Produktbild: Die Morde im Dekagon-Haus
Band 1

Die Morde im Dekagon-Haus Kriminalroman - Der Auftakt zu einer der berühmtesten Krimireihen Japans

Aus der Reihe Die bizarren Häuser
2

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13959

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.11.2025

Abbildungen

3 SW-Abb.

Verlag

Limes

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,1/13,4/3,7 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Schwarz / Cognac

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Jukkakukan no satsujin

Übersetzt von

Sabrina Wägerle

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8090-2798-0

Beschreibung

Rezension


»Ein spannender Kriminalroman [...], der sich an die klassischen Regeln des Whodunnit-Krimis hält.« ("Radio Dreyeckland")
»Eine Hommage an das klassische Verbrechen voller Rätsel, verschlossener Räume, Puzzles und Zaubertricks.« ("The Times")
»Darin liegt die Genialität von Ayatsujis Kultkrimi: Über die gesamte Handlung hinweg bleibt unklar, wer letztlich die Wahrheit kennt. Und selbst wenn man am Ende glaubt, sie herausgefunden zu haben, wird man eines Besseren belehrt.« ("Japan Society")
»Ayatsujis brillanter und atmosphärischer Roman wird Fans klassischer Krimis begeistern. Jedes Wort zählt, was zu einer atemberaubenden, aber logischen Enthüllung führt.« ("Publishers Weekly")

Produktdetails

Verkaufsrang

13959

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.11.2025

Abbildungen

3 SW-Abb.

Verlag

Limes

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,1/13,4/3,7 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Schwarz / Cognac

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Jukkakukan no satsujin

Übersetzt von

Sabrina Wägerle

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8090-2798-0

Herstelleradresse

Limes Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    31.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein großartiger, klassischer Krimi

    Die Morde im Dekagon-Haus / Yukito Ayatsuji Poe, Ellery, Carr, Leroux, Agatha und Orczy gehören dem Krimiklub ihrer Universität an. „Es war seit der Gründung des Krimi Clubs der K-Universität Brauch, dass sich die Mitglieder gegenseitig bei ihrem Decknamen riefen.“ (S.50) Die Studierenden machen sich am 26.3.1986 auf dem Weg zu der Insel Tsunojima. Sie gehörte einst einem exzentrischen Architekten, der dort die Blaue Villa sowie das geheimnisvolle Dekagon-Haus erbaute. Im Herbst 1985 kam es zu einem mysteriösen Vierfachmord, der nie aufgeklärt werden konnte. Neben dem Architekten verstarben seine Frau und das Verwalterehepaar. Die Villa ist abgebrannt, das Dekagon-Haus existiert noch. Van, ein weiterer Student, hat durch seinen Onkel, der nun die Liegenschaft betreut, Zugang zu der Insel und so den Klubmitgliedern die Reise ermöglicht. Er ist vor den anderen dort angekommen und hat das Haus für den Aufenthalt vorbereitet. Die jungen Leute möchten die Insel erkunden, prüfen, ob die Gruselgeschichten, die über den Ort erzählt werden, stimmen und jede*r soll einen Beitrag zu der Klubzeitschrift „Die Insel der Toten“ verfassen. „Der Name unserer Zeitschrift wurde schließlich von Christies berühmtesten Werk inspiriert, das in der japanischen Erstübersetzung von 1939 den Titel „Die Insel der Toten“ trug.“ (S.52) Nach der ersten Nacht liegen auf dem Esstisch Schilder auf denen „1. Opfer“ bis „5. Opfer“, „Detektiv“ und „Mörder“ stehen – sie halten das zunächst für einen Scherz oder ein Spiel – aber dies ändert sich schnell, als Orczy ermordet aufgefunden wird. Die jungen Leute sind auf der Insel von der Außenwelt abgeschnitten und können keine Hilfe rufen. Wird es bei dem einen Opfer bleiben oder müssen sie alle fürchten, die Insel nicht lebend zu verlassen? Klar, die Idee eine Gruppe von Menschen auf einer einsamen Insel ohne Aussicht auf Hilfe in eine mörderische Situation zu bringen ist nicht neu; Yukito Ayatsuji erzählt die Geschichte jedoch auf eine besondere Art und Weise und die Widmung „Gewidmet in ehrenvollem Gedenken all meinen Vorgängern“ unterstreicht für mich den Respekt vor anderen Krimischaffenden, den ich auch im Text empfunden habe. Der Aufbau ist klassisch, ein Prolog und Epilog bilden einen passenden Anfang und Abschluss. Die Geschichte selbst spielt nicht nur auf der Insel, es gibt auch zwei Klubmitglieder, die nicht an der Reise teilgenommen haben. Kavaminami und Morisu (das sind nicht ihre Klubnamen) erhalten einen mysteriösen Brief, der in Zusammenhang mit der Insel steht und beginnen ihrerseits etwas zu recherchieren. So wechseln sich in den Kapiteln die „Tag auf der Insel“ und „Tag auf dem Festland“ Passagen ab. Der Autor beschreibt seine Figuren sehr lebhaft, ich habe sie mir bestens vorstellen und auch ihre persönlichen Befindlichkeiten untereinander nachvollziehen können. Der Krimi ist spannend, führt durch vielschichtige Handlungsstränge gelungen auf falsche Fährten und bietet eine schlüssige, für mich nicht vorhersehbare Auflösung. Ein wirklich tolles Buch und eine großartige Umsetzung des klassischen „Whodunnit“-Szenarios. An manchen Stellen gibt es Fußnoten, zum Beispiel zur Erklärung japanischer Lyrik oder zur Erläuterung von Gedichtsammlungen. Mir gefällt so etwas immer sehr gut. Großartig, absolut großartig! Ich habe die Geschichte gebannt und mit Begeisterung gelesen, Vermutungen angestellt und verworfen und war von der Auflösung überrascht! Ich bin wirklich begeistert und freue mich auf kommende Bücher des Autors. Allergrößte Leseempfehlung!

  • Eyva_liest

    Book Circle Community

    4/5

    15.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein spannender Kriminalroman

    Ein Kriminalroman, der in Japan spielt? Da bin ich sofort dabei. Der Klappentext klang überzeugend, das Cover hat mich angesprochen und wenig später sass ich schon mit dem Buch auf dem Sofa. Was soll ich sagen? Ich fand es richtig gut. Die Handlung spielt an zwei Schauplätzen: auf einer abgelegenen Insel, auf der Studenten eines Krimiclubs eine Woche verbringen, und auf dem Festland, wo parallel ermittelt wird. Diese Wechsel haben mir sehr gefallen, denn dadurch konnte sich die Geschichte Stück für Stück entfalten und Spannung aufbauen. Wie bei vielen asiatischen Romanen sind die Figuren auch hier nicht extrem tief gezeichnet. Dennoch bekommen sie mehr Raum als erwartet, sodass man sie gut kennenlernen kann. Für mich war das absolut passend, zumal ich diesen Stil bereits kenne und mag. Besonders begeistert hat mich die Krimiclubidee: Die Studenten tragen allesamt die Namen berühmter Krimiautoren, und hier und da wird auf deren Werke angespielt. Vor allem Agatha Christie wird mehrfach erwähnt und ich finde, dass die Geschichte durchaus mit der Krimi-Queen mithalten kann. Das Ende habe ich so definitiv nicht kommen sehen. Vielleicht habe ich unterwegs zu wenig mitgerätselt, aber genau das hat mir gefallen. Ich war überrascht und erfreut, dass die Auflösung mich erwischt hat. „Schlaue“ Krimifans könnten die Lösung allerdings durchaus vorher erahnen. Für mich ist es eine sehr spannende und äußerst unterhaltsame Krimigeschichte, die ich gerne weiterempfehle. Und das Beste: Es handelt sich um den Auftakt einer Kult-Bestsellerreihe. Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bände.

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    Petra Bleylevens-Fleck

    Mayersche Aachen

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    5/5

    10.03.2026

    eBook (ePUB)

    Yukito Ayatsuji - Die Morde im Dekagon-Haus

    Leserinnen und Leser, die gerne Bücher von Seishi Yokomizo lesen, werden auch diesen Krimi mögen. Bei "Die Morde im Dekagon-Haus" handelt es sich um einen klassischen Looked-Room-Fall. Nicht nur für Japanfans geeignet.
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Bähr

    Sandra Bähr

    Thalia Berlin Köpenick – Forum Köpenick

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Haus birgt ein tötliches Geheimnis

    Der Auftakt einer Reihe mysteröser Gebäude mit mörderischen Fallen. Yukito Ayatsuji Debüt das in Japan bereits 1979 das Licht der Welt entdeckte und 1987 veröffentlicht wurde. Da ich bereits vom Manga begeistert war habe ich nicht lange darüber nachgedacht und ihn mir sogleich zu Gemüte geführt. Was ich nicht bereut habe, im Gegenteil dir Romanfassung bringt gewisse Aspekte und die schaurig-düstere Atmosphäre sogar noch besser zur Geltung. Durch die sich abwechelnden Handlungsstränge auf der Insel des Geschehens und den Ermittlungen an Land bleibt das Spannungsniveau konstant, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte ist man ein mal darin eingetaucht. Alle Hobbykriminologen und Freunde japanischer Literatur sind herzlich zum miträtseln und mitfiebern eingeladen.
  • Zum Bewerterprofil von Alex Wilke

    Alex Wilke

    Thalia Berlin – Mall of Berlin

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.12.2025

    eBook (ePUB)

    Murder-Mystery und Psychospielchen

    Eine Gruppe Studenten verbringt eine Woche in einem ungewöhnlichen Haus auf einer abgelegenen Insel, auf welcher sich vor einiger Zeit tragische Ereignisse ihren Lauf nahmen. Als Krimi-Enthusiasten scheint dies genau die richtige Clubaktivität zu sein. Bis zu dem Zeitpunkt, wo einer nach dem anderen unter den seltsamsten Umstäden zu Tode kommt und dabei immer Paralellen zu den Geschehnissen finden, die zum Aufgeben der Insel führten. Bis zur letzten Seite spannend und jedes Mal, wenn ich dachte, jetzt bin ich mit den Figuren gleich auf, kam ein neuer Hinweis ans Licht, der sämtliche meiner Vermutungen komplett über Bord warf.

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