Produktbild: Weit weg von Verona
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Weit weg von Verona Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2018

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,7 cm

Gewicht

355 g

Auflage

1

Originaltitel

A Long Way from Verona

Übersetzt von

Isabel Bogdan

Sprache

Deutsch

EAN

2710000474814

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2018

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,7 cm

Gewicht

355 g

Auflage

1

Originaltitel

A Long Way from Verona

Übersetzt von

Isabel Bogdan

Sprache

Deutsch

EAN

2710000474814

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • gst

    aus Pirna

    5/5

    12.01.2021

    Hörbuch (CD)

    Eigenwillige Jugendlerlebnisse

    Nein, mit Verona hat dieses Hörbuch wirklich nichts zu tun. Es spielt in einem kleinen Badeort an der Nordostküste England zu Zeiten des 2. Weltkrieges. Die Kinder gehen mit Gasmasken bewaffnet zur Schule. Ansonsten sind sie ganz normale Kinder, mit einer Menge Flausen im Kopf. Jessica, die Hauptperson, die von sich selbst erzählt, ist sehr wahrheitsliebend. So erfährt man als Hörer detailgetreu von ihren Ideen, die nicht unbedingt das sind, was die Erwachsenen von ihr erwarten. Unüberlegt bringt sie sich immer wieder in verquere bis gefährliche Situationen. Als Pubertierende kämpft sie mit dem Gefühl, von anderen abgelehnt zu werden. Trotzdem hält sie an ihrer eigenen Einstellung zum Leben fest und lässt sich nicht verbiegen. Vanessa Loibl liest dieses Buch mit einer Jungmädchenstimme ein, die sehr gut zu Jessika passt. In meinen Augen gelingt es ihr vorzüglich, den Humor der jeweiligen Situation einzufangen. So wurde mein Schmunzeln des öfteren von einem lauten Auflachen abgelöst. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass diverse Erzählungen mitten im Geschehen abgebrochen wurden. Doch die fehlenden Details wurden später noch einmal aufgenommen und zu Ende erzählt. Für mich war dies das erste Werk aus Jane Gardams Feder, aber sicherlich nicht das letzte.

  • Wortschätzchen

    aus Kreis Heidelberg

    5/5

    12.01.2021

    Hörbuch (CD)

    bonfortionös

    Jessica Vye, eine „kleine Julia“, wie eine Frau in einem „Tearoom“ sie nennt, weil sie 13 Jahre alt ist, erlebt in den Kriegsjahren ihre Pubertät. Sie ist davon überzeugt, ihre Stärken und Schwächen zu kennen. Doch vor allem eines steht für sie fest: sie wird Schriftstellerin werden. Es ist erstaunlich, wie ähnlich sich pubertierende Mädchen von damals und heute doch sind. Wenn man sich nicht immer wieder ins Gedächtnis ruft, dass Jessicas Geschichte in den 1930ern spielt, könnte man sich dieses bezaubernde Mädchen mit der großen Phantasie in der eigenen Nachbarschaft vorstellen. All ihre Erfahrungen und Gefühle sind zeitlos und auch heute noch gültig. Das ist nicht groß verwunderlich, doch ist es zauberhaft, dass Jane Gardams Sprache heute noch so passend ist. Einzig technisches Spielzeug, wie Smartphones, fehlen. Die erste kleine Romanze, die zum völlig falschen Zeitpunkt aus heiterem Himmel kommt und zahllose Fettnäpfchen, in die Jessica ständig tritt sind so typisch für Mädchen in ihrem Alter. Dazu kommt, dass sie polarisiert und das nicht verstehen kann. Dabei muss man sie als Leser oder Hörer einfach ins Herz schließen, denn Jessica mag vieles sein, aber böse, gemein oder arrogant kann man sie nicht nennen. Auch die anderen Figuren sind der Autorin perfekt gelungen. Ob nun sympathisch oder nicht, man hat sie direkt vor Augen. Noch dazu setzt Vanessa Loibl den Text perfekt um. Sie liest das Buch mit einer Stärke ein, die sehr zu der Welt eines Teenagers passt und betont jede Figur eigenständig, ohne sich zu sehr zu verkünsteln. Keine Figur wirkt überspannt, alle sind sehr realitätsnah. Ein großer Teil von meiner Begeisterung ist ihrem Können zuzuschreiben. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass gerade Mädchen in Jessicas Alter in ihr eine große Hilfe sehen können, denn wer könnte sie besser verstehen? Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen – so gut, dass ich kaum aufhören konnte und es in sagenhaften zwei Tagen weggehört habe. Dabei ist mir egal, ob Jane Gardam hier ein wenig autobiografisch gearbeitet hat. Fakt ist für mich, dass sie sehr viel Herzblut in diesen Roman gelegt hat und man das auch spürt. Immer wieder musste ich ein Grinsen unterdrücken, doch gab es auch Momente, in denen ich Jessica sehr gerne tröstend in die Arme genommen hätte. Sie ist tatsächlich so verloren, wie Julia in Verona – aber ganz weit weg von diesem schönen Ort, da mitten im Krieg. Jessica dabei zu begleiten, wenn sie in einer schwierigen Zeit eine extreme Veränderung durchlebt und ihre Kindheit hinter sich lässt, war sehr bereichernd. Da kann man einfach nicht anders: fünf Sterne!

  • Bewertung

    5/5

    07.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jessica Vye ist sich sicher: Sie...

    Jessica Vye ist sich sicher: Sie wird Schriftstellerin! Auch wenn das während des 2.Weltkrieges gar nicht mal so leicht ist ... Eine herrlich direkte Protagonistin, die ein bisschen an Anne von Green Gables erinnert, inmitten ihres Alltags als Schulmädchen auf dem Land.

  • KrimiElse

    5/5

    08.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Coming of Age auf Britisch

    In ihrem Erstling „Weit weg von Verona“ trifft die gefeierte britische Autorin Jane Gardam den Ton einer altklugen und launigen 13jährigen einfach perfekt. Skurril und aberwitzig, trocken und „very British“ folgt man auf verdrehten Gedanken und Wegen der Jessica Vye in Cleveland Sands und Cleveland Spa an der nordöstlichen Küste Englands, grandios übersetzt von Isabel Bogdan. Es ist eines der unterhaltsamsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Zentrum der Geschichte ist die 13jährige Jessica, die sich in der Schule langweilt und aus Prinzip immer die Wahrheit sagt. Letzteres macht sie nach eigener Einschätzung ziemlich unbeliebt. Sie lebt an der ostenglischen Küste zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges, als Luftangriffe der Deutschen das Land heimsuchten. Ihr Vater, ehemals Housemaster einer Schule, verdingt sich nunmehr als Hilfsgeistlicher und schreibt philosophische Zeitungsartikel. Die Mutter ist Hausfrau, eine etwas schnoddrige, und der kleine Bruder ist die Nervensäge der Recht unkonventionellen Familie. Jessica möchte Schriftstellerin werden, spricht gerne wie Shakespeare in Blankversen und versucht alle Klassiker der örtlichen Bibliothek zu lesen - in alphabetischer Reihenfolge. Ermutigt wird sie von einem Schriftsteller, der an Jessicas Schule sprach als sie neun Jahre alt war, gebremst von ihrer missmutigen Englischlehrerin Miss Dobbs, die in ihren Bemühungen nur die Flausen einer Heranwachsenden sieht. Mitten im Lesen, Schreiben, in ihrer ersten Liebe und den Luftangriffen, bei ihren alltäglichen Verrücktheiten mit Freundinnen oder mit der Familie sucht Jessica ihren Weg, erzählt schnoddrig und mäandernd von ihren Erlebnissen und lässt sich von nichts und niemandem einschüchtern. Das Buch besitzt eine sprachliche Spitzfindigkeit und treibende Dynamik, die beim Lesen große Freude macht. Jane Gardams erster Roman zeigt sehr deutlich, warum sie für ihre Trilogie „Old Fith“ so gefeiert wurde. Einfach eine schöne Geschichte erzählt das Buch hier, unterhält auf höchstem Niveau und ist nicht zuletzt dank der hervorragenden Übersetzung rundum gelungen.

  • KrimiElse

    5/5

    08.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Coming of Age auf Britisch In…

    Coming of Age auf Britisch In ihrem Erstling „Weit weg von Verona“ trifft die gefeierte britische Autorin Jane Gardam den Ton einer altklugen und launigen 13jährigen einfach perfekt. Skurril und aberwitzig, trocken und „very British“ folgt man auf verdrehten Gedanken und Wegen der Jessica Vye in Cleveland Sands und Cleveland Spa an der nordöstlichen Küste Englands, grandios übersetzt von Isabel Bogdan. Es ist eines der unterhaltsamsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Zentrum der Geschichte ist die 13jährige Jessica, die sich in der Schule langweilt und aus Prinzip immer die Wahrheit sagt. Letzteres macht sie nach eigener Einschätzung ziemlich unbeliebt. Sie lebt an der ostenglischen Küste zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges, als Luftangriffe der Deutschen das Land heimsuchten. Ihr Vater, ehemals Housemaster einer Schule, verdingt sich nunmehr als Hilfsgeistlicher und schreibt philosophische Zeitungsartikel. Die Mutter ist Hausfrau, eine etwas schnoddrige, und der kleine Bruder ist die Nervensäge der Recht unkonventionellen Familie. Jessica möchte Schriftstellerin werden, spricht gerne wie Shakespeare in Blankversen und versucht alle Klassiker der örtlichen Bibliothek zu lesen - in alphabetischer Reihenfolge. Ermutigt wird sie von einem Schriftsteller, der an Jessicas Schule sprach als sie neun Jahre alt war, gebremst von ihrer missmutigen Englischlehrerin Miss Dobbs, die in ihren Bemühungen nur die Flausen einer Heranwachsenden sieht. Mitten im Lesen, Schreiben, in ihrer ersten Liebe und den Luftangriffen, bei ihren alltäglichen Verrücktheiten mit Freundinnen oder mit der Familie sucht Jessica ihren Weg, erzählt schnoddrig und mäandernd von ihren Erlebnissen und lässt sich von nichts und niemandem einschüchtern. Das Buch besitzt eine sprachliche Spitzfindigkeit und treibende Dynamik, die beim Lesen große Freude macht. Jane Gardams erster Roman zeigt sehr deutlich, warum sie für ihre Trilogie „Old Fith“ so gefeiert wurde. Einfach eine schöne Geschichte erzählt das Buch hier, unterhält auf höchstem Niveau und ist nicht zuletzt dank der hervorragenden Übersetzung rundum gelungen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar erzählt!

    Ein spannender Roman über das Erwachsenwerden während des Zweiten Weltkriegs in England. Jane Gardams erster Roman. Wunderbar erzählt! Voller Lebendigkeit!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warmherzig, liebevoll - bonfortionös!

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht Jessica, ein 13ähriges, rebellisches und ehrliches Mädchen, das in allen unpassenden Momenten auch das unpassende sagt... Ein wunderbarer, unaufgeregter Roman, der in wundervoll ausgearbeitete, sehr stilvolle Sätze gebettet ist. Es hat mir grosses Vergnügen bereitet, dieses tolle, nachgereichte Debüt von Jane Gardam zu lesen! Ein Kompliment auch an Isabel Bogdan, die auch hier wieder (wie auch schon bei der Old Filth Trilogie) phantastisch übersetzt hat!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lieblingsbuch

    Alles außer gewöhnlich, dass ist Jane Gardams Ich - Erzählerin Jessica. Denn Jessica weiß, was die Menschen denken und damit nicht genug.... sie denkt laut und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.... spricht wie übrigens Shakespeare gerne in Blankversen..... manche mögen sie sogar ausdrücklich nicht…. Die Autorin hat es mit ihrer wunderbaren und humorvollen Schreibweise geschafft, dass ich mich für ihre liebenswerte Heldin Jessica sehr begeistern konnte und mir damit uneingeschränkt „bonfortionöse“ Lesezeit geschenkt!
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig.

    Wundervoll! Jessica nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt munter drauf los. Großartig trift J. Gardam den Ton eines Mädchens, das einfach nicht lernen will, was sich "geziemt". Schauplatz ist England in den 30er Jahren und eben nicht das Verona von Shakespeares Romeo und Julia...Allein schon der Titel ist so passend liebenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Humorvoll - Britisch - Unterhaltsam

    In ihrem quasi nachgelegten Debüt lernen wir die junge Jessica Vye kennen, vermutlich das Alter-Ego der Autorin. Das rebellische, eigenbrödlerische Mädchen trägt sein Herz auf der Zunge und eckt überall an. Im kriegsbeschatteten englischen Badeort Cleveland Sands nicht gerade die besten Voraussetzungen für einen harmonischen Alltag. Der Autorin gelingen herrlich witzige Dialoge, die ebenso warmherzig wie unterhaltsam sind. Denn die Ich-Erzählerin Jessica ist schlagfertig und intelligent. Schöner Roman für den anspruchsvollen Unterhaltungsleser.

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