Wie würde eine Welt aussehen, die von Männern zerstört wurde?
Zoe kennt die Antwort, denn das ist ihre Realität. Nach einer großen, von Männern herbeigeführten Katastrophe haben Frauen die Macht übernommen und die »Niemannswelt« gegründet. Um die Bevölkerung zu schützen, wurden Männern alle Rechte entzogen. Sie leben überwacht und eingesperrt in Laboren, wo sie für unterschiedliche Forschungen herangezogen werden. Als junge Dozentin arbeitet Zoe an der Universität und lehrt das Fach »Männliche Psychologie«. Ihr Leben läuft rund, bis der Tag kommt, an dem ihre Mutter verstirbt. Die einzige Hinterlassenschaft: Ein rätselhafter Brief. Fast zeitgleich bekommt Zoe einen Job im Labor angeboten. Sie soll Gespräche mit dem Mann führen, der mit niemandem spricht – Flynn. Er ist der erste Mann, dem sie je begegnet. Zoe ahnt nicht, wie sehr diese Begegnung ihr ganzes Leben verändern wird. Ihr Weltbild gerät ins Wanken und Gefühle entstehen, die nicht sein dürfen. Ist das der Beginn von etwas Großem?
Eine Gesellschaft der Frauen, eine Politik der Überlebenden, ein düsteres Geheimnis und eine Liebe, die stärker ist als das System. Carina Bartsch ist zurück. Mit einer Wucht an Emotionen erzählt sie die ungewöhnlichste und intensivste Liebesgeschichte aller Zeiten.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Carina Bartsch ist eine grandiose Autorin. Mit der Niemannswelt-Reihe hat sie sich noch einmal selbst übertroffen!
Zuerst klingt der Klappentext ziemlich krass und polarisierend. Aber die Idee ist hervorragend durchdacht und ausgearbeitet worden. Es wird eine von vorne bis hinten schlüssige neue Welt geschaffen. Die Beziehung und die romantischen Gefühle zwischen Zoe und Flynn entwickeln sich, wie man es von der Autorin kennt, wieder sehr langsam und tatsächlich passiert rückblickend gar nicht viel, aber nur so entstehen die intensivsten Gefühle und Emotionen!
Anfangs muss man sich ein bisschen auf die neue Gesellschaft und ihre Strukturen einlassen, aber schnell ist man mittendrin und man fängt an, vieles zu hinterfragen. Für mich ein absolut gelungener Reihenauftakt!
wandasbookworld
aus Hof
5/5
01.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Ganz großes Kino!
Ganz großes Kino! Die Idee ist genial, die Autorin ein Favorit, ein absolutes Lesemuss also! Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt etwas schwer, da half mir das Hörbuch immer mal zwischendurch (das wurde ebenfalls super vertont!) aber als man dann mitverfolgt wie die beiden, also wie SIE den Mann kennengelernt, war kein Halten mehr!
Es ist so faszinierend sich vorzustellen wie es ihr damit gehen muss & auch was er als einziger Mann empfindet & durchgemacht hat, bahnbrechend!
Der Nebenplott mit ihrer Frau war im Vergleich dazu etwas durchwachsen und nahm mir etwas zuviel Raum ein -> hier muss ich etwas spoilern:
Der Kinderwunsch hat mich irgendwann rasend gemacht. Einerseits kann ich es verstehen, biologische Uhr usw. aber auch als es darum geht wieviel sie arbeitet… man kann hier leicht vorausahnen das die beiden vermutlich nicht glücklich werden. Wenn man einer Leidenschaft und Faszination in seinem Beruf nachgehen kann, muss der Partner da mitgehen - zumindest insoweit das er es respektiert und akzeptiert und das sah ich bei Bridget nicht wirklich. Sie bemüht sich aber die Arbeitskollegin an der Uni zeigt in der Hinsicht viel mehr Interesse und Verständnis. Das war auch der Grund für 0,5 Sternchenabzug, da mir der Plot etwas viel Raum einnahm & ich lieber noch mehr „Zeit mit Flynn verbracht“ hätte-
Die Idee ist genial, die Autorin ein Favorit, ein absolutes Lesemuss also! Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt etwas schwer, da half mir das Hörbuch immer mal zwischendurch (das wurde ebenfalls super vertont!) aber als man dann mitverfolgt wie die beiden, also wie SIE den Mann kennengelernt, war kein Halten mehr!
Es ist so faszinierend sich vorzustellen wie es ihr damit gehen muss & auch was er als einziger Mann empfindet & durchgemacht hat, bahnbrechend!
Der Nebenplott mit ihrer Frau war im Vergleich dazu etwas durchwachsen und nahm mir etwas zuviel Raum ein -> hier muss ich etwas spoilern:
Der Kinderwunsch hat mich irgendwann rasend gemacht. Einerseits kann ich es verstehen, biologische Uhr usw. aber auch als es darum geht wieviel sie arbeitet… man kann hier leicht vorausahnen das die beiden vermutlich nicht glücklich werden. Wenn man einer Leidenschaft und Faszination in seinem Beruf nachgehen kann, muss der Partner da mitgehen - zumindest insoweit das er es respektiert und akzeptiert und das sah ich bei Bridget nicht wirklich. Sie bemüht sich aber die Arbeitskollegin an der Uni zeigt in der Hinsicht viel mehr Interesse und Verständnis. Das war auch der Grund für 0,5 Sternchenabzug, da mir der Plot etwas viel Raum einnahm & ich lieber noch mehr „Zeit mit Flynn verbracht“ hätte-
Spoilerende! Ich bin mega gespannt wie sich die Geschichte noch weiterentwickelt! Tolles Buch!
Bewertung
5/5
25.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Sehr interessant und spannend
Es ist mal komplett was anderes und die Idee ist so spannend, dass ich mich immer freue dass Buch in die Hand zu nehmen und weiter zu lesen.
Es ist lang aber zieht sich nicht unnötig in die Länge. Also es liest sich sehr leicht und angenehm
Bewertung
aus Leipzig
5/5
09.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Eine Welt ohne Männer…
Eine Welt ohne Männer…
… wie das wäre, das hat sich vermutlich jede Frau schon einmal irgendwann in ihrem Leben gefragt. Wäre das besser? Sicherer? Würden wir Frauen uns dann anders verhalten?
Ein paar dieser Fragen ist Carina Bartsch in dem Auftakt ihrer "Niemandswelt"-Reihe nachgegangen. Denn hier leben wir in der Zukunft. Es sind die Jahre 2196 und 2197 in Alaska und es existieren keine Männer mehr. Zumindest unter den freien Lebenden. Denn in einem Labor gibt es sie noch. Es wird geforscht und einem ganz besonderen Mann soll unsere Protagonistin Zoe Geheimnisse entlocken. Doch neben dieser scheinbar unlösbaren Mission geht es in ihrem Privatleben turbulent zu.
Das Cover lässt erstmal auf eine reine Liebesgeschichte schließen. Doch dem ist ganz und gar nicht so. Es geht vielmehr um die Frage, wie eine Welt ohne Männer aussieht und was es mit uns macht. Und das hat mich sehr neugierig gemacht.
Es wird eine scheinbar perfekte Welt gemalt. Frieden, jeder hat ein Grundeinkommen, sodass es weder arm noch reich gibt und die Frauen sind hauptsächlich auf dem Pferd unterwegs, um das Klima zu schützen. Autos gibt es zwar, aber nur für schnelle Lieferungen, die keinen Aufschub zulassen oder für schwere Transporte. So weit, so gut.
Doch schon da stelle ich mir einige Fragen und mit dem Verlauf der Geschichte werden es immer mehr. Und das ist wirklich positiv gemeint. Denn wenn ein Buch zum Nachdenken anregt, ist das für mich immer ein Pluspunkt. Eine große Frage für mich war zum Beispiel die, nach der eigenen Vorliebe. Wenn es nur Frauen gibt - wurde die Bevölkerung mit den Jahren dazu “getrimmt” nur Frauen attraktiv zu finden? Denn was es nicht gibt, kann man nicht “begehren”? Schwangerschaften sind nicht “mal eben” möglich und wo hört die Freiheit auf, wenn Urlaube und andere Dinge vorgegeben sind?
Dabei hört es aber nicht auf. Denn auch zu Flynn habe ich mir Gedanken gemacht. Inwieweit sind die Forscher besser, wenn sie Männer gefangen halten? Wenn sie zu Objekten gemacht werden?
Carina Bartsch hat hier ein wirklich tolles und tiefgründiges Buch geschrieben. Ich bin schon sehr auf die Nachfolger und weitere Einblicke gespannt.
ISBN: 978-3989429062
Umfang: 496 Seiten
Autorin: Carina Bartsch
Verlag: Schandtaten Verlag
Bewertung
aus Hamburg
5/5
03.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Fesselnder Auftakt
"Niemannswelt - Als ich mich verlor, habe ich dich gefunden" von Carina Bartsch ist Band 1 einer 5-teiligen Dystopie, die in Alaska im Jahr 2196 angesiedelt ist. Nachdem die Welt von Männern zerstört wurde, haben die Frauen die Herrschaft übernommen und leben in Frieden untereinander. Männer sind nahezu nur noch eine bloße Erinnerung an einen Albtraum und leben eingesperrt in Laboren, wo sie als Forschungs- und Fortpflanzungsmaterial dienen. Die Hauptfigur Zoe, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, arbeitet als Dozentin an der Universität mit dem Schwerpunkt "männliche Psychologie". Was für sie bisher nur Theorie war, wird jedoch plötzlich zur Realität als sie gebeten wird, in einem der Labore mit einem Mann in Kontakt zu treten, um von ihm wichtige Informationen zu erhalten. Flynn ist der erste Mann, der ihr je begegnet ist und trotz hoher Sicherheitsauflagen, ist Zoe Angst und Bange. Nach und nach gerät jedoch ihr eigenes Weltbild ins Wanken - lebt sie in einer Diktatur? Ist wirklich alles rechtskonform?
Carina Bartsch ist eine meiner Lieblingsautorinnen und hat mich bisher noch nie enttäuscht. Entgegen der klassischen BestsellerautorInnen, die in kurzer Zeit viele Romane veröffentlichen und dabei immer mal wieder Tiefgang vermissen lassen, arbeitet Carina Bartsch jahrelang an ihren Werken. Das sorgte dafür, dass meine Erwartungen riesig waren und man wirklich sehr, sehr geduldig sein musste. Das lange Warten hat sich aber gelohnt! Band 1 der Niemannswelt ist ein dystopischer slow-slow-slow-Burn-Roman, den ich nicht mehr zur Seite legen konnte. Obwohl ich zunächst Schwierigkeiten hatte, mich in der Niemannswelt zurechtzufinden - denn die Frauendiktatur wirkt sehr abstoßend und es fiel mir zu Beginn schwer, mit der naiven Zoe zu sympathisieren - und unfassbar viele Fragen aufkamen, war ich dann doch schnell Feuer und Flamme. Denn Dank der wirklich sehr langsamen Entwicklung der Figuren und des langsamen Fortgangs der Situationen sowie der umfassenden Beschreibungen mit Schleifchen oben drauf, hat der Roman eine Tiefe, die ich in letzter Zeit bei anderen Büchern sehr vermisst habe. Gleichzeitig begleitete mich beim Lesen eine unterschwellige Spannung, die mich den Roman nicht mehr aus der Hand legen lies. Bereits in Band 1 wurden viele Fragen aufgeklärt und dennoch blieb die Grundhandlung bzw. deren Ausgang bis zuletzt offen. Manche Aspekte des Romans waren schwere Kost, da sie die aktuelle politische Situation aufgriffen und mich das sehr bewegte, was mir sehr gut gefallen hat. Zudem habe ich mich zuletzt sehr mit der Hauptfigur Zoe anfreunden können, die von der naiven Dozentin ganz langsam zur kritisch hinterfragenden Psychologin wird. Ich bin total angefixt und werde direkt Band 2 Wegatmen!
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5/5
09.08.2025
eBook (ePUB)
It's a women's world
Der Schreibstil ist locker, leicht, spannend und emotional. Zoe ist eine wahnsinnig ehrgeizige Hauptprotagonistin, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe, denn sie ist so bodenständig und authentisch. Es ist total spannend die neue Welt ohne das männliche Geschlecht zu entdecken.
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5/5
14.12.2024
Buch (Taschenbuch)
"Not All Men"
Eine Welt, die niemandem gehört und erst recht nicht Männern. Carina Bartsch erschafft eloquent und wortwitzig ein dystopisches und realitätsnahes Matriarchat, das mich vollkommen mitgerissen hat. Der Spagat zwischen Gesellschaftskritik und der Spannung, die sich zwischen Fynn und Zoe entwickelt, gelingt ihr meisterlich! Eine nachvollziehbare Geschichte von Familie, Freundschaft und Liebe in einer Welt, die durch aktuelle Weltgeschehen entstanden ist. Brilliant!
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4/5
07.11.2025
eBook (ePUB)
Zwischen Labor und Liebe – ein Herzschlag in einer sterilen Welt
Carina Bartsch wagt mit „Niemannswelt – Als ich mich verlor, habe ich dich gefunden“ einen spannenden Genrewechsel: Weg von der klassischen Liebesgeschichte, hin zu einer dystopischen Welt, in der Frauen nach einer globalen Katastrophe die Macht übernommen haben und Männer nur noch in Laboren existieren – als Forschungsobjekte und Samenspender. Die Idee ist originell und regt zum Nachdenken an, besonders durch die Umkehrung bekannter Machtverhältnisse.
Die Hauptfigur Zoe, Professorin für männliche Psychologie, trifft auf Flynn – den ersten Mann, dem sie je begegnet. Was als wissenschaftliches Projekt beginnt, entwickelt sich zu einer emotionalen Reise, die Zoes Weltbild ins Wanken bringt. Die Geschichte lebt von dieser Begegnung und den leisen, aber intensiven Momenten zwischen den beiden.
Bartschs Schreibstil ist gewohnt flüssig und bildhaft, die Welt ist gut konstruiert und die gesellschaftskritischen Untertöne sind deutlich spürbar. Besonders gelungen ist die Darstellung der inneren Konflikte Zoes, die zwischen Pflicht, Neugier und aufkeimenden Gefühlen hin- und hergerissen ist.
Trotz der spannenden Prämisse und der soliden Umsetzung fehlte mir persönlich der ganz große „Wow“-Moment. Die Geschichte ist berührend und gut erzählt, aber sie bleibt in manchen Momenten vorhersehbar und emotional etwas zurückhaltend. Dennoch: Das Buch hat mich gut unterhalten und ich bin gespannt, wie sich die Reihe weiterentwickelt.
Für Fans von Dystopien mit emotionaler Tiefe und gesellschaftlicher Relevanz ist „Niemannswelt“ definitiv eine Empfehlung – auch ohne Gänsehautgarantie.
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4/5
04.04.2025
Hörbuch-Download (MP3)
Es ist eine Dystopie durch und durch.
Das ist keine Liebesgeschichte. Das ist keine Romance. Auch wenn Cover und Untertitel den Eindruck erwecken.
Es ist eine Dystopie durch und durch.
Eine gut getarnte, denn die meisten Bewohner halten es für eine Utopie oder zumindest für sehr nah dran.
Eine Welt ohne Männer. Eine Zivilisation ohne Männer.
Es ist erschreckend, wie die Frauen in der Forschungseinrichtung von den Probanden reden im Besonderen von diesen einem speziellen. Als wären es niedere Lebensformen, keine vollwertigen Menschen.
Aber aufgrund der Gräueltaten des Männlichen Geschlecht halten es die Frauen in dieser Zeit für normal und gerecht.
Passiert ist das ganze angeblich, weil die Welt zu voll war und die Regierungen einen Lösungsweg eingeschlagen haben, der nach hinten losgegangen ist.
Man wollte die Population eindämmen und hat ein Virus verbreitet, dass Männer unfruchtbar machen sollte, vor allem natürlich in der ärmeren Region der Welt. In Europa und anderen wohlhabenderen Regionen wurde zeitgleich ein Gegenmittel verteilt - alles unauffällig natürlich.
Das Virus hat nur leider mehr getan als Männer unfruchtbar zu machen. Viele Menschen sind gestorben sogar sehr viele, Thanos (Marvel Bösewicht) wäre stolz auf das Virus so viele sind gestorben.
Das Einzige, was mich an dieser Ausgangssituation irritiert hat, ist das es um 2040 rum also gar nicht so weit weg zeitlich passiert sein soll, und zwar weil die Männer das geplant haben. Also die Männer in den Regierungen und wohlhabende Männer und einfach Leute mit Macht und Einfluss.
Aber als ob die Männer zu dem Zeitpunkt sich einen Plan ausgedacht haben, der die Reproduktivität von Männern eindämmt.
Seit Generationen werden ständig neue Verhütungsmittel für Frauen erforscht, entdeckt oder erfunden und bei Männern lässt man das sein, weil da gibt's ja zu viele Nebenwirkungen.... das lässt Mann ja lieber die Frauen händeln.
Natürlich wäre es sinnvoller das männliche Geschlecht zu stoppen, weil das immer fruchtbar ist und nicht wie die Frauen nur ein paar Tage im Monat, aber wenn der ganze Scheiß mit dem Virus ungefähr jetzt passiert sein soll, nie im Leben haben die Männer sich das ausgedacht. Nie im Leben.
Oder es kommt halt raus, dass die Frauen die Geschichte umgeschrieben haben, um selbst besser dazustehen, weil in Wirklichkeit, die das Virus entwickelt haben, und zwar um Männer zu töten und es war gar kein Unfall oder irgendwie so. Würde mich nicht wundern. Ich habe auch die Vermutung, dass noch andere Dinge nicht so sind wie behauptet. Eine gewisse Ebene bekommt die Protagonistin nie zu Gesicht, die Ebene in der die Versuchsobjekte, die Männer, angeblich ihre Humane Rente ohne weitere Forschung genießen können. Ob die wohl existiert, ich denke nicht. Aber vielleicht denke ich auch zu pessimistisch.
Mal abgesehen davon, dass manche Dinge definitiv nicht so sind wie behauptet.
Die Angestellten in den Einrichtungen sagen fast wortwörtlich Dinge über menschliche Wesen, Männer, wie in unserer aktuellen Zeit über Tiere für Massentierhaltung oder die Forschung gesprochen wird. Denn die Protagonistin fragt sich zu Recht ob die Männer, denn glücklich sein können, und bekommt zu Antwort, dass die es ja nicht anders kennen und ansonsten ja auch gar nicht (mehr) am Leben wären.
Was ist noch schlimmer macht, dass dieser eine besondere Mann es eben noch anders kennt, weil er draußen geboren wurde, gefangen wurde und wie ein Alien gefangen gehalten wird.
Regelmäßig wird auf all das aufmerksam gemacht, was die Männer den Frauen jahrhundertelang angetan haben, was Sie uns in unserer aktuellen Welt auch immer noch antun.
Diese schrecklichen Dinge von schrecklichen Menschen begangen werden als Ausrede benutzt männlichen Wesen Empathie abzusprechen.
Es wird so getan, als wären Männer Menschen zweiter Klasse und nicht so viel wert wie Frauen und dass der Schutz der Frauen über allem steht.
Es scheint gesellschaftlicher Konsens zu sein, dass Männer von Grund aus brutal und niederträchtig sind.
Es gibt so viele gute Dinge in der Gesellschaft, die hier geschrieben wird, aber manche gehen halt auch mit schlechten Dingen einher und andere werden offensichtlich missbraucht von denjenigen die die Macht innehaben.
Mit Macht kommt halt immer Verantwortung und von denjenigen die nach Macht streben, wollen die wenigsten dies für gutes nutzen.
Der Informationsfluss hingegen ist erschreckend. Zugang zum Internet oder Bibliotheken haben nur ausgewählte Personen, auch wenn das Internet ohne gewisse Menschen ein schönerer Ort wäre, ist es doch irgendwie erschreckend, dass alle dies so hinnehmen.
Es gibt sehr viele Regeln und Richtlinien, es leben zwar nicht alle nach den exakt selben Richtlinien aber um alle Vorteile der Gesellschaft zu genießen muss man sich an jede einzelne Vorschrift halten vor allem wenn man ein Kind austragen möchte. Nur als Paar zusätzlich zu vielen anderen Auflagen.
Die Antragstellung zur Schwangerschaft ist vielleicht ein wenig übertrieben andererseits wäre es vermutlich nicht schlecht, wenn Familien oder auch Singles falls genügend finanzielle Rücklagen vorhanden sind, sich mehr damit auseinandersetzen würden was es bedeutet ein Kind zu haben und es großzuziehen. Und das bestenfalls, bevor man schwanger wird. Aber auch das extreme System in dieser dystopischen Welt scheint nicht perfekt zu sein.
4,5* (Ich bin mit der Protagonistin, ihrem Verhalten und ihren Gedanken nicht immer zufrieden. Außerdem hätte es was knackiger sein können.)
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4/5
14.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Eine Welt in der Männer keine Rolle spielen...
Männer haben die Welt regiert und diese fast zerstört: Unterdrückung und Misshandlung der Frauen, Umweltzerstörung, Überbevölkerung und ein Virus der schließlich große Teile der Bevölkerung ausgelöscht hat. (Wenn man recht überlegt, vielleicht gar nicht sooo realitätsfern) Danach haben die Frauen die Macht ergriffen und eine Welt nach ihren Vorstellungen geschaffen. Wie diese aussieht erfährt man von der Protagonistin und Dozentin Zoe. Auf diese wartet ein neuer Job im Labor, mit dem einzigen noch in Freiheit geborenen Mann Flynn.
Eine Geschichte die einiges hält was sie verspricht und auf jeden Fall lesenswert ist! Allerdings fehlte es mir persönlich an einigen Stellen an Action.
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