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Irma Nelles

1. Die Gräfin

Die Gräfin

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Anne Moll

Spieldauer

4 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.08.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

62

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844940046

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Anne Moll

Spieldauer

4 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.08.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

62

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844940046

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Bewertung

    5/5

    13.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Geschichtslektüre

    Die weltgewandte und sehr intelligente Gräfin Diana lebt mit ihrem Kutscher und einer Magd sehr abgeschieden auf einer Hallig in der Nordsee. Es ist der zweite Weltkrieg und auch die Hallig Bewohner spüren die Auswirkungen des Krieges, vor allem auch Repressalien und Überwachung durch das Unrechtsregime. Als ein britischer Pilot unweit der Hallig mit seinem Flugzeug abstürzt nehmen sich die drei sehr unterschiedlichen Personen der Hallig seiner an und verstecken ihn. Irma Nelles hat mit dem Buch"die Gräfin" einen sehr gut recherchierten historischen Roman geschrieben. Detaillierte Beschreibungen der handelnden Charaktere und eine abwechslungsreiche Sprache lassen den Leser tief eintauchen in die Geschichte, man wird zum direkten Beobachter und fühlt sich auf die Hallig versetzt. Das norddeutsche Gemüt ist in jeder Zeile spürbar. Für Freunde historischer Romane ein absolutes Muss.

  • Sarah K

    5/5

    26.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fragiler Hauch von Liebe

    Ein wunderbares Buch! Irma Nelles legt in ihrem Debütroman gleich zu Beginn ordentlich vor! Ihr Schreibstil kennzeichnet sich durch kunstvolles Deutsch und einen einzigartigen Ton zwischen den Zeilen, der die Geschichte fundamental trägt. Dies führt zu einer singulären Melange zwischen fordernden und zugleich vorsichtig zurückhaltenden Elementen im Detail. Hinzu kommen lange Schilderungen der Umgebung und der Umstände, die den Rezipienten zielgerichtet im Roman verankern und ein individuelles Identifikationspotential für die Protagonisten nach sich ziehen, je nach persönlichen Empfindungen und Vorlieben. Bis zum überaus abrupten Ende hält Nelles die Spannung dadurch aufrecht, sodass sich die Gedanken über die Geschichte noch lange im Kopf des Rezipienten weiterspinnen. Inhalt: Ein englischer Kampfpilot aus dem zweiten Weltkrieg erleidet im norddeutschen Wattenmeer eine Bruchlandung, unweit des Hofes einer mysteriösen Gräfin, die dort seit Jahrzehnten mit ihrer kleinen Dienerschaft lebt. Nelles verwebt die Tragik des Krieges und das zarte Glück eines fragilen Hauchs von Liebe, der über die Zeit langsam erblüht.

  • Elkestricker

    aus Hanau

    5/5

    23.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verschworene Inselgemeinschaft

    Irma Nelles später Debütroman „Die Gräfin“ umfasst sechs Tage auf einer Hallig gegen Ende des zweiten Weltkriegs. Auf der Insel leben nur drei Menschen: Die Gräfin Diana von Rewentlow-Criminil, ihre junge Haushaltshilfe Meta und der Kutscher Maschmann. Er beginnt mit dem Absturz eines jungen englischen Piloten und erzählt die Rettungsaktion des Schwerverletzten. Maßgebend ist nicht die Handlung des Romans, deshalb sehe ich ihn auch nicht als rein historischen Roman, denn das Thema: Alliierter Pilot stürzt ab, wird mit Hilfe mutiger Menschen gerettet und wieder aus Deutschland herausgebracht wurde bestimmt schon in weitaus umfangreicheren Büchern behandelt. Dieser Roman lebt von der Ätmosphäre dieser abgeschiedenen Hallig und den charakterstarken, eigenwilligen Protagonisten. Ihre Insel Schein ein Exil zunsein für Menschen, die sich selbst genug sind und die die dunkle Zeit des Natonalsozialismus weit ab von allen Schrecken überstehen wollen. Nichtsdestotrotz sind alle jederzeit bereit ihr Leben aufs Spiel zu setzen um Gefährdeten den Weg nach draußen zu ermöglichen. In Rückblenden werden Begebenheiten aus dem Leben der Gräfin und ihrer Familie aufgegriffen um das jetzige Handeln besser zu verstehen. Sehr genau wird der Charakter der handelnden Personen entwickelt, wobei das Plattdüütsch des Kutschers wunderbar in die Geschichte passt, und über allem steht die raue Landschaft der Hallig. Das Ende bleibt offen, soll sich doch jeder nach eigenem Gusto ein Happy End oder einen dramatischen Schluss dazu ausdenken. Geschadet hat es meiner Meinung nach dem Buch keinesfalls.

  • Island

    aus Nürnberg

    5/5

    20.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zufluchtsort

    Bei diesem Roman hat mich das Cover direkt angesprochen, da es darauf hindeutete, dass der Handlungsort an der See liegt. Die Geschichte, die zum Teil auf wahren Begebenheiten beruht, spielt dann auch weitgehend auf der kleinen nordfriesischen Hallig Südfall, die bei Ebbe von Nordstrand aus durch das Watt erreichbar ist. Dort lebt 1944 die um die 80-jährige "Hallig-Gräfin" Diana von Reventlow-Criminil zurückgezogen mit zwei Angestellten und versucht, zu tun, was in ihrer Macht steht, um Menschen zu helfen, die von den Nationalsozialisten bedroht sind. Als sie auf einer Sandbank nahe der Hallig ein abgestürztes Flugzeug mit einem britischen Piloten entdeckt, steht es für sie außer Frage, ihn zunächst bei sich aufzunehmen, auch wenn er sich eher widerstrebend darauf einlässt. Ich fand die Geschichte um die Hallig-Gräfin sehr interessant. Grundsätzlich mag ich historische Romane, die im und um den Zweiten Weltkrieg herum spielen. Aber, der Schauplatz in Form einer kleinen Hallig ist zudem ein ganz besonderer, weil man nebenbei auch mehr über das Leben dort unter den besonderen Bedingungen damals erfährt. Einerseits bot es Freiheit und man konnte sich unbeobachtet fühlen, andererseits war es auch sehr entbehrungsreich und mit harter Arbeit verbunden. Die Charaktere, allen voran der der Gräfin, wurden sehr überzeugend ausgestaltet und ich konnte sie mir beim Lesen gut vorstellen. Der Schreibstil passte durch seine teilweise etwas altertümlichen Formulierungen gut zur Zeit, in der sich alles zugetragen soll und zur Gräfin mit ihren 80 Jahren und der adeligen Herkunft. Die auf Plattdeutsch verfassten Passagen zwischendurch trugen zur Authentizität bei, und auch, wenn ich nicht jedes Wort verstand, wurde mir im Zusammenhang dennoch klar, was gemeint war. Ich empfehle diesen historischen Roman mit einem etwas ungewohnten Schauplatz daher gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    13.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbar, literarisch, spannend und einfühlsam erzählter Roman über Menschlichkeit und Zivilcourage

    Ein wunderbar, literarisch, spannend und einfühlsam erzählter Roman über Menschlichkeit und Zivilcourage. 6 Tage im Sommer 1944. 2. Weltkrieg. Nordfriesland. Diana Henriette Adelaide Charlotte Gräfin von Reventlow-Criminil, die achtzigjährige „Hallig-Gräfin“, lebt seit 30 Jahren sehr zurückgezogen auf ihrem bescheiden Anwesen. Eines Tages entdeckt sie, aufmerksam geworden durch das Verhalten ihres Hundes, dass vor der Hallig Südfall ein feindlicher Pilot der Royal Air Force während seines Aufklärungsfluges abgestürzt ist. Obwohl „Feindberührung“ strafbar ist, bergen sie und ihr Kutscher den verletzten Engländer und später auch sein Flugzeug. Menschen und Tieren in Not zu helfen, entspricht dem Charakter der Gräfin. Über sie und ihre Familie, aus der sie stammt, sickern nur nach und nach ein paar spärliche Informationen durch. Mehr sind auch nicht nötig. Irma Nelles erzählt unterhaltsam und interessant. Durch amüsante und authentische Dialoge der norddeutschen Inselbewohner, teilweise auf Plattdeutsch, und viele Naturbeschreibungen, erschafft sie eine sehr lebendige Atmosphäre. Und sie versteht es, Spannung aufzubauen und beherrscht auch die Kunst des Weglassens. Ganz im Sinne der sympathischen Mentalität der Inselbewohner. Dieser Roman ist sehr empfehlenswert. - Irma Nelles starb am 24. Juli 2024 und erlebte die Veröffentlichung ihres Romans „Die Gräfin“ nicht mehr. -

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (138)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absturz

    Dieser autofiktionale Roman beschreibt einige Tage im Leben der Halliggräfin Diana von Reventlow-Criminil Die Autorin greift auf ein Erlebnis der Gräfin während des letzten Krieges zurück. Ein englischer Pilot stürzte mit seiner Maschine in der Nähe ihrer Hallig ab und wurde von ihr und ihren Helfern vor Ort gesund gepflegt. Was denken Menschen von einander, die eigentlich Feinde sein sollten? Wie können sie sich nähern? Wer ist wirklich Feind oder Freund? Als Leser nehmen wir Teil an den Gedanken der verschiedenen Protagonisten und ihrem auf und ab der Emotionen. Gleichzeitig bekommt man einen Einblick in das mühselige Leben auf einer Hallig und dem ständigen Kampf gegen die Naturgewalten. Ein sehr atmosphärischer Roman, der vieles nur andeutet und manches Geheimnis erst zum Ende offenbart. Fast zu kurz, aber länger hätte zum Schreibstil nicht gepasst!
  • Zum Bewerterprofil von David Frey

    David Frey

    Thalia Worms

    Buchhändler*in

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    3/5

    08.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant, aber irgendwie unvollständig.

    Irma Nelles Roman erzählt eine interessante Geschichte und besticht durch den ungewöhnlichen Handlungsort, leider wirkt die Geschichte am Ende unvollendet. Die Roman baut die Erzählung spannend auf, aber es bleiben am Schluss zu viele Fragen offen. Dass eine Fortsetzung folgen wird, ist eher unwahrscheinlich, so bleibt beim Leser am Ende das unbefriedigende Gefühl zurück, dass die Geschichte noch nicht beendet ist, aber man wohl nie erfahren wird, wie die Erzählung um den abgestürzten Piloten, der mysteriösen Gräfin und der wunderbaren Insel Hallig ausgehen wird.
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    3/5

    19.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Typisch Hanser

    "Die Gräfin" war ein ganz bestimmter Typ Buch, der mir bei Hanser schon öfter untergekommen ist. Schönes Cover, interessanter Klappentext, startet echt stark ... und ist dann einfach irgendwann zu Ende. Ich glaube fast, ich lerne es nie und falle da immer wieder drauf rein! Sorry, falls sich diese Kritik wiederholt, es fällt mir jedes Mal wieder auf. In diesem Fall war es auch noch ein besonders dünnes Buch, was mich überrascht hatte. Ich hatte nicht auf die Seitenzahlen geschaut und dachte beim Auspacken: Was ist das denn? 6 Tage auf 169 Seiten. Das ist schon... wenig. Vor allem, weil sich ein Großteil des Buches mit dem Leben auf einer Halliginsel beschäftigt. Das fand ich sehr interessant und es gibt auch tolle Naturbeschreibungen, aber die Beziehungen zwischen den Personen kommen ein bisschen zu kurz und die sollten eigentlich das zentrale Thema des Romans sein. Dabei haben die Charaktere durchaus Potential, welches aber leider nur immer wieder angeteasert wird, aber nie auserzählt. Es gibt soviele Konflikte, Leidenschaften und Ungesagtes zwischen den Zeilen. Vor allem eben am Ende, mit dem man dann aber als Lesender allein gelassen wird. Manch einer mag dieses Stilmittel sicherlich gerne, ich fühle mich damit jedesmal etwas alleingelassen.

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Bewertungen (3)

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