis zu den abwesenden Brüdern wird sichtbar und auf der Fahrt zeigt sich an vielen kleinen Details, dass sie für ihre Eltern da sein will, obwohl sie ihr nicht gut tun. Ihre Zerrissenheit zwischen Selbstschutz und Verantwortungsgefühl wird sehr gut dargestellt. Man bekommt außerdem einen Einblick in die japanische Gesellschaft und Familiendynamiken. Die Autorin nimmt ihre Hauptfigur ernst und obwohl Kanko erst 17 ist, ist man als Leser immer mit ihr auf Augenhöhe. Besonders gut hat mir das Ende gefallen, da Kanko, die sich ihrer herausfordernden Situation bewusst ist, einen unkonventionellen Weg findet, damit umzugehen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    24.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegendes Portrait einer Jugendlichen unter Druck

    Für mich war es bereits das zweite Buch von Rin Usami und auch dieses hat mir sehr gut gefallen. Es ist kurz, aber die Handlung und Charaktere werden so geballt geschildert, dass man daraus auch eine doppelt so lange Geschichte machen könnte. Man begleitet die siebzehnjährige Kanko, an die eine Vielzahl von Anforderungen gestellt werden, über einige Tage beim Familienausflug. Ihre Lebenswelt bewegt sich zwischen schulischen Druck und einem dysfunktionalem Elternhaus. Ihr Verhältnis zu den abwesenden Brüdern wird sichtbar und auf der Fahrt zeigt sich an vielen kleinen Details, dass sie für ihre Eltern da sein will, obwohl sie ihr nicht gut tun. Ihre Zerrissenheit zwischen Selbstschutz und Verantwortungsgefühl wird sehr gut dargestellt. Man bekommt außerdem einen Einblick in die japanische Gesellschaft und Familiendynamiken. Die Autorin nimmt ihre Hauptfigur ernst und obwohl Kanko erst 17 ist, ist man als Leser immer mit ihr auf Augenhöhe. Besonders gut hat mir das Ende gefallen, da Kanko, die sich ihrer herausfordernden Situation bewusst ist, einen unkonventionellen Weg findet, damit umzugehen.

  • jellyhead

    5/5

    19.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das lange nachhallt

    „Kankos Reise“ von Rin Usami hat mich schon wegen des Covers angesprochen. Die wenigen, kräftigen Farben stechen sofort ins Auge, und man kann vermuten, dass die Person darauf Kanko selbst ist. Obwohl es sehr schlicht gestaltet ist, finde ich es unglaublich ausdrucksstark, genau wie die Geschichte im Inneren. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der 17-jährigen Kanko, die an Depressionen leidet und in einem schwierigen familiären Umfeld aufwächst. Sie lebt mit ihrem gewalttätigen Vater und ihrer alkoholkranken Mutter zusammen, die nach einem Schlaganfall auf Hilfe angewiesen ist. Ihre beiden Brüder sind längst ausgezogen, sodass Kanko sich nicht nur um ihre Mutter kümmern muss, sondern auch zunehmend mit ihrem eigenen Leben überfordert ist. Als ihre Großmutter stirbt, begibt sich die Familie auf eine gemeinsame Reise zur Beerdigung: eine Fahrt, die alte Wunden aufreißt und verborgene Konflikte ans Licht bringt. Was mir besonders gut gefallen hat, war der Schreibstil. Rin Usami erzählt mit einfachen, fast nüchternen Sätzen, was die Geschichte noch eindringlicher macht. Es gibt keine übertriebenen Beschreibungen oder künstlich erzeugte Dramatik. Dadurch wirkt die Geschichte real und nah. Das Buch ist stellenweise schockierend und traurig. Themen wie Depression, familiäre Gewalt und Einsamkeit werden hier sehr stark beschrieben. Dennoch schwingt in all der Schwere auch ein Hauch von Hoffnung mit. Kankos Reise ist ein Buch, das lange nachhallt. Wer sich auf eine tiefgehende Geschichte einlassen möchte, sollte es unbedingt lesen.

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur für Japan-Liebhaber*innen

    Mit ihrem zweiten Roman zeigt Rin Usami endgültig, dass sie zu den vielen vielversprechenden jungen Autor*innen Japans gehört. Auch wenn sie Themen wie Trauer, Depressionen und Missbrauch anschneidet, macht sie das mit einem Feingefühl, sodass das Ganze nie voyeuristisch wirkt. Ein ruhiger Roman, der lange im Gedächtnis bleibt.
  • Zum Bewerterprofil von Charlotte

    Charlotte

    Thalia Essen – Allee-Center

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    15.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Kankos Reise

    "Kankos Reise" ist eine Novelle von Rin Usami. Mit etwas über 100 Seiten ist dies recht kurze Lektüre, dafür aber umso schwerer: Kanako, genannt Kanko, lebt in schwierigen Familienverhältnissen. Der Vater ist gewalttätig, die Mutter nach einem Schlaganfall emotional instabil und oft betrunken, der ältere Bruder hat das Elternhaus verlassen und ist mit seiner Frau fortgezogen, der jüngere Bruder ist zu den Großeltern mütterlicherseits geflohen. Kanko selbst ist depressiv und geht daher nur noch selten zur Schule. Für mich ist dies ein schwieriges Buch zu bewerten, da man, meiner Meinung nach, einiges an kulturellen Kontext benötigt, um Kankos Gedankengängen richtig folgen zu können. Sie redet sich die Misshandlungen durch den Vater sozusagen schön, er habe keine andere Wahl als mit Gewalt zu reagieren, da er das Gefühl habe, die Familie tue ihm Gewalt an. Der ältere Bruder ist ein "Verräter", weil er die Familie verlassen habe, obwohl die ihn brauchen würden (er hat die Gewaltausbrüche des Vaters unterbunden und seiner Mutter und den jüngeren Geschwistern Mut zugesprochen), der jüngere Bruder müsse beschützt werden usw. Insgesamt philosophiert Kanko mehr darüber, wie das Geschehene zu rechtfertigen ist, als zu versuchen ihre Situation zu ändern. Denn ausziehen will sie auch nicht. Als ihr älterer Bruder ihr deswegen Unselbstständigkeit vorwirft, denkt sie dann mehrere Seiten darüber nach, warum sie genau das nicht ist. Sie ziehe nicht aus, weil sie ihre Eltern trotz allem lieben würde, sie könne ihre Mutter nicht auch noch alleine lassen und so weiter. Für mich wäre das Seitenlange philosophieren kein Problem, wenn es nicht die ganze Zeit darauf hinauslaufen würde, dass Kanko das Verhalten ihrer Eltern rechtfertigt. Im Grunde sind die beiden ja gar nicht schlimm, sie sei ja auch eine Täterin! Bis zum Ende hin bleibt genau das das Thema: ihr Vater, der alle seine Kinder seit der Kindheit misshandelt hat, sei nicht Schuld an der Gewalt. Er selbst hatte ja eine schlechte Kindheit! Das muss man verstehen! Und dass die Mutter sich aufführt wie ein kleines Kind, sich betrinkt und alle um sie herum anschreit und ihnen den Tod wünscht, ist auch nicht ihre Schuld. Nie ist jemand an irgendetwas Schuld - und dabei bleibt es bis zum Schluss. Es war ein interessant zu lesendes Buch, allerdings keines, das ich jemals noch einmal Lesen würde.

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