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Die blutige Kammer Erzählungen | Das Kultbuch von der Godmother der feministischen (Horror-)Literatur

7

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15767

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Abbildungen

11 Illustrationen, schwarz-weiß

Illustriert von

Julia Kissina

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

237

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/2,9 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Wollweiß / Salsa Rot

Auflage

1

Originaltitel

The Bloody Chamber

Übersetzt von

Maren Kames

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43241-9

Beschreibung

Rezension


»Mit Angela Carters
Die blutige Kammer
ist ein Klassiker des feministischen Horrors endlich wieder auf Deutsch zu lesen.«
("DIE ZEIT")
»Eine der größten Schriftstellerinnen des Jahrhunderts!« ("The Sunday Times")
»... endlich wieder auf Deutsch erhältlich, in einer wunderbaren neuen Übersetzung.« ("Madame")
»Auch 2025 bereitet es noch pures Lesevergnügen, Angela Carters finsteres, frivoles, feines, feministisches ›Märchenbuch für Erwachsene‹ zu verschlingen.« ("Geek!")
»Nichts für zarte Nerven! Aber jede Menge Lesespass für jene, die unverblümte Sprache und zynische Figuren als das erkennen, was sie eben sind: antiromantische Wegweiser in die Untiefen unserer Seelen.« ("Schweiz am Wochenende")
»Das macht – neu übersetzt – Spaß!« ("Nürnberger Nachrichten")
»Tempo und Erzählperspektiven wechseln so rasch, wie Schöne zu Biestern werden. Die Schauermärchen um Werwölfe, eine Vampirin oder den Erlkönig bestätigen den Ruf Carters als ›Godmother der feministischen (Horror-)Literatur‹ auf ebenso eindrucksvolle wie amüsante Weise.« ("Falter")

»[Angela] Carters
Die blutige Kammer
ist und bleibt ein Meisterwerk märchenhafter, erotischer, feinst feministischer und äußerst poetischer Erzählkunst. Ihre Geschichten sind wahrlich schaurig-schön.«
("Ö1, Ex Libris")
»Angela Carter sprengt damit die gesellschaftlichen und auch die literarischen Konventionen der 70er Jahre: Ästhetisch überladen, voll mit Adjektiven und durchzogen von großen Gefühlen sind ihre zehn Märchen. Diese hat Maren Kames in ihrer Neuübersetzung mitreißend ins Deutsche übertragen. Man kann die schneidende Winterkälte spüren und die Einsamkeit der Mädchen fühlen.« ("SWR Kultur")
»Angela Carter zeigt hier ihr ganzes Können. Wirklich etwas Einzigartiges ...« ("Deutschlandfunk Kultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

15767

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Abbildungen

11 Illustrationen, schwarz-weiß

Illustriert von

Julia Kissina

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

237

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/2,9 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Wollweiß / Salsa Rot

Auflage

1

Originaltitel

The Bloody Chamber

Übersetzt von

Maren Kames

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43241-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Eskalina

    aus Hannover

    4/5

    09.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein moderner Klassiker, dessen Neuentdeckung sich auf jeden Fall lohnt...

    „Die Schöne und das Biest“, „Der Erlkönig“, „Der gestiefelten Kater“ - alles Märchen und Erzählungen, die wir meinen zu kennen und denken, ein weiterer Blick darauf lohnt nicht. Angela Carter hat zu ihrer Zeit eine Umdeutung gewagt und einen Perspektivwechsel vorgenommen. Erzählerinnen sind meist die betroffenen Frauen und deren Sicht auf die männlichen Verhaltensweisen und Verfehlungen in den Geschichten. Frauen teils in der Opferrolle, teils als dominanter Part. „Die blutige Kammer“ ist eine vielschichtige Darstellung von Frauen mit eigenen Wünschen und Lüsten, so wie sie zur Zeit der Erstveröffentlichung des Buches noch durchaus skandalös galt. Es handelt es sich nicht um ein harmloses erotisches Märchenbuch; dafür ist das Wechselspiel zwischen Liebe, Abscheu und Gewalt zu hintergründig, sind die Grenzen zwischen Täter und Opfer zu verschwommen. Es entzieht sich jeder klaren Deutung und bleibt immer ein wenig rätselhaft. Ich hatte beim Lesen häufig das Gefühl, eine Andeutung, einen Hinweis übersehen oder falsch interpretiert zu haben. Gerade das hat es aber letztlich für mich so faszinierend gemacht. Das geniale Nachwort von Mithu Sanyal hätte besser als Vorwort gepasst und wäre somit sehr hilfreich für diejenigen, die das Buch in keinen Kontext einordnen können, denn beginnt man dieses Buch unvorbereitet und ohne etwas über Angela Carter zu wissen, fragt man sich, ob man hier ein Werk aus dem 19. Jahrhundert vor sich hat und was es bezweckt. Die Sprache ist überladen mit Adjektiven und wirkt extrem altmodisch. Trotzdem haben ihre Märcheninterpretationen einen ganz eigenen Charme, wenn man sich denn auf sie einlässt und genau da sehe ich das Problem bei diesem Buch, denn an welche Zielgruppe richtet es sich? Die heutige Generation Z könnte sprachlich überfordert sein. Also nur ein Buch für Babyboomer und die Jahrgänge davor? Es wäre schade, würde es sich so entwickeln. Ich wünsche dem Buch einen beachteten Neustart; das hat es einfach verdient…

  • Bewertung

    Book Circle Community

    3/5

    30.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Entlarvt, aber nicht befreit

    Angela Carter schreibt mit einer Sprache, die trägt. Ihre Bilder sind dicht, sinnlich, düster, und sie versteht es, eine Gothic-Atmosphäre zu erschaffen, die zwischen Märchen und Albtraum schwebt. Man liest diese Erzählungen nicht nur, man bewegt sich durch sie: durch Wälder, Kammern, Schlösser, Körper und Blicke. Literarisch ist das stark, manchmal sogar überwältigend. Carter zieht den alten Märchen den Zuckerguss ab. Sie zeigt, was darunter liegt: Macht, Besitz, Begehren, Tausch. Väter verspielen Töchter, Männer begehren, Monster locken, Frauen überleben in Räumen, die nicht für sie gebaut wurden. In diesem Sinn sind die Texte schonungslos und ehrlich. Sie entlarven die kulturellen Fantasien, aus denen diese Geschichten seit Jahrhunderten gemacht sind. Was mich jedoch irritiert, ist das Etikett „feministisch“, das diesem Buch fast selbstverständlich beigegeben wird. Denn bei aller Entlarvung bleibt die Struktur erstaunlich stabil. Die Frauen gewinnen keine neue Welt, sie gewinnen eine Strategie. Sexualität wird zur Gegenmacht, zur Währung, zur Überlebensform – aber nicht zur Befreiung. Das Spiel ändert seine Regeln nicht, es wird nur auf einer anderen Ebene gespielt. Viele Geschichten folgen dabei einem ähnlichen Muster: jung, schön, begehrt, gefährdet. Die Kulissen wechseln – Schloss, Wald, Schnee, Vampirhaus – doch der Motor bleibt derselbe: Wunsch, Objekt, Annäherung, Verwandlung oder Verschwinden. Das ist klug, konsequent und irgendwann auch ermüdend. Ich lese Carter weniger als Autorin, die zeigt, wie es anders sein könnte, sondern als eine, die gnadenlos offenlegt, wie diese Geschichten – und vielleicht auch unsere Rollenbilder – tatsächlich funktionieren. Das ist ihre große Stärke. Aber es bleibt eine Entlarvung, kein Entwurf. Ein literarisch starkes, dunkles, wichtiges Buch. Nur für mich kein Text der Befreiung, sondern einer der schonungslosen Diagnose. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil

  • Bewertung

    Book Circle Community

    3/5

    13.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Märchen und Albtraum

    Angela Carters Die blutige Kammer bietet eine faszinierende, düstere und feministisch geprägte Neuinterpretation klassischer Märchen. Die Geschichten sind sprachlich kraftvoll, oft poetisch, und stellen bekannte Figuren wie Rotkäppchen, Dornröschen oder die Vampirin in völlig neuem Licht dar. Besonders spannend fand ich, wie Carter traditionelle Rollenbilder aufbricht und den weiblichen Figuren Selbstbestimmung und Macht zuschreibt. Teilweise war ich jedoch auch irritiert: Manche Parallelen zu den Originalmärchen waren schwer erkennbar, oder die Symbolik blieb mir zu vage. Auch die Stimmung der Erzählungen – oft unheimlich, grotesk oder verstörend – hat mich manchmal eher befremdet als begeistert. Ob ich weitere Bücher von Angela Carter lesen möchte, weiss ich daher nicht genau. Ihr Stil ist aussergewöhnlich und definitiv lesenswert, aber nicht immer leicht zugänglich. Wer Freude an literarisch anspruchsvollen, feministischen Märchen hat, wird hier viel entdecken – für alle anderen kann es herausfordernd sein.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    3/5

    11.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Neue Versionen bekannter Märchen

    In diesem Buch werden neue Versionen von bekannten Märchen erzählt. Das Grundgerüst der Märchen bleibt bestehen, so dass diese in der Regel sehr schnell erkannt werden. Erwartet man allerdings die Märchen und den bekannten Schreibstil von Märchen anzutreffen wird man überrascht sein, den dies ist nicht der Fall. Wer den Schreibstil von beispielsweise Emily Brontë mag wird Freude haben, den ähnliches wird man entdecken. Die Geschichten sind nicht immer einfach zu verstehen und stellen im tieferen Sinn die gesellschaftliche Anschauungen in Frage. Das die Geschichten feministischer sein sollen, ist nicht immer ersichtlich und nur mit zartem Hauch erkennbar. Ausser wen man nicht von der heutigen Zeit ausgeht sondern von der Zeit als das Buch ursprünglich geschrieben wurde. Persönlich hatte ich mehr vom Buch erwartet und war ein wenig enttäuscht. Wer klassische Märchen liebt inkl. den Happy Ends würde ich das Buch nicht empfehlen.

  • Lena

    Book Circle Community

    3/5

    10.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alte Märchen werden neu erzählt

    Ich fand das Buch so lala. Das Buch besteht aus mehreren Kurzgeschichte, was erfrischend zum Lesen ist. Einzelne Märchen habe ich in den Geschichten direkt wiedererkannt, andere gar nicht, obwohl ich das Märchen davon kennen würde. Mit dem Schreibstil, der Autorin bin ich nicht recht warm geworden. Er ist teils sehr lyrisch formuliert und für meinen Geschmack nicht so spannend. Oder zu hochgestochen und komplex für mein Niveau! Für eine gemeinsame Lesung ist das Buch jedoch spannend. Da kann man sehr gut interpretieren und über die Änderung, Abweichungen und das Gleichbleiben von dem Geschichten diskutieren.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (7)

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    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Märchen mal anders

    Diese Sammlung von Kurzgeschichten zeigt die klassischen Märchen in einem ganz neuen Licht. Dabei reicht die Bandbreite von groteskem Horror bis hin zu absurd komischen Geschichten, die das Ausgangsmaterial in vielen Fällen komplett dekonstruieren. Logischerweise ist die Qualität nicht bei allen Geschichten gleich hoch, aber lesenswert ist diese Ausgabe allemal.

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    Die Avancen des Mr Lyon



    Die Tigerbraut



    Der gestiefelte Kater



    Der Erlkönig



    Das Schneemädchen



    Die Herrscherin im Haus der Liebe



    Der Werwolf



    Die Gemeinschaft der Wölfe



    Wolfsalice



    Radical Carter