Produktbild: Bartleby, der Schreiber

Bartleby, der Schreiber Eine Geschichte aus der Wall Street

3

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.04.2025

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

761 KB

Übersetzt von

Karl-Heinz Ott

Sprache

Deutsch

EAN

9783311705673

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Erscheinungsdatum

24.04.2025

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

761 KB

Übersetzt von

Karl-Heinz Ott

Sprache

Deutsch

EAN

9783311705673

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bartlebys letzte Verteidigung

    Ein Chef erzählt von seinem Mitarbeiter. Dabei beschreibt er einen destruktiven Menschen, dessen selbstherrliche Untätigkeit Unbehagen in ihrer verwunderlich innigen Beziehung auslöst.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    18.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bartleby – die passive Verweigerung

    Wer kennt ihn nicht, Bartleby? Zumindest den Namen oder diesen berühmten Satz: „Ich möchte lieber nicht.“ Ich kannte ihn natürlich auch irgendwie, gelesen hatte ich ihn aber erst jetzt. Mit Moby Dick hatte ich meine Mühe. Das war für mich stellenweise wirklich ein Kampf. Bartleby ist ganz anders: kürzer, zugänglicher, fast locker erzählt – und trotzdem wird diese Geschichte immer unheimlicher und trauriger. Was mich so beeindruckt hat: Bartleby rebelliert nicht laut. Er hält keine Rede, er erklärt nichts, er bietet keine Alternative an. Er sagt einfach immer wieder, dass er lieber nicht möchte. Das klingt zuerst fast harmlos, bringt aber nach und nach das ganze System aus Arbeit, Gehorsam, Büro, Pflicht und Normalität ins Wanken. Für mich gehört Bartleby zu diesen literarischen Figuren, die nicht so funktionieren, wie die Gesellschaft es verlangt. Aber gerade weil er nicht kämpft und sich nicht rechtfertigt, wirkt er so stark. Er ist kein Held, eher eine stille Störung in einer Welt, die nur funktioniert, wenn alle mitmachen. Ich fand das erstaunlich modern. Eine kurze Erzählung, aber eine, die einen sofort zum Nachdenken über Arbeit, Anpassung und Gesellschaft bringt.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    07.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unwiderstehlich - Der sanfte Widerstand.

    Diese Erzählung (erste Erscheinung 1853) vereint so viel Humorvolles, Verschrobenes, Tragisches und Liebvolles in sich – eine zeitlose Lesefreude über einen Menschen, der bis zum bitteren Ende einfach lieber nicht(s) möchte. Unglaublich, dass diese Geschichte über 170 Jahre alt ist. Ein mitfühlender, der christlichen Nächstenliebe verpflichteter Notar, beschäftigt vier ungewöhnliche Mitarbeiter in seiner Kanzlei in London. Und dies trotz derer skurrilen und störenden Animositäten: Turkeys Temperament ist am Morgen gemäßigt und nachmittags cholerisch, während der gereizte Nippers jeweils morgens durch giftige Kommentare auffällt und da ist noch der Junge namens Ginger Nut. Ein Lehrling, der die Botengänge erledigt und dazu gehörte auch, Pfeffernüsse für alle zu besorgen. Bartleby, der zwar ein unauffälliger und fleißiger Schreiberling ist, versteht es vortrefflich, sich von allen anderen Arbeiten zu drücken. Seine konsequente Haltung vertritt er ohne Rechtfertigung oder Erklärung, doch durchaus freundlich mit der Bemerkung: „Ich möchte lieber nicht.“ Diese sanft vorgebrachte Weigerung bringt den toleranten und barmherzigen Chef völlig durcheinander und schlussendlich an den Rand der Verzweiflung. Bartleby ist eine interessante Figur, die viele Fragen aufwirft. Die werden auch nie beantwortet. Etwas spannender fand ich jedoch den Notar: wie er versucht, Bartleby zu bewegen, wie er nach kreativen Lösungen sucht, wie er versucht, sich mit der Situation abzufinden, und wie es ihm einfach nicht gelingt, diesem passiven Widerstand etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen. Die zwischenmenschliche, sich auf das Umfeld immer weiter ausbreitende Dynamik ist fantastisch beschrieben. Hübsches Büchlein mit Essay über viele Deutungsversuche im Laufe der Zeit (was mir aber nicht so gut gefallen hat).

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    13.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Klassiker von großer Aktualität

    »Ach, wir glauben, dass es in der Welt fröhlich zugeht, weil alles Glück zum Licht drängt; weil das Elend sich aber im Dunkeln verbirgt, glauben wir, dass es kein Elend gibt.« Geschildert wird eine Amtsstube eines Notars an der Wall Street und dessen Schreibern, die alle als Figuren mit Eigenarten geschildert werden. Doch keiner, nicht der nur vormittags leistungsfähige Turkey, nicht der ehrgeizige und unter Verdauungsproblemen leidende Nippers und schon gar nicht der minderjährige Ginger Nut sind so interessant wie Bartleby, der Schreiber, der seinem Job tadellos und mit großem Ehrgeiz nachkommt, aber alle anderen Tätigkeiten, wie das Abgleichen seiner Abschriften, mit den Worten „Ich möchte lieber nicht“ vehement ablehnt. Dabei lässt er sich auf keine Diskussion ein, sondern beharrt wiederholend auf seinem Ausspruch. Irgendwann hört er sogar mit seiner eigentlichen Arbeit auf. Trotz allem bleibt der Notar geduldig und gutmütig, obwohl dieser sich Sachen herausnimmt, die er bei keinem anderen geduldet hätte. Ist Bartleby‘s Verhalten also eine Revolution im Stillen, eine friedliche Verweigerung? Im beigefügten Essay „Vom Drang, das Rätsel zu lösen“ des Übersetzers Karl-Heinz Ott werden verschiedene Ansätze zur Deutung dargelegt und die Ähnlichkeit zu Kafkas Werk beleuchtet, was durchaus einleuchtend ist, da die Situation mit Bartleby für den Notar schier ausweglos erscheint. Ganz egal, was er macht, ob er ihm mit Mitgefühl oder Entschlossenheit entgegnet, Bartleby möchte lieber nichts. Besonders die genaue, nicht selten zum Schmunzeln animierende Zeichnung der Figuren und die stilvolle Sprache haben dazu geführt, dass ich diesen dünnen Klassiker mit Freude gelesen habe. Umso erstaunter war ich, dass dieser Text – 1853 in einer Zeitschrift veröffentlicht – erstmals 1946 auf Deutsch erschienen ist und noch später überhaupt Anerkennung gefunden hat und trotz ihrer über 150 Jahre, immer noch – oder jetzt erst recht – aktuell ist. Von mir eine große Empfehlung für diese Erzählung!

  • Sam

    4/5

    25.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Würde mir in die Hand gedrückt, war großartig

    Großartige Buchempfehlung. Meidet man mit Moby Dick Melvinne, sollte man hier ihm eine Chance geben. Kurzer Wochenedread. Mir wurde das von wem in die Hand gedrückt mit Ließ das. Ja genauso blind sollte man reingehen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

1

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alexander S.

    Alexander S.

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    15.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nein, ich möchte das nicht.

    »Bartelby, der Schreiber« erzählt auf 70 Seiten die Geschichte eines Mannes, der sich höflich allen Bitten und Aufforderungen verweigert, die seine Mitmenschen im Allgemeinen und sein Arbeitgeber im Speziellen, an ihn stellen. Aus der Perspektive eben dieses Arbeitgebers erleben wir Bartelbys stoische Widerspenstigkeit. Wir werden von seinen zahlreichen Zurückweisungen erst überrascht, dann pikiert und schlussendlich fast in den Wahnsinn getrieben. Was Herman Melville hier geschaffen hat, ist sprachlich elegant und inhaltlich furios! Man schlüpft ins immer dünner werdende Nervenkostüm des Ich-Erzählers und unterzieht sich einer qualvollen Charakterprüfung. Wie umgehen mit Bartelby, diesem Mensch gewordenen 'NEIN'? Meisterhaft tanzt Melville auf unserem Geduldsfaden und jongliert dabei vergnüglich mit unseren Vorstellungen von Moral und Nächstenliebe. Ein fantastisches Buch! 70 Seiten, die sich nach so viel mehr anfühlen.
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    20.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ab und an muss es mal ein Klassiker...

    Ab und an muss es mal ein Klassiker sein!!! Diese Erzählung beginnt amüsant wird dann aber zusehends melancholisch. Der gewaltfreie Widerstand des einfachen Bartleby, gehört zu den bedeutsamsten Erzählungen der Weltliteratur. Bin froh, ihn nun endlich gelesen zu haben!

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Bartleby, der Schreiber