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Die Dreigroschenoper Illustrierte Ausgabe. Nach John Gays »The Beggar’s Opera« | Der legendäre Welthit ‒ jetzt in einer farbenfroh illustrierten Prachtausgabe

2

34,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2025

Abbildungen

Mit zahlreichen Bildern

Illustriert von

Katja Spitzer

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

167

Maße (L/B/H)

24,7/17,1/1,9 cm

Gewicht

579 g

Farbe

Avocado / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43255-6

Beschreibung

Rezension

»So heiter wie ein Comic ... Dabei ist das große Kunst.« ("Nürnberger Zeitung / Nürnberger Nachrichten")
»Bert Brechts Love-Crime-und-Kapitalismus-Klassiker Die Dreigroschenoper kann man lesen, ständig irgendwo im Theater ... erleben. Man kann ihn [nun] auch gezeichnet bestaunen.« ("Der Standard")

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Einband

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Erscheinungsdatum

17.09.2025

Abbildungen

Mit zahlreichen Bildern

Illustriert von

Katja Spitzer

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

167

Maße (L/B/H)

24,7/17,1/1,9 cm

Gewicht

579 g

Farbe

Avocado / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43255-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    5/5

    08.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bis heute sehr beliebt und häufig aufgeführt

    Zum 70. Todestag von Bertolt Brecht hat der Suhrkamp Verlag seine wichtigsten dramatischen Werke in der Reihe „suhrkamp taschenbuch“ herausgegeben und das in neugestalteten, preiswerten Neuausgaben sowie mit farbigen Covern von Burkhard Neie. Ergänzt werden die Neuerscheinungen mit einer Zeittafel zum Leben Brechts und mit Materialien zum jeweiligen Werk. „Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill (Musik) entstand im Jahr 1928. Die Uraufführung war am 31. August 1928 am Berliner Theater am Schiffbauerdamm. Das Stück basierte auf John Gays „The Beggar’s Opera“ (1728). Der Bettlerkönig Peachum betreibt in London ein Geschäft, das sich zu einem erfolgreichen Wirtschaftszweig entwickelt hat. Als jedoch der Gangsterboss Macheath (genannt Mackie Messer) Peachums Tochter Polly heimlich heiratet, ist das Geschäftsmodell bedroht. Peachum will Macheath beseitigen, doch dem gelingt die Flucht. Daraufhin droht Peachum Brown, Londons Polizeichef, mit seinen Bettlern die in London bevorstehenden Krönungsfeierlichkeiten zu stören. Macheath wird verhaftet, doch vor der Hinrichtung erscheint ein reitender Bote der Königin und verkündet Mackies Erhebung in den erblichen Adelsstand samt Rente und Schloss. Mit „Die Dreigroschenoper“ gelang Brecht ein äußerst antikapitalistisches Werk und gleichzeitig eine sozialkritische Satire auf die Weimarer Republik. Mit ihren legendären Songs wurde das Stück zum größten Erfolg der 1920er Jahre. Bis heute ist „Die Dreigroschenoper“ sehr beliebt und wird immer noch häufig aufgeführt.

  • Bewertung

    5/5

    02.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Auch 2025 aktuell

    Eines der besten Theaterstücke! Habe es gelesen und 3x im Theater gesehen. Brecht ist generell relativ zeitlos. Die Dreigroschenoper zeichnet sich durch fein gezeichnete Charaktere aus, der Plot ist eher nebensächlich. Super sind natürlich die Musikeinlagen, die beim Lesen naturgemäß etwas untergehen.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    20.10.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Denn der Haifisch der hat Zähne

    Was für ein Titel. Für drei Groschen eine ganze Oper. Augenzwinkernd erzählt Brecht von Not und Armut und davon, wie man selbst damit Geschäfte macht. Brecht hat bei Shakespeare gelernt: Willst du Missstände anprangern, übertreibe, mach sie komisch, lass deine Schauspieler ein leicht ins Ohr gehendes Lied singen, dann werden die Zuschauer die Botschaft nicht vergessen. Irgendwas bleibt haften. Und so sangen sie nach der Uraufführung das Lied von Mackie Messer. Die Verhältnisse sind wie bei Hofe in Brechts Stücken, sie spielen in den Niederungen. Auch wenn die soziale Schärfe, die Brecht mit der Dreigroschenoper in den 20er Jahren anprangerte, heute einer anderen sozialen Härte gewichen ist, so bleibt doch der tief sitzende menschliche Charakterzug der Korruption, der Gier, der Machterhaltung gepaart mit Schläue. Wer überleben will, muss sich etwas einfallen lassen. Wer die Dreigroschenoper als Bild mit Bettlern inszeniert, dringt nicht zu ihrem Kern vor. Es ist immer das Lachen, das einem im Halse stecken bleibt, damit sich etwas ändert. So ist die Dreigroschenoper modern, obwohl sie zeitweise ins Operettenfach abgeschoben wird. Peachum, Polly, Mackie Messer gehören zum deutschen Wesen wie Faust. Auch wenn sie englische Namen tragen.

  • Daniela Ammann

    aus Wien

    1/5

    05.02.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Seltsam und merkwürdig

    Macheath ist ein Räuberchef in London und bester Freund des Sheriffs. Als er jedoch Polly, die Tochter von Peachum, einen Bettlerausstatter, heiratet, setzen Peachum und seine Frau alles daran Macheath an den Galgen zu bringen. Anstatt zu fliehen, legt sich Macheath zu seinen Dirnen und verleugnet vor seiner Geliebten seine Frau Polly. Schlussendlich kann Sheriff Brown nichts mehr für seinen Freund tun. Macheaths Hinrichtung steht bevor und die Armen stürmen die Straßen. Zur gleichen Zeit begeht die Königin ihre Krönungsfeier. Brown kehrt im letzten Moment vor der Hinrichtung zurück mit Nachricht von der Königin: Macheath wird begnadigt und in den Adelsstand erhoben. Leider enttäuschend, wenn man die eigenständige Arbeit von Brecht vor Augen hat. Ursprünglich geschrieben von John Gay als "The Beggar's Opera" war die Übersetzung eine Auftragsarbeit an Brecht. Als Fan sollte man sich allerdings an seine selbst verfassten Stücke halten.

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