Produktbild: Out of Line - Based on Batul's True Story

Out of Line - Based on Batul's True Story Roman - mit Farbschnitt in limitierter Auflage

10

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Forbidden Love/Romance + weitere

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3652 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641324551

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Format

ePUB

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Book Tropes

  • Forbidden Love/Romance
  • Brother’s Best Friend

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3652 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641324551

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  • Lenas.Zeilenwelt

    5/5

    07.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Inspirierendes Buch über Neuanfänge und den Mut, die eigenen Träume zu verfolgen

    Leyla ist als Kind mit ihrem Bruder Said und ihrer Mutter nach Deutschland geflohen und hat kurz darauf ihre Mutter als wichtige Stütze verloren. Doch die beiden Geschwister sind immer füreinander da. Als Leyla zurück nach Berlin zieht, um ein eigenes Tanzstudio zu eröffnen, ist Said überhaupt nicht angetan und ihre Beziehung zueinander leidet. Dann trifft sie Emir wieder, den ehemals besten Freund ihres Bruders, für den sie schon immer Gefühle hatte. Leyla ist eine sehr inspirierende Protagonistin. Ihr Kampf um Selbstständigkeit und ihre Leidenschaft für ihren Traum haben mich stark beeindruckt. Es war richtig schön mitzuerleben, wie sie diesen Weg mit Höhen und Tiefen gegangen ist. Emir ist eine große Stütze für Leyla, auch wenn er selbst mit Problemen zu kämpfen hat. Das Tanzen ist für Leyla ein wichtiges Thema und ich hätte sie gerne öfter dabei erlebt. Auch die Beziehung zwischen den beiden Geschwistern spielt eine große Rolle. Said hat immer versucht, Leyla zu beschützen, und ihm fällt es schwer, sie nun ihr eigenes Leben leben zu lassen. Dieses Buch, das auf einer wahren Geschichte beruht, beinhaltet viele emotionale Themen, die mich sehr berührt haben. Der einfühlsame Schreibstil unterstützt dieses bewegende Leseerlebnis. Ein inspirierendes Buch über Neuanfänge und den Mut, die eigenen Träume zu verfolgen.

  • Book.love.for.life

    5/5

    29.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    berührend echt, schmerzhaft schön...

    Out of line | Rezension ᵘⁿᵇᵉᶻᵃʰˡᵗᵉ ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ ⁻ ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ Welches Buch hat euch zuletzt emotional total berührt? Out of line zu beschreiben ist unglaublich schwer, denn es ist so facettenreich, tiefgründig und berührt einen auf so vielen verschiedenen Ebenen. Kurzrezension Berührend, echt, tiefgründig...Out of line hat mich total erreichen können und zeigt einem, dass es immer weiter geht, dass man es schafft aufzustehen und weiter für sich selbst zu kämpfen. Rezension Out of line war das erste Buch aus der Heartlines-Reihe, was ich gelesen habe, aber definitiv nicht das Letzte. Mit >>heartlines<< erreichen uns so viele Geschichten, die es wert sind erzählt zu werden, Geschichten die real sind, etwas Besonderes. Out of line basiert auf Batuls Geschichte und dadurch ist das Buch so unglaublich greifbar. Rabia gibt Batuls Geschichte auf so wunderbare Weise Raum. Out of line ist unglaublich sensibel geschrieben, so verdammt ehrlich und man merkt, wie viel die beiden zusammen daran gearbeitet haben, wie respektvoll Batuls Erfahrungen behandelt wurden und wie durchdacht sie eingeflossen sind. Von Beginn an war ich mit vollem Herzen dabei. Jedes Wort, jede Zeile hat so unglaublich viel ausgesagt und einem mitgegeben. Die Freiheit durch das Tanzen war spürbar, immer und immer wieder. Und ich habe mich so darin gesehen gefühlt, denn ich tanze selber seitdem ich 3 bin und brauche einfach die Musik und Bewegung in meinem Leben. Das Gefühl der Freiheit, der Schwerelosigkeit, das Vertrauen in den eigenen Körper...all das wurde mit so treffenden Worten beschrieben und hat mich einfach nicht losgelassen. Was mir aber noch viel näher ging war die Emotionalität, der Wunsch wirklich und wahrhaftig frei zu sein, dass eigene Leben zu leben, neu zu starten und den eigenen Traum zu verwirklichen. Der Aspekt der Selbstbestimmung kam so unglaublich gut rüber. Und gleichzeitig auch, wie schwer es ist Altes zurückzulassen. Neuanfangen ist nie leicht und oft ein Risiko. Leylas Mut ist dahingehend so greifbar und echt. Genauso auch die Verzweiflung, die Angst es nicht zu schaffen, einen Fehler gemacht zu haben. Ich glaube das ist etwas, was so viele in ihren 20ern empfinden, weshalb Out of line mich auch so sehr berühren konnte. Leyla gibt einem so viel Stärke mit, dass man ein Stück weit lernt, selbst wieder mehr an sich zu glauben. Und dann waren da noch die zahlreichen Schicksalsschläge. Und ich kann nur nochmal betonen, wie sensibel mit diesen umgegangen wurde, wie feinfühlig verschiedene Erfahrungen und Erlebnisse geteilt wurden. Insbesondere das Thema Migration, vor allem aber auch das Thema Familie, wie es ist zu zweit, so jung, so viel Schlimmes durchstehen zu müssen. Es waren immer Leyla und Said gegen den Rest der Welt. Sie halten zusammen, beschützen einander und gleichzeitig wird auch aufgezeigt, wo dahingehend Grenzen sein können und sollten. Wie schaffe ich es alleine mit bestimmten Dingen umzugehen? Said möchte Leyla um jeden Preis beschützen, aber wann ist genau das zu viel? Welche Erfahrungen muss man alleine machen? Ihre Verbindung, die Dynamik der beiden ging einfach nahe. Und dann war da natürlich noch Emir, der sich still und heimlich mit jedem Satz in mein Herz geschlichen hat. Es hat so sehr zwischen den beiden geknistert, ich hatte Gänsehaut und hier und da sind definitiv auch einzelne Tränen geflossen, einfach weil es so wunderschön war. Es gibt so viele sanfte, liebevolle, intensive Konversationen, die einen einfach nicht loslassen. Und noch etwas, was einfach schön war und was ich gerne erwähnen möchte: die Freundschaft zwischen Leyla und Salma. Wie die beiden miteinander umgehen, wie viel Verständnis sie einander entgegenbringen, wie sie miteinander kommunizieren...Allgemein habe ich es geliebt, wie die Charaktere in dem Buch miteinander kommuniziert haben, wie eigenen Gefühlen und Empfindungen immer wieder Raum gegeben wurde, wie ehrlich alle miteinander waren. Ich hab das Buch wirklich verschlungen. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ganz klar ein Highlight. Vor allem aber ein New Adult Roman, den wirklich jeder gelesen habe sollte. Ich glaube man kann so viel daraus mitnehmen. Die Geschichte regt so zum nachdenken an und ist auf schmerzhafte Weise einfach nur schön. Schön und auch ein kleines bisschen magisch.

  • Bewertung

    5/5

    17.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtige Geschichte, die Hoffnung schenkt!

    Erste Gedanken: Direkt nach der Ankündigung der Geschichte landete der Roman auf meiner Wunschliste. Bücher über das Tanzen mag ich unglaublich gerne. Zudem gibt es immer noch viel zu wenige Bücher über Menschen mit Fluchterfahrungen im deutschsprachigen Buchraum, weswegen Batuls Geschichte so wichtig und berührend ist! Das Cover: Es ist farblich sehr ansprechend und schön aufgemacht, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass das Thema Tanz mehr aufgegriffen wird. Das Cover lässt sehr offen, worum es in dem Roman geht. Ich bevorzuge einfach Buchcover, die bereits ein wenig auf den Inhalt hinweisen und kleine easter eggs bereithalten. Aber das ist nur mein Geschmack. Die Handlung: Tanzen war schon immer Leylas größte Leidenschaft. So verarbeitet sie auch ihren Schmerz, die Flucht aus dem Libanon und den Verlust ihrer Mutter in ihren Bewegungen. Nachdem sie jedoch nie richtig in Halle ankommen konnte, nutzt sie die Chance in Berlin, um sich endlich den Traum eines eigenen Tanzstudios zu ermöglichen. Doch aufgrund der schwierigen Vergangenheit in Berlin, heißt ihr Bruder Said die Entscheidung nicht gut und ihre Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt. Kaum in Berlin angekommen, trifft sie wieder auf Emir. Emir, der Saids bester Freund war und in den sie lange heimlich verliebt war, damit ihr Bruder nichts mitbekommt. Doch je mehr Zeit Leyla und Emir beim Renovieren des Tanzstudios verbringen, desto stärker werden ihre Gefühle wieder… Meine Meinung: Ich habe so viel bei Leylas/ Batuls Geschichte mitgefühlt. Generell finde ich das Konzept, sich von echten Geschichten inspirieren zu lassen gelungen. Hierbei vernetzen sich die Autor*innen und die Geschichtengeber*innen miteinander und veröffentlichen eine Geschichte im Heartlines Verlag. Auch wenn es kleinere Änderungen zu den Originalgeschichten gibt, so basieren sie dennoch auf einer wahren Geschichte, was sie für mich umso emotionaler machen. Batuls Geschichte wird von Leyla verkörpert, die so viel Schmerz erfahren musste, um endlich ihre Leidenschaft ausleben zu können. Ihre unzerstörbare Hoffnung fand ich so inspirierend und konnte mich unglaublich berühren. Ab den ersten Seiten feuerte ich sie bereits an, litt oder freute mich mit ihr. Es ist eine ausgesprochen wichtige Geschichte, von welcher wir unbedingt mehr brauchen. Einzig der Schluss wurde für mich zu schnell abgehandelt. Manche Handlungsstränge blieben für mich ein wenig offen und in meinen Augen, hätte die Geschichte noch gute dreißig Seiten gebraucht. Doch das ist mein einziger Kritikpunkt. Die Charaktere. Leyla fand ich so stark. Nach all den Schicksalsschlägen noch so viel Kraft und Leidenschaft zu haben fand ich sehr bewundernswert. Sie fühlt so viel, arbeitet an sich und ihrer mental health und will am Ende des Tages immer nur eins: Tanzen. Ich habe sehr gerne aus ihrer Perspektive gelesen und fand sie ausgesprochen inspirierend. Emir mochte ich ebenfalls sehr gerne. Letztererr hatte Träume, die er begraben musste und die durch Leylas gutes Zureden vielleicht nicht mehr ganz unmöglich erscheinen. Said war für mich hingegen der komplexeste Charakter. Seine Ängste waren nachvollziehbar und kamen nicht von nirgendwo, doch das ständige Verdrängen seiner Vergangenheit uferte in mentale Probleme aus, die er jedoch nicht angehen wollte. Hier wurde wieder sehr realistisch dargestellt, dass bei manchen Menschen der Leidensdruck erst unglaublich groß werden muss, damit sie sich einen Therapieplatz suchen. Doch trotz allem mochte ich die Charaktere unglaublich gerne und mochte, wie vielschichtig sie doch alle waren. Fazit: Eine wirklich schöne Geschichte, die ich bestimmt noch einmal lesen werden. Batuls Nachwort ist auch eine große Empfehlung und würde ich allen raten nach der Geschichte zu lesen. Rabia schafft es zudem der Geschichte so viel Emotion und Leben einzuhauchen, weshalb ich hier 4,5/5 Sternen gebe und eine klare Leseempfehlung ausspreche!

  • Aleyna

    5/5

    12.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Empfehlenswert!

    „Out of Line“ von Rabia Dogan, aus dem heartlines Verlag, basiert auf der wahren Geschichte von Batul, die in diesem Buch Leyla heißt. Leyla ist als Kind, gemeinsam mit ihrer Familie, aus dem Libanon nach Deutschland geflohen. Ihre Mutter kam mit dem Schmerz, dem Verlust ihrer Heimat nicht zurecht und nahm sich in Deutschland ihr Leben. Um mit dem Schmerz zurecht zu kommen, begann Leyla mit dem Tanzen. Das Tanzen wurde für sie ein Ventil, ein Ort, an dem sie endlich wieder atmen konnte. In diesem Buch geht es darum, an seinen Träumen festzuhalten, mutig zu sein und für sich selbst einzustehen. Und genau auf diesem Weg, begleiten wir die mittlerweile erwachsene Leyla, die mit ihrem Bruder Said zusammen in Halle wohnt, nach einer Mietzusage eines alten Fitnessstudios aber beschließt, alleine nach Berlin zu ziehen, um dort ihren Traum eines eigenen Tanzstudios zu erfüllen. Zurück in die Stadt, in der sie ihre Mutter verlor, an einen Ort, der mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden ist. Aber auch ein Ort, in dem sie wieder auf Emir trifft, dem ehemaligen besten Freund ihres Bruders, der ihr schon damals viel mehr bedeutete.. Ich finde dadurch, dass es auf eine wahre Begebenheit basiert, wirkt die Geschichte noch viel intensiver und greifbarer. Durch den Schreibstil kommt man direkt in die Geschichte rein und wird irgendwie auch ein Teil des Ganzen. Man fühlt und leidet automatisch mit den Protagonist*innen mit. Man hat hier später übrigens auch Kapitel aus Emirs Sicht, wodurch wir auch ihn besser kennenlernen und verstehen können. Und wenn wir schon mal bei den Perspektiven sind: Ich hätte mir hier auch gerne Kapitel von Said gewünscht, von Leylas Bruder, denn auch in ihm saß ein tiefer Schmerz und man spürte definitiv auch die Last auf seinen Schultern.. Alles in allem kann ich Euch auch dieses heartlines Buch sehr empfehlen und kann es Euch nur ans Herz legen.

  • soulbooks_forever

    5/5

    26.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    echt, ehrlich und emotional

    Leyla und ihre Familie stammen aus dem Libanon und leben seit vielen Jahren in Deutschland. Nach einer schweren Zeit hat sie hier ein neues Zuhause gefunden. Inzwischen wohnt sie in Berlin, wo sie ihren Traum von einem eigenen Tanzstudio verwirklichen möchte. Dort begegnet sie Emir, dem besten Freund ihres Bruders, der in ihrer Heimatstadt Halle geblieben ist. In Emir findet Leyla einen Seelenverwandten, jemanden, der nicht nur ihr Glück, sondern auch ihre Ängste und ihren Schmerz versteht. Gemeinsam schöpfen sie Kraft, wollen für sich einstehen und Berge versetzen. Doch was passiert, wenn das Schicksal plötzlich eigene Pläne hat? „Out of Line“ erzählt Leylas Geschichte: eine schmerzlich schöne Erzählung voller Hoffnung und Angst, die zeigt, wie man an Schicksalsschlägen wachsen und sich von seinen Gefühlen leiten lassen kann. Besonders berührt hat mich, dass die Handlung auf der wahren Geschichte einer jungen Frau basiert, das verleiht der Erzählung noch mehr Tiefe und Intensität. Die Vielzahl an Emotionen, die in diesem Buch miteinander verwoben sind, ist beeindruckend, und jede einzelne davon ist auf ihre Weise besonders. Unterstützt wird das Ganze durch den einfühlsamen, bildhaften Schreibstil der Autorin, der die Geschichte von Leyla und Emir noch eindringlicher und bewegender macht. Ein Buch, das unter die Haut geht.

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Nora Kesternich

    Nora Kesternich

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Weil Menschen wie Leyla und Emir das Stadtbild verschönern

    Besonders schön sind auch die beiden Nachworte und vor allem aus dem der Autorin würde ich auch noch gerne was zitieren. "Leyla erlebt schon als junges Mädchen so viel – mehr als die meisten. Das hält sie jedoch nicht davon ab, an sich zu glauben oder ihren Träumen hinterher zu jagen. Sie findet ihren Platz in der Welt, ohne sich schlecht zu fühlen, ohne sich klein zu machen, ohne jemand anderen gefallen zu wollen." Hier ein paar Zitate und die Gründe warum es keine glatten 5 Sterne geworden sind... "Eigentlich bin ich es gewohnt, Leben zurückzulassen, um irgendwo neu anfangen zu müssen. Ich habe den Libanon verlassen, um eine sichere Zukunft zu haben, habe Berlin verlassen um eine sichere Zukunft zu haben, und jetzt verlasse ich Halle, um mir eine selbstbestimmte Zukunft zu erkämpfen. Alles davor habe ich gemacht, weil ich nicht alleine entscheiden durfte. Mir wurde die Aufgabe des verlassens auferlegt. Jetzt mache ich es aus freien Stücken, und das ist härter als alles andere. Die Konsequenzen, für dich gerade stehen und die ich allein tragen muss, fühlen sich schwer auf meiner Brust an." "Nachdem Mama starb, dachte ich, heftiger kann es nicht mehr werden. Ich dachte, unser Onkel wäre das Licht am Ende des Tunnels. Es stellte sich heraus, dass er es uns nur schlimmer machte. Dass die Welt uns keine runden Ecken und weiche Flächen gab. Nein wir bekamen scharfe Kanten, rostige Oberflächen, an denen wir uns immer und immer wieder schnitten." "Emir, seine wunderschönen Augen und seine liebevollen Worte, in einer Welt, die sich doch oft kalt anfühlte." "Unser Onkel hat anfänglich auch nur sein Feierabend Bier getrunken, hat gesagt, dass er alles unter Kontrolle hat. Bis der Alkohol ihn unter Kontrolle hatte." Ich wünsche mir wirklich die Gesellschaft würde endlich anfangen Alkohol als das zu sehen was es ist, ein Nervengift. Kann man machen sollte man aber nicht, vor allem nicht regelmäßig. Ich glaube die Präsenz von der Sucht hat für mich das Buch auf jeden Fall noch mal aufgewertet weil es ein absolut wichtiges Thema ist. Nicht ohne Grund ist eines meiner absoluten Jahres Highlights also so meine TOP 3 "The Glass Girl" von Glasgow. Was mich gestört hat, sind teilweise nur winzige Momente Eigenheiten oder Dialoge oder auch nicht statt gefundene Dialoge. Es sind kleine Spoiler aber es bleibt oberflächlich. Ich finde absolut nicht gut, dass der Protagonist raucht weil ich finde dass sowas nicht normalisiert werden soll, vor allem nicht mit den guten Charakteren. Rauchen ist scheiße, Punkt. Was das ganze noch ein bisschen schlimmer gemacht hat, war das zweimal die Kippe einfach auf den Boden landete. Das ist ein richtiges scheiß Verhalten. Es ist realistisch weil viele Raucher das machen aber auch hier finde ich man sollte es nicht normalisieren. Außerdem gibt es sehr viele Stellen in denen der Bruder leicht oder sogar stark übergriffig handelt oder halt auch einfach nicht sehr fürsorglich obwohl er sich wahrscheinlich für fürsorglich hält. Er spielt sich wie ein Vater auf und das obwohl er nur zwei Jahre älter ist. Ich hätte mir gewünscht, dass die Protagonisten am Ende ordentlich Tacheles mit ihm redet. Vor allem weil ein leicht sexistischer Spruch von Handwerkern auf der Baustelle fast zu einer Eskalation führt aber das leicht sexistische Verhalten des Bruders halt immer nur als ja er ist zu beschützerisch dargestellt wird. Ich fand absolut nicht okay wie da der Protagonist gehandelt hat, dem Handwerker zu sagen wie scheiße der Spruch war ist absolut fein, selbst im unfreundlichen Tonfall absolut verständlich. Aber auszurasten und dem Gewalt an zu drohen ist deutlich übers Ziel hinaus. Verstehe da die Intention der Autorin überhaupt nicht, der sexistische Spruch wird als extrem misogyn dargestellt aber andere patriarchale gesellschaftliche Normen werden irgendwie hingenommen. Bisschen heuchlerisch. Also jetzt nicht extremes aber halt so kleine mini Nuancen. Ich finde generell die Idee und die Stories aus diesem Verlag so geil und ich will unbedingt mehr aus dieser Reihe lesen. Ich habe mir fest vorgenommen, auf jeden Fall das "Tausend Splitter zu dir" von Antonia Wesseling zu lesen weil ich seitdem das Buch draußen ist der Storygeberin auf social Media Folge aber es ist so ein krasses Thema. Was ein bisschen ungeil ist, irgendwas ist in der Druckerei falsch gelaufen weil auf sehr vielen Seiten mitten im Text so ein ganz dünner 1 cm langer Strich ist wenn dann immer so ein Zentimeter neben dem Rand manchmal tatsächlich auch oberhalb oder unterhalb des Textes aber immer derselbe Abstand zum Rand. Hat ich immer so ein bisschen aus dem lesefluss gebracht. Irgendwie bin ich froh dass ich aktuell so ewig lange brauche und die Bücher die ich während meines Urlaubs gelesen habe zu bewerten. Weil die aktuellen Medienberichte einfach so mega dazu passen. Weil es wichtig ist, dass wir uns Geschichten wie die von Leyla bzw. Batul zu herzen nehmen statt auf die hasserfüllten Worte von der rechten Bubble zu hören. Dabei dreht sich in diesem Buch die Geschichte vor allem ums Tanzen. Aber es geht umso viel mehr, um Heimat, ums ankommen, den eigenen Träumen folgen und um Liebe. Auch um Familienprobleme, die unfassbar viele Menschen in diesem Land betreffen egal woher sie kommen. Weil Alkoholsucht ein riesiges Problem in unserer Gesellschaft ist. Ein vielschichtiger New Adult Roman. Ein Roman, der wie viele andere beweist, dass New Adult mehr als "Softpornos in Pastell" sind. - Die FAZ hat unreflektiert und überheblich nach der Buchmesse über alle Bücher aus diesem Bereich geurteilt. Ich würde Helene Röhnsch gerne mal ne Liste inklusive diesem Titel hier zusammenstellen in der Hoffnung, dass danach reflektiert und informiert über new Adult geschrieben werden kann. 4,7*
  • Zum Bewerterprofil von Ellen Schulze

    Ellen Schulze

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.10.2025

    eBook (ePUB)

    Tanz dich frei!

    Eine schöne, cozy Herbststory – am besten zu genießen mit einer warmen Tasse Tee! Leyla zieht nach Berlin, um sich endlich den Traum vom eigenen Tanzstudio zu erfüllen. Dort trifft sie plötzlich auf ihren Teenie-Crush Emir, der als bester Freund ihres Bruders eigentlich tabu ist … Leyla war eine tolle Protagonistin. Stark und trotzdem voller Emotionen. Ich konnte mich gut in sie und ihre Ängste hinein versetzen – und war umso stolzer, wenn sie immer mehr ihren Weg gefunden hat. Auch Emir war mir sympathisch. Den würde ich auch gern mal kennenlernen! Mir hat die Geschichte der beiden richtig gut gefallen. Einen Stern Abzug gibt's nur für das Ende. Da ging es plötzlich Schlag auf Schlag. All die Probleme, die das ganze Buch über aufgebaut wurden, waren meiner Meinung nach ein bisschen zu schnell abgehandelt. Da hätte ich mir noch etwas mehr Raum gewünscht. So konnte ich nicht so sehr mitfühlen. Ich empfehle "Out of line" trotzdem weiter – auch an alle, die nicht so viel Spice brauchen. :)

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