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Antje Rávik Strubel

1. Der Einfluss der Fasane

Der Einfluss der Fasane

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Antje Rávik Strubel

Spieldauer

6 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

119

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732477531

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Antje Rávik Strubel

Spieldauer

6 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

119

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732477531

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    18.03.2025

    Hörbuch-Download

    Der Fasan gilt in der Mystik…

    Der Fasan gilt in der Mystik als ein Krafttier, das für Selbstdarstellung, Kreativität, Fülle und Erneuerung steht. In “Der Einfluss der Fasane” erzählt Antje Rávik Strubel von der gutbürgerlich-etablierten Kulturszene in Berlin. Ihre Hauptfigur Hella Kraft (der Name ist Programm), Ressortleiterin des Kulturbereiches einer großen Zeitung, ist eine gestandene Frau. Die noch voll in den 1980er Jahren verankert ist. Doch nun soll ihr ausgerechnet ein Artikel, in dem sie auf das chauvinistische und sexistische Verhalten von männlichen Regisseuren in der Theaterszene aufmerksam gemacht hat, zum Verhängnis werden. Oder ist es nur ein vorgeschobener Grund, um sie abzusetzen. Und mit ihr gleich das ganze Kulturressort bis auf klägliche Reste einzustampfen? Antje Rávik Strubel erzählt in “Der Einfluss der Fasane” mit leichter Hand, aber doch analytisch scharf, wie Vorgänge eine Dynamik entwickeln können, die sich schwer durchblicken und noch schwerer wieder einfangen lässt. Die Autorin liest “Der Einfluss der Fasane” selbst sehr leicht und authentisch. Gelesen von der Autorin selbst, Antje Rávik Strubel

  • Galladan

    aus Niederrhein

    3/5

    07.04.2025

    Hörbuch-Download

    Ich hatte mir mehr erhofft

    Der Einfluss der Fasane von Antje Ravik Strubel, erschienen im Aragon Verlag am. 12.03.2025. Gelesen wurde das Hörbuch von der Autorin. Hella Karl, Feuilletonchefin einer Berliner Zeitung, erhält an ihrem freien Tag eine Nachricht: Ex-Intendant Kai Hochwerth hat sich in der Sydney Opera das Leben genommen. Zuvor hatte Hella einen reißerischen Artikel über ihn veröffentlicht, was seine Karriere ruinierte. Nach Hochwerths Selbstmord erntet sie einen Shitstorm und gibt ein misslungenes Interview. Infolgedessen wird sie suspendiert und muss ihre Unschuld beweisen. Es geht um Macht und wo Machtmissbrauch anfängt. Obwohl ernste Themen vorherrschen, zur Frage ob Hochwerth oder Hella jeweils ihre Macht missbraucht haben und so ziemlich alles, was in den letzten Jahren Übles über den Kulturbetrieb eingeflossen ist, wurde verarbeitet, ist die Grundstimmung heiter, Hella ziemlich auf sich selbst fixiert und im Hintergrund laufen ihre Gedanken zu ihrem Lebensgefährten, dessen Halbwertszeit längst überschritten ist. Hella hat viel Zeit Schlussstriche und unbequeme Selbsterkenntnis zu tätigen. Am Ende ist mir zu viel Gegenwart abgearbeitet worden, die dann auch in und um Potsdam stattfindet und mir als Leser, der damit nichts zu tun hat, eher als überfrachtendes Beiwerk daherkommt. Außerdem musste ich feststellen, dass mich die Wortsuchspielchen der Autorin eher genervt haben, zum Glück aber nicht ausschweifend waren. Am Beginn des Buchs fand ich die Autorenlesung etwas holprig und nicht so professionell, wie man das sonst von Sprechern gewohnt ist. Im Laufe der Zeit haben Frau Strubel und ich aber doch noch zueinander gefunden, und ich würde den Vortrag als ganz gut einstufen.

  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    08.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Die Frage der Schuld

    Interessante Einblicke in die Kultur- und Medienwelt gewährt uns Antje Ravik Strubel in ihrem Roman „Der Einfluss der Fasane“. Sie erzählt darin die Geschichte einer ehrgeizigen Journalistin namens Hella Karl, die bisher nur für ihre Karriere lebte. Eines Morgens erfährt Hella, inzwischen Feuilletonchefin einer großen Zeitung, über den Selbstmord vom Berliner Theaterintendanten Kai Hochwerth. Sein Selbstmord hat auch fatale Folgen für Hella Karl, die vor kurzem in einem Zeitungsartikel den frauenfeindlichen, despotischen Theaterleiter an den öffentlichen Pranger gestellt hat. Jetzt wurde Hella für sein Suizid verantwortlich gemacht; sie wurde von der Arbeit suspendiert, eine Hetzkampagne gegen sie im Netz und in der Presse wurde gestartet. Die Frage der Schuld bleibt vorerst ungeklärt. Die ganze Geschichte wurde aus Hellas Sicht erzählt; nach und nach kommen einzelne Details zur Hellas Bekanntschaft mit dem Suizidopfer. Auch hinter die Theaterkulissen, wo der frauenfeindliche Hochwerth seine Macht ausüben konnte, dürfen wir Hella begleiten. Denn die mutige und extrem ehrgeizige Journalistin will nicht nur die Wahrheit herausfinden, sie will in ihre alte Rolle als mächtige Journalistin zurückschlüpfen können. Hella Karl ist eine sehr interessante Protagonistin: eine zielstrebige Karrierefrau und gleichzeitig widersprüchliche Persönlichkeit, die ich nicht unbedingt als sympathisch bezeichnen kann, jedoch ihren Mut und den unnachgiebigen Kampfgeist positiv bewerten würde. Auch die Frage nach ihrer Schuld würde ich mit einem großen Fragezeichen versehen. Den interessanten Roman, in einer flüssigen Sprache verfasst, habe ich sehr gerne gelesen. Nicht nur die vielschichtige Thematik hat mich an das Buch gefesselt; genossen habe ich auch die wunderbaren, bildhaften Beschreibungen der Natur. Das Buch bekommt meine wärmste Empfehlung!!!

  • Bewertung

    5/5

    12.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat mich begeistert

    Hella Karl ist Feuilletonchefin einer großen Berliner Zeitung. Um die Auflagenzahl zu steigern, verfasste sie einen reißerischen Artikel über den berühmten Theaterintendanten Kai Hochwerth, dem innerhalb des Kulturbetriebs ein frauenfeindlicher Umgang nachgesagt wird. Kurz darauf suizidiert sich Hochwerth und Hella Karl erntet einen Shitstorm, denn die Frage steht im Raum, ob sie Kai Hochwerth mit ihrem Artikel in den Tod getrieben hat. Während Hella darauf hofft, dass sich die Wogen glätten und sich die Aufmerksamkeit von ihr wegbewegt, wird sie von der Zeitung freigestellt und es steht plötzlich nicht mehr nur ihr beruflicher, sondern auch ihr privater Status zur Debatte. Also begibt sich Hella Karl tiefer in die Szene und versucht, Kai Hochwerth noch stärker nachzugehen. Mich haben sowohl der Titel als auch der Klappentext angesprochen, denn für mich war von Anfang an naheliegend, dass Hella Karls Artikel auf Wahrheiten beruhen und sie Kai Hochwerth keineswegs in den Tod getrieben hat. Ich wollte natürlich erfahren, ob ich mit meinem Eindruck richtiglag oder ob mich Antje Rávik Strubel eines Besseren belehren wird. Der Schreibstil und die Erzählweise aus Hellas Perspektive haben mir sehr gut gefallen. So erfahren die Leser*innen nicht nur, was vor und seit Veröffentlichung des Artikels geschehen ist, sondern auch, wie sie - und auch Kai Hochwerth, zu dem sie immer einen freundlichen Umgang pflegte - sich in die Branche hinein und dann die Karriereleiter hochgearbeitet hat. Auch zu ihrer Beziehung mit T. erfahren wir einiges. Ich muss sagen, dass ich weder Hella noch Kai oder eine andere Figur sonderlich sympathisch fand. Dennoch hat mich Antje Rávik Strubel absolut in den Bann gezogen und ich war fasziniert von der Story und ihrer Entwicklung. Ein Buch, das mich auf jeden Fall überrascht hat.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    05.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beste Unterhaltung

    Ich bin durch Zufall auf das Buch aufmerksam geworden. Der Rückentext hat mich veranlasst, das Buch zu lesen - und ich muss sagen, es hat mich mitgerissen in all seiner Tiefe und packenden Geschichte, die aber auch stückweise heiter und dynamisch erzählt ist. Die Geschichte erzählt von Hella Karl, die das Feuilleton einer Berliner Tageszeitung leitet. Sie hat sich den Status der respektierten Journalistin hart erarbeitet, kam von ganz unten sozusagen. Dann ist da noch ein Toter, der Intendant eines Theaters, der Suizid begeht, macht man sie dafür evtl. verantwortlich? Seine Methoden galten allgemein als frauenfeindlich. Plötzlich ist es nicht nur ihr berufliches Leben, welches auf der Kippe steht, sondern auch das private. Mich hat das Buch bestens unterhalten.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (81)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wanken

    Hella Karl und Kai Hochwerth haben eigentlich nichts gemein. Sie verbindet nur die Arbeit - sie ist Feuilleton-Chefin, er Theaterintendant und bekannt für seine Eskapaden. So sagt man, so liest man, so hört man .... Und nun ist er tot. Hella schrieb über ihn, nicht sehr feinfühlig, nicht sehr zart - ist sie nun schuld an seinem Suizid? Haben also Wörter die Macht zu töten, hat Sprache Macht? Was macht Sprache mit uns? Wie schnell können wir von ganz oben fallen, wenn uns niemand hält, da der Rückhalt, das Rückgrat fehlt. Auch wir können versagen, fallen, ins eigene Leben abstürzen. Kehrt sich also Opfer und Täter hier um? Antje Ravic Strubel ist ein sprachgewaltiger Roman mit Witz und Tiefe gelungen, der um so mehr verdeutlicht, nicht nur das Sein bestimmt das Bewußtsein, auch Worte haben Macht, nicht nur in der Literatur.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Kühn

    Carola Kühn

    Thalia Schwerin – Schlosspark-Center

    Buchhändler*in

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    3/5

    11.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es ist mit der Wahrheit wie mit der Sonne: Ihr Wert hängt für uns einzig und allein von der richtigen Distanz ab. Hjalmar Söderberg

    Im Roman geht es um Machtmissbrauch und sexueller Übergriffigkeit des umstrittenen Theaterintendanten Kai Hochwerth, der sich sehr öffentlichkeitswirksam das Leben nimmt. Hat die Journalistin Hella Karl Schuld, die das Thema öffentlich gemacht hat? Wird ihr kritischer Zeitungsartikel zum Verhängnis? Hella Karl verliert ihren Job, ihren Rückhalt bei den Kollegen und am Ende auch die Beziehung zu ihrem Lebensgefährten. Machtmissbrauch in der Theater- und Filmbranche ist kein neues Thema, jedes Jahr ploppt ein neuer Fall auf. Alles nichts Neues, aber die allumfassende Beleuchtung, wenn ein Wort gesprochen oder geschrieben wird, dann hat es eine Macht und kann gefährlich werden.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    3/5

    18.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Täter oder Opfer

    Hella Karl greift einen gefeierten Star in der Berliner Kulturwelt in ihrem Zeitungsbericht an und stellt ihn damit bloß. Ist damit seine Karriere am Ende? Nur begeht dieser kurze Zeit später Selbstmord. Eine Reaktion auf ihren Artikel? Der Artikel setzt, wie man es schon ahnt, eine Welle der Abneigung, Ausgrenzung in Gang … Frau Strubel greift ein bisschen tiefer in ihrem Roman. Sie beschreibt nicht nur eine Zeit nach dem Artikel, sondern auch eine davor. Sie entwirft das Psychogramm einer Täterin, die gleichzeitig Opfer ist.

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