Produktbild: Toyboy

Toyboy

8

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,7/11,6/2,3 cm

Gewicht

260 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5065-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Jonas Theresia legt mit seinem Debütroman einen großen Gegenwartsroman vor, der vorführt, wie wenig die Unterscheidung von virtueller und echter Welt noch greift.« Marie Schoeß, Deutschlandfunk Kultur, 28.04.2025 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Der Autor findet eine zeitgemäße explizite Sprache, die selbstverständlich englische Ausdrücke einstreut, und passende Bilder, die an eine realitätsnahe Gaming-Welt oder Netflix-Serie erinnern.« Renzo Wellinger, kulturtipp, 11.04.2025 ("kulturtipp")
»DEBÜT-DOPPEL Zwei Erstlinge, die es in sich haben. Der Kreuzberger Schauspieler und Musiker Anton Weil unternimmt in seinem Roman 'Super einsam' einen Kopfsprung in die mentale Trümmerlandschaft einer ganzen Generation in all ihrer Lebensgier. Auch Jonas Theresias Debüt 'Toyboy' kreist um unerfüllte Träume. Und das Feilbieten des eigenen Körpers - Gameshows, Escort, Porno - in Berlin. (…) Es sind Romane mit Melancholie, Verzweiflung - und sehnsüchtigen Hoffnungen, von denen die meisten wie Seifenblasen zerplatzen. Aber vielleicht reicht ja eine einzige, die hält.« tip Berlin, 27.02.2025 ("tip Berlin")
»So krass zu lesen (…) ein wirklich gutes Buch, rüttelt einen ordentlich durch.« Gesa Wegeng, WDR 1 Live Stories ("WDR1")
»Theresias Sprachkunst und seine scharfsinnige Beobachtungsgabe machen Lust auf mehr. Ein gelungenes Debüt, das die (Berliner) Oberflächlichkeit in all ihren Facetten seziert – humorvoll, bitter und erschreckend ehrlich.« Jojo Streb ("queer.de")
»'Toyboy' von Jonas Theresia ist bei aller Härte ein überraschend zartes Geschwister-Porträt. (...) In dem herausragenden Debüt passiert wahnsinnig viel auf wenigen Seiten, darum macht Jonas Theresia jedoch nicht viel Wirbel, sondern behält den Überblick.« Ursula Ebel, Buchkultur, 12. Februar 2025 ("Buchkultur")
»Jonas Theresia gesteht seinen Figuren eine Nähe zu, sprachlich präzise und elegant, und zeichnet dabei ein Tableau unserer Zeit, wie ich es selten gelesen habe. Ein unheimlich beeindruckendes Debüt!« ("Mina Hava")
»Zwei Brüder, ein Problem: Wie kann ich sie überwinden, die Grenze meines Körpers? Und was lauert auf der anderen Seite? ›Toyboy‹ surft auf Oberflächen, die sich als Klingen entpuppen – funkelnd und bedrohlich.« ("Enis Maci")
»Jonas Theresia weiß genau, wie absurd unsere Gegenwart ist. Dass es sich trotzdem lohnt, zu lieben und füreinander da zu sein – daran könnte ich mich jeden Tag von ihm erinnern lassen.« ("Sven Pfizenmaier")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,7/11,6/2,3 cm

Gewicht

260 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5065-5

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    5/5

    26.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Respekt --- Tolles Erstlingswerk!

    Ich habe schon lange nicht mehr so einen guten Debut-Roman gelesen! Toll, wie es Jonas Theresia versteht, die Geschichte seines Protagonisten mit kurzen einfachen Sätzen ebenso pointiert wie emotional zu erzählen. Man ist sofort in der Geschichte drin und begleitet Levin auf der Suche nach Freundschaft, Liebe und Geborgenheit. Schonungslos werden seine Erlebnisse geschildert, ohne dass man jedoch auf den Protagonisten herabschaut – eher durchleidet man die oftmals skurrilen Situationen mit ihm zusammen. Dazu kommt eine gehörige Portion Humor und ein bewegendes Ende, das einen wirklich tief berührt. Ein äußerst vielschichtiger und facettenreicher Roman, den man in einem Rutsch durchlesen kann. Andererseits sind die einzelnen Kapitel so gehaltvoll, dass man das Gelesene gerne auch erst einmal auf sich wirken lässt. Daumen drücken, dass wir bald mehr von diesem Autor hören bzw. lesen können!

  • Bewertung

    5/5

    28.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles Debut

    Was ich an vielen Romanen regelrecht hasse, sind die ausufernden Beschreibungen von Personen und Szenarien. Erstens entsteht dadurch selten ein guter Zugang oder Nähe und zweitens stören diese Beschreibungen häufig die eigene Vorstellungskraft, die ein gutes Buch beim Leser auslöst. Jonas Theresia löst dies in seinem Debutroman „Toyboy“ auf meisterhafte Weise: Er benötigt keine elaborierten Beschreibungen, sondern kann den Leser in relativ kurzen Sätzen und mit relativ einfachen Worten sofort „abholen“ und in die Geschichte eintauchen lassen. Man fühlt mit dem Protagonisten Levin und seiner Perspektivlosigkeit und seiner sozialen Inkompetenz, und immer wieder fühlt man sich (wie auch Levin) regelrecht unwohl. Gleichzeitig vermag es Jonas Theresia aber auch, durch skurrile Situationen und humorvolle Untertöne immer wieder Kontrapunkte zu setzen und diese Balance geschickt zu halten. Dabei ist „Toyboy“ einerseits voll von Seitenhieben und gesellschaftlichen Themen, ohne sie zu moralisierenden oder gar läuternden Exkursen zu entwickeln und sich darin zu verlieren. So kann man jedes Kapitel einzeln für sich als eigene kleine Geschichte lesen (und reflektieren) – andererseits hat „Toyboy“ auch eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann … und ein Ende, das wirklich berührt.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    4/5

    09.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein lesenswertes Buch!

    TOYBOY Jonas Theresia Zwei Brüder, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Levin, der Ältere, ist extrovertiert, eitel, ehemaliges Model in L.A., drogenerfahren und inzwischen in der Porno- und Escortbranche gelandet. Gregor hingegen lebt zurückgezogen, versteckt sich lieber hinter dem Bildschirm seiner Spielkonsole und kämpft mit dem Gefühl, unverstanden zu sein – nicht zuletzt, weil ihm familiärer Rückhalt fehlt. Schon zu Beginn spürt man als Leser*in, dass tiefer liegende Konflikte zwischen den Brüdern schwelen. Vor Jahren ist Levin ohne Erklärung nach Amerika aufgebrochen – ein Bruch, von dem sich Gregor nie erholt hat. Als Levin nun zurückkehrt, trifft er auf einen abweisenden Bruder, dessen Groll er zunächst nicht versteht. Erst allmählich erkennt er, wie sehr er Gregor in der Vergangenheit im Stich gelassen hat. Besonders gelungen fand ich die Grundidee des Romans. Obwohl das Buch nicht meinem bevorzugten Genre entspricht, war ich schnell in der Geschichte gefangen und habe es in einem Rutsch gelesen. Das Setting erschien mir an manchen Stellen zwar leicht überzeichnet, aber durchaus vorstellbar – gerade im Hinblick auf die dargestellte Szene. Insgesamt ein lesenswertes Buch mit einem beeindruckenden Cover. 3½/5

  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    23.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Ausgangslage, aber zu nüchtern-distanziert weitergedacht

    Das Debüt von Jonas Theresia hat mich stark an ähnliche Bücher junger, männlicher, politisch links anmutender Männer erinnert (zuletzt bspw. an „Super einsam“). Und sie eint leider alle etwas, das ich in Büchern einfach nicht so gern mag - eine nüchterne Erzählweise mit emotionaler Distanz und skurril-trippigen Elementen. Das ist mir auch bei diesem Werk wieder zum Verhängnis geworden, sodass ich ziemlich lange und mit großen Pausen an ihm gelesen habe. Ich konnte einfach keine Verbindung zum Protagonisten herstellen. In manchen Szenen blitzte seine Emotionalität auf, aber viel zu schnell härtete der Charakter sich wieder ab. Dabei gab es auf dem Klappentext durchaus Elemente, die mich sehr interessiert haben. Die 6arbeitskomponente bei Männern spricht mich an und die wackelnde Beziehung zum jüngeren, sozial abgeschotteten Bruder hätte viel Potenzial gehabt, mich emotional zu ergreifen. Aber beides wurde für mich nicht zufriedenstellend umgesetzt. Der Job wirkte ziemlich fad und irgendwie irrelevant, die Beziehung ging mir nur selten unter die Haut. Levins Unsicherheit im Umgang mit seinem Bruder Gregor hat mich manchmal wirklich berührt, aber insgesamt einfach zu selten. Und ich muss ehrlich sagen, dass diese Art Erzählung beginnt mich etwas zu langweilen. Warum bleibt es so oberflächlich, warum wird mehr Wert auf eine ziemlich trippige, weirde Szene am Ende gelegt als auf den emotionalen Ausbau des Protagonisten? Mich hat die Geschichte somit leider mehr deprimiert als berührt oder unterhalten. 2,5 ⭐️

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    3/5

    18.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben, der Sinn: Nüchtern erzählt!

    **** Worum geht es? **** Ich bin auf das Buch aufgrund des Covers aufmerksam geworden – interessant anders, leicht kühl und im Zusammenspiel mit dem Titel mitten in einer Thematik, die viele von uns wohl eher meiden: der Körper als Verkaufsprodukt. Und genau dieses Gefühl vermittelt auch der Inhalt. **** Mein Eindruck **** Der Hauptcharakter bezeichnet sich selbst als männliches Model. Die Geschichte zeigt, wie familiäre Bindungen verblassen können, wenn man früh den Heimatort verlässt, um Karriere zu machen. Gleichzeitig kann eben diese Karriere unerfüllt bleiben – und die Beziehung zur Familie plötzlich wieder an Bedeutung gewinnen. Es wird die Geschichte von Levin erzählt, wobei eine bewusst distanzierte Erzählweise gewählt wird. Diese lädt die Lesenden zur eigenen Interpretation von Levins Gefühlswelt ein und führt sie neutral durch seinen inneren Zwiespalt: beruflich nicht mehr weiterzukommen und zugleich eine tiefe, bedingungslose Geschwisterliebe zu empfinden. Wie stark kann eine familiäre Beziehung sein? Genau das gilt es hier in einem ganz eigenen Stil und Ton zu entdecken. Für mich persönlich war das teilweise etwas zu trocken und stellenweise langatmig, da ich keinen richtigen Zugang zu Levin fand. Und dennoch blieb ich neugierig. Am Ende unterhielt mich das Buch – es riss mich aber nicht vom Hocker. **** Empfehlung? **** Ein interessantes Debüt, das man durchaus lesen kann – vor allem, wenn man eine eher nüchterne, wenig emotional gefärbte Erzählweise schätzt.

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    A. Bertsch

    Thalia Bergisch Gladbach

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    4/5

    11.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Debüt mit kleinen Schwächen

    Toyboy von Jonas Theresia ist ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe. Eigentlich hatte ich etwas wesentlich skandalnudeligeres erwartet, das Herz des Buches ist doch etwas zahm: Die Moral von der Geschicht' ist, da wir, die Bewohner*innen der Postmoderne, authentisches, ehrliches Lieben verlernt haben und uns deswegen der Chimäre der befreiten, digitalen Sexualität hergeben - die einen als Cammodels, die anderen als von Cammodels geleimte. Theresia ist ein unterhaltsames Buch mit viel Wortwitz gelungen, wobei manche Metaphern und Vergleiche doch etwas geschwollen, beziehungsweise gewollt, daherkommen. Trotzdem ist Toyboy empfehlenswert, besonders die Offenheit, mit der Bruderschaft und männliche Einsam- sowie Verletzbarkeit behandelt werden, sind erfrischend. Ein rundum gutes Buch, das besonders von Leuten, die sich für Beziehungen im 21. Jahrhundert interessieren, sowie jungen Mensch am Anfang des Erwachsenendaseins nicht verpasst werden sollte!
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Hulha

    Katrin Hulha

    Thalia Fulda

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beindruckendes Debüt

    Zwei Brüder: Der eine steht kurz vor dem Abi und verbringt jede freie Minute beim Zocken am PC. Der andere arbeitet als Escort und dreht Pornos, da es mit der Modelkarriere in L.A. leider nicht geklappt hat. Zwei gänzlich unterschiedliche Leben und doch sind die Brüder tief im Inneren über unsichtbare Bande miteinander verbunden. Jonas Theresia hat hier ein tolles Debüt hingelegt. Ein Buch über Sein und Schein und die Dinge, die uns letztendlich tief im Inneren ausmachen.

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