Produktbild: Portrait meiner Mutter mit Geistern

Portrait meiner Mutter mit Geistern Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

26734

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

396 (Printausgabe)

Dateigröße

2432 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406829727

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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29.01.2025

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C.H.Beck Digital

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396 (Printausgabe)

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783406829727

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  • Bewertung

    aus Rödinghausen

    3/5

    02.02.2025

    eBook (ePUB)

    Familiengeschichten mit geheimnisvollen Verstrickungen

    Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, da ich gerne Geschichten über Familiengeheimnisse lese. Doch am Ende lässt es mich zwiegespalten zurück. Die Geschichte dreht sich um Raisa, die seit jeher allein mit ihrer Mutter Martha lebt. An ihren Vater hat sie keine Erinnerung – ihr Name ist das Einzige, was sie von ihm bekommen hat. „Besser so“, sagt Martha. Doch Raisa beginnt, Fragen zu stellen, und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Das Besondere an diesem Roman ist die Erzählweise: Die Geschichte der Mütter und Töchter entfaltet sich über mehrere Generationen und springt zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her. Dies hat mir gut gefallen, da es die Handlung abwechslungsreich und spannend machte. Gleichzeitig ist der Schreibstil sehr speziell, und es gab einige Passagen, die ich nicht ganz verstanden habe. Vielleicht lag es an genau diesen Abschnitten oder an der Erzählweise insgesamt, aber ich musste mich gelegentlich zwingen, weiterzulesen. Insgesamt war es interessant, die einzelnen Lebensgeschichten der Frauen zu verfolgen und der Wahrheit Stück für Stück näherzukommen. Dennoch konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen. Wer sich für Familiengeschichten mit Zeitsprüngen und geheimnisvollen Verstrickungen interessiert, könnte hier dennoch auf seine Kosten kommen.

  • Bewertung

    5/5

    31.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotionaler Generationsroman!

    . „Portrait meiner Mutter mit Geistern“ ist ein eindringlicher Generationsroman für alle, die dieses Genre lieben. Eine kraftvolle und zugleich berührende Erzählung, die zum Nachdenken einlädt und emotional tief bewegt… Uns auf eine Reise durch die Jahrzehnte schickt, in der Vergangenheit und Gegenwart, wo Erinnerungen und Geheimnisse miteinander verwoben sind. 4,5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Raisa wächst allein mit ihrer Mutter Martha auf. An ihren Vater hat sie keine Erinnerungen… nur seinen Namen. „Besser so“, sagt Martha. Doch als der Nachbarsjunge Mat verschwindet, beginnt Raisa Fragen zu stellen. Martha erzählt von ihrer Mutter Dina, von Lügen, die schützen – und solchen, die gefährlich werden. Von der großen Liebe ihres Lebens. Und von ihrem größten Verlust. . In „Porträt meiner Mutter mit Geistern“ begleiten wir Raisas Familie durch die Zeit… über Generationen hinweg, durch Jahrzehnte voller Umbrüche, Verluste und Erinnerungen. Unsere Reise führt uns zurück bis in die frühen Jahre des 20. Jahrhunderts und schließlich ins Jahr 2018. Es entfaltet sich eine große, vielschichtige Familiengeschichte, in der Erinnerungen, Emotionen, Geheimnisse, Traumata und der Glaube miteinander verwoben sind. . Besonders eindrücklich gelingt es der Autorin, das Schweigen der Kriegs- und Nachkriegsgenerationen einzufangen. Jenes Schweigen, das so vieles unausgesprochen lässt und doch ganze Leben prägt. Ohne große Erklärungen wird spürbar, was sich hinter den Leerstellen verbirgt. Gerade dadurch wirkt die Geschichte so authentisch und entwickelt eine Sogwirkung, der man sich nur schwer entziehen kann. . Dieses Buch lässt sich nicht einfach schnell lesen. Es verlangt Aufmerksamkeit und Achtsamkeit und immer wieder Momente des Innehaltens. Es lädt dazu ein, zwischen den Zeilen zu lesen und vielleicht auch die eigene Familiengeschichte mit neuen Augen zu betrachten. Was wurde verschwiegen? Was wurde weitergegeben, ohne jemals ausgesprochen zu werden? Und welche Spuren hinterlassen die Erfahrungen einer Generation in der nächsten? . Edels Erzählweise trägt dazu bei, dass die Vielzahl der Familienmitglieder nie überladen wirkt. Jede Figur besitzt ihre eigene Stimme, ihre eigene Geschichte und ihre ganz persönliche Atmosphäre. Der Sprachstil ist klar und zugleich feinfühlig, an manchen Stellen beinahe poetisch und passt dadurch wunderbar zu dieser Erinnerungsreise. Jeder Zeitabschnitt, jeder Ort und jeder Augenblick scheint seine ganz eigene Stimmung zu tragen. . Bewusst möchte ich an dieser Stelle wenig über den eigentlichen Verlauf der Geschichte erzählen, denn vieles würde an Wirkung verlieren, wenn man es vorweggenommen kennt. Dieses Buch sollte man meiner Meinung nach möglichst unvorbereitet aufschlagen und sich hineinziehen lassen in diese komplexe, manchmal schmerzhafte und zugleich zutiefst menschliche Familiengeschichte. . Eine kleine Einschränkung bleibt für mich dennoch… Im Verlauf der Geschichte wurden nicht alle Fragen beantwortet, die sich bei mir während des Lesens angesammelt haben. Trotzdem kann ich diesen Roman sehr empfehlen. Vor allem all jenen, die sich für europäische Geschichte und intergenerationale Familiendynamiken interessieren, die sich auf Geschichten über Erinnerung und Vergangenheitsbewältigung einlassen möchten und tiefgründige, atmosphärische Literatur zu schätzen wissen.

  • Eva

    5/5

    18.08.2026

    Gebrauchtbuch (Gebundene Ausgabe)

    Das Schweigen auflösen

    Die ersten Lebensjahre von Raisa sind die Wanderjahre, in denen ihre Mutter und sie ständig umziehen. Im Haus lauern einfach zu viele Erinnerungen, ein Koffer hingegen ist leicht. Jede Frau der Familie hatte einen gepackten Koffer unter dem Bett. Die Männer hingegen verschwinden seit den Zeiten der Urgroßmutter Dina. Sie sterben, bleiben zurück, oder es heißt, es gäbe keinen Vater. Wie bei Raisa. Mit Fotos, die im Keller auftauchen, werden die Fragen nach der Familie immer lauter, aber Raisa erhält keine Antwort. Als ihr bester Freund Mat verschwindet, beginnt ihre Mutter Martha, ihr Briefe zu schreiben. Es ist der einzige Weg, dem Unbenennbaren Worte zu geben. Portrait meiner Mutter mit Geistern verknüpft jahrzehntelange Zeitgeschichte mit persönlicher Familiengeschichte. Unter den Beziehungen der Mütter und Töchter liegt der Schmerz, das Schweigen, der Schrecken, die Angst. Im Schweigen der Nachkriegszeit lauern die Traumata, springen auf den Rücken des Angsttiers, das von Generation zu Generation weitergereicht wird. Scheinbar mühelos verwebt Rabea Edel Zeiten, Figuren, Erinnerungen, Erzählung, Briefe, Orte. Sie sammelt die Fragmente, die Skizzen, manchmal in schmerzhaft greifbaren Szenen, manchmal flüchtig, schemenhaft, und schreibt selbst die schönsten, bildreichsten, dichtesten Sätze. Die Bilder für das Schweigen werden groß und mächtig, fordern die Resilienz. Für Raisa wird die Sprache ein Zuhause, zeigt die Verbindungen, benennt die Traumata. Die Frage nach Heimat schwingt mit, Verlust, Wut, Angst und Rastlosigkeit. Immer wieder erklingt ein jüdischer Subtext, ohne die Hoheit über die Geschichte einzufordern. Rabea Edel erkundet eindrucksvoll, wie wir werden, wer wir sind, zeigt, wie das Große im Kleinen wirkt und findet Worte, die so schön sind, dass ihnen ein Denkmal gebührt. Die Leichtigkeit, mit der sie über das Schwere schreibt, nimmt dem Kummer den Schrecken, ermöglicht die Auflösung. Die Geister kommen mit, dürfen bleiben, dürfen sich verdichten. Portrait meiner Mutter mit Geistern ist anspruchsvoll, demütig, mutig und herausragend. Es setzt dem Schweigen eines Zeitalters die Resilienz, die Liebe und den festen Glauben daran entgegen, dass der Mensch alles leisten kann. Rabea Edel transferiert durchgehend den Inhalt in die Form. Mit klugen Worten und großen Bildern setzt sie den Frauen ein Denkmal, schafft eine Annäherung an das Unsagbare durch Sprache. Nur den ganz Großen gelingt es, das Hochkomplexe mühelos aussehen zu lassen, und Rabea Edel vollendet diese Kunst.

  • Bewertung

    5/5

    18.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Familienroman geprägt von Schweigen

    Kommunikation ist besonders in der Familie ein oft schwieriges Thema, wie erklärt man einem Kind etwas ? Was kann eine Mutter ihrem Kind erzählen? Was wird in der Familie verschwiegen? Worüber muss eine Familie sprechen? Die Kommunikation ist das Hauptthema in Rabea Edels Roman „Portrait meiner Mutter mit Geistern“. Noch bevor der Roman beginnt ist ein Stammbaum aufgezeichnet, der zunächst etwas verwirrend wirkt, im Roman allerdings doch eine Stütze gibt. Wer erzählt wem was über wen und viel wichtiger, wer weiß was über wen? Allerdings bleiben selbst im Stammbaum Fragen offen. Raisa lebt bei ihrer Mutter Martha und hat keine Erinnerung an ihren Vater. In Raisas Familie sind fast nur Frauen übrig, doch was ist mit den Männern? Die Männer bleiben das Mysterium, dass den Kern des Themas um die Kommunikation ausmacht. Die Geschichte beginnt 1989, allerdings wird im Roman häufig nach hinten gesprungen um Erklärungen zu liefen. Dieses Buch ist beeindruckend strukturiert und ein komplex geschriebener Familienroman über mehrere Generationen. Eine Empfehlung für Leser*Innen von anspruchsvollen Texten.

  • Katrin

    aus Kiel

    5/5

    20.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unsichtbare Väter und schwarze Löcher

    Wie erkennt man wiederkehrende Muster in der eigenen Familiengeschichte? Nach unruhigen Wanderjahren zieht Raisa mit ihrer Mutter Martha in ein kleines Häuschen bei Bremerhaven, ihre Mutter ist dort in der Nähe aufgewachsen, Kontakt zu anderen Familienmitgliedern gibt es allerdings nicht. Auch ihren Vater kennt Raisa nicht. „Ich hatte nie die leiseste Erinnerung an meinen Vater. Nichts. Gar nichts. Da war nur ein dumpfes Gefühl, wenn ich an ihn dachte, (…).“ Das Mädchen beginnt, Fragen zu stellen, doch ihre Mutter hüllt sich in Schweigen, blockt alles ab und will nichts von ihrer Vergangenheit preisgeben. Im Laufe des Romans lernen wir mehrere Generationen von Frauen dieser Familie kennen, und es gibt einiges, das sich durch die Zeit zieht und wiederholt. Rabea Edel verknüpft die verschiedenen Erzählstränge nicht chronologisch miteinander, vielmehr hüpft sie durch die Zeiten und stellt die verschiedenen Frauen der Familie abwechselnd in den Mittelpunkt. Die dazugehörigen Männer und Väter sind selten da, meist verschwinden sie schnell und hinterlassen Leerstellen, die ähnlich wie schwarze Löcher Energien binden. Der einzige Mann, der einen den Frauen ebenbürtigen Platz in dieser Familienchronik innehat, heißt Jakob und lebt inzwischen als über Neunzigjähriger in New York. Die Autorin zeigt anhand von fünf Generationen die Brüche und schmerzhaften Umwälzungen, die das 20. Jahrhundert ausmachten, es geht um Flucht, Ausgrenzung, verlorene Träume und den Wunsch nach Selbstbestimmung. Die Sprache ist poetisch und leicht, man folgt Rabea Edel gern auf ihrer Reise durch Raum und Zeit und ist während der Lektüre immer wieder froh, dass es einen Stammbaum gibt – ich zumindest musste den häufiger konsultieren, um nicht im Geschehen verloren zu gehen, Schwindelgefühl inklusive. Laut Nachwort basiert der Roman auf einigen wahren Begebenheiten, doch für das Lesevergnügen ist es ganz und gar unwichtig, was von diesen familiären Puzzlestücken, die durch ein großes Schweigen zusammengehalten werden, wahr ist, denn der Roman ist in all seiner Komplexität und Poesie absolut empfehlenswert!

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    V. Schreiner

    Thalia Darmstadt – Boulevard

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    5/5

    17.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Mutter, zu Mutter, zu Mutter, zu Mutter

    Das Schweigen durchbrechen; in diesem Buch gehts genau darum. Trauma, Geheimnisse, Gewalt: Das alles zieht sich über Generationen hinweg, bis Martha einen Schlussstrich zieht! Sie will nämlich nicht so sein wie die Frauen ihrer Familie und auch wenn es ihr schwerfällt, mithilfe ihrer Tocher Raisa schafft sie das nach und nach. Dieses Buch behandelt äußerst wichtige und teils auch sensible Themen. Vor allem in unserer heutigen Gesellschaft ist es aktzeptabler geworden Fragen zu stellen und über Vergangenes zu sprechen. "Portait meiner Mutter mit Geistern" ist ein Buch, dass auf besondere Weise eine Familienhistorie erzählt und den Leser dazu bewegt, sich selber vielleicht mal ein paar Fragen zu stellen. Feministisch, bewegend und vielschichtig.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer das Schweigen bricht…

    Rabea Edel hat sich in ihrem neuen Roman dem Thema Schweigen gewidmet. Schweigen als Schutz des eigenen Lebens und der Familienangehörigen. Es geht um erfahrene Gewalt in Kriegs- und Nachkriegszeit, Enttäuschungen oder den Verlust eines Kindes. Thematisch vielleicht nicht ganz neu, aber mich hat der Schreibstil sehr angesprochen. Edel fordert den Leser sehr heraus. Man muss sehr aufmerksam lesen. Alles wird nur in kleinen Bausteinen angeboten und nur angedeutet. Was aber auch eine gewisse Distanz zur emotionalen Seite aufbaut und den Leser nicht gleich trifft. Ungewöhnlich fand ich die Art, wie das Schweigen gebrochen werden kann, ohne den Selbstschutz aufzugeben. Martha, eine Kernfigur des Romans, schreibt ihre persönliche Geschichte für ihre Tochter auf kleine Zettel, die dieser Antworten geben. Für mich ein großartiges Leseerlebnis!
  • Zum Bewerterprofil von W. Setje-Eilers

    W. Setje-Eilers

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.05.2025

    eBook (ePUB)

    bewegende Familienhistorie

    Verschwiegenheiten und Geheimnisse ziehen sich durch Marthas Familiengeschichte bis sie sich entschließt, mit ihrer Tochter die Dinge anders anzugehen. Ein berührender, feministischer Roman voller Geheimnisse und ungelüfteter Familienzusammenhänge. Spannend und gleichzeitig so gefühlvoll!

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