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Band 52364

Wir hätten uns alles gesagt Geschenkausgabe im Miniformat

62

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2025

Abbildungen

1 schwarzweisse Abbildung

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

14,3/9,3/1,7 cm

Gewicht

136 g

Farbe

Seidengrau / Mokka

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52364-1

Beschreibung

Rezension

Bestimmte Dinge kunstvoll zu verschweigen und dem Ausgesprochenen damit so etwas wie Tiefendimensionen zu verleihen [...] Ein raffiniertes Stilmittel. ("Österreichischer Rundfunk, Ö1 (Ex libris)")
[...] ein Zauberkunststück der Literatur. ("Deutschlandfunk")
[...] weil eben Judith Hermann einfach eine tolle Autorin ist […]. ("3sat – Kulturzeit")
Lesenswert. ("Welt am Sonntag")
[...] eine ungeahnt persönliche Erzählung ("taz")
Ich bin begeistert, hin und weg. ("WDR 3, Mosaik")
In diesem Buch macht sie auf bewunderungswürdige Weise klar, wie souverän sie es versteht, auch das Schwere, kaum Erträgliche, Todfinstere in große Literatur zur verwandeln. ("Der Spiegel")
[...] ein berührend persönliches Buch [...]. ("NDR Kultur")
Das Buch [...] hat eine unglaubliche Energie und Schönheit und Brutalität und Strahlkraft. Auf jeder Seite spürt man die Schonungslosigkeit und Ehrlichkeit und Notwendigkeit dieses Textes. ("Die Zeit")
[...] eine Bereicherung. ("Brigitte")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2025

Abbildungen

1 schwarzweisse Abbildung

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

14,3/9,3/1,7 cm

Gewicht

136 g

Farbe

Seidengrau / Mokka

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52364-1

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    26.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Aufmachen und zumachen – man sagt sich niemals alles

    Beinahe zwei Jahre nach dem erstmaligen Erscheinen von „Wir hätten uns alles gesagt“ fiel mir dieses Buch auf, ich nahm es und verschlag es in kaum drei Tagen. Es ist nicht dick, aber es ist inhaltsschwerer als mancher 1000-Seiten-Roman. Von Beginn an fesselten mich einige Details, Übereinstimmungen, Erinnerungen an meine eigene Kindheit und Jugend: Die Autorin und ich tragen den gleichen Vornamen, sie wuchs wie ich in Berlin auf – sie im Westen, ich im Osten – mit ihrer Oma im Haushalt, auch bei ihr gab es Pellkartoffeln, Quark und Leinöl, es nannte sich nur anders. Auch später gab es etwas, das mich nicht losließ, ihr Kind. Ihr Kind ist ein Junge, aber sie spricht von ihm immer, egal wie alt, von ihrem Kind. Mein erstes Kind war ein Mädchen, ich habe nie von ihr als Tochter gesprochen, immer war sie mein Kind. Mein Kind mochte das nicht, sie fand es anonym und befremdlich, für mich war „mein Kind“ schon da, als es noch nicht geboren war, und es blieb dabei, verbunden, als wäre die Nabelschnur noch dran. Wie das Kind von Judith Hermann diese Bezeichnung findet, das weiß ich nicht, es kommt nie zur Sprache. Zur Sprache kommen die Eltern, die besondere Problematik des Vaters, der für Jahre in einer psychiatrischen Klinik lebt, die Problematik der Mutter, die immer alles aushält, am Ende werden beide trotzdem füreinander da sein. Das ist tröstlich. Zur Sprache kommt die Freundin Ada, die sich in den Gedanken und Gefühlen der Autorin einnistet wie ein Kuckuckskind. Die immer da ist, auch wenn jahrelange Funkstille herrscht, die Ruhe und Selbstvertrauen ausstrahlt, erdet. Und dann ist da Jon, der erst im dritten Teil auftaucht, aber als Partner zu sehen ist, der sich schwertut mit den Gedanken, Geheimnissen und den Worten, die an beiden haarscharf vorbeigehen, ohne beim anderen Gehör zu finden. Hier findet sich auch der Titel des Buches, aber da weiß man schon, dass man sich niemals alles sagen kann und will. Weder im Buch noch im echten Leben. Daran sind auch die Träume schuld, sie verweben mit den Tatsachen, die Geschichten werden Träume, die Träume werden Wahrheit oder Lüge. Nichts ist wie es scheint. Und trotzdem wird die Autorin von einem Abend erzählen mit ihrem Vater, sie gehen ins Theater und danach suchen sie im Überangebot ein passendes Restaurant. Der so oft fremd und entrückt wirkende Vater wird ihr unvergesslich um Mitternacht zum Geburtstag gratulieren. Das ist etwas, was ich mit der Autorin nicht gemein habe, mein Vater schickte im besten Fall seinen Fahrer mit einem Geschenk, und das meist am falschen Tag. Bei mir hat die Geburtstagsszenerie ein ganzes Kinderleben an Erinnerungen heraufbeschworen. Wir machen auf und wir machen zu, unser Leben passiert genau dazwischen. Hermann schreibt „Altwerden ist was für Helden. … Es ist eine absolute und bodenlose Zumutung.“ Ja, stimmt, nur bin ich 15 Jahre älter als sie und kann ihr nur raten, sich diesen Satz noch etwas aufzuheben. Ja, es gibt „immer mehrere Wahrheiten“, das Leben, die Träume, die Gedanken. Selbst die Pandemie wurde mit dem Schreiben, Lesen, Denken und Erinnern einfacher, endlicher, löste sich auf in verpassten Gelegenheiten und angenehmer Einsamkeit. Rückblickend eine Farce, wenn auch tödlich, so doch nur sanfter Erinnerung wert. Gerne hätte ich die Poetikvorlesungen von Judith Hermann gehört, um noch länger und intensiver in ihrer Gedankenwelt zu schweben. Obwohl das Buch nicht wenige traurige, ja tragische Momente hat, bringt es mich immer wieder auf neue Ebenen, die angenehm, ruhig, vollkommen sind. Man vertreibt den inneren Dibbuk und beginnt einfach wieder von vorn. Fazit: Judith Hermanns Buch, ihre Bücher, zu lesen, das heißt, sich darauf einzulassen. Ich habe es getan und mich in ihrer Gegenwart sehr gut gefühlt.

  • Juma

    5/5

    26.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Aufmachen und zumachen – man…

    Aufmachen und zumachen – man sagt sich niemals alles Beinahe zwei Jahre nach dem erstmaligen Erscheinen von „Wir hätten uns alles gesagt“ fiel mir dieses Buch auf, ich nahm es und verschlag es in kaum drei Tagen. Es ist nicht dick, aber es ist inhaltsschwerer als mancher 1000-Seiten-Roman. Von Beginn an fesselten mich einige Details, Übereinstimmungen, Erinnerungen an meine eigene Kindheit und Jugend: Die Autorin und ich tragen den gleichen Vornamen, sie wuchs wie ich in Berlin auf – sie im Westen, ich im Osten – mit ihrer Oma im Haushalt, auch bei ihr gab es Pellkartoffeln, Quark und Leinöl, es nannte sich nur anders. Auch später gab es etwas, das mich nicht losließ, ihr Kind. Ihr Kind ist ein Junge, aber sie spricht von ihm immer, egal wie alt, von ihrem Kind. Mein erstes Kind war ein Mädchen, ich habe nie von ihr als Tochter gesprochen, immer war sie mein Kind. Mein Kind mochte das nicht, sie fand es anonym und befremdlich, für mich war „mein Kind“ schon da, als es noch nicht geboren war, und es blieb dabei, verbunden, als wäre die Nabelschnur noch dran. Wie das Kind von Judith Hermann diese Bezeichnung findet, das weiß ich nicht, es kommt nie zur Sprache. Zur Sprache kommen die Eltern, die besondere Problematik des Vaters, der für Jahre in einer psychiatrischen Klinik lebt, die Problematik der Mutter, die immer alles aushält, am Ende werden beide trotzdem füreinander da sein. Das ist tröstlich. Zur Sprache kommt die Freundin Ada, die sich in den Gedanken und Gefühlen der Autorin einnistet wie ein Kuckuckskind. Die immer da ist, auch wenn jahrelange Funkstille herrscht, die Ruhe und Selbstvertrauen ausstrahlt, erdet. Und dann ist da Jon, der erst im dritten Teil auftaucht, aber als Partner zu sehen ist, der sich schwertut mit den Gedanken, Geheimnissen und den Worten, die an beiden haarscharf vorbeigehen, ohne beim anderen Gehör zu finden. Hier findet sich auch der Titel des Buches, aber da weiß man schon, dass man sich niemals alles sagen kann und will. Weder im Buch noch im echten Leben. Daran sind auch die Träume schuld, sie verweben mit den Tatsachen, die Geschichten werden Träume, die Träume werden Wahrheit oder Lüge. Nichts ist wie es scheint. Und trotzdem wird die Autorin von einem Abend erzählen mit ihrem Vater, sie gehen ins Theater und danach suchen sie im Überangebot ein passendes Restaurant. Der so oft fremd und entrückt wirkende Vater wird ihr unvergesslich um Mitternacht zum Geburtstag gratulieren. Das ist etwas, was ich mit der Autorin nicht gemein habe, mein Vater schickte im besten Fall seinen Fahrer mit einem Geschenk, und das meist am falschen Tag. Bei mir hat die Geburtstagsszenerie ein ganzes Kinderleben an Erinnerungen heraufbeschworen. Wir machen auf und wir machen zu, unser Leben passiert genau dazwischen. Hermann schreibt „Altwerden ist was für Helden. … Es ist eine absolute und bodenlose Zumutung.“ Ja, stimmt, nur bin ich 15 Jahre älter als sie und kann ihr nur raten, sich diesen Satz noch etwas aufzuheben. Ja, es gibt „immer mehrere Wahrheiten“, das Leben, die Träume, die Gedanken. Selbst die Pandemie wurde mit dem Schreiben, Lesen, Denken und Erinnern einfacher, endlicher, löste sich auf in verpassten Gelegenheiten und angenehmer Einsamkeit. Rückblickend eine Farce, wenn auch tödlich, so doch nur sanfter Erinnerung wert. Gerne hätte ich die Poetikvorlesungen von Judith Hermann gehört, um noch länger und intensiver in ihrer Gedankenwelt zu schweben. Obwohl das Buch nicht wenige traurige, ja tragische Momente hat, bringt es mich immer wieder auf neue Ebenen, die angenehm, ruhig, vollkommen sind. Man vertreibt den inneren Dibbuk und beginnt einfach wieder von vorn. Fazit: Judith Hermanns Buch, ihre Bücher, zu lesen, das heißt, sich darauf einzulassen. Ich habe es getan und mich in ihrer Gegenwart sehr gut gefühlt.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    02.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich finde dieses Buch sehr besonders ...

    ... weil es sich um die Frankfurter Poetikvorlesungen handelt. Sie waren laut Autorin nicht einfach zu schreiben. Sie schreibt ja sozusagen über das Schreiben, lässt Privates einfließen und das Beeinflussen des Schreibens durch Menschen und Situationen. Wir lernen den Psychoanalytiker Dr. Dreehüs kenne und Ada und Marco ein wenig mit ihren Familien. Das ist sozusagen Teil 1 des Buches. Teil 2 erzählt von den Familien der beiden vorher genannten. Und Teil 3 möchte Einfluss und Schreiben miteinander verknüpfen. Wie ich finde, kongenial gelöst !!! Ich war während des Lesens begeistert und bin es noch immer. Es hallt nach in mir, wenn ich das so sagen darf. Die Autorin erzählt über ihr Leben und Wirken, also das Schreiben. Wir lesen von den Verhältnissen im geteilten Berlin, von der Familie und den glücklichen Sommern am Meer ... Sie fragt, wo eine Geschichte anfängt und wo sie aufhört. Sie vergleicht Träume und Wirklichkeit und lässt ein Lebensgefühl in der Geschichte lebendig werden. Der Schreibstil hat mir - wie bei allen ihrer Bücher - wieder sehr gut gefallen, passt perfekt zum Thema. Hervorragend !!! Besonders !!! Lesenswert !!!

  • MarieOn

    5/5

    03.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine gelungene Geschichte

    “Jede Entscheidung für einen Satz ist eine Entscheidung gegen unzählige andere.” S. 19 Es sind diese Einsichten, die mich zutiefst befriedigen. Mit schlafwandlerischer Sicherheit schreibt Judith Hermann, über ihre Unsicherheit, herausgefunden zu haben, wer sie ist. Sie nimmt uns mit auf eine Reise zu ihren Ursprüngen, findet heraus, was sie ausmacht. Sie spricht von ihrer Familie, den psychisch kranken Vater, der sie in ihrer Kindheit ängstigt, weil er einen perfiden Spaß daran hat. Wie sie seine Unberechenbarkeit erlebte und sich ständig um ihn sorgte. Ihre russischen Wurzeln beleuchtet sie, diesen Anteil, den ihre Großmutter an ihrer Entwicklung hatte. Die Autorin schreibt ruhig, gefasst, zeigt, wie präzise sie ihr Gegenüber beobachten und beschreiben kann. Ich mag ihre einzigartige Schreibweise, wie sie einen Absatz mit einem Substantiv abschließt, das mich nachdenklich macht. Sie geht sorgfältig mit sich um, wie sie an mehreren Stellen zeigt: “Aufmachen heißt, das Etwas aus seinem Ungefähren holen, den Wolf ans Licht. Zu erklären, was genau das Etwas ist, hieße vermutlich, den Wolf abschießen. Darauf zu verzichten bringt den Wolf in Sicherheit. Lässt ihn am Leben.” S. 151 Stellenweise wird das was sie sagt zu einem abstrakten Gemälde, vor dem ich stehe, nicht so recht wissend, was die Künstlerin mir damit sagen mag, so diffus, dass mir nicht gelingt ihr konsequent zu folgen. Fazit: Dennoch eine stimmige Geschichte, die nachdenklich macht und sicher nicht die letzte, die ich von Judith Hermann lesen werde.

  • Bewertung

    5/5

    15.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über das Schreiben, das Leben, die Veränderung...

    An dieser Stelle könnte ich mich kurz fassen, denn seit dem ich Judith Hermann bei einer Lesung zu ihrem Roman "Daheim" erlebt habe, bin ich ein großer Fan. Einige Gedanken über das Schreiben und sie als Person begleiten mich seit dem und haben mir einen anderen Blick auf Literatur gegeben. Und so ist "Wir hätten uns alles gesagt" für mich mal wieder ein ganz besonderes Buch. In ihm habe ich sehr viel von dem, was sie damals schon berichtete, wiedergefunden. Hermann erzählt teilweise sehr persönlich von ihrem Schreiben, Leben und ihren Romanen. Ich würde gar sagen, dass dieses Buch eine Art Klammer um ihre literarische Arbeit bildet und uns Leser*innen mit durch die Zeit nimmt, animiert noch einmal "Lettipark", "Sommerhaus, später", "Aller Liebe Anfang", "Alice", "Nichts als Gespenster", sowie "Daheim" aus dem Regal zu ziehen, darin zu blättern und teilweise einzelne Passagen mit einem ganz anderen Blick zu entdecken. "Ich kann leichter über dieses und jenes schreiben, wenn es zu Ende gegangen ist, wenn ich weiß, dass es zu Ende gehen wird. [...] In >Sommerhaus, später< habe ich geschrieben, Glück sei immer der Moment davor. Heute würde ich schreiben, Glück ist immer der Moment danach - der Moment, in dem du das vermeintliche Glück überstanden hast [...]Glück als solches erkannt und wieder verloren, losgelassen und verworfen hast. Das [...] ist es, wohin ich schreibend gelangt bin, und sicher meint das, ob davor oder danach, letztlich schlicht ein und dasselbe." Mit der Zeit ändert sich vieles, nicht nur der Umgang mit dem Leben, auch die Gedanken werden größer und tiefer, so entwickeln sich auch Hermanns Ansichten über Freundschaft, Freiheit, den Möglichkeiten des Schreibens und vielleicht sogar der Selbstverwirklichung. Ihre Beziehung zu ihrer Familie, einer früheren Freundin Ada und Dr. Dreehüs, dem Analytiker, spielen hier eine große Rolle, ähnlich weitere Begegnungen und Situationen, in denen sie gewachsen und vorangekommen ist, die vielleicht. sogar ihr Leben geprägt haben. Es ist ein sehr ehrliches Buch und doch hält sie nach wie vor eine gewisse Magie das Ungewissen aufrecht, ein Zauber, der mich mal wieder sehr fasziniert und neugierig machte und ich hoffe, dass dieses Buch nicht das letzte ist, das aus ihrer Feder stammt.

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Bewertungen (62)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Seele einer Geschichte

    Wer den Sound, den Ton von Judith Hermann liebt, wer mit ihren Büchern älter geworden ist und wer vielleicht auch manchmal die Geschichte dahinter wissen wollte, für den ist ihr neues Buch, keine Erzählungen, kein Roman, genau richtig, denn es ist ein sehr persönliches Buch, das Einblicke in ihr Leben, in ihr Schreiben, in ihr Denken gibt. Das Buch besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil schildert sie eine Begegnung mit ihrem Therapeuten und erinnert sich an diese Jahre, an Begegnungen und ihre damalige Lebenswelt. Im zweiten Teil erzählt sie von ihrer Familie, der russischen Großmutter, dem Haus am Meer, ihren ungewöhnlichen Eltern und einer Kindheit, die schon anders war. Im dritten Teil denkt sie über sich, das Schreiben und die Wörter nach. Was sind Geheimnisse? Wo endet die Realität und beginnt der Traum? Wo ist der Raum hinter dem Raum? Und wie geht das Leben, wenn das Schreiben das Leben ist? Für mich als Judith-Hermann-Fan eine kleine Offenbarung und ein wunderbares Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Ilona Lang

    Ilona Lang

    Thalia Lübeck

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wunderbarer Schreibstil

    Ich liebe Judith Hermanns Art zu schreiben. Auch von Ihrem neuesten Werk bin ich beeindruckt und begeistert. Sie schreibt über ihre Kindheit, ihre Familie, Freunde, Sommer am Meer und über das Schreiben. Einfach großartig und lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Welch ein Lesevergnügen! Und welche...

    Welch ein Lesevergnügen! Und welche Freude und Ehre, dass uns Judith Hermann an ihrem Leben, ihrer Herkunft, ihrer Gedankenwelt teilhaben lässt. Wie gewohnt auf Ihre ureigene Weise und mit der ihr eigenen besonderen Sprachkraft. Einfach ein Genuss!
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Autorin schreibt in diesem...

    Die Autorin schreibt in diesem Buch über ihr eigenes Leben. Sie wuchs in schwierigen Verhältnissen auf. Der Vater ein notorischer Trinker und die Mutter musste die Familie mit Kindern und Großmutter am Laufen halten. Niemand kann mit Sprache so umgehen wie Judith Hermann.
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Kowalleck

    Andrea Kowalleck

    Thalia Saalfeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch über das Schreiben

    Beim Lesen dieses Buches hab ich gedanklich Judith Hermann am Schreibtisch sitzen sehen, wie sie auf einen Teil ihres Lebens zurückblickt und in einem Fluss ihre Gedanken und Erinnerungen in Worte verfasst. Ich bin Seite für Seite eingetaucht, habe ihre mit wunderschöner Sprache aufgeschriebenen Erlebnisse verschlungen und war begeistert von der klaren, berührenden Art ihres Schreibstils. Dieser Roman ist nicht ganz so einfach zu lesen, man muss sich konzentrieren und darauf einlassen, und wird aber auf jeden Fall dafür belohnt. Sehr ansprechend finde ich auch das tolle Cover und vergebe volle Punktzahl.

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