• Produktbild: Die Frau hinter der Bühne
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Die Frau hinter der Bühne Roman | Zwischen dem Londoner West End und einem kleinen Dorf in Irland – ein Roman über die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und die Kraft der Emanzipation

9

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/2,5 cm

Gewicht

307 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Wardrobe Department

Übersetzt von

Juliane Zaubitzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-44814-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/2,5 cm

Gewicht

307 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Wardrobe Department

Übersetzt von

Juliane Zaubitzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-44814-4

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein eindrucksvolles Buch

    Mairead arbeitet in der Kleiderkammer eines Theaters in London. Als auch noch ihre Großmutter stirbt reist sie zur Beisetzung nach Irland zurück. Auch zu ihren Eltern hat sie ein problematisches Verhältnis Der Autorin ist es wunderbar gelungendie Gefühle ihrer Unsicherheit zu vermitteln. Ich fand es toll, wie sie immer wieder versuchte, die Erwartungen zu erfüllen, die man an sie stellt. Der Schreibstil ist flüssig und wirkt sehr ungezwungen. Mairéad ist ein äußerst komplexer und überzeugender Charakter, und ihre Geschichte hat mich ziemlich gefesselt

  • Anna

    4/5

    09.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Paukenschlag von einem Buch

    Mit eindrucksvoller Beobachtungsgabe beschreibt Elaine Garvey, wie die junge Mairéad zu ihrer eigenen Identiät findet. Dies geschieht allmählich, wie ein Fass, dass sich langsam füllt. Um dann mit einem einzigen Satz zu explodieren. Klasse!

  • Buch_puttel

    aus Neuruppin

    3/5

    30.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mairead ist eine junge Frau,…

    Mairead ist eine junge Frau, 21 Jahre alt. Sie zieht aus einem kleinem Dorf in Irland nach London. Dort möchte sie Theaterregisseurin werden. Sie nimmt eine Anstellung als Assistentin der Kostümbildnerin kennen und muss dort mit den hohen Erwartungen an sie umgehen. Der Coming of Age Roman beschäftigt sich mit Themen wie Unsicherheiten, Emanzipation und Selbstfindung. Es ist spannend zu "beobachten" wie sie sich entwickelt. Die Geschichte klingt gut - und könnte auch gut sein, allerdings bin ich nicht reingekommen. Ich fand den Schreibstil gewöhnungsbedürftig und konnte oftmals mit Redewendungen oder Metaphern nicht viel anfangen. Das Buch nimmt einen ruhigen Verlauf, was nicht das Problem war. Das Cover ist aber ein absoluter Hingucker!

  • MarieOn

    3/5

    16.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsam aber nicht rund

    Die junge Mairéad folgt ihrem Traum. Sie geht aus einer dörflichen Provinz Irlands ins multikulturelle London, um Theaterregisseurin zu werden. Um ihr WG-Zimmer halten zu können, arbeitet sie an einem kleinen Theater unter Margaret, der dortigen Kostümbildnerin. Margaret ist anspruchsvoll, distanziert, sparsam und trockene Alkoholikerin. Sie verlangt Mairéad einiges ab, deren Alltag aus waschen, nähen, ausbessern, bügeln und Einkäufen besteht. Mairéad muss Scott Gilbourne vermessen. Der schottische Schauspieler raubt ihr den Atem. Sie ist kurz angebunden und geht nicht auf seine Witze ein. Seine Fragen beantwortet sie ausweichend. Als sie vor ihm in die Knie gehen muss, gibt die Naht ihrer Hose nach und entblößt ihren Hintern vom Becken bis zum Schritt. Mairéad stürmt aus dem Raum zur Toilette und weint, bis sie Nasenbluten hat. Die Mitarbeiterin Jacquis, die zweite des Kleiderateliers, steht auf den Produzenten Oliver Bow. Sie glaubt, dass er ihr zu einer Karriere verhelfen könnte, dass er ein arroganter Unmensch ist, weiß sie zu ignorieren. Erst kürzlich hatte er seine Assistentin mit Dicken-Witzen vergrault, weil sie volle Bezahlung für all ihre Stunden verlangte. Er bringt Schauspielerinnen zum Weinen und hackt auf schwulen Mitarbeitern rum, aber im Grunde macht er auch nur seinen Job. Fazit: Elaine Garvey hat mich in ihrem Debütroman mitgenommen, um mich in die Welt des Theaters hinter die Kulissen abtauchen zu lassen. Hier herrscht ein rauer Ton und die Mitarbeiter dürfen nicht zimperlich sein. Interessant fand ich, wie die Autorin ihre Protagonistin ausgearbeitet hat. Sie ist eine schüchterne junge Frau aus der Provinz, gefüttert mit den Anweisungen eines tadellosen Benehmens und der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche. Ihrem Vater rutscht leicht die Hand aus und er und ihre Mutter liefern sich von je her erbitterte Zweikämpfe, ringen um die familiäre Aufmerksamkeit. Die Autorin hat sich für eine Ich-Erzählung entschieden und schildert alles aus Mairéads Sicht. Der Konflikt zwischen ihrem Vater, der wollte, dass sie spurt und den Männern am Theater, die zu Machtmissbrauch neigen, gefällt mir. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass die Autorin beim Lesenden einiges voraussetzt. Sie lässt Personen und deren Äußerungen einfließen, als müsste ich sie kennen. Ebenfalls erschwert hat mir meinen Lesefluss die Aneinanderreihung von Szenen, die ich mir aber nicht so recht vorstellen konnte. Insgesamt eine unterhaltsame Geschichte, die vielleicht etwas zu viel von mir erwartet hat.

  • Renas Wortwelt

    3/5

    01.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mauerblümchen in der rauen Welt des Theaters – nicht gänzlich überzeugende Geschichte

    Dies ist wieder einmal so ein Roman, dessen Protagonistin mir fremd blieb, in deren Gefühlswelt ich mich nur schwer einfühlen konnte. Dabei ist Mairéad, die aus einem irischen Dorf nach London kam mit dem Traum, Theaterregisseurin zu werden, durchaus sympathisch. Sie ist jung, leicht verpeilt, sehr unsicher und vor allem sehr schüchtern. Was dazu führt, dass sie in dem hektischen und ziemlich brutalen Umfeld im Theater, in welchem sie als Kostümbildnerin arbeitet, ziemlich weit unten ist in der Hackordnung. Ihre Aufgaben umfassen so spektakuläre Dinge wie die Risse in den Kleidungsstücken, die die Schauspieler verursachen, zu flicken, täglich die Kostüme der Darsteller, für die sie zuständig ist, zu waschen und zu bügeln. Dabei gerät sie oft in peinliche Situationen, muss mit dem übergriffigen Verhalten der arroganten männlichen Schauspieler klarkommen und dazu noch die ständige, oft heftige Kritik ihrer Chefin verkraften. Mairéad ist nur ein kleines Glied in der Kette und das spürt sie täglich. In den Arbeitsabläufen, in den Diskussionen, die meist um die Kollegen und Kolleginnen kreisen. Dazu ist sie sehr einsam, lebt in einem gemieteten Zimmer, verbringt ihre Mittagspausen mit Spaziergängen durch die Stadt. Da stirbt ihre Großmutter und sie muss zurück in das Dorf, wo sie aufgewachsen ist. Hier begegnet sie allen Verwandten, Onkeln, Tanten, ihrer Mutter, dem getrennt lebenden Vater und den Menschen im Dorf. Auch hier wieder ständige Diskussionen, aus denen Mairéad meist ausgeschlossen ist, nur Zuhörerin, es sei denn, sie wird, wie bei der Arbeit, nun auch hier ständig kritisiert, wegen ihrer Kleidung, ihres Berufs und anderem. So bleibt die junge Frau stets irgendwie in der Schwebe, gehört so richtig weder hier noch dort dazu, muss ihren Platz, ihren Weg erst finden. Das Ganze wird auf sehr verwirrende Weise erzählt, es treten unfassbar viele Figuren auf, die dazu oft noch mit verschiedenen Namen benannt werden, so dass man beim Lesen ständig die Frage vor Augen hat, wer spricht jetzt eigentlich über oder mit wem. Die Dialogphasen sind oft sehr, wirklich sehr lang, gehen über etliche Seiten, ohne dass man in diesen Gesprächen einen tieferen Sinn erkennen kann, ohne dass eine Handlung geschieht oder vorangebracht wird. Dazu kommt die sehr verschlungen Erzählweise, der meist unverhoffte Wechsel von aktueller Handlung in einen Rückblick und wieder retour, so dass man erst nach einigen Zeilen begreift, in welchem Teil der Geschichte man sich grade befindet. So nett die Protagonistin auch dargestellt ist, so wenig konnte sie mich erreichen und so wenig konnte mich dieser Roman erreichen. Das lag weniger am Thema oder an der Figur, sondern eher an der wenig lebendigen Erzählweise. Elaine Garvey - Die Frau hinter der Bühne aus dem Englischen von Juliane Zaubitzer Droemer, April 2025 Gebundene Ausgabe, 220 Seiten, 22,00 €

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sophie Kunst

    Sophie Kunst

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super!

    Ich fand das Buch sehr schön! Es hat mich sehr begeistert, einen Einblick hinter die Theaterbühne zu bekommen und dass es hier mehr um Charaktere ging, die für viele vielleicht als ‘’unwichtig’’ betitelt werden, und wie diese Charaktere in ihren Positionen behandelt werden. Auch die Protagonistin mochte ich sehr und fand es schön zu sehen, wie Mairéad sich gewandelt hat und wie der Besuch ihrer Heimat sie verändert hat. Das Buch hätte zwar sehr gerne auch etwas länger sein können, Man wird definitiv zum Denken angeregt und ich hatte ein sehr schönes Leseerlebnis!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Hintergrund

    Im Mittelpunkt dieses zeitgeistigen Debüt Romans steht Mairéad, eine junge Frau voller Selbstzweifel, ohne berufliche Perspektive in Irland. Für ihren Traumberuf Theaterregisseurin wagt sie einen Neuanfang in London, nimmt eine Arbeit als Kostümbildassistentin auf. Der Launenhaftigkeit ihrer Vorgesetzten ausgesetzt, zudem sexuellen Belästigungen, fehlt zum Entgegenstellen innerer und äußerer Halt. Mairéads Erwartungen erfüllen sich nicht, das neue Leben bleibt fremd. Ein ungeplanter Aufenthalt in der Heimat regt sie zum Umdenken an. Die Autorin bewegt sich geschickt zwischen Mairéads Gedanken, dem Theatermilieu und dem Konfliktfeld familiärer Erwartungen. Ein schlankes, vereinzelt gehaltvolles und anrührendes Buch.

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