Produktbild: Kankos Reise

Kankos Reise Roman

16

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

3389 KB

Übersetzt von

Luise Steggewentz

Sprache

Deutsch

EAN

9783462312294

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
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  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
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  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

3389 KB

Übersetzt von

Luise Steggewentz

Sprache

Deutsch

EAN

9783462312294

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  • Rei Shimura

    4/5

    16.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein bedrückender Blick in die menschliche Psyche

    Bücher von japanischen Autoren und Autorinnen stehen immer öfter auf meiner Leseliste. Das Land, die Leute, die Sprache und die Kultur Japans haben mich vor Jahren in ihren Bann gezogen und mich bis dato nicht mehr losgelassen. Obwohl die Bücher von den verschiedensten Personen geschrieben wurden und auch vielfältige Themen behandelt haben, gab es doch irgendwie eine Gemeinsamkeit. Die Bücher haben mich nachdenklich gestimmt, aber mich auch in eine positive Stimmung versetzt. Dieses Buch bildet hier die Ausnahme. Denn die Geschichte von Kanko ist sicher viel und man kann auch viel daraus mitnehmen, aber eine positive Grundstimmung sicher nicht. Bis zu einem gewissen Grad war mir das bereits vor dem Lesen bewusst. Denn der Klappentext verrät schon einige der bedrückenden Themen, die in dieser Geschichte behandelt werden: Depression, Alkoholismus, Gewalt, Überforderung. Wie sehr die Autorin Rin Usami aber in die Abgründe der menschlichen Psyche eintaucht war mir im Vorfeld nicht bewusst. Bewundernswert finde ich wie nüchtern die Autorin dabei vor geht. Es wird nichts beschönigt oder verborgen. Es gibt nicht die in vielen japanischen Werken verkommende blumige und poetische Sprache. Einfach, klar und mit wenigen Worten schafft es Rin Usami ein Familienbild zu erzeugen, dass nicht dysfunktionaler sein könnte. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der 17-jährigen Kanko. Und ich denke auch, dass ist es was mir besonders zu schaffen gemacht hat. Also nicht die Tatsache, dass die Geschichte von einer Jugendlichen erzählt wird. Aber wie es wird, wie normal der Umgang der einzelnen Familienmitglieder für Kanko ist. Ihre Normalität besteht aus emotionaler Kälte, Gewalt und Gehorsam. Mit knapp 180 Seiten fällt das Buch ungewöhnlich dünn aus. Wobei mir dies beim Lesen nicht wirklich bewusst war. Die Autorin schafft es auf diesen verhältnismäßig wenigen Seiten so viel unterzubringen, dass ich das Gefühl hatte, einen 500 Seiten Roman zu lesen. Meiner Meinung nach hat Rin Usami hier wirklich etwas großartiges erschaffen. Dennoch bin ich bezüglich einer Leseempfehlung sehr vorsichtig. Denn, obwohl ich das Buch auf jeden Fall als lesenswert empfinde, denke ich, dass man emotional gefestigt sein sollte um es Lesen zu können.

  • meerblick

    4/5

    08.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Katastrophale Verhältnisse

    Kanko ist siebzehn und sie trägt die Last ihrer zerrütteten Familie auf ihren schmalen Schultern, droht daran zu zerbrechen, an den depressiven Phasen, die sie immer tiefer umklammern. Die schulischen Anforderungen stellen für sie eine enorme Herausforderung dar. Zu Hause versucht sie so weit sie in der Lage ist, ihre Pflichten zu erfüllen, die Pflichten einer Mutter, denn diese ist schwer alkoholabhängig und bedarf einer intensiven Betreuung, weil die Folgen eines Schlaganfalls sie im täglichen Leben stark behindern. Der Vater ist keine große Hilfe, ganz im Gegenteil. Durch seine stetig wiederkehrenden wütenden Ausbrüche, unter denen Kanko entsetzlich zu leiden hat, verschlimmern das soziale Gefüge in der Familie auf ein unerträgliches Maß. Während der Reise im Auto zur Beerdigung der Großmutter kommt es zu kommunikativen Auseinandersetzungen, an denen sich auch Kankos Bruder beteiligt. Aber wird es zu einem befreienden Austausch kommen? Rin Usami zeichnet in ihrem Roman ‘Kankos Reise‘ ein äußerst verstörendes Bild einer japanischen Familie, die in ihren Grundfesten zerrüttet ist. Depressionen, Suchterkrankung und cholerische Eskalationen sind schwere Thematiken, die ihre Ursachen suchen in generationsübergreifenden Konflikten, die sich als schwere Trauma äußern. Ein leiser Roman mit einer intensiven Aussage über katastrophale Familienverhältnisse – lesenswert.

  • meerblick

    4/5

    08.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Katastrophale Verhältnisse…

    Katastrophale Verhältnisse Kanko ist siebzehn und sie trägt die Last ihrer zerrütteten Familie auf ihren schmalen Schultern, droht daran zu zerbrechen, an den depressiven Phasen, die sie immer tiefer umklammern. Die schulischen Anforderungen stellen für sie eine enorme Herausforderung dar. Zu Hause versucht sie so weit sie in der Lage ist, ihre Pflichten zu erfüllen, die Pflichten einer Mutter, denn diese ist schwer alkoholabhängig und bedarf einer intensiven Betreuung, weil die Folgen eines Schlaganfalls sie im täglichen Leben stark behindern. Der Vater ist keine große Hilfe, ganz im Gegenteil. Durch seine stetig wiederkehrenden wütenden Ausbrüche, unter denen Kanko entsetzlich zu leiden hat, verschlimmern das soziale Gefüge in der Familie auf ein unerträgliches Maß. Während der Reise im Auto zur Beerdigung der Großmutter kommt es zu kommunikativen Auseinandersetzungen, an denen sich auch Kankos Bruder beteiligt. Aber wird es zu einem befreienden Austausch kommen? Rin Usami zeichnet in ihrem Roman ‘Kankos Reise‘ ein äußerst verstörendes Bild einer japanischen Familie, die in ihren Grundfesten zerrüttet ist. Depressionen, Suchterkrankung und cholerische Eskalationen sind schwere Thematiken, die ihre Ursachen suchen in generationsübergreifenden Konflikten, die sich als schwere Trauma äußern. Ein leiser Roman mit einer intensiven Aussage über katastrophale Familienverhältnisse – lesenswert.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    12.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eine psychologisch fein gewebte coming-of-age Story

    Rin Usami erzählt in „Kankos Reise“ von der 17-jährigen Kanko, die von ihrem Leben latent überfordert ist. In genauen Beobachtungen schildert sie die Sicht der 17-Jährigen auf die Familiendynamik in ihrer Verwandtschaft und ihre. Versuche, ihre eigene Rolle sowie das Verhalten ihrer Eltern und auch das ihrer Brüder zu verstehen. Und immer wieder lässt sie Kanko darüber nachdenken, wie sie bloß aus der Spirale der festgefahrenen Verhältnisse mit ihrem gewalttätigen Vater und der demütigen, alkoholsüchtigen Mutter herauskommt. So ist „Kankos Reise“ von Rin Usami eine psychologisch fein gewebte coming-of-age Story, in der ihre Heldin versucht, alte Familiendynamiken zu knacken und gesellschaftlich festgelegte Rollen aufzubrechen.

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krasses Buch!

    KlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassiker KlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassiker KlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassiker KlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassiker KlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassikerKlassiker

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    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur für Japan-Liebhaber*innen

    Mit ihrem zweiten Roman zeigt Rin Usami endgültig, dass sie zu den vielen vielversprechenden jungen Autor*innen Japans gehört. Auch wenn sie Themen wie Trauer, Depressionen und Missbrauch anschneidet, macht sie das mit einem Feingefühl, sodass das Ganze nie voyeuristisch wirkt. Ein ruhiger Roman, der lange im Gedächtnis bleibt.
  • Zum Bewerterprofil von Charlotte

    Charlotte

    Thalia Essen – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    3/5

    15.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Kankos Reise

    "Kankos Reise" ist eine Novelle von Rin Usami. Mit etwas über 100 Seiten ist dies recht kurze Lektüre, dafür aber umso schwerer: Kanako, genannt Kanko, lebt in schwierigen Familienverhältnissen. Der Vater ist gewalttätig, die Mutter nach einem Schlaganfall emotional instabil und oft betrunken, der ältere Bruder hat das Elternhaus verlassen und ist mit seiner Frau fortgezogen, der jüngere Bruder ist zu den Großeltern mütterlicherseits geflohen. Kanko selbst ist depressiv und geht daher nur noch selten zur Schule. Für mich ist dies ein schwieriges Buch zu bewerten, da man, meiner Meinung nach, einiges an kulturellen Kontext benötigt, um Kankos Gedankengängen richtig folgen zu können. Sie redet sich die Misshandlungen durch den Vater sozusagen schön, er habe keine andere Wahl als mit Gewalt zu reagieren, da er das Gefühl habe, die Familie tue ihm Gewalt an. Der ältere Bruder ist ein "Verräter", weil er die Familie verlassen habe, obwohl die ihn brauchen würden (er hat die Gewaltausbrüche des Vaters unterbunden und seiner Mutter und den jüngeren Geschwistern Mut zugesprochen), der jüngere Bruder müsse beschützt werden usw. Insgesamt philosophiert Kanko mehr darüber, wie das Geschehene zu rechtfertigen ist, als zu versuchen ihre Situation zu ändern. Denn ausziehen will sie auch nicht. Als ihr älterer Bruder ihr deswegen Unselbstständigkeit vorwirft, denkt sie dann mehrere Seiten darüber nach, warum sie genau das nicht ist. Sie ziehe nicht aus, weil sie ihre Eltern trotz allem lieben würde, sie könne ihre Mutter nicht auch noch alleine lassen und so weiter. Für mich wäre das Seitenlange philosophieren kein Problem, wenn es nicht die ganze Zeit darauf hinauslaufen würde, dass Kanko das Verhalten ihrer Eltern rechtfertigt. Im Grunde sind die beiden ja gar nicht schlimm, sie sei ja auch eine Täterin! Bis zum Ende hin bleibt genau das das Thema: ihr Vater, der alle seine Kinder seit der Kindheit misshandelt hat, sei nicht Schuld an der Gewalt. Er selbst hatte ja eine schlechte Kindheit! Das muss man verstehen! Und dass die Mutter sich aufführt wie ein kleines Kind, sich betrinkt und alle um sie herum anschreit und ihnen den Tod wünscht, ist auch nicht ihre Schuld. Nie ist jemand an irgendetwas Schuld - und dabei bleibt es bis zum Schluss. Es war ein interessant zu lesendes Buch, allerdings keines, das ich jemals noch einmal Lesen würde.

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