Produktbild: Treppe aus Papier

Treppe aus Papier

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

4433

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4116 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641337148

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
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Verkaufsrang

4433

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4116 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641337148

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  • AnnaLovesBooks23

    5/5

    26.08.2026

    eBook (ePUB)

    Eine außergewöhnliche Geschichte mit einer Sprache, die mich von Anfang an fasziniert hat. 4,5 ⭐️

    Ich habe Treppe aus Papier vor allem wegen der Idee gekauft, dass ein Haus selbst die Geschichte erzählt. Und genau das war für mich auch eines der schönsten Dinge an diesem Buch. Das Haus beobachtet, erinnert sich und erzählt von den Menschen, die über Jahrzehnte darin gelebt haben. Vergangenheit und Gegenwart liegen dadurch ganz nah beieinander und genau diese Verbindung hat mich unglaublich gut erreicht. Ich musste mich am Anfang ein bisschen hineinfinden. Der erste Satz geht über drei Seiten und auch danach sind die Sätze oft sehr lang, beschreibend und voller kleiner Details. Dazu wechseln die Zeiten und Perspektiven teilweise recht schnell. Manchmal musste ich mich kurz daran erinnern, dass hier gerade das Haus erzählt. Aber genau diese ungewöhnliche Art zu erzählen hat das Buch für mich auch so besonders gemacht. Die Sprache hat mich dabei wirklich fasziniert. Sie ist poetisch, fließend und rhythmisch und gleichzeitig immer wieder überraschend humorvoll. Ich habe beim Lesen unglaublich viel markiert, einfach weil immer wieder Sätze dabei waren, die ich so schön, klug oder treffend fand. Gerade bei einem Buch mit dieser schweren Thematik haben mir die kleinen humorvollen Stellen richtig gut gefallen. Sie haben die Geschichte immer wieder etwas aufgelockert, ohne ihr die Ernsthaftigkeit zu nehmen. Besonders die Geschichte von Irma, Nele und Ruth habe ich sehr gerne gelesen. Es geht um die NS-Zeit und den Krieg, aber für mich vor allem darum, was danach bleibt. Um Schuld, Verantwortung und die Frage, wie Menschen Jahrzehnte später mit dem umgehen, was sie getan, gesehen oder verschwiegen haben. Auch die Weitergabe von Wunden über Generationen fand ich sehr spannend. Eine der stärksten Stellen war für mich das Kapitel über Irma und ihre Schuld. Wie das Haus ihre Gedanken und ihr späteres Unbehagen einordnet, war unglaublich gut geschrieben. Besonders der Gedanke, dass ihr schlechtes Gewissen kein Preis für das Geschehene ist, sondern persönliches Unbehagen, ist mir im Kopf geblieben. So klar und auf den Punkt habe ich das selten gelesen. Am Ende bleibt für mich vor allem die Sprache. Die Geschichte hat mir gefallen, aber wie Henrik Szántó sie erzählt, hat mich noch mehr fasziniert. Es war ungewöhnlich, poetisch und gleichzeitig so lebendig, dass ich mich immer wieder einfach in den Sätzen verlieren konnte. Ich bin mit einer großen Begeisterung aus diesem Buch herausgegangen und weiß jetzt schon, dass ich unbedingt noch mehr von Henrik Szántó lesen möchte.

  • Tara

    aus Ratingen

    5/5

    08.10.2025

    eBook (ePUB)

    Ein Haus erzählt „Treppe aus…

    Ein Haus erzählt „Treppe aus Papier“ ist die autobiografische Erzählung eines Hauses von dem Autor, Moderator und Spoken Word-Künstler Henrik Szántó. Dieser Roman ist wirklich etwas ganz Besonderes und hat mich nachhaltig beeindruckt. Es gibt viele Möglichkeiten auf die Vergangenheit zurückzublicken. Aber diese ist anders, distanziert und gleichzeitig hatte ich das Gefühl mittendrin zu stecken. Henrik Szántó schildert die Ereignisse von 1920 bis in die Gegenwart. Dazu verleiht er einem Haus eine Stimme und dieses berichtet, was es im Laufe der Jahrzehnte erlebt hat. Es erinnert sich an die freudigen und leidvollen Erfahrungen seiner Bewohner und arbeitet dabei gleichzeitig ein Stück deutsche Geschichte auf. Der Schreibstil des Autors ist sehr eindringlich, poetisch und intensiv. Er eröffnet durch die Sicht des Hauses ganz neue Perspektiven und verdeutlicht durch veraltete Ausdrücke und Redewendungen die vielen Jahre, die es bereits besteht. Durch seine Erlebnisse beschäftigt man sich mit historischen Ereignissen und dabei wird spürbar, wie zermürbend diese für die Menschen und das Haus, in dem sie leben, ist. Zwischendurch wechselt der Blickwinkel. Heute wohnt Nele mit ihren Eltern in dem Haus. Als sie für die Schule geschichtliche Informationen über den Zweiten Weltkrieg benötigt, blocken ihre Eltern ab. Ihre Nachbarin, die neunzigjährige Irma, erweist sich da als deutlich gesprächiger, so dass zwischen den beiden eine Freundschaft entsteht. Ihre Erinnerungen werden geschickt mit denen des Hauses verwoben und greifen ineinander über. Dies ist kein Buch für zwischendurch, sondern eines, das fordert und Fragen aufwirft. Genau deswegen ist es auch wichtig. Die Zeit des Nationalsozialismus darf sich nicht wiederholen und deswegen darf sie auch nicht in Vergessenheit geraten. Mit diesem Buch sorgt Henrik Szántó dafür, dass wir uns erinnern.

  • Bücherwurm

    5/5

    07.09.2025

    eBook (ePUB)

    Einfach besonders. Und wichtig

    Henrik Szántó überzeugt mit seinem Debütroman "Treppe aus Papier" auf ganzer Linie. Zunächst einmal spiegelt das Cover die besondere Erzählperspektive des Buches wieder. Dadurch, dass das Haus seine Geschichte erzählt, passt die Darstellung eines immer wiederkehrenden Zimmers, wir ein Echo, wirklich gut. Auf die einzigartige Erzählweise muss man sich einlassen. Man muss auch mit dem Kopf dabei bleiben. Denn das Haus kennt keine chronologischen Zeitstränge. Alles passiert gleichzeitig. Dieses Buch beschäftigt sich nicht nur mit der deutschen Geschichte, der Erinnerungsarbeit und der Entnazifizierung, sondern auch mit den Geschichten der Bewohner des Hauses. Dieses Buch ist nicht nur grandios geschrieben, es ist auch unglaublich wichtig in der heutigen Zeit. Damit nichts in Vergessenheit gerät. Ich bin auch gespannt auf weitere Werke des Autors.

  • Bewertung

    aus Saarbrücken

    5/5

    07.09.2025

    eBook (ePUB)

    Tief bewegend

    Henrik Szántó - Treppe aus Papier Dieser Debütroman kann sich sehen lassen. Das Cover ist so vielsagend wie das Buch selbst. Der immer gleiche Raum der nach hinten immer wieder dargestellt wird, ist wirklich toll. Dieses Buch ist für mich ein Jahreshighlight. Zugegeben, man muss sich auf die Erzählperspektive einlassen. Denn hier erzählt das Haus. Aber diese Idee finde ich einfach großartig. Das verleiht dem Buch zusätzlich das gewisse Etwas. Ich fand es spannend zu sehen, wie die einzelnen Geschichten ineinander greifen. Hervorragend gelungen ist auch der Umgang mit der misslungenen Entnazifizierung und schlicht der ganzen Thematik. Ein Buch, dass dafür sorgen will, dass man sich erinnert und diese dunkle Zeit nicht vergisst. Und das klingt meisterlich. Auf Bücher dieses Autors kann man sich freuen. Aber es ist auch nichts für schwache Nerven.

  • Wortsonate

    aus Solingen

    5/5

    20.07.2025

    eBook (ePUB)

    Henrik Szántó Roman ist ganz…

    Henrik Szántó Roman ist ganz anders als das, was der Leser sonst kennt. Ein experimenteller Roman, das trifft den Erzählstil sehr gut. Die Geschichte die sich um die 90-jährige Irma dreht, deren Familie einst hier lebte, und die Schülerin Nele, die in der früheren Wohnung der Familie Sternheim wohnt. Deren Geschichte ist eng mit Irmas Vergangenheit verknüpft. Die Geschichte kommt so richtig ins Rollen, als sich Nele mit Irma über den trockenen Geschichtsstoff unterhält. Was diesen Roman so ungewöhnlich macht, ist die Tatsache, dass er aus der Perspektive des Hauses geschrieben wurde. Das Haus das hier schon alles erlebt hat, erzählt und erinnert sich an die Menschen, die hier gelebt haben, und gestorben sind. Diese ungewöhnliche Erzählform hat etwas Fesselndes, weil dadurch so ganz leise die Geheimnisse des Hauses gelüftet werden. Henrik Szántó schreibt dabei in einer poetischen Sprache, verwendet dazu einige altmodische Wörter, Formulierungen. Aber das macht dieses Ganze aus, dieses Vergangene mit dem Heutigen mischen, das unterstreicht die Erzählstimme des Hauses. Ein klug geschriebenes Buch, das so ganz anders ist. Der Autor schreibt in einem ruhigen Stil. Es ist kein Roman für zwischendurch. So wie das Haus in den all Jahrhunderten viel erlebt hat, lassen sich immer wieder neue Blickwinkel entdecken. Das Titelbild passt sehr gut, da es die vielen Jahrzehnte widerspiegelt, und weil das Haus alles sieht und hört. Das Buch ist unbedingt lesenswert.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (96)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Josephine Kellner-Kratzsch

    Josephine Kellner-Kratzsch

    Thalia Traunstein

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feinsinnige Betrachtung

    Ein Haus und seine Bewohner – Schicksale, die sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte dramatisch ändern können. Oft wird gesagt, die Wände haben Ohren; in diesem Buch wird dies zur Realität. Wände, Türen und Fenster haben all das Leid und die Freude der Bewohner gesehen und gehört. Da ist beispielsweise Irma, die 90-Jährige, die auf ein bewegtes Leben zurückblickt. Immer wieder muss sie an ihre Kindheitsfreundin Ruth denken – leider mit dem bitteren Beigeschmack eines Fehlers aus ihrer Kindheit. Ein Kind, das sich nach der Liebe seiner Eltern sehnt, eine Liebe, die es von seinen nazitreuen Eltern nicht erfahren wird. Besonders ihre Mutter ist ungemein hart zu der kleinen Irma; der einzige Lichtblick des Mädchens ist Ruth Sternheim, eine gleichaltrige Freundin. Heute sind es die Gespräche mit Nele Bittner aus dem vierten Stock, die mehr als nur eine Tür öffnen. Ein Gespräch über Ruths Leben in diesen bewegten Jahren zwingt Nele, sich mit einer Vergangenheit ihres geliebten Großvaters auseinanderzusetzen – einer Vergangenheit, die nicht so positiv ist, wie sie in der Familie dargestellt wurde. Feinsinnig wird der Frage nach Identität in diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte nachgegangen. Keine Angst vor Fragen, sondern der Mut, sie zu stellen.
  • Zum Bewerterprofil von Flynn Verheule

    Flynn Verheule

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wenn ein Haus unsere Geschichte erzählt?

    Die Wände, denen wir unser innerstes schenken. Die Fenster, die unser innen und außen sehen. Das Gestein, das uns überdauert... Erzählt wird aus der Perspektive eines Hauses über die Bewohner im Laufe der Jahre. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit beobachten wir mehrere Bewohner, die durch dieselben Gänge streifen, dieselben Schwellen übertreten und in dieselben Ecken gedrängt werden. Eine unglaublich gute Gegenüberstellung der NS-Zeit und der Gegenwart. Das ist Erinnerungsliteratur, die wie ein Echo durch den Kopf hallt. Diese Geschichte sensibilisiert, rüttelt wach und legt Nahe, dass all die Gänge, Räume, Straßen, Wohnungen und Wege die wir tagtäglich beschreiten, Geschichten mit sich tragen, an die wir uns erinnern müssen!
  • Zum Bewerterprofil von T. Weidenberg

    T. Weidenberg

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungsliteratur mit Nachhall

    Henrik Szántó hat mit diesem Roman etwas Besonderes geschaffen. Wir erleben das bis zum Rand mit Geschiten(n) gefüllte Haus hier als Beobachter und Erzähler und sind mittendrin, als die junge Nele auf lebendige deutsche Geschichte trifft, als sie bei ihrer alten Nachbarin zu Besuch ist. Neben dem literischen Stil hat mir hier besonders die schonungslose Ehrlichkeit der Erzählung gefallen. Wie gehen wir mit den Fehlern des Vergangenen um, vor allem jenen der eigenen (Groß)Eltern? Das Narrativ springt klug zwischen Gegenwart und Vergangenheit und hinterlässt auch über die letzte Seite einen Nachhall. Sehr gelungen!
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brillante Erzählkunst

    Dieser Text ist etwas ganz, ganz Besonderes, inhaltlich wie literarisch. Die Wände lauschen, die Treppen erspüren, die Zimmer hallen wider... und alle zusammen erzählen. Erzählen von den Menschen, die hier gelebt haben, von Schicksalen, von glücklichen Zeiten und von den schwersten. Chapeau, das ist wirklich ein literarischer Geniestreich!
  • Zum Bewerterprofil von L. Schleuter

    L. Schleuter

    Thalia Mayersche Neuss

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein literarischer Blick auf die Wirkung von Geschichte

    Ein Haus, das erinnert, Geschichte, die zwischen den Wänden nachhallt und aus den Ritzen der Dielenböden rinnt. Ein ganz wunderbares Buch, das eine schonungslose Perspektive auf die Vergangenheit eröffnet und zeigt, wie präsent sie auch heute noch ist. Besonders gut hat mir gefallen, wie es Henrik Szántó auch in schriftstellerischer Komposition und über starke sprachliche Bilder gelingt, die einzelnen Zeitebenen und Figuren miteinander zu verweben. Sprachlich ganz großes Kino! Dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen!

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