Sichtbare Gebrauchsspuren auf einigen Seiten z.B. leichte Knicke oder vereinzelte Markierungen möglich. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
„Eine ganz andere Geschichte vom Trauern erzählt Fabian Neidhardt mit direkter, ehrlicher Sprache und einigen Wendungen, die einen beim Lesen durchs ganze Buch tragen.“ COSMO / WDR / Radio Bremen, Daniel Kähler „ein wunderbar traurig, unterhaltsames Buch“ SR2 Kulturradio, Sabine Ertz „Mit großer Achtsamkeit und viel Gespür folgt Fabian Neidhardt dem Schicksal seiner Figuren.“ SWR2, Silke Arning „Mit seinen wirklich meisterhaft gelungenen Wendungen führt Fabian Neidhardt uns Leser immer wieder in neue Lese- und Denkrichtungen. Dieses Buch ist komisch und traurig, warmherzig und berührend … Es ist zwar noch sehr früh im Jahr, aber ich würde sagen, das ist für mich das Buch des Jahres 2021.“ Deutschlandfunk Kultur „Lesart“, Mike Altwicker (Buchhandlung Hansen & Kröger) „Fabian Neidhardt ist ein talentierter, sprachbewusster junger Autor, der nicht nur etwas zu erzählen hat, sondern auch zu erzählen vermag.“ literaturkritik.de, Günter Helmes „Es ist ein Buch, das man beseelt, glücklich und etwas reicher im Herzen zuschlägt.“ Florian Valerius „Alex’ Beerdigung ist nur eine von vielen komischen – und gleichzeitig unfassbar schönen und traurigen – Szenen in Fabian Neidharts Romandebüt ,Immer noch wach‘.“ Deutschlandfunk Nova, Lydia Herms „In diesem Roman zeigt sich, was ich die Güte der Fiktion nennen will: Dass in ihr möglich ist, was sonst oft unmöglich bleibt. Und gleichzeitig wirft er auch für die Wirklichkeit wichtige Fragen auf, indem er in einer bestimmten Konstellation über Praktiken des Zusammenlebens und Zusammensterbens nachdenkt. Was bedeutet das: füreinander (und sich selbst) verantwortlich zu sein bis zum Schluss – und darüber hinaus?“ Lisa Kruschke „Wenn einer, der so viel Lebensfreude hat wie Fabian Neidhardt, ein Buch über das Sterben schreibt, dann wird daraus große Kunst. ,Immer noch wach‘ erzählt leichtfüßig vom Schwermütigen, ist tragikomisch, gefühlvoll und voller Warmherzigkeit.“ Mareike Fallwickl „Menschen sind verwundbar, immer. Fabian Neidhardt schaut da hin, wo wir am verwundbarsten sind. Dort gibt es Kontakt, eine tiefe Verbindung zu anderen, aber auch Schmerz. ,Immer noch wach‘ versucht auszuloten, bis wohin man bereit ist zu gehen und wie sehr das eigene Leben wirklich nur einem selbst gehört.“ Selim Özdogan „,Immer noch wach‘ ist ein zutiefst aufbauender Roman, der geradezu perfekt in diese Zeit passt!“ Frank Menden, stories! Die Buchhandlung „Höchst emotional und lebensbejahend wie der Film von Schweighöfer und Fitz: ,Der geilste Tag‘. Überall empfohlen.“ ekz-Informationsdienst, Christian Straub „Diese Reise auf allen Ebenen der Menschlichkeit ist packend, emotional und mitreißend … ,Immer noch wach‘ ist eine mutige und Aufmerksamkeit verdienende Ausarbeitung einer außergewöhnlichen Geschichte.“ Sandrafalke.com, Sandra Falke „Fabian Neidhardt schreibt über den Tod, den sich niemand aussuchen kann, über das Leben, in dem man nicht immer alles regeln kann und über die Kraft, beides zu akzeptieren. Sein erster Roman ist auch eine leidenschaftliche Hommage an das Engagement der Hospizbewegung.“ Münchner Kirchenradio, Susanne Steufmehl „Der Autor versteht es auf eindringliche Weise, den Leser an das Thema zu fesseln und dass er sich mit der Problematik gedanklich auseinandersetzt. Vielleicht gelingt es dem ein oder anderen nach der interessanten und wendungsreichen Lektüre, sein Leben bewusster zu leben und damit mehr genießen zu können.“ Buchaviso.de, Beatrix Petrikowski „Es ist ein emotionales Wechselbad zwischen Trauer und Hoffnung, Liebe und Leiden ... Der Roman entlässt den Leser aufgewühlt, aber tröstlich zurück.“ Raiffeisenzeitung, Elisabeth Hell
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Diese Buch war eine Hommage ans Leben. So schön wie es eben sein kein, so traurig ist es auch oft.
Wie auch für Alex der mit knapp 30 die Diagnose unheilbarer Magenkrebs und damit eine Lebenszeit von noch etwa 6 Monaten erhält. Für ihn steht fest, er will diese letzte Zeit genießen und keinesfalls mit Therapien oder Krankenhausaufenthalten verbringen. Das stößt auf Unverständnis und Skepsis, aber schnell wird klar, dass das auf das Traumata zurückzuführen ist, seinen Vater an der gleichen Krankheit elend sterben zu sehen.
Und so akzeptiert sein nahestehendes Umfeld diese Entscheidung, wenn auch sein bester Jugendfreund Bene und seine Freundin LIsa sehr darunter leiden.
In den letzten Wochen seines Lebens geht er in ein Hospiz wo er viele Leute triftt, die ihm ans Herz wachsen und die er gehen lassen muß. Diese Zeit fand ich sehr berührend dargestellt, aber eben ohne am Kitsch zu kratzen oder das mit einer riesigen die Tränendrüsen reizenden Keule zu versuchen. Überhaupt lebt dieser Roman von dem feinen Humor, der Beobachtungsgabe und Menschlichkeit des Autors und zeigt auf, was zählt im Leben.
Auch mit Hilfe von Rückblenden formt sich ein Bild von Alex, dass die Lesenden verstehen läßt, wie er denkt und fühlt und warum er in bestimmten Momenten auch etwas unklar und unlogisch agiert.
Mir hat auch gefallen, dass die Wendung im Buch nicht in die Liebesschnulzenecke abdriftet.
Für mich eine herzerwärmendes Buch, was mir mal wieder aufzeigt wo die Prioritäten im Leben liegen sollten.
Bewertung
5/5
06.10.2021
eBook (ePUB)
Ein junger Mann erfährt, dass er Magenkrebs hat und beschließt am Ende seines Lebens alleine ins Hospiz zu gehen. Seine Lebensgefährtin und sein bester Freund hadern sehr mit dieser Entscheidung, lassen ihn aber nach vielen intensiven Alltagsmomenten und nach langen Wochen des Abschieds ziehen. Im Hospiz trifft Alex auf Menschen, die ganz unterschiedlich mit ihrem nahen Ende umgehen. Und plötzlich schlägt diese besondere Lebensgeschichte einen Haken, ändert die Richtung und lässt uns am Ende aufgewühlt zurück. Eine etwas andere Idee, uns mit den wichtigen Fragen des Lebens zu konfrontieren – sehr berührend!
Bewertung
5/5
12.06.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr berührend
Alex hat gerade zusammen mit Bene ein Cafe eröffnet und arbeitet wie verrückt. Es war ihr Traum, jedoch steckt auch ganz viel Arbeit und viele Überstunden dahinter. Alex hat immer wieder mal Bauchschmerzen und kümmert sich nicht darum. Doch plötzlich fällt er im Cafe um und bekommt die Diagnose Magenkrebs. Er kann es zuerst nicht glauben, zumal es keine Heilung geben soll.
So verbringt er ab diesem Zeitpunkt viel Zeit mit seiner Freundin und seinem besten Freund. Für die letzte Zeit möchte er jedoch in ein Hospiz gehen und stößt damit auf Unverständnis von seinen Freunden.
Er lässt sich nicht abhalten und macht dort Erfahrungen, die er nicht vergessen wird...
Das Buch ist so flüssig geschrieben, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe sehr mit Alex mitgefühlt und auch mit den Bewohnern aus dem Hospiz. Diese Geschichte hat mir gezeigt, dass sich das Leben so schnell ändern kann. Eine sehr wertvolle Geschichte, die man nicht so schnell vergisst.
Sharon Baker
aus Mönchengladbach
5/5
17.05.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tragisch-komisch, einfühlsam & nachdenklich
Alex hat es geschafft, er und sein bester Freund haben ihr Café eröffnet. Es läuft gut, es macht Spaß, es füllt ihn aus. Doch sein Körper spielt nicht immer so mit und so gibt es den einen oder anderen Schwächemoment. Seine Freundin begleitet ihm zum Arzt und die Diagnose ist erschütternd, Krebs. Magenkrebs, wie bei seinem Vater. Alex will keine Therapie, er will die Zeit mit seinen liebsten Menschen verbringen und sie so verlassen, dass sie nicht das böse Ende mit erleben müssen und beschließt, ins Hospiz zu gehen. Dort wartet er auf sein Ende, aber das will nicht kommen. Bei der normalen Untersuchung wird festgestellt, dass man Alex fehldiagnostiziert hat und er gesund ist. Aber wie soll man an sein altes Leben wieder anknüpfen? Wie seinen Freunden gegenüber treten? Und was stellt man mit der geschenkten neuen Zeit an?
Über das Ableben spricht man nicht gern, es ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu. Ganz klar, es ist ja auch kein leichtes Thema, wie geht man selber damit um, hat man sich über sein eigenes Ableben schon Gedanken gemacht und alles für sich geregelt? So ist natürlich auch Literatur darüber nicht unbedingt leicht und doch hat mich das Buch angesprochen. Zum einen gab es schon begeisterte Stimmen dazu und zum anderen ist dieses Buch ja nicht unbedingt ein Abschied, sondern auch ein Beginn. Ob ich es bereut habe, es zu lesen, erzähle ich euch nun.
Der Roman beginnt mit einer überhasteten Fahrt und einem Ziel, was zwar dem Protagonisten bekannt ist, aber dem Leser nicht und so steckt man direkt mittendrin. Alex erzählt von seiner Ankunft im Hospiz, aber gleichzeitig erleben wir, was zu dieser Ankunft geführt hat. Nämlich sein Leben davor und das war doch gar nicht so schlecht.
Alex ist ein guter Typ, sympathisch, ehrlich und zum Anlehnen. Statt in einem Büro zu versauern, starten er und sein bester Freund mit einem Café durch und erfühlen sich so ein Traum. Aber bis dahin hat Alex schon einiges durch gemacht. Seinen Vater hat er früh an dem Krebs verloren und auch seine Mutter ist schon nicht mehr da, allein ist Alex trotzdem nicht, denn sein bester Freund Bene ist immer da und auch seine große Liebe Lisa. Zusammen sind sie ein Team, eine Einheit und unzertrennlich. Doch dann der Schock, Alex hat Magenkrebs und entscheidet sich nichts dagegen zu tun. Er will die Zeit nutzen, um seine Liste von Wünschen noch abzuarbeiten, bei den Menschen sein, die er liebt und dann, bevor es schlimm wird, ins Hospiz zu verschwinden, ohne dessen Adresse preis zugeben. Es ist ein ungewöhnlicher Wunsch für die Menschen, um ihn herum schwer zu akzeptieren und vielleicht auch ein bisschen egoistisch heroisch. Aber wer seine Vergangenheit kennt und sieht, wie er seinen Vater begleitet hat, der kann ihn besser verstehen. Und dann der große Knall, kein Krebs, kein Ende, sondern zurück auf null. Und da fängt die Geschichte erst an.
Fabian Neidhardt hat mit seiner Geschichte was unglaublich Warmherziges geschaffen. Und die Geschichte macht etwas mit einem beim Lesen. Klar denkt man selbst, was würde man tun. Wie würde das eigene Leben aussehen, wenn man wüsste, das man nur noch ein halbes Jahr hat. Wie sieht die eigene Liste von Wünschen aus und welche Entscheidungen würde man da selber treffen. Vor allem, wenn es keine Heilung gibt, wie beim Magenkrebs, sondern nur Lebensverlängerung. Es ist ein tragischer Ausgangspunkt und doch erleben wir erst recht im Hospiz Schicksale und Leben wieder, die einfach gelebt werden mussten. Dazu noch die tollen Figuren und man verschlingt diese Geschichte einfach. Mir persönlich hat Kasper verdammt gut gefallen, ich habe da ja ein Faible für kauzige Eigenbrötler mit schwarzem Humor, er gibt die richten Impulse. So erzählt der Autor von viel Leben, von Schmerz, von Trauer, aber das mit einer warmherzigen, einfühlsamen Ader, dabei lässt er seine Geschichte nie ins kitschig abdriften oder langsamer werden.
Für mich war dieser Roman ein tolles, bewegendes Buch, was richtig gut unterhält, dabei aber auch nachdenklich stimmt und trotzdem nie den Humor verliert. Eine tolle Harmonie und Balanceakt zwischen Leben und Tod, Lachen und Weinen, Mut und Trauer. Ein toller Roman mit so viel mehr als nur Alex Geschichte. Wie ihr seht kein bisschen bereut, sondern sehr geliebt.
Immer noch wach ist ein Roman, der einen bewegt, einfühlsam erzählt, aber auch zum Lachen bringt. Große Erzählkunst mit einem Thema, was nicht unbedingt leicht daher kommt. Kann ich nur empfehlen.
yellowdog
5/5
11.04.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
sensibel erzählt
Ein sensibel erzähltes Buch über einen 30jährigen Mann, der Magenkrebs hat. Es wird konsequent aus seiner Sicht geschildert und meiner Meinung gerade deswegen so wirkungsvoll. Fabian Neidhardt schreibt wirklich großartig und zeigt die Empfindungen seine Protagonisten Alex nachvollziehbar.
Schon Alex Vater hatte Magenkrebs und starb daran. Daher verweigert sich Alex jeglicher Therapie und zeiht sich in ein Hospiz zurück.
Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblicke auf Alex früheres Leben mit seinem Kumpel Bene, mit dem er gemeinsam ein Cafe in Stuttgart eröffnete und seiner Freundin Lisa. Die tiefen Beziehungen werden eindringlich gezeigt.
Ich schätze den Stil von Fabian Neidhardt, der sich durch Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit und besonders eine hohe Dichtheit auszeichnet.
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5/5
28.08.2025
eBook (ePUB)
Noch immer wach…
Der Titel des Romans passt perfekt zum Inhalt.
Diese unglaublich menschliche und mitreißende Geschichte von Alex, der eine schreckliche Diagnose bekommt und nur noch eine kurze Zeit zu leben hat zieht einen beim Lesen mit in die Trauer und Hoffnung des Lebens.
Man fühlt mit Alex, der noch einige Alltagsmomente erledigen will und danach nicht eine Therapie aufnehmen, sondern zuletzt alleine in ein Hospiz gehen möchte, mit.
Dennoch versteht man seinen besten Freund Bene und seine Freundin Lisa, die zutiefst erschüttert von allem sind und ihn versuchen zu überzeugen, zu kämpfen.
Gleichzeitig erlebt man viele Emotionen die einen mit ins Geschehen ziehen.
Was allerdings sehr schön gemacht wurde, ist dass die Geschichte an keinem Punkt zu kitschig wird.
Der Schreibstil ist super flüssig und der Roman ist definitiv wie ein Liebesbrief ans Leben!
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5/5
03.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Sehr berührend!
Auch wenn das Thema schwierig ist, und wir uns im Alltag mit genug eigenen Problemen beschäftigen müssen, ist dieses Buch unbedingt lesenswert! Denn es ist eine Liebeserklärung an das Leben. Durch Alex Blick auf das Leben und das Sterben dürfen wir weinen aber auch lachen. Außerdem gibt es noch eine überraschende Wendung, die ich so nicht erwartet hätte. Ein Buch, das bei mir einen immensen Nachhall erzeugt hat.
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