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Deckname: Bird Thriller | »Eine fesselnde Lektüre, die mich lange vom Schlafen abgehalten hat!« Val McDermid

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.2025

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

390

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/3,2 cm

Gewicht

436 g

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

A Bird in Winter (OT)

Übersetzt von

Astrid Arz

Sprache

Deutsch

EAN

2710001714117

Beschreibung

Rezension

»Doughty ist eine brillante Erzählerin, die es versteht, die Spannung bis zum Zerreißen zu steigern.« ("The Times")
»Es ist einfach ein Vergnügen, eine Autorin zu lesen, die ihren Groove gefunden hat und intelligente, fesselnde und mühelose Unterhaltung bietet.« ("The Guardian")
»Ein fantastisches Ende und eine großartige Lektüre.« ("The Daily Mail")
»Deckname: Bird erforscht den Schrecken des Verfolgtwerdens, greift aber auch universelle Fantasien auf, wie es wäre, alles fallen zu lassen und sich auf die Flucht zu begeben, verschiedene Rollen zu übernehmen und sich auf Überlebensfähigkeiten zu verlassen, die in den Handbüchern für die Ausbildung von Spionen nachzulesen sind.« ("The Guardian")
»... wie Doughty erzählt – präzise und unterkühlt – lässt einen ... mitschaudern.« ("FOCUS")
»Doughty versteht es gekonnt, ihre Geschichten mit rasanten Schnitten immer neu zu beschleunigen.« ("Schweiz am Wochenende")
»Deckname Bird hat von allem etwas – ist Psychothriller, Agentenroman und dank der eindrucksvollen Naturschilderungen auch atmosphärische Reiseliteratur. Eine Empfehlung für Freundinnen literarischer Thriller!« ("Kleine Zeitung")
»[Deckname: Bird] besticht ... durch das Raue und Realitätsnahe, das diesen Agentenroman auszeichnet.« ("ezb.bibliotheksservice")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.2025

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

390

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/3,2 cm

Gewicht

436 g

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

A Bird in Winter (OT)

Übersetzt von

Astrid Arz

Sprache

Deutsch

EAN

2710001714117

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • firecanyon

    5/5

    15.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Spannung resultiert aus der Atmosphäre

    Bird verzichtet bewusst auf Effekte – zugunsten einer intensiven psychologischen Entwicklung der Protagonistin. Im Mittelpunkt steht Heather Berriman, Deckname Bird, eine Ermittlerin innerhalb eines britischen Geheimdienstapparats. Sie ist dafür zuständig, Abweichungen aufzuspüren – bis sie selbst zur Risikoposition wird. Bird flieht - nicht actionreich sondern professionell, leise, effizient. Der Weg, den Bird einschlägt, führt durch Orte der Durchreise: Konferenzräume, Züge, Fähren, verregnete Rastplätze, Wälder, Eisfelder. Doughty beschreibt diese Szenerien ohne Pathos, beinahe lakonisch. Der Roman bleibt dabei konsequent in der Innenperspektive. Es gibt keine erklärende Instanz, keinen Erzähler, der einordnet oder vermittelt. Alles, was der Leser erfährt, geht von der Protagonistin aus – und bleibt doch bruchstückhaft und wird durch Rückblenden erklärt. Die Sprache ist reduziert, nie ausschweifend. Doch gerade diese kontrollierte Zurückhaltung erzeugt eine eindringliche Spannung. Die Rückblenden svervollständigen das psychologischer Bild, das die eigentliche Stimmung erzeugt. Der Roman vertraut der Intelligenz seiner Leser und gibt ihnen Raum, sich die Figur selbst zu erschließen – in all ihrer Widersprüchlichkeit. Heather Berriman geprägt von Misstrauen, geprägt durch Jahre in einem Beruf, in dem Schweigen Professionalität bedeutet. Doughty fragt, was es mit einem Menschen macht, wenn Vertrauen keine Option ist, wenn Selbstschutz zum einzigen Handlungsmuster wird – nicht als Drama inszeniert, sondern als Zustand. Bird ist kein Agentenroman im klassischen Sinn. Wer actionreiche Spannungsbögen erwartet, wird sich wundern. Stattdessen entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die gelernt hat, sich aufzulösen, bevor andere es für sie übernehmen.

  • firecanyon

    5/5

    15.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Spannung resultiert aus…

    Die Spannung resultiert aus der Atmosphäre Bird verzichtet bewusst auf Effekte – zugunsten einer intensiven psychologischen Entwicklung der Protagonistin. Im Mittelpunkt steht Heather Berriman, Deckname Bird, eine Ermittlerin innerhalb eines britischen Geheimdienstapparats. Sie ist dafür zuständig, Abweichungen aufzuspüren – bis sie selbst zur Risikoposition wird. Bird flieht - nicht actionreich sondern professionell, leise, effizient. Der Weg, den Bird einschlägt, führt durch Orte der Durchreise: Konferenzräume, Züge, Fähren, verregnete Rastplätze, Wälder, Eisfelder. Doughty beschreibt diese Szenerien ohne Pathos, beinahe lakonisch. Der Roman bleibt dabei konsequent in der Innenperspektive. Es gibt keine erklärende Instanz, keinen Erzähler, der einordnet oder vermittelt. Alles, was der Leser erfährt, geht von der Protagonistin aus – und bleibt doch bruchstückhaft und wird durch Rückblenden erklärt. Die Sprache ist reduziert, nie ausschweifend. Doch gerade diese kontrollierte Zurückhaltung erzeugt eine eindringliche Spannung. Die Rückblenden svervollständigen das psychologischer Bild, das die eigentliche Stimmung erzeugt. Der Roman vertraut der Intelligenz seiner Leser und gibt ihnen Raum, sich die Figur selbst zu erschließen – in all ihrer Widersprüchlichkeit. Heather Berriman geprägt von Misstrauen, geprägt durch Jahre in einem Beruf, in dem Schweigen Professionalität bedeutet. Doughty fragt, was es mit einem Menschen macht, wenn Vertrauen keine Option ist, wenn Selbstschutz zum einzigen Handlungsmuster wird – nicht als Drama inszeniert, sondern als Zustand. Bird ist kein Agentenroman im klassischen Sinn. Wer actionreiche Spannungsbögen erwartet, wird sich wundern. Stattdessen entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die gelernt hat, sich aufzulösen, bevor andere es für sie übernehmen.

  • Bewertung

    5/5

    05.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Extrem spannend

    Mit dem Buch Deckname Bird hat Louise Doughty einen extrem spannenden und fesselnden Thriller geschrieben! War der Titel und die Aufmachung des Buches zwar noch nicht sehr vielversprechend wurde mir schon nach den ersten Seiten klar wie genial das Buch ist. Ich wurde von der Handlung eingenommen und konnte mich komplett in die Charaktere hineinversetzen. Von Anfang bis zum Ende wurde die Spannung immer weiter aufgebaut und die Handlungen hat einige Wendungen die dazu beigetragen haben, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Ich bin von dem Thriller so gefesselt gewesen, dass ich ihn innerhalb von 3 Tagen verschlungen habe. Daher kann ich dieses Buch einfach nur weiter empfehlen. Nicht nur für jeden Thriller- Liebhaber sondern im Allgemeinen für jeden der spannende und fesselnde Geschichten liebt und gerne in anderen Welten versinkt.

  • Bewertung

    aus Winsen

    5/5

    14.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Düster und spannend

    Louise Doughtys ‚Deckname Bird‘ ist ein packender Spionagethriller, der sich um die Geheimdienstmitarbeiterin Heather Berriman dreht. Er erscheint im Suhrkamp Verlag und umfasst 390 Seiten. Der Roman beginnt im Büro der internen Ermittlung, einer Sondereinheit des Geheimdienstes, in Birmingham, genannt Alaska, weil es dort immer so kalt ist. Während einer Sitzung entscheidet sich Heather plötzlich innerhalb von Sekunden zu einer Flucht, deren genaue Gründe lange im Verborgenen bleiben. Ihr seit langem perfekt vorbereiteter Fluchtplan überrascht beim Lesen zunächst. Erst im Laufe des Buches erschließt sich vieles, wenn die Vorgeschichte deutlich wird. Die Handlung springt geschickt zwischen Gegenwart und Rückblenden, sodass nach und nach Heathers Vergangenheit sichtbar wird – ihre Kindheit mit einem starken Vater, der sie Bird nannte, und ebenfalls beim Geheimdienst arbeitete, die Militärzeit, die wichtige Freundschaft zu Flavia und der Weg in den Geheimdienst. Die Spannung entsteht unter anderem aus der Frage, vor wem Heather eigentlich genau flieht und warum, eine Frage, die sich erst Stück für Stück klärt. Der Fluchtweg führt über Schottland und Norwegen nach Island, und die Beschreibung der rauen Landschaft verstärkt das düstere, jagdähnliche Gefühl. Die Autorin gelingt es, den Leser behutsam in die intensive Stimmung hineinzuziehen: Man fühlt sich gehetzt, misstrauisch, immer auf der Hut und jederzeit bereit zu verschwinden. Während des Lesens fängt man an, auf kleine Auffälligkeiten zu achten, zittert mit, wenn Heather wieder in wenigen Augenblicken ihre wenigen Sachen zusammenrafft und blitzschnell weiterzieht. Besonders beeindruckt hat mich Heathers Stärke als selbstständige, oft gegen Konventionen kämpfende Frau, die ihren Weg trotz widriger Umstände geht. Die detaillierte Naturdarstellung trägt wesentlich zur Atmosphäre bei und passt perfekt zum Ton der Geschichte. Anfangs brauchte ich etwas Geduld, doch dann packte mich die Handlung, und ich habe mit Heather mitgefiebert – es war spannend bis zur letzten Seite. Fazit: Ein runder, atmosphärisch dichter Thriller über Flucht, Identität und Selbstbestimmung, der sowohl Nervenkitzel als auch Tiefgang bietet. Empfehlenswert für Fans starker, selbstständiger Frauen, die gegen viele Widerstände und Konventionen für sich sorgen und den anderen (fast) immer einen Schritt voraus sind und für solche, die die rauen Landschaften, die einen wichtigen Teil des Buches ausmachen, lieben.

  • Bewertung

    5/5

    14.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Thriller der etwas anderen Art

    Heathrow, genannt "Bird", ist eine britische Geheimdienstlerin wie einst ihr Vater es war und auf der Flucht - vor wem genau und weshalb: dies erfährt man erst im Laufe des Buches. Ebenso bekommt man erst nach und nach im Verlauf die gesamte Lebensgeschichte von Heather bis heute präsentiert als Erinnerungen von ihr, die während ihrer Flucht immer wieder aufkommen. So setzt sich nach und nach das Puzzle von Heathers Leben zusammen: ihre Kindheit mit einem oft anwesenden und geheimnisvollen Vater, einer liebenden Mutter, die sich aufgrund der Familien-Verhältnisse immer zurückkommt, Heathrow Zeit bei der Armee, wo sie auch ihre "Herzensfreundin" Flavia kennenlernt, die Zeit nach der Armee im Geheimdienst, das Zerwürfnis mit Flavia und die Verstrickungen innerhalb des Geheimdienstes. Dies ist kein Thriller der üblichen Art, eher eine Mischung aus Thriller, Roadmovie und Spionage-Roman, teilweise mit philosophischen Ausflügen. Dies ist der Autorin aber sehr gut gelungen und ich konnte den Roman nur schlecht weglegen und habe bis zuletzt mit Heather "mitgefiebert". Schön, auch mal einen Genre-Mix in den Händen zu halten! Das Ende hat mich etwas überrascht und mit einem Fragezeichen zurück gelassen. Das offene Ende ist allerdings Absicht. So kann sich der Leser selbst vorstellen, wie es mit Heather weitergehen könnte - meine Hoffnung ist ja, dass der Gedanke des "Lavatrichters" nur ein schneller Gedanke von Heather am Rande ist - wie wir es an vielen Stellen im Roman erfahren konnten.

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    Kerstin Hahne

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    4/5

    10.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    auf der Flucht

    Für mich ist dieses Buch kein Thriller, sondern ein gut lesbarer, psychologisch angelegter Spannungsroman über eine Frau/Agentin auf der Flucht. Heather Berriman arbeitet für den britischen Geheimdienst( bei einer geheimen Innenrevision), wird aber kompromittiert und kann sich ihrer Verhaftung nur durch Flucht entziehen. Und genau diese Flucht erleben wir Leser mit der Ich-Erzählerin gemeinsam. Schottland, Island, Norwegen und andere unwegsame Gegenden lernen wir kennen, unterbrochen durch etliche Rückblicke in das traurig-desaströse Privat/Doppelleben der einsamen Protagonistin. Heather ist schlau und erfahren, sie weiß sich ihrer Haut zu wehren, aber wem sie noch vertrauen kann, ist bei einem Leben im Untergrund bzw.im Fluchtmodus schwer zu sagen. Der dreiteilig aufgebaute Roman liest sich flüssig, ist aber eben keine Agenten/action-Story und die vielen privaten Rückblenden( die erklären, warum sie so tickt) mögen dem einen oder anderen zuviel sein. Mich hat der Schluss irgendwie kalt erwischt( ich mochte ihn nicht) - wer ruhig erzählte, psychologische Agentengeschichten schätzt, sollte hineinschauen, allen anderen rate ich zu Andreas Pflüger's Büchern;-)

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