Produktbild: Keine Kleinigkeit

Keine Kleinigkeit Roman | Eine hinreißend schwarze englische Komödie und für alle Fans von Jane Gardam bis Julian Barnes

2

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

22132

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

7082 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

EAN

9783492610681

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

22132

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

7082 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

EAN

9783492610681

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Eigentlich eine ganz normale Familie – doch diese Ehe hat es in sich

Renas Wortwelt am 12.06.2026

Bewertungsnummer: 3165881

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, in dem nicht viel geschieht, der aber doch fesselt wie ein guter Krimi – das zu schreiben ist schon eine Kunst. Gelungen ist dies der in Paris lebenden Engländerin Camilla Barnes direkt mit ihrem Debüt. Auch wenn sich nicht alles um ihn dreht, den Gefrierschrank mit Namen „Boswell“, so ist er doch symptomatisch für diese Familie, diese Ehe. Seit 20 Jahren leben die britischen Eheleute nun bereits in Frankreich, er pensionierter Oxford-Professor, sie widerspenstig, stets mäkelnd und immer wieder den Krieg erwähnend, als hätte sie ihn miterlebt. Aus der inzwischen 50 Jahre bestehenden Ehe sind zwei Töchter hervorgegangen. Charlotte lebt in England, ist beruflich sehr erfolgreich und Mutter zweier erwachsener Söhne. Miranda, von Beruf Schauspielerin, hat eine Tochter und arbeitet in Paris am Theater, sie hat gerade ein erstes Drehbuch verfasst auf Basis von „König Lear“. Immer wieder fährt sie mit der Bahn zu den Eltern, was sie stets Überwindung kostet. Von dem, was sie dort erlebt, erzählt sie Charlotte in unterhaltsamen Briefen, die Zeugnis davon ablegen, was zwischen den Eheleuten abläuft. Das ist wirklich skurril, absurd und doch so realistisch, dass man beim Lesen meint, mit am Tisch zu sitzen, wenn Mann und Frau komplett aneinander vorbeireden, fast immer genau das Gegenteil dessen tun, was der andere möchte. Wie beispielsweise die Tierhaltung des Vaters, die von der Mutter nicht nur nicht unterstützt wird, sondern irgendwann regelrecht sabotiert. Wie die uralten Vorräte in besagtem „Boswell“, die für immer aufgehoben werden, weil „im Krieg wäre man dankbar dafür gewesen…“. Zwischen die aus Sicht von Miranda geschilderten Ereignisse eingefügt sind Rückblicke aus der Perspektive der Mutter. Hier wird ihre Geschichte erzählt, ihr Aufwachsen in einer sehr konservativen Familie, ihr erstes Ausbrechen für das Studium, ihre ersten Beziehungen zu Kommilitonen, ihre Begegnung mit ihrem späteren Ehemann. Anhand dieser Rückblicke beginnt man, sie zu verstehen, ahnt, warum sie heute so ist wie sie ist. Das Ganze liest sich sehr flüssig, man hat Spaß an den Wordduellen der Eltern, ist fasziniert von der Weltsicht der jungen Frau in den 60er Jahren, genießt die unterhaltsamen Briefe Mirandas und nimmt so Teil am Leben einer doch eigentlich ganz normalen Familie. Dass dieser Roman dennoch so fesselt, dass man die Seiten nicht schnell genug umblättern kann, ist da verwunderlich, denn viel geschieht nicht. Vieles innerhalb des Handlungsstrangs der Gegenwart spielt sich in Gesprächen und Dialogen ab, während die Vergangenheit erzählt wird in Form von Briefen der Mutter an eine Kitty, die sie Schwester nennt. Dieses Buch kann ich vollumfänglich empfehlen, zumal es so angenehm aus dem üblichen Einerlei der Lektüren heraussticht. Camilla Barnes - Keine Kleinigkeit Originaltitel: The Usual Desire to Kill aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren Piper, April 2026 Gebundene Ausgabe, 253 Seiten, 24,00 €

Eigentlich eine ganz normale Familie – doch diese Ehe hat es in sich

Renas Wortwelt am 12.06.2026
Bewertungsnummer: 3165881
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, in dem nicht viel geschieht, der aber doch fesselt wie ein guter Krimi – das zu schreiben ist schon eine Kunst. Gelungen ist dies der in Paris lebenden Engländerin Camilla Barnes direkt mit ihrem Debüt. Auch wenn sich nicht alles um ihn dreht, den Gefrierschrank mit Namen „Boswell“, so ist er doch symptomatisch für diese Familie, diese Ehe. Seit 20 Jahren leben die britischen Eheleute nun bereits in Frankreich, er pensionierter Oxford-Professor, sie widerspenstig, stets mäkelnd und immer wieder den Krieg erwähnend, als hätte sie ihn miterlebt. Aus der inzwischen 50 Jahre bestehenden Ehe sind zwei Töchter hervorgegangen. Charlotte lebt in England, ist beruflich sehr erfolgreich und Mutter zweier erwachsener Söhne. Miranda, von Beruf Schauspielerin, hat eine Tochter und arbeitet in Paris am Theater, sie hat gerade ein erstes Drehbuch verfasst auf Basis von „König Lear“. Immer wieder fährt sie mit der Bahn zu den Eltern, was sie stets Überwindung kostet. Von dem, was sie dort erlebt, erzählt sie Charlotte in unterhaltsamen Briefen, die Zeugnis davon ablegen, was zwischen den Eheleuten abläuft. Das ist wirklich skurril, absurd und doch so realistisch, dass man beim Lesen meint, mit am Tisch zu sitzen, wenn Mann und Frau komplett aneinander vorbeireden, fast immer genau das Gegenteil dessen tun, was der andere möchte. Wie beispielsweise die Tierhaltung des Vaters, die von der Mutter nicht nur nicht unterstützt wird, sondern irgendwann regelrecht sabotiert. Wie die uralten Vorräte in besagtem „Boswell“, die für immer aufgehoben werden, weil „im Krieg wäre man dankbar dafür gewesen…“. Zwischen die aus Sicht von Miranda geschilderten Ereignisse eingefügt sind Rückblicke aus der Perspektive der Mutter. Hier wird ihre Geschichte erzählt, ihr Aufwachsen in einer sehr konservativen Familie, ihr erstes Ausbrechen für das Studium, ihre ersten Beziehungen zu Kommilitonen, ihre Begegnung mit ihrem späteren Ehemann. Anhand dieser Rückblicke beginnt man, sie zu verstehen, ahnt, warum sie heute so ist wie sie ist. Das Ganze liest sich sehr flüssig, man hat Spaß an den Wordduellen der Eltern, ist fasziniert von der Weltsicht der jungen Frau in den 60er Jahren, genießt die unterhaltsamen Briefe Mirandas und nimmt so Teil am Leben einer doch eigentlich ganz normalen Familie. Dass dieser Roman dennoch so fesselt, dass man die Seiten nicht schnell genug umblättern kann, ist da verwunderlich, denn viel geschieht nicht. Vieles innerhalb des Handlungsstrangs der Gegenwart spielt sich in Gesprächen und Dialogen ab, während die Vergangenheit erzählt wird in Form von Briefen der Mutter an eine Kitty, die sie Schwester nennt. Dieses Buch kann ich vollumfänglich empfehlen, zumal es so angenehm aus dem üblichen Einerlei der Lektüren heraussticht. Camilla Barnes - Keine Kleinigkeit Originaltitel: The Usual Desire to Kill aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren Piper, April 2026 Gebundene Ausgabe, 253 Seiten, 24,00 €

Gar nicht so eine einfache Family-Affair

IrinaR_2605 am 17.05.2025

Bewertungsnummer: 2492600

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

KEINE KLEINIGKEIT ist ein exzellenter Roman über eine komplexe familiäre Beziehung eines alten Ehepaares und dessen Kinder. Scharfzüngige Dialoge, die mit Leichtigkeit und Witz gespickt sind, treten hier hervor. Dabei erkennt man deutlich Missverständnisse und unausgesprochene Gefühle, die über Generationen hinweg nachwirken können. Ach, die Tücken der teilweise bissigen Kommunikation sind immer wieder hochspannend und brisant! Trotz der leichten Oberflächlichkeit hat dieser Roman einen nachdenklichen Unterton und eine ziemlich traurige Tiefe. Ein weiteres einzigartiges Plus (aus meiner Sicht) ist der Aufbau des Romans auf verschiedenen Erzählebenen, wie Dialoge, E-Mail-Verkehr, Briefe. Für mich gehört dieses Buch zu den bisher gelesenen Highlights dieses Jahr.

Gar nicht so eine einfache Family-Affair

IrinaR_2605 am 17.05.2025
Bewertungsnummer: 2492600
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

KEINE KLEINIGKEIT ist ein exzellenter Roman über eine komplexe familiäre Beziehung eines alten Ehepaares und dessen Kinder. Scharfzüngige Dialoge, die mit Leichtigkeit und Witz gespickt sind, treten hier hervor. Dabei erkennt man deutlich Missverständnisse und unausgesprochene Gefühle, die über Generationen hinweg nachwirken können. Ach, die Tücken der teilweise bissigen Kommunikation sind immer wieder hochspannend und brisant! Trotz der leichten Oberflächlichkeit hat dieser Roman einen nachdenklichen Unterton und eine ziemlich traurige Tiefe. Ein weiteres einzigartiges Plus (aus meiner Sicht) ist der Aufbau des Romans auf verschiedenen Erzählebenen, wie Dialoge, E-Mail-Verkehr, Briefe. Für mich gehört dieses Buch zu den bisher gelesenen Highlights dieses Jahr.

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Keine Kleinigkeit

von Camilla Barnes

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Anja Söllner

Thalia Hof

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4/5

Mitreißendes Debüt.

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Miranda besucht ihre etwas exzentrischen Eltern in der französischen Provinz. Köstlich sind die Unterhaltungen des alten Ehepaares zu verfolgen. Mirandas Vater war früher ein engagierter Oxford Professor und sein herrlicher Zynismus macht einfach Spaß zu lesen. Auch die kleinen Spitzfindigkeiten des Paares, lassen einen manches Mal kichern. Trotzdem lauert hinter dem vermeintlichen Witz auch leise Melancholie, die bleibt, wenn Ungesagtes innerhalb der Beziehungen steht. Auch Mirandas Mutter, Schwester und Tochter bekommen eine zusätzliche Stimme, die das schöne Debüt, mitreißend & tiefgründig machen und einen Blick in die Vergangenheit zulassen, die nicht immer leicht war. Eine klare Leseempfehlung für Alle, die intelligenten feinsinnigen Humor mögen.
  • Anja Söllner
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4/5

Mitreißendes Debüt.

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Miranda besucht ihre etwas exzentrischen Eltern in der französischen Provinz. Köstlich sind die Unterhaltungen des alten Ehepaares zu verfolgen. Mirandas Vater war früher ein engagierter Oxford Professor und sein herrlicher Zynismus macht einfach Spaß zu lesen. Auch die kleinen Spitzfindigkeiten des Paares, lassen einen manches Mal kichern. Trotzdem lauert hinter dem vermeintlichen Witz auch leise Melancholie, die bleibt, wenn Ungesagtes innerhalb der Beziehungen steht. Auch Mirandas Mutter, Schwester und Tochter bekommen eine zusätzliche Stimme, die das schöne Debüt, mitreißend & tiefgründig machen und einen Blick in die Vergangenheit zulassen, die nicht immer leicht war. Eine klare Leseempfehlung für Alle, die intelligenten feinsinnigen Humor mögen.

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