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Deckname: Bird Thriller | »Eine fesselnde Lektüre, die mich lange vom Schlafen abgehalten hat!« Val McDermid

115

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

390

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/3,2 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Bird in Winter (OT)

Übersetzt von

Astrid Arz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47494-5

Beschreibung

Rezension

»Doughty ist eine brillante Erzählerin, die es versteht, die Spannung bis zum Zerreißen zu steigern.« ("The Times")
»Es ist einfach ein Vergnügen, eine Autorin zu lesen, die ihren Groove gefunden hat und intelligente, fesselnde und mühelose Unterhaltung bietet.« ("The Guardian")
»Ein fantastisches Ende und eine großartige Lektüre.« ("The Daily Mail")
» Deckname: Bird erforscht den Schrecken des Verfolgtwerdens, greift aber auch universelle Fantasien auf, wie es wäre, alles fallen zu lassen und sich auf die Flucht zu begeben, verschiedene Rollen zu übernehmen und sich auf Überlebensfähigkeiten zu verlassen, die in den Handbüchern für die Ausbildung von Spionen nachzulesen sind.« ("The Guardian")
»... wie Doughty erzählt – präzise und unterkühlt – lässt einen ... mitschaudern.« ("FOCUS")
»Doughty versteht es gekonnt, ihre Geschichten mit rasanten Schnitten immer neu zu beschleunigen.« ("Schweiz am Wochenende")
» Deckname Bird hat von allem etwas – ist Psychothriller, Agentenroman und dank der eindrucksvollen Naturschilderungen auch atmosphärische Reiseliteratur. Eine Empfehlung für Freundinnen literarischer Thriller!« ("Kleine Zeitung")
»[ Deckname: Bird ] besticht ... durch das Raue und Realitätsnahe, das diesen Agentenroman auszeichnet.« ("ezb.bibliotheksservice")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

390

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/3,2 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Bird in Winter (OT)

Übersetzt von

Astrid Arz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47494-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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2 Sterne

1 Sterne

Die Spannung resultiert aus der Atmosphäre

firecanyon am 15.09.2025

Bewertungsnummer: 2597164

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bird verzichtet bewusst auf Effekte – zugunsten einer intensiven psychologischen Entwicklung der Protagonistin. Im Mittelpunkt steht Heather Berriman, Deckname Bird, eine Ermittlerin innerhalb eines britischen Geheimdienstapparats. Sie ist dafür zuständig, Abweichungen aufzuspüren – bis sie selbst zur Risikoposition wird. Bird flieht - nicht actionreich sondern professionell, leise, effizient. Der Weg, den Bird einschlägt, führt durch Orte der Durchreise: Konferenzräume, Züge, Fähren, verregnete Rastplätze, Wälder, Eisfelder. Doughty beschreibt diese Szenerien ohne Pathos, beinahe lakonisch. Der Roman bleibt dabei konsequent in der Innenperspektive. Es gibt keine erklärende Instanz, keinen Erzähler, der einordnet oder vermittelt. Alles, was der Leser erfährt, geht von der Protagonistin aus – und bleibt doch bruchstückhaft und wird durch Rückblenden erklärt. Die Sprache ist reduziert, nie ausschweifend. Doch gerade diese kontrollierte Zurückhaltung erzeugt eine eindringliche Spannung. Die Rückblenden svervollständigen das psychologischer Bild, das die eigentliche Stimmung erzeugt. Der Roman vertraut der Intelligenz seiner Leser und gibt ihnen Raum, sich die Figur selbst zu erschließen – in all ihrer Widersprüchlichkeit. Heather Berriman geprägt von Misstrauen, geprägt durch Jahre in einem Beruf, in dem Schweigen Professionalität bedeutet. Doughty fragt, was es mit einem Menschen macht, wenn Vertrauen keine Option ist, wenn Selbstschutz zum einzigen Handlungsmuster wird – nicht als Drama inszeniert, sondern als Zustand. Bird ist kein Agentenroman im klassischen Sinn. Wer actionreiche Spannungsbögen erwartet, wird sich wundern. Stattdessen entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die gelernt hat, sich aufzulösen, bevor andere es für sie übernehmen.

Die Spannung resultiert aus der Atmosphäre

firecanyon am 15.09.2025
Bewertungsnummer: 2597164
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bird verzichtet bewusst auf Effekte – zugunsten einer intensiven psychologischen Entwicklung der Protagonistin. Im Mittelpunkt steht Heather Berriman, Deckname Bird, eine Ermittlerin innerhalb eines britischen Geheimdienstapparats. Sie ist dafür zuständig, Abweichungen aufzuspüren – bis sie selbst zur Risikoposition wird. Bird flieht - nicht actionreich sondern professionell, leise, effizient. Der Weg, den Bird einschlägt, führt durch Orte der Durchreise: Konferenzräume, Züge, Fähren, verregnete Rastplätze, Wälder, Eisfelder. Doughty beschreibt diese Szenerien ohne Pathos, beinahe lakonisch. Der Roman bleibt dabei konsequent in der Innenperspektive. Es gibt keine erklärende Instanz, keinen Erzähler, der einordnet oder vermittelt. Alles, was der Leser erfährt, geht von der Protagonistin aus – und bleibt doch bruchstückhaft und wird durch Rückblenden erklärt. Die Sprache ist reduziert, nie ausschweifend. Doch gerade diese kontrollierte Zurückhaltung erzeugt eine eindringliche Spannung. Die Rückblenden svervollständigen das psychologischer Bild, das die eigentliche Stimmung erzeugt. Der Roman vertraut der Intelligenz seiner Leser und gibt ihnen Raum, sich die Figur selbst zu erschließen – in all ihrer Widersprüchlichkeit. Heather Berriman geprägt von Misstrauen, geprägt durch Jahre in einem Beruf, in dem Schweigen Professionalität bedeutet. Doughty fragt, was es mit einem Menschen macht, wenn Vertrauen keine Option ist, wenn Selbstschutz zum einzigen Handlungsmuster wird – nicht als Drama inszeniert, sondern als Zustand. Bird ist kein Agentenroman im klassischen Sinn. Wer actionreiche Spannungsbögen erwartet, wird sich wundern. Stattdessen entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die gelernt hat, sich aufzulösen, bevor andere es für sie übernehmen.

Die Spannung resultiert aus…

firecanyon am 15.09.2025

Bewertungsnummer: 2959899

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Spannung resultiert aus der Atmosphäre Bird verzichtet bewusst auf Effekte – zugunsten einer intensiven psychologischen Entwicklung der Protagonistin. Im Mittelpunkt steht Heather Berriman, Deckname Bird, eine Ermittlerin innerhalb eines britischen Geheimdienstapparats. Sie ist dafür zuständig, Abweichungen aufzuspüren – bis sie selbst zur Risikoposition wird. Bird flieht - nicht actionreich sondern professionell, leise, effizient. Der Weg, den Bird einschlägt, führt durch Orte der Durchreise: Konferenzräume, Züge, Fähren, verregnete Rastplätze, Wälder, Eisfelder. Doughty beschreibt diese Szenerien ohne Pathos, beinahe lakonisch. Der Roman bleibt dabei konsequent in der Innenperspektive. Es gibt keine erklärende Instanz, keinen Erzähler, der einordnet oder vermittelt. Alles, was der Leser erfährt, geht von der Protagonistin aus – und bleibt doch bruchstückhaft und wird durch Rückblenden erklärt. Die Sprache ist reduziert, nie ausschweifend. Doch gerade diese kontrollierte Zurückhaltung erzeugt eine eindringliche Spannung. Die Rückblenden svervollständigen das psychologischer Bild, das die eigentliche Stimmung erzeugt. Der Roman vertraut der Intelligenz seiner Leser und gibt ihnen Raum, sich die Figur selbst zu erschließen – in all ihrer Widersprüchlichkeit. Heather Berriman geprägt von Misstrauen, geprägt durch Jahre in einem Beruf, in dem Schweigen Professionalität bedeutet. Doughty fragt, was es mit einem Menschen macht, wenn Vertrauen keine Option ist, wenn Selbstschutz zum einzigen Handlungsmuster wird – nicht als Drama inszeniert, sondern als Zustand. Bird ist kein Agentenroman im klassischen Sinn. Wer actionreiche Spannungsbögen erwartet, wird sich wundern. Stattdessen entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die gelernt hat, sich aufzulösen, bevor andere es für sie übernehmen.

Die Spannung resultiert aus…

firecanyon am 15.09.2025
Bewertungsnummer: 2959899
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Spannung resultiert aus der Atmosphäre Bird verzichtet bewusst auf Effekte – zugunsten einer intensiven psychologischen Entwicklung der Protagonistin. Im Mittelpunkt steht Heather Berriman, Deckname Bird, eine Ermittlerin innerhalb eines britischen Geheimdienstapparats. Sie ist dafür zuständig, Abweichungen aufzuspüren – bis sie selbst zur Risikoposition wird. Bird flieht - nicht actionreich sondern professionell, leise, effizient. Der Weg, den Bird einschlägt, führt durch Orte der Durchreise: Konferenzräume, Züge, Fähren, verregnete Rastplätze, Wälder, Eisfelder. Doughty beschreibt diese Szenerien ohne Pathos, beinahe lakonisch. Der Roman bleibt dabei konsequent in der Innenperspektive. Es gibt keine erklärende Instanz, keinen Erzähler, der einordnet oder vermittelt. Alles, was der Leser erfährt, geht von der Protagonistin aus – und bleibt doch bruchstückhaft und wird durch Rückblenden erklärt. Die Sprache ist reduziert, nie ausschweifend. Doch gerade diese kontrollierte Zurückhaltung erzeugt eine eindringliche Spannung. Die Rückblenden svervollständigen das psychologischer Bild, das die eigentliche Stimmung erzeugt. Der Roman vertraut der Intelligenz seiner Leser und gibt ihnen Raum, sich die Figur selbst zu erschließen – in all ihrer Widersprüchlichkeit. Heather Berriman geprägt von Misstrauen, geprägt durch Jahre in einem Beruf, in dem Schweigen Professionalität bedeutet. Doughty fragt, was es mit einem Menschen macht, wenn Vertrauen keine Option ist, wenn Selbstschutz zum einzigen Handlungsmuster wird – nicht als Drama inszeniert, sondern als Zustand. Bird ist kein Agentenroman im klassischen Sinn. Wer actionreiche Spannungsbögen erwartet, wird sich wundern. Stattdessen entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die gelernt hat, sich aufzulösen, bevor andere es für sie übernehmen.

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Deckname: Bird

von Louise Doughty

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Kerstin Hahne

Thalia Zentrale

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4/5

auf der Flucht

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich ist dieses Buch kein Thriller, sondern ein gut lesbarer, psychologisch angelegter Spannungsroman über eine Frau/Agentin auf der Flucht. Heather Berriman arbeitet für den britischen Geheimdienst( bei einer geheimen Innenrevision), wird aber kompromittiert und kann sich ihrer Verhaftung nur durch Flucht entziehen. Und genau diese Flucht erleben wir Leser mit der Ich-Erzählerin gemeinsam. Schottland, Island, Norwegen und andere unwegsame Gegenden lernen wir kennen, unterbrochen durch etliche Rückblicke in das traurig-desaströse Privat/Doppelleben der einsamen Protagonistin. Heather ist schlau und erfahren, sie weiß sich ihrer Haut zu wehren, aber wem sie noch vertrauen kann, ist bei einem Leben im Untergrund bzw.im Fluchtmodus schwer zu sagen. Der dreiteilig aufgebaute Roman liest sich flüssig, ist aber eben keine Agenten/action-Story und die vielen privaten Rückblenden( die erklären, warum sie so tickt) mögen dem einen oder anderen zuviel sein. Mich hat der Schluss irgendwie kalt erwischt( ich mochte ihn nicht) - wer ruhig erzählte, psychologische Agentengeschichten schätzt, sollte hineinschauen, allen anderen rate ich zu Andreas Pflüger's Büchern;-)
  • Kerstin Hahne
  • Buchhändler/-in

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4/5

auf der Flucht

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich ist dieses Buch kein Thriller, sondern ein gut lesbarer, psychologisch angelegter Spannungsroman über eine Frau/Agentin auf der Flucht. Heather Berriman arbeitet für den britischen Geheimdienst( bei einer geheimen Innenrevision), wird aber kompromittiert und kann sich ihrer Verhaftung nur durch Flucht entziehen. Und genau diese Flucht erleben wir Leser mit der Ich-Erzählerin gemeinsam. Schottland, Island, Norwegen und andere unwegsame Gegenden lernen wir kennen, unterbrochen durch etliche Rückblicke in das traurig-desaströse Privat/Doppelleben der einsamen Protagonistin. Heather ist schlau und erfahren, sie weiß sich ihrer Haut zu wehren, aber wem sie noch vertrauen kann, ist bei einem Leben im Untergrund bzw.im Fluchtmodus schwer zu sagen. Der dreiteilig aufgebaute Roman liest sich flüssig, ist aber eben keine Agenten/action-Story und die vielen privaten Rückblenden( die erklären, warum sie so tickt) mögen dem einen oder anderen zuviel sein. Mich hat der Schluss irgendwie kalt erwischt( ich mochte ihn nicht) - wer ruhig erzählte, psychologische Agentengeschichten schätzt, sollte hineinschauen, allen anderen rate ich zu Andreas Pflüger's Büchern;-)

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