Das bekannteste Buch zu antirassistischer Erziehung wurde von den Autorinnen aktualisiert und um ein Kapitel erweitert, das auf die aktuelle Situation 2025 eingeht. Ob in Familie, Kita oder Schule: So geklingt es, Vorurteile in der Erziehung aktiv anzugehen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.
.20.000 verkaufte Exemplare
.Neue Strategien bei Diskriminierungen
.Aktualisierung von Buchtipps, Medien und Spielen
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Kat B.
aus Thun
5/5
03.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Must-Read
Viele Informationen und Anregungen zu einer antirassistischen und diversitätssensiblen Erziehung, ein Must-Read für Eltern aber auch Menschen ohne Kinder!
Erklärt auch gut, wie man viele Dinge unbewusst verinnerlicht hat.
Gabi
aus Salzburg
5/5
22.10.2023
eBook (ePUB)
Antirassismus-Schatzkiste
Das Buch "Gib mir mal die Hautfarbe" ist für Eltern, Lehrer und andere Bezugspersonen "schwarzer" wie "weißer" Kinder eine reichhaltige Schatzkiste zur antirassistischen Erziehung. Sehr empfehlenswert!
Vielen Dank für deine Rezension.
Maren
aus Neu-Ulm
5/5
29.04.2022
Buch (Taschenbuch)
Absolut bereicherndes Buch
Ob man Kinder hat oder auch nicht - ich würde jedem empfehlen dieses Buch zu lesen, sich weiterzubilden und sich selbst immer wieder zu hinterfragen.
Ashelia
5/5
15.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Wie man Kinder anti-rassistisch erzieht.
Seit ich vor zwei Jahren angefangen habe, mich mit Anti-Rassismus zu beschäftigen, stand bei mir immer die Frage im Raum, wie man es Kindern so erklärt, dass sie es verinnerlichen. Daher war ich auf dieses Werk sehr gespannt.
Inhaltlich beginnt es mit allgemeinen Hintergründen zu Rassismus, wobei vor allem rassistische Worte erklärt werden und warum sie rassistisch sind.
Danach wird kurz erläutert, wie Kinder sich generell entwickeln, wie und wann sie anfangen, Verhaltensweise aus ihrer Umwelt zu übernehmen und wozu sie dies tun. Es handelt sich dabei natürlich nur um einen kleinen Umriss und nicht um eine ausführliche Erklärung der Entwicklung von Sozialverhalten bei Kindern. Aber es hilft, wenn man - wie ich - noch gar keine Ahnung von dem Thema hat, die Grundlagen zu verstehen.
Der Hauptteil dreht sich dann darum, wie Rassismus in einem Menschen entsteht, welchen Einfluss z.B. Medien haben und wie man als Elternteil damit umgehen kann, wenn das eigene Kind entweder von Rassismus betroffen ist oder aber sich rassistisch äußert/verhält.
Zum Abschluss gibt es dann noch zahlreiche Empfehlungen für Bücher, Filme und Co., die Kindern Diversität und Toleranz nahebringen können.
Alles in Allem fand ich das Buch sehr informativ und dadurch, dass es die ganze Bandbreite von Rassismus abdeckt, kann es auch als Einstieg von Menschen gelesen werden, die sich damit bisher nicht oder kaum beschäftigt haben. Besonders gelungen fand ich dabei die Tipps im Umgang mit Kindern beschrieben, die sich tatsächlich so anhören, als wären sie für jeden Elternteil einfach umzusetzen. Natürlich setzt das auch voraus, das man selbst bereits Rassismus-kritisch ist und bereit, sich mit dem eigenen Rassismus zu beschäftigen.
Es gibt daher eine große Empfehlung von mir für alle, die ihre Kinder anti-rassistisch erziehen wollen, und eine Empfehlung für diejenigen, die eine leicht verständliche Einstiegslektüre in das Thema suchen.
Lia48
5/5
26.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Kinder als Spiegel unserer Gesellschaft - Wertvolles Buch!
"Gib mir mal die Hautfarbe" - wie oft bin ich diesem Satz in verschiedenen Kindertageseinrichtungen schon begegnet, wenn ein Kind den hellrosa Buntstift haben wollte. Und auch Erwachsene verwenden Bezeichnungen wie diese (teilweise unbewusst) immer wieder, statt den Stift bei seiner Farbe zu nennen oder den Kindern verschiedene "Hautfarben" anzubieten. Daher hat mich der Titel des Buches mit dem Bild der zwei Kinder, direkt angesprochen.
Ich bin mir sicher, dass es viele Situationen in unserem Alltag gibt, in denen sich rassistische Strukturen verankert haben, vielleicht ohne, dass dies von uns wahrgenommen wird.
Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Alltag danach hinterfragen, uns selbst reflektieren, gegen Vorurteile angehen und, dass bereits Kinder diversitätssensibel und antirassistisch aufwachsen, um offen, respektvoll und empathisch mit ihren Mitmenschen umzugehen.
Dies haben sich auch die beiden Autorinnen des Buches zum Ziel gesetzt. Die beiden Mütter Olaolu Fajembola (Kulturwissenschaftlerin) und Tebogo Nimindé-Dundadengar (Psychologin) wurden vor allem durch ihren Onlineshop "Tebalou" bekannt, in dem sie Kinderspielzeug mit dem Schwerpunkt auf Diversität, verkaufen. Außerdem bieten sie Anti-Rassismus-Trainings für Kinder und Erwachsene an.
Ihr gemeinsames Buch „Gib mir mal die Hautfarbe“ beinhaltet sowohl wünschenswerte Begriffe für BIPoC, als auch abwertende Beispiele, die wir nicht in den Mund nehmen sollten, und erklärt, warum das so ist.
Es zeigt auf, was Rassismus ist und wie sich dessen geschichtliche Entwicklung darstellt.
Außerdem gehen die Autorinnen im Buch darauf ein, wie Kinder in ihrer Entwicklung rassistische Strukturen und Regeln erlernen, welche Auswirkungen Rassismus hat, wie wir Gespräche mit unseren Kindern über diese Thematik initiieren können und welche Handlungsmöglichkeiten wir haben.
Des Weiteren erhält man einen kritischen Blick auf die Inhalte der Kitas, Schulen und Medien: Worauf sollten wir bei der Auswahl von Büchern, Spielen, Liedern, Serien, usw. achten? Was geht gar nicht und was ist zu empfehlen? Was bildet Diversität vorurteilsfrei ab?
Den Autorinnen ist hierbei ein wirklich wertvolles Buch für Bezugspersonen von Kindern gelungen, welches sowohl Hintergrundwissen vermittelt, als auch zahlreiche Anregungen für den Alltag bereithält.
Ich selbst konnte einiges für mich mitnehmen, manches war mir bereits bekannt, und anderes konnte sich nochmals in mir festigen.
So wurde mir beispielsweise nochmals bewusst, wie früh Kinder (als Spiegel der Gesellschaft) schon mit Vorurteilen behaftet sind und wie viel sie davon doch aus der Umgebung und den Medien mitnehmen, welche in Deutschland häufig weiße Menschen als Helden oder als besonders hübsch darstellen und BIPoC als böse, gefährlich, arm oder dumm.
Das motiviert mich umso mehr darin, kritisch bei der Auswahl von Spielmaterialien, Büchern, Spielen und Liedern zu sein, auf Diversität zu achten und weiterhin nach Kinderbüchern mit positiven, heldenhaften BIPoC als Hauptpersonen und mit BIPoC als Autor*innen, Ausschau zu halten.
Gleichzeitig ist es wichtig, mit Kindern über Rassismus und Diskriminierung ins Gespräch zu kommen und sie zu bestärken, antirassistisch zu handeln.
Im Buch steht, man sollte unabhängig vom Alter des Kindes, das Wort „Rassismus“ klar benennen, wenn man sich mit dem Kind darüber unterhält. Ich verstehe den Hintergedanken, dass dadurch die rassistischen Erfahrungen des Kindes mit der Zeit dem Wort zugeordnet werden können. Bei jüngeren Kindern (z. B. bis 4 Jahren) hätte ich vom Gefühl her jedoch eher Worte verwendet, die das umschreiben. Doch ich selbst bin keine BIPoC, als solche würde ich vielleicht anders agieren…
FAZIT: Während dem Lesen habe ich mir mehrere Seiten Notizen gemacht. Ich denke, schon allein das zeigt, wie wichtig mir das Buch ist. Ich nehme viele Anregungen daraus für mich und mein zukünftiges Denken und Handeln mit. Deshalb kann ich es allen Bezugspersonen von Kindern (Eltern, Erzieher, Lehrer usw.) nur ans Herz legen!
Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, noch weitere Bücher von und über BIPoC zu lesen!
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5/5
14.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Hoffentlich irgendwann überflüssig
Ich habe in den letzten Monaten einige Titel zum Thema Rassismus gelesen. Nicht weil ich es vorher nicht für ein Problem hielt, sondern einfach weil mehr Literatur dazu erscheint. Natürlich ist die soziale Situation in Deutschland anders als etwa in den USA, wo der offensichtlichste ethnische Konflikt der zwischen Weißen und Schwarzen ist. Das ist hier anders, da sich ein großer Teil der Xenophobie auf Moslems fokussiert. Das heißt aber weder, dass das nicht ebenfalls angegangen werden muss, noch dass dadurch die ebenfalls systemisch vorhandende Herabsetzung Afrodeutscher nicht thematisiert werden sollte.
Wenn man ein bisschen etwas in diese Richtung gelesen hat, wird man von vielem nicht bahnbrechend überrascht oder schockiert sein, aber was schlau ist am Ansatz von Olaolu Fajembola und Tebogo Nimindé-Dundadengar ist der Fokus auf Kinder. Zum Einen ist es so ein zukunftsgewandtes Buch, da es ja darum geht, heute auf die Gesellschaft von morgen einzuwirken. Zum Anderen nimmt das die Leserschaft ein bisschen aus der Schusslinie. Die Leser*innen haben so die Gelegenheit, sich heimlich zu hinterfragen, ohne ganz direkt von den Autorinnen dazu aufgefordert zu werden. So kann es zu Aha-Erlebnissen kommen, die bei direkterer Ansprache vielleicht abgeblockt würden.
Nicht jeder muss notwendigerweise "Gib mir mal die Hautfarbe" lesen, aber die meisten sollten mindestens ein Buch lesen, das Privilegien und Hegemonien sowie ein Aufbegehren dagegen thematisiert. Und dieses ist ein sehr gutes Beispiel!
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