Ein Mord im alten Bergwek – der packende Auftakt zur neuen Krimireihe im RuhrpottKnochenfunde in Zeche Ludwig IV. Als der Notruf bei Hauptkommissarin Elin Kara eingeht, weiß sie sofort, worum es geht: Das Wandernde Dutzend wurde gefunden. Zwölf Bergmänner, die vor 34 Jahren im Füllort der Zeche verschüttet wurden. Doch es sind nicht zwölf Skelette, die die Einsatzkräfte bergen – es sind dreizehn.Das dreizehnte Opfer starb durch einen Kopfschuss. Die Patrone ist noch in seinem Schädel, den der Bergmann Werner Flemming findet. Flemming gehört zu den damals Geretteten, durch den Fund ist er retraumatisiert und spricht nicht. Elin Kara zieht die forensische Psychiaterin Jana Fäller als Beraterin hinzu. Weil sie die Beste in ihrem Fach ist. Und weil ihr verstorbener Vater bei dem Grubenunglück damals dabei war. Sie kennt die Bergmänner, ihr vertrauen sie.Elin Kara und Jana Fäller ermitteln gemeinsam unter den Kumpeln. Sie stoßen auf Geheimnisse, die viel zu lange unter dem schweren Gestein der Zeche verborgen lagen. Als öffentlich wird, wer das dreizehnte Opfer ist, droht das Lügengerüst einzubrechen. Einer von ihnen hat damals zur Waffe gegriffen. Und um die Wahrheit zu schützen, wird er es wieder tun.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
ancla_books4life
aus Schwerte
5/5
02.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein weiteres Meisterstück
**** Mein Eindruck ****
Teil 2 der Krimireihe rund um das Ruhrgebiet und den Bergbau konnte mich genauso fesseln wie der erste Teil. Der Bergbau wird hier auf authentische Weise in die Handlung eingebunden, frisch und auf eine andere Art, sodass sich nichts wiederholt – und das hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Im ersten Band war der Anfang so genial, dass ich dachte, daran könne man nicht mehr anknüpfen, doch weit gefehlt: Auch in diesem Buch habe ich mich erneut gefragt, wie viel davon tatsächlich Wirklichkeit sein könnte. Der Fall wirkt sehr realistisch, die dargestellten Korruptionsstrukturen sind schockierend und dennoch glaubwürdig – sie passen erschreckend gut in die Welt, in der wir leben. Ebenfalls gelungen ist die Einbindung der Zuwanderung aus arabischen Ländern ins Geschehen: emotional aufwühlend und überzeugend dargestellt. Im Zentrum stehen eine Frau, die nicht mehr weiß, wer sie ist, ein brutal ermordeter Mann in der Villa eines ehemaligen Zechendirektors und unsere liebgewonnene Forensikerin und Ermittlerin mittendrin. Spannung pur – von der ersten bis zur letzten Seite. Die hochbrisante Ruhrpothistorie wird erstklassig mit den heutigen Folgen verknüpft, sodass die Reihe nicht nur kriminalistisch, sondern auch kulturell und gesellschaftlich sehr viel zu bieten hat. Es ist immer wieder ein Genuss, mehr über die eigene Heimat zu erfahren, und diese Krimis tauchen tief in die Psychologie des Ruhrgebiets ein.
**** Empfehlung? ****
Für alle, die packende Krimis lieben, die historische Hintergründe, gesellschaftliche Realität und starke, authentische Figuren vereinen. Wer Spannung, Ruhrpott-Flair und tiefgehende Charaktere sucht, wird an diesem zweiten Band der Reihe ebenso wenig vorbeikommen wie am ersten.
clematis
5/5
14.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Fern der Erinnerung
Psychiaterin Jana Fäller bekommt in der Nachtschicht eine neue Patientin: eine blutüberströmte Frau Mitte dreißig ohne jegliche Erinnerung daran, wer sie ist und woher das Blut stammt. Janas Freundin, Elin Akay von der Mordkommission Essen, findet in einer verlassenen Villa die entsprechende Leiche von Ali Surat, dem Sohn des Friedensrichters Rabih Surat und vermutet anfänglich die Rivalität verschiedener Clans als Mordmotiv. Aber es gibt bald noch andere mögliche Anlassfälle und auch mehrere Verdächtige.
Angesiedelt im Ruhrpott, geht es im zweiten Band dieser Reihe um das Ende des Kohlenbergbaus und um neue Arbeitsplätze, neue Identitätsmuster, welche die Kameradschaft und den Zusammenhalt unter Tage ablösen können. Viele Jahre nach dem Schließen der letzten Zeche werden wiederholt Mordopfer in der Stinnesvilla - mittlerweile Totenhaus genannt - gefunden, die Spur führt Elin weit zurück in jene Zeit, in der der Berg noch eine Goldgrube gewesen ist. Spannende Rückblicke und tagebuchartige kursiv gedruckte Abschnitte geben die einzelnen Puzzlestücke zur Lösung nur langsam preis, lassen die Ermittler der Mordkommission ebenso wie die neugierigen Leser grübeln und unterschiedlichste Schlüsse ziehen aus dem Wenigen, das ans Licht befördert wird. Hat man es mit einem Konflikt unter den Clans zu tun oder ist ein Serientäter am Werk? Wie passt Ali ins Geschehen und warum ist gerade das Haus eines Zechendirektors Schauplatz des Grauens? Abwechslungsreiche Themengebiete, unter anderem die therapeutische Herangehensweise an tiefgehende Erinnerungslücken, lassen den Krimi kurzweilig und flott voranschreiten, den Leser in die Atmosphäre des Ruhrpotts eintauchen und die Welt eines großen Ballungsraumes mit all seinen Konflikten erspüren.
Ein spannender Krimi mit glaubwürdigen Figuren, wie sie im realen Leben genau so vorkommen könnten und einer logisch aufgebauten Handlung rund um den toten Araber. Nicht zuletzt sind der lebendige Schreibstil und die bildhaften Szenen Grund für meine Leseempfehlung!
clematis
5/5
14.12.2025
eBook (ePUB 3)
Fern der Erinnerung Psychiater…
Fern der Erinnerung Psychiaterin Jana Fäller bekommt in der Nachtschicht eine neue Patientin: eine blutüberströmte Frau Mitte dreißig ohne jegliche Erinnerung daran, wer sie ist und woher das Blut stammt. Janas Freundin, Elin Akay von der Mordkommission Essen, findet in einer verlassenen Villa die entsprechende Leiche von Ali Surat, dem Sohn des Friedensrichters Rabih Surat und vermutet anfänglich die Rivalität verschiedener Clans als Mordmotiv. Aber es gibt bald noch andere mögliche Anlassfälle und auch mehrere Verdächtige. Angesiedelt im Ruhrpott, geht es im zweiten Band dieser Reihe um das Ende des Kohlenbergbaus und um neue Arbeitsplätze, neue Identitätsmuster, welche die Kameradschaft und den Zusammenhalt unter Tage ablösen können. Viele Jahre nach dem Schließen der letzten Zeche werden wiederholt Mordopfer in der Stinnesvilla - mittlerweile Totenhaus genannt - gefunden, die Spur führt Elin weit zurück in jene Zeit, in der der Berg noch eine Goldgrube gewesen ist. Spannende Rückblicke und tagebuchartige kursiv gedruckte Abschnitte geben die einzelnen Puzzlestücke zur Lösung nur langsam preis, lassen die Ermittler der Mordkommission ebenso wie die neugierigen Leser grübeln und unterschiedlichste Schlüsse ziehen aus dem Wenigen, das ans Licht befördert wird. Hat man es mit einem Konflikt unter den Clans zu tun oder ist ein Serientäter am Werk? Wie passt Ali ins Geschehen und warum ist gerade das Haus eines Zechendirektors Schauplatz des Grauens? Abwechslungsreiche Themengebiete, unter anderem die therapeutische Herangehensweise an tiefgehende Erinnerungslücken, lassen den Krimi kurzweilig und flott voranschreiten, den Leser in die Atmosphäre des Ruhrpotts eintauchen und die Welt eines großen Ballungsraumes mit all seinen Konflikten erspüren. Ein spannender Krimi mit glaubwürdigen Figuren, wie sie im realen Leben genau so vorkommen könnten und einer logisch aufgebauten Handlung rund um den toten Araber. Nicht zuletzt sind der lebendige Schreibstil und die bildhaften Szenen Grund für meine Leseempfehlung!
Tina K.
aus Mülheim
5/5
12.12.2025
eBook (ePUB 3)
Sehr spannende Fortsetzung
Kohle, Stahl und Mord: Das Totenhaus
Elin Akay und Jana Fäller ermitteln Band 2
Bereits Band 1 „Das 13. Opfer“ hat mich in den Bann gezogen.
Den Bann um den Kohleabbau, den Ruhrpott und die Kumpel. Und wieder hat der Autor es geschafft mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Die Geschichte ist so spannend erzählt und mit vielen Verwirrungen verstrickt dass man einfach weiter lesen muss. Und dazu noch so bildhaft geschrieben, dass man denkt man steht neben den Protagonisten. Besonders gut gefielen mir auch die Zeitsprünge aus Vergangenheit und Gegenwart. Das machte nochmal den besonderen Kick aus. Bis zum Schluss habe ich mitgerätselt und mitgefiebert.
Auch wenn die Leser/Innen nicht mit dem Bergbau verhandelt sind: es wird Ihnen bestimmt genauso viel Spaß machen in die Welt einzutauchen wie mir es gemacht hat.
Und erneut der Ratschlag: lesen Sie diesen Roman an einem Wochenende wenn Sie nichts anderes vor haben. Sie können ihn nicht aus der Hand legen.
Astrid Wergen
5/5
19.10.2025
Buch (Taschenbuch)
toller Regionalkrimi
Zeche Ludwig: zwei Kumpel richten Elektroleitungen ein, um den Bau eines Museums voranzutreiben. Dabei gibt es ein kleines Erdbeben, was zu einem Wassereinbruch führt, der 13 Leichen zu Tage trägt. Das ist eine Sensation: vor 34 Jahren wurden 12 Kumpel vermisst, sie sind als wanderndes Dutzend bekannt. Doch wer ist die 13. Leiche? Der Fall ist nicht nur wegen der 12 Kumpel brisant, die lange verschollen waren. Die 13. Leiche birgt noch mehr Rätsel, da sie mit einem Kopfschuss ermordet wurde. Der Täter kann nur im Kreis der Kumpel liegen, die mit ihm im Stollen begraben lagen. Oder läuft der Mörder noch frei herum?
Die Ermittlerin Erin Akan und die Psychologin Jana Fäller nehmen sich des Falles an. Zwar wird schnell klar, wer das 13. Opfer ist, aber auch warum er vermeintlich getötet wurde. Doch wer hat alles ein Motiv. Da das 13. Opfer viele Kumpel durch krumme Finanzgeschäfte geschädigt hat, gibt es ein erstes Motiv. Während der Ermittlungen wird klar, dass das Motiv der Rache nicht der alleinige Grund ist. Zumal sich der Oberbürgermeister seltsam verhält und wie der Staatsanwalt in den Fall verwickelt zu sein scheint. Mit Hilfe der Kumpel, die damals auch in der Zeche gearbeitet haben, schafft es Erin, den Fall zu lösen. Und riskiert damit die Wiederwahl des Oberbürgermeisters.
Der Fall um das wandernde Dutzend, aber auch um das 13. Opfer war ein recht spannender Krimi. Zum einen hat mir sehr gut gefallen, wie hier das Thema Bergbau beschrieben wurde. Immer wieder hat der Autor verständlich erklärt, wo man sich im Berg befindet, welche Auswirkungen der Bergbau auf die Region hat, wie die Geräte funktionieren. Aber auch wie die Kumpel zusammen halten, wie die Strukturen im Berg sind (Kleidung, wie komme ich in den Berg), und wie der Zusammenhalt untereinander ist. Die Kumpel sind nicht nur im Berg verbunden, sondern auch privat. Genau hier setzt der Autor an. Die Kollegen kümmern sich um die verbliebenen Familien, halten Kontakt, decken sich aber auch untereinander. Durch die Ermittlungen und die Unterstützung der Kumpel können die Kommissare den Täter ausmachen. Die Hauptermittlerin kann sich auf ihr Team verlassen, muss aber sich auch behaupten. Dabei stößt sie auch an ihre Grenzen: denn politische Machtspielchen zwingen sie dazu, neu zu denken und Umwege zu gehen, denn ihr werden von oben die Hände gebunden. Hier stimmt was ganz und gar nicht und Elin bleibt sich treu.
Das Buch ist eine tolle Mischung aus Bergbaugeschichte, aber auch einem tollen Kriminalfall. Die Protagonisten waren glaubhaft und sympathisch, überzeugend. Ein super Regionalkrimi. Das Abschlusswort des Autors hat seine Motivation klargemacht, welchen Bezug er und seine Familie zum Bergbau haben. Lesenswert
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5/5
19.12.2025
eBook (ePUB 3)
Ein Kohle Krimi
Ein wunderbarer Krimi für zwischendurch. Mit einer durchweg leichten und beständigen Spannung fliegt man durch die Seiten, bis sich zum Ende hin die Handlungen überschlagen. Sehr gelungen und alles gut nachvollziehbar. Meine uneingeschränkte Empfehlung für einen gemütlichen Krimi-Abend.
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5/5
15.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Toller Krimi!
Ab dem ersten Satz packt einen dieser Krimi obwohl er vollkommen unblutig geschrieben ist.
Der Autor bringt einem die Welt der Bergbauarbeiter auf sehr unterhaltsame Weise nah.
Ein durch und durch gelungener, spannender Krimi den ich uneingeschränkt empfehle!
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5/5
19.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Gelungener Auftakt
Vor über 30 Jahren gab es auf der Zeche Wilhelmshöhe ein Grubenunglück, bei dem zwölf Bergleute verschüttet wurden. Jetzt gibt der Berg durch einen Wassereinbruch die Skelette wieder frei, allerdings findet man ein 13. Opfer, das eine Schussverletzung im Kopf hat. Damit beginnt für die zuständige Essener Hauptkommissarin Elin Akay eine fast unmögliche Spurensuche. Sie erhält u.a. Unterstützung durch die forensische Psychiaterin Jana Fäller.
Diesen Krimi, einmal angefangen, will man nicht aus den Händen zu legen. Er ist gespickt mit überraschenden Wendungen und hält den Spannungsbogen bis zum Showdown aufrecht. Und die Auflösung … Wer hätte das gedacht!
Der Krimi spiegelt überzeugend das Lokalkolorit des Ruhrgebiets wider und man merkt ihm an, dass Conrath ein Kenner der Szene ist.
Ich bin gespannt auf den zweiten Einsatz dieses Teams.
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4/5
11.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Hat mir gut gefallen, ein Krimi...
Hat mir gut gefallen, ein Krimi im Kohlrerevier. Wer ist das 13. Opfer? Bisher wusste man nur von 12 Opfern bei einem Grubenunglück, ein spannender Fall für die Polizei.Und Es geht um Geheimnisse, die besser verschüttet geblieben wären....
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