Produktbild: Desolation Hill
Band 4

Desolation Hill Nervöse Konflikte schwelen an den Rändern des Outbacks. — Kriminalroman. Ein Constable-Hirschhausen-Roman (4)

3

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2025

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,9/13/3,3 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Cool Grey / Tabak

Auflage

2

Originaltitel

Day’s End

Übersetzt von

Peter Torberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00599-0

Beschreibung

Rezension

»Garry Disher ist einer der allerfeinsten Krimischreiber, auch deswegen, weil er ein wunderbares Gefühl hat für das Kleine am Rande, für die Nuancen, wenn Menschen sich begegnen, für die Zwischentöne, wenn sie miteinander sprechen. Man erinnert sich an seine Figuren – als hätte man sie in der eigenen Nachbarschaft getroffen. Ein famoser Krimi.« ("Frankfurter Rundschau")
»Constable Hirsch ist Landpolizist. Sein Beritt: bissige Hunde, Cybermobbing, Seelsorge. Und doch ist er es, der die schweren Verbrechen aufklärt: bodenständig, sensibel, entschlossen. Australien, du hast Disher.« ("Krimibestenliste Deutschlandfunk Kultur")
»Garry Disher ist so etwas wie ein Balzac unserer Tage. Er versteht es, Menschen und Schauplätze in nur wenigen Zeilen zum Leben zu erwecken. 15 Buchzeilen aus Desolation Hill , und wir sind vor Ort und in der Welt von Constable Hirsch. Zusammen bilden die vier Bände um Hirsch eine der besten Krimiserien der Welt. Aber lesen Sie selbst. Lesen Sie alles von Garry Disher.« ("Strandgut Kulturmagazin")
»In Deutschland feiert man Garry Disher als Literaten unter den Krimiautoren. Er erzählt in Desolation Hill mit einer angenehmen Gelassenheit und mit feiner Ironie, versteht es kunstvoll, die unzähligen Handlungsstränge so zu arrangieren, dass sich allmählich eine größere Geschichte herausschält. Eine, die am Ende nicht nur das Bild einer disparaten Gegend in Südaustralien ergibt, sondern viel davon erzählt, was seit Corona aus dem Ruder gelaufen ist.« ("Der Spiegel")
»Auch im vierten Fall für Constable Hirschhausen im australischen Outback beweist Garry Disher, dass er beides ist: Begnadeter Krimi- und Romanautor in einem. Eine Art Uhrmachergroßmeister der internationalen Kriminalliteratur. Und so ist es auch bei diesem Roman faszinierend zu verfolgen, wie sich Schräubchen auf Schräubchen, Zahnrädchen in Zahnrädchen fügt. So ganz nebenbei, nachgerade organisch.« ("Buchkultur")
»Meisterhaft schildert Disher die Enge einer kleinen Community – trotz der ganzen australischen Weite, die dazu führen kann, dass sich manche über das Gesetz stellen.« ("Bielefelder Magazin")
»Hirsch, dieser etwas melancholische Polizist in der Einöde, geht einem einfach nahe. In den Hirsch-Romanen spiegelt der australische Altmeister Garry Disher ebenso schlüssig wie unterhaltsam zahlreiche Aspekte des Lebens, das für die ganz unterschiedlichen Charaktere selten glatt verläuft.« ("krimikritik.com")
»Provinz-Geschichten als Weltliteratur.« ("Krimibuchhandlung Hammett")
»Disher ist ein Meister der Stimmungen, seine Figuren erwachen auf den Seiten zum Leben. Nie suggeriert er dabei, das ländliche Australien bestünde nur aus Verrückten, immer schafft er eine Balance zwischen dem Seltsamen und dem Gewöhnlichen, den Menschen am Rand und jenen im Zentrum. Er erzählt von menschlichen Extremen, aber auch von Schönheit und Freundlichkeit in all ihren Formen. Die Hirsch-Romane sind ihm zum perfekten Vehikel dafür geworden.« ("Austcrime")
»Gewohnt wortmächtig beweist sich Disher einmal mehr als Meister des Outback Noir.« ("Canberra Weekly")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2025

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,9/13/3,3 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Cool Grey / Tabak

Auflage

2

Originaltitel

Day’s End

Übersetzt von

Peter Torberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00599-0

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    4/5

    08.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gemächlich

    Mit Desolation Hill präsentiert uns Disher seinen vierten Roman um den geschassten Constable Hirschhausen, genannt Hirsch. Er hat ein riesiges Gebiet zu patrouillieren und die Fahrten sind eher ungemütlich, weil sie über Schotterpisten führen. Das Land, ca. 2 Stunden von Adelaide entfernt, ist von Landwirtschaft und Tierhaltung geprägt. Gleich mehrere Delikte beschäftigen Hirsch: ein verschwundener Student aus Belgien, eine verbrannte Leiche in einem Koffer und die Tochter seiner Freundin, die gemobbt wird. Die vielen Protagonisten lassen das Buch manchmal unübersichtlich werden, aber gegen Ende laufen die Fäden zusammen. Insgesamt finde ich das Buch zu gemächlich und es hat mich nicht so richtig gepackt wie die Vorgänger. Das Cover hingegen ist fantastisch mit großem Wiedererkennungswert der Serie.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    4/5

    02.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterwegs mit Hirsch

    3,5 (aufgerundet) In „Desolation Hill“, dem vierten Band der Hirschhausen Reihe, sitzen wir einmal mehr auf dem Beifahrersitz des klapprigen Hilux und begleiten „Hirsch“ auf den Patrouillenfahrten durch seinen dünnbesiedelten Zuständigkeitsbereich im australischen Weizen- und Wollland. Die Fälle, um die sich der in Ungnade gefallene Senior Constable kümmern muss, sind üblicherweise auf den ersten Blick unspektakulär. Ein erschossener Schafbock, Online Mobbing, gefakte Sperrmüllsammlungen, das in den Boden gefräste Symbol der Ureinwohner, die schießwütige Frau eines Großgrundbesitzers und freilaufende Hunde. Doch dann ist da noch das verschwundene Backpackerpärchen und die Leiche mit ungeklärter Identität im Koffer. Wie wir es von Disher kennen, werden sich im Lauf der Story Zusammenhänge ergeben, Verbindungen sichtbar werden. So weit, so gut und so erwartet. Zwei Dinge haben mich diesmal allerdings massiv gestört. Da ist der erhobene Zeigefinger, der immer wieder zwischen den Zeilen zum 1.) Thema Corona aufgetaucht ist. Desolation Hill (= Originaltitel Day’s End) ist 2023 erschienen, also zu einem Zeitpunkt, in dem das Thema Corona in aller Munde war. Und dass die Australier besonders rigide mit Lockdowns sowie Masken- und Impfpflicht waren, drang auch bis zu uns durch. Disher war wohl von den Maßnahmen überzeugt, lässt Hirsch zum Sprachrohr der offiziellen Linie werden und bezeichnet diejenigen, die den offiziellen Verlautbarungen misstrauen, als Covidioten. Zur Handlung tragen diese Bemerkung allerdings überhaupt nichts bei. 2.) Ähnlich ist es mit diesem Adlersymbol. Natürlich gilt es die Kultur der Ureinwohner zu respektieren, in diesem Punkt sind wir uns alle einig, aber muss die Thematik der kulturellen Aneignung hier auch untergebracht werden? Und 3.) war es wirklich notwendig, die Story mit diesem Showdown abzuschließen, der eher an eine amerikanische Actionserie erinnert und so überhaupt nicht zur Stimmung des Buches passt? Der zweite Punkt ist die Übersetzung, die stark von dem abweicht, was man von Peter Torberg üblicherweise gewohnt ist. Beispiele gefällig? Was ist „ein besiegt wirkendes schmiedeisernes Tor“? Was sind „Schrumpffolienschenkel“? Und wie „installiert“ man sich auf den Rücksitz? Tut mir leid, aber das klingt noch nicht einmal wörtlich übersetzt, sondern wirkt einfach nur unpassend und schludrig. Es kann nur besser werden, denn auch wenn das Buch mit Sicherheit auf den vorderen Plätzen der Krimibestenliste auftauchen wird, fällt es meiner Meinung nach im Vergleich mit den Vorgängern deutlich ab, wirkt zumindest im letzten Drittel lieblos zusammengeschustert, eher so, als hätte sich der Autor mangels eigenen Ideen an Schlagzeilen entlang gehangelt. Schade.

  • EriSch

    Book Circle Community

    4/5

    20.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein spannender Krimi mit einem interessanten Setting

    Constable Hirschhausen ist auf der Suche nach verschwundenen Backpackern. Ihre Spur verliert sich und die Farmer sind nicht kooperationsbereit. Seine Nachforschungen im australischen Hinterland sind deshalb nicht sehr ausgiebig. Als wäre dies nicht schon genug, wird ein brennender Koffer gefunden, in dem eine Leiche liegt. Wie ist dieser brennende Koffer in den Strassengraben gekommen? Hirschhausen tabt nun schon im zweiten Fall komplett im Dunkeln. Und dann scheint auch die Tochter seiner Freundin Wendy grössere Probleme zu haben, doch sie will partout nicht darüber sprechen. Als sie sich dann doch überwindet, sind Wendy und Hirschhausen schockiert. Im vermeintlich kleinen Dorf ist vieles los und es scheint auch einiges zusammenzuhängen, je weiter die Ermittlungen vorstossen. Doch was ist in diesem Dorf los und spielen alle mit den richtigen Karten?   ‘Desolation Hill’ ist der vierte Fall für Constable Hirschhausen. Für mich war es das erste Buch von diesem Autor und dieser Reihe. Es ist ein spannender Krimi der im australischen Hinterland spielt. Eine interessante Umgebung, welche dem Krimi ein gutes Setting gibt. Man kann sich gut in die Szenen hineinversetzen wenn die Autos über die Schotterstrassen zu den abgelegenen Farmen fahren. Eine herausfordernde Reise, in der man immer mit einem Hinterhalt rechnen muss. Constable Hirschhausen ist für alle da und lässt nicht locker bis er die Wahrheit kennt. Doch er hadert auch immer wieder mit der Situation. Manchmal kam es mir vor, als schaue er viel mehr für die anderen Leute als zu sich selber. Die vielen weiteren Protagonisten sind teilweise verwirrend, doch findet man sich im Laufe des Buches immer besser zurecht.

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    Dagmar Klein

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Neues aus Down Under

    In diesem 4. Band aus der Hirschhausen Reihe bekommt unser Freund "Hirsch" deutlich mehr Profil und es zeigt sich immer mehr, was ich an der Serie so liebe: Hirschhausen ist kein Held oder egomanischer Einzelgänger, sondern einer, der hinschaut und sich kümmert und zur Stelle ist, wenn er grbaucht wird. Das ist so wohltuend unspektakulär und trotzdem gelingt es Disher wie kaum einem anderen, in dieser Alltäglichkeit das Böse und Niederträchtige aufzudecken. Größte Krimikunst!
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Hirsch", die IV.

    Garry Disher ist ein australischer Krimi-Schriftsteller erster Güte und seine diversen Serien hochdekoriert. Auch sein Constable Hirschhausen, der sozusagen ans Ende der Welt(Australiens) strafversetzt wurde, ist eine Figur, die man samt ihrem Umfeld nicht so schnell vergisst. Seine Kleinst-Stadt Tiverton und ihre Bewohner fühlen sich buchstäblich abgehängt, es gibt kaum Jobs, keine bezahlbaren Wohnungen und dank Australien`s strenger Corona-Regeln zusätzlichen Druck.Der dann auch (+ "Corona"-Leugnern sei dank) anfängt, seltsame Blüten zu treiben.Als es nicht nur bei Hundebissen, Cyberstalking und verschwundenen Backpackern bleibt, hat "Hirsch" neben seinen kilometerlangen Überlandtouren auch noch einen Mord an der Backe und muss plötzlich wieder der "Internen" Rede und Anwort stehen . Und das ist noch nicht alles... Disher schreibt karg, lässt Land und Leute vor unseren Augen entstehen und das Einzige, was mich an dieser verwickelten Story gestört hat, war der fast westernmäßige Showdown am Ende - der war mir in jeder Hinsicht zu abrupt und für Hirsch auch zu unüberlegt - aber sei`s drum..trotzdem ansonsten großes Kino, stimmungsvoll entwickelt.
  • Zum Bewerterprofil von Silke Reith

    Silke Reith

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.05.2025

    eBook (ePUB)

    Hart aber real

    Constable Hirsch ist wieder allein in den Weiten Australiens unterwegs. Die Einsamkeit der Bewohner ist für mich schon fast bedrückend. Mehrere Fälle mit vielen Beteiligten beschäftigen Constable Hirsch - nichts für mal nebenbei lesen. Leider gibt es viele Verlierer in Desolation Hill...

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