Produktbild: Nimms nicht persönlich

Nimms nicht persönlich

42

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.04.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,7/12/2,7 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Altweiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

De menseneter

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5056-3

Beschreibung

Rezension

»Es ist eine höchst boshafte, höchst gruselige, makaber-komische Geschichte mit der Tom Hofland in seinem neuen Roman 'Nimms nicht persönlich' die Arbeitswelt mephistophelisiert.« Gitta List, Bonner Stadtmagazin, 03.11.2025 ("Schnüss")
»Ein virtuoses Pastiche aus Krimi, Horroroman, absurder Groteske, tragikomischem Büroroman und überspitzter Satire.« Sindelfinger Zeitung, 21.07.2025 ("Sindelfinger Zeitung")
»Tom Hofland hat mit 'Nimm´s nicht persönlich' eine bösartige Satire auf die moderne Arbeitswelt geschrieben. Schräge Urlaubslektüre!« Doris Reiserer-Kraus, Die Presse am Sonntag, 20.07.2025 ("Die Presse am Sonntag")
»In dieser schwarzhumorigen Mischung aus Krimi, Horrorgeschichte und satirischem Büroroman verschwinden nach und nach Angestellte auf äußerst bedenkliche Weise.« Thomas Hoeps, Vertäll, 30.06.2025 ("Vertäll")
»Skurrile Szenen, grotesk verzerrte Figuren, Fantasie und eine schöne Sprache machen dieses Buch zu einem kurzweiligen und klugen Leseerlebnis!« Anne von Dyken, Aachener Zeitung, 18.06.2025 ("Aachener Zeitung")
»Der Autor Tom Hofland traut sich mit seiner grotesken Gesellschaftskritik etwas und man darf durchaus auf seine nächsten Romane gespannt sein.« Thomas Gisbertz, Belletristik-Couch, 26.05.2025 ("Belletristik-Couch")
»Skurrile Szenen, grotesk verzerrte Figuren, Fantasie und eine schöne Sprache machen dieses Buch zu einem kurzweiligen und klugen Leseerlebnis!« Anne van Dyken, Buchhändlerin Frankenberger Buchladen, Aachener Zeitung, 18.05.2025 ("Aachener Zeitung")
»Diese schwarze Komödie entführt den Leser in eine Welt voller surrealistischer Elemente.« Andreas Schröter, Ruhr Nachrichten, 14.05.2025 ("Ruhr Nachrichten")
»Bissig, schwarz, aktuell.« Felix Förster, Westdeutsche Zeitung, 26.04.2025 ("Westdeutsche Zeitung")
»Die Komposition ist meisterhaft.« Katharina Stegelmann, Der Spiegel, 17.04.2025 ("Der SPIEGEL")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.04.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,7/12/2,7 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Altweiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

De menseneter

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5056-3

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Buchverliebt und leselustig

    5/5

    20.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut skurriles Lesevergnügen!

    Tom Hofland hat mit „Nimms nicht persönlich“ einen Roman geschaffen, der wie eine bissige Mischung aus Krimi, Horror und Satire wirkt und dabei den alltäglichen Wahnsinn des Arbeitsplatzes auf herrlich skurrile Weise entlarvt. Mit viel schwarzem Humor wird die Entmenschlichung in der Arbeitswelt auf den Punkt gebracht, während die absurd-komischen Szenen gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Im Zentrum der Geschichte steht Lute, ein unscheinbarer Qualitätsmanager in einem Pharmakonzern, dessen Leben aus den Fugen gerät, als ein Schweizer Investor die Firma übernimmt. Lute wird vor die Aufgabe gestellt, seine Abteilung zu „optimieren“, ohne jemanden aktiv entlassen zu müssen. Stattdessen sollen die Mitarbeitenden dazu gebracht werden, freiwillig zu kündigen. Als der zwielichtige Headhunter Lombard seine Dienste anbietet, scheint das Problem gelöst. Tom Hofland gelingt es, eine Welt voller skurriler Szenen und grotesker Figuren zu erschaffen. Besonders Lombard ist eine faszinierend unheimliche Figur, deren unberechenbare Präsenz durchgehend Spannung erzeugt. Lute, als passiver Protagonist, schwankt zwischen Schuldgefühlen und Bequemlichkeit und wird so zu einer vielschichtigen und gleichzeitig tragikomischen Figur. Die absurd-humorvollen Episoden, etwa die bizarren Strategien zur „Mitarbeitermotivation“, sorgen immer wieder für Lacher, während die surreale Dynamik des Romans auch ernstere Themen anspricht. Wie weit geht man für den eigenen Vorteil? Was bedeutet Loyalität in einer unmenschlichen Arbeitswelt? Der Schreibstil ist pointiert und lebendig, die Atmosphäre schwankt zwischen düsterer Groteske und absurd-komischen Momenten. Besonders die bürokratische Kälte des Arbeitsumfelds wird so meisterhaft eingefangen, dass sie fast greifbar wird. Die Handlung nimmt zunehmend surreale Züge an, was die groteske Überzeichnung der Realität unterstreicht. Ein kleiner Wermutstropfen ist das Ende, das viele Handlungsfäden offenlässt. Zwar passt diese Unvollständigkeit zur surrealen Grundstimmung des Romans, hinterlässt aber dennoch das Gefühl, dass das Buch mit ein paar zusätzlichen Seiten noch stärker hätte wirken können. „Nimms nicht persönlich“ ist ein brillantes Stück Satire, das mit schwarzem Humor, absurden Wendungen und einer Prise Tragik überzeugt. Trotz der offenen Fragen am Schluss bleibt der Roman ein beeindruckendes Leseerlebnis, das Lust auf mehr macht. Es bleibt nur zu hoffen, dass Tom Hofland bald ein weiteres Werk dieser Art veröffentlicht – ich wäre sofort dabei.

  • Bewertung

    5/5

    30.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich war´s nicht

    Ein merkwürdiges Buch, faszinierend und mit viel Raum zur Interpretation. Der Personaler Lute ist mit der Auflösung einer ganzen Abteilung beauftragt und ist froh, dies an eine Recruiting Agentur auslagern zu können. Doch Lombard und Reiner nehmen die gewollte "Freistellung" der Mitarbeiter allzu wörtlich. Und wer sind die Beiden überhaupt? Ein Buch, über das man reden und diskutieren sollte!

  • V

    aus München

    5/5

    03.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für Büromenschen

    Eine schwarze Komödie mit Themen, die jeder kennt, der ausreichend Erfahrung im Berufsleben und in Bürojobs gemacht hat. Das perfekte Buchgeschenk für Anzugträger und Bürohengste, die auch mal über sich selbst lachen können.

  • Salmian

    aus Stuttgart

    4/5

    06.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Seltsam, aber gut

    INHALT: Lute arbeitet in einem Pharmakonzern und leitet dort eine Abteilung. Doch dann beschließt Klara, die Inhaberin der Firma, diese an ein Schweizer Unternehmen zu veräußern und sich durch den Verkauf ein schönes Leben zu machen. Allerdings möchte diese Lutes gesamte Abteilung, das Qualitätsmanagement, wegrationalisieren und somit erhält Lute die Aufgabe, seine Untergebenen dazu zu bringen, freiwillig zu kündigen. Dieser kann von da an nicht mehr richtig schlafen, doch als er dann zufällig Lombard, einen Headhunter, trifft, der ihm anbietet, die Gespräche zu führen, scheinen sich all seine Probleme in Luft aufzulösen. Kurze Zeit später kommen erste Kollegen zu ihm, um sich über die Vorgehensweise zu beschweren, doch Lombard und sein Partner reden Lute immer wieder ein, dass dies das normale Vorgehen sei - und Lute glaubt ihnen zunächst. Als er dann aber mit eigenen Augen sieht, wie mit seinen Kollegen umgegangen wird, ist es bereits zu spät, er ist schon zu tief in der Sache drin. MEINE MEINUNG: Den Schreibstil fand ich zunächst gewöhnungsbedürftig, da er doch sehr trocken ist. Nach kurzer Zeit bin ich dann gut rein- und auch recht schnell voran gekommen, auch wenn ich vor allem zu Beginn absolut nicht wusste, wohin die Reise führen wird. Lute als Charakter ist ein typisches Fähnchen im Wind und auch die anderen Charaktere sind ziemlich unnahbar, aber genau bei dieser Geschichte war das tatsächlich absolut nicht störend, sondern definitiv passend. Stellenweise ist der Roman auf seine ganz eigene Art doch recht brutal, auch wenn ich manchmal gar nicht so recht beschreiben kann, was ihn so speziell macht. Beim Lesen kommt eine ganz eigenartige Stimmung auf, man weiß ständig, das irgendwas nicht stimmt, aber kann es nicht so recht greifen. Ungefähr so muss es Lute auch gegangen sein, somit wurde das Gefühl perfekt vermittelt. FAZIT: Ein super skurriler Roman, bei dem ich immer noch nicht so recht weiß, was eigentlich passiert ist.

  • Heike

    aus Draßburg

    4/5

    15.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für freunde skuriler Literatur

    Tom Hofland hat sich hier in sehr skuriler Weise einem sehr wichtigen Thema unserer Zeit angenommen. Sind alle Mittel vertretbar, Arbeitskräfte wegzurationalisieren. Bin ich moralisch nicht mehr verantwortlich, wenn ich ch unangenehme Entscheidungen nach außen delegiere. Geht s der Wirtschaft gut, muss es nicht allen gutgehen. Wer gerne Bücher mit schwarzem Humor liest und mit Metaphern und Überzeichnungen gut zurechtkommt, findet hier sicherlich gute Unterhaltung. Ich persönlich habe mich sehr schwer getan, mit der Geschichte warm zu werden, meinem Sohn hat es sehr gut gefallen. Allerdings fand ich das Cover sehr gelungen, ansprechend und zum Inhalt passend.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwarz, schwärzer...

    Bitterböse, Satire, schwarzer Humor. Ein Personalchef soll eine Abteilung auflösen nach der Übernahme durch einen Investor. Schwierige Herausforderung, dann tauchen zwei skurrile Gestalten auf, um für ihn die Aufgabe zu lösen. Ein moderner " Faust " - irgendwie schon.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bitterböse und wortgewaltig

    Ein kurzer Roman, der es in sich hat und den man wohl entweder großartig oder schrecklich findet. Meinen Nerv hat er voll getroffen und ich musste aufgrund der Absurdität des Ganzen mehr als einmal laut lachen. Man sollte sich aber definitiv darauf einlassen können, keinen stringent erzählten Roman zu lesen, der bewusst Vieles im Dunkeln lässt und die Leserschaft mit vielen offenen Fragen zurücklässt. Wer das kann, findet hier eine großartige, bitterböse Satire auf unser Arbeitsleben und die Auswüchse des Kapitalismus.
  • Zum Bewerterprofil von Beate Mildenberger

    Beate Mildenberger

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Satire pur ?

    Schwarzer Humor, absurd, skurril, bitterböse Satire - so ist dieser Roman zu beschreiben. Ein Personalchef soll seine gesamte Abteilung auflösen, bringt es nicht fertig den Mitarbeitern zu kündigen und ist froh, dass ihm ein " Headhunter " seine Hilfe anbietet. Was dann passiert ist manchmal komisch, manchmal ziemlich heftig. Eine etwas überdrehte Gesellschaftskritik in der natürlich immer ein Körnchen Wahrheit drinsteckt.
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges Thema auf skurrile Weise verfasst!

    Garantiert kein Wohlfühlroman obwohl ich ab und an laut auflachen musste. Mir hat es gut gefallen. Leider ist nicht alles Gold was glänzt und viele bleiben auf der Strecke in unserer Gesellschaft. Das soll dieser Roman auf drastisch, absurde Weise sicher vermitteln und manchmal muss es halt bitterböse daherkommen! Mögen Sie dreckige Erde?
  • Zum Bewerterprofil von Markus Felsmann

    Markus Felsmann

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    3/5

    21.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Kapitalismus frisst seine Kinder

    Tom Hoflands Roman »Nimms nicht persönlich« ist eine gelungene Melange aus sozialem Realismus, Horror und schwarzem Humor, die schildert, wie der Kapitalismus seine Kinder frisst: Lutes Leben als Qualitätsmanager einer Pharmafirma wird durch den Verkauf des Unternehmens erschüttert, dergestalt, dass er seine Abteilung auflösen und seine Mitarbeiter*innen zum Gehen bewegen soll. Als ein Headhunter ihm seine Hilfe anbietet, sieht Lute die Chance, sich aller Verantwortung zu entledigen. Doch dann sterben Menschen, und Lute muss erkennen, dass er einen Fehler gemacht hat … Mit scharfer Beobachtungsgabe und klarer Sprache seziert Hofland die düstere Dynamik des Kapitalismus und zeigt den gnadenlosen Prozess der Entmenschlichung im modernen Berufsleben. Die Figur des Lute ist dabei eine beeindruckende Studie über die manipulativen Machtstrukturen in der Arbeitswelt sowie die menschlichen Schwächen, die solche Manipulation erst möglich machen: »Aber wer Böses will … wer wirklich Böses will …, der muss sich ein System ausdenken […], in dem sich alle Beteiligten zutiefst misstrauen.« Eine lesenswerte Groteske über Entfremdung und die rettende Kraft der Liebe.

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