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Power Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.04.2020

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

254

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/3,2 cm

Gewicht

432 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000489696

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Zustand

Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.04.2020

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

254

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/3,2 cm

Gewicht

432 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000489696

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    07.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich hatte die große Freude, Verena...

    Ich hatte die große Freude, Verena Güntner live in Frankfurt zu erleben - eine charmante und intelligente Autorin! "Power" ist ein hochspannender Kleinstadt-Roman, der es in sich hat. Kindliche Simplizität trifft auf festgefahrene Machtstrukturen. Umwerfend, grandios - Lesen!

  • Bewertung

    5/5

    12.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Überraschung

    Ein ganz toller und abgefahrener Roman. Eigentlich geht es darum, dass Kerze den Hund ihrer Nachbarin sucht, Power. Doch was sich daraus entwickelt ist eine super abgefahrene Story über die Nachbarn und Kinder des Dorfes.

  • Bewertung

    5/5

    26.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein entzückendes Buch darüber,...

    Ein entzückendes Buch darüber, wie wichtig Ideen sind. Ich bin durch die junge Protagonistin zutiefst motiviert.

  • J. Kaiser

    5/5

    11.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr Empfehlenswert

    Kerze hatte ihren eigenen Kopf und hielt immer ihr Wort. Sie heisst so, weil sie in einer düsteren Umgebung für andere Menschen ein Licht sein kann. Erwachsene wussten, woran sie mit ihr waren. Als Hilde Nitschke, ihren Hund Power vermisst, beauftragt sie Kerze mit der Suche. Normalerweise führt Kerze ihre Aufträge alleine aus. Doch diesmal ist es anders. Viele Kinder wollen helfen. Sie bilden somit Rudel, um den Hund Power zu suchen. Dabei gerät Kerze in die Rolle der Rattenfängerin. Für Hitschke scheint Powers Verschwinden eine tiefere Bedeutung zu haben; denn sie muss sich damit auseinandersetzen, warum sie allein lebt. Und was andere über sie denken könnten. Als die Kinder einfach nicht zurückkehren, wird sie von den Dorfbewohnern für deren Verschwinden verantwortlich gemacht. Beim Lesen wurde ich immer nachdenklicher. Man muss dieses Buch selbst lesen, um sich eine fundierte Meinung zu bilden. Empfehlenswert ist das Buch allemal.

  • SternchenBlau

    5/5

    11.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Sprache hat Sogwirkung. Verena Güntner baut ein faszinierendes Figurengeflecht auf. Dennoch ließ mich „Power“ etwas ratlos zurück.

    Die Sprache hat Sogwirkung. Verena Güntner baut ein faszinierendes Figurengeflecht auf. Dennoch ließ mich „Power“ etwas ratlos zurück. Vieles von dem, was ich an „Power“ mochte, lag an den kleinen überraschenden Wendungen in der Geschichte, die in vieler Hinsicht immer radikaler wurde. Daher möchte ich nicht so konkret auf den Inhalt eingehen. Aber Power ist der Hund, der verschwindet, und vom Mädchen Kerze und den anderen Kindern des Dorfes gesucht wird. Sehr gut gefallen hat mir die Betrachtung, dass Kinder viel mehr Macht haben, als wir ihnen gemeinhin zugestehen. Das ist gerade in Hinblick auf die „Fridays for Future“-Bewegung ein hoffnungsfroher Gedanken. Die Kinder in „Power“ schwanken daher zwischen zwei Phänomenen: Zum einen sind die Kinder mit dem Phänomen des Adultismus konfrontiert, der Diskriminierung aufgrund ihres jungen Lebensalters. Dass sie nicht ernst genommen werden, allein aufgrund der Tatsache, dass sie Kinder sind. Und dadurch, dass sie nicht ernst genommen werden, kommt eine Dynamik in Gange, die sich später nicht mehr stoppen lässt. Zum anderen geht es um die sogenannte Parentifizierung, da werden die Rollen von Kindern und Erwachsenen umgekehrt, was für die Kinder eine individuelle wie strukturelle Überforderung bedeutet. Diese Umkehrung findest statt, wenn die ältliche Hitschke Kerze verzweifelt bittet, ihren verschwundenen Hund zu suchen. Adultisms und Parentifizierung, wird bei Güntner klar, sind Antithesen, die vollends parallel existieren können. Und beide lasten den Kindern und Jugendlichen etwas auf, was ihre freie Entfaltung behindert. „»Dort auf der Höhe von Beilmanns Tanne liegt ein halb toter Käfer auf dem Gehweg. Da gehst du jetzt hin und schaust ihn dir an, stehst ihm bei, bis er tot ist.« Die Hitschke sieht sie verwirrt an. »Warum?« »Deine Chance, dich auf das Schlimmste vorzubereiten.«“ Wenn es um die Kinder im Wald geht, liegt die Geschichte irgendwo zwischen „Herr der Fliegen“ und der Rattenfänger von Hameln, und der Name des Hundes ist hier durchaus programmatisch zu sehen, es geht eben auch um Macht: Wer bestimmt, wann Ende ist? Wer ist der Leitwolf? Dass es mit Kerze eine HerrIN ist, eine RattenfängerIN, eine LeitwölfIN, dieser Gender Twist hat mir sehr gut gefallen. Von der feinen Beobachtung der Sozialstruktur hat mich „Power“ an „Unter Leuten“ von Juli Zeh erinnert. Die Ursachen der ganzen Misere haben viel mit toxischer Männlichkeit und Gewalt (gegen Kinder, Erwachsene und Tiere) zu tun. Die Missetaten der Väter (oder Nicht-Väter) suchen letztendlich die Kinder heim. Das zu lesen ist zermürbend und schmerzhaft, und ich möchte dies explizit auch als Content Note / CN benennen. Gerade, weil sich diese Themen im Verlauf des Buches einschleichen und nicht von Anfang an klar ersichtlich sind, auch, wenn es absehbar ist, wie hier: „Dass sie den Kühlschrank immer zu kalt einstelle, hat der Karl oft geschimpft, dass das Stromverschwendung sei, und den Regler zurück auf minus drei gestellt. Doch sobald er das Haus verließ, drehte sie ihn wieder hoch und bemerkte abends eine leise Freude in sich, wenn sie ihm die harte Butter hinstellte. Lange ging das so, Jahre. Verbissen drehten sie den Regler täglich hin und her, bis er kaputtging und bei minus drei einrastete. Karl hatte gewonnen.“ „Power“ bildet diese Kausalitäten nach und auch, wenn ich beim Lesen einige erahnen konnte, so gefiel mir doch Güntners Spurensuche. Der Verlauf von Hitschkes Geschichte hat mir nicht nur einmal die Atemluft abgeschnürt. Gestolpert bin ich, immer wieder über die Grundkonstruktion. Warum wehren sich die Eltern nicht „normal“ und holen die Behörden zu Hilfe? Wie können sie in dieser quasi feudalen Blase leben? Manches ist mir zu simplifiziert, wie die Geschichte von dem Jungen Henni, dem einzigen Nazi im Dorf: „In den umliegenden Dörfern gibt es viele, in einem leben sogar nur Nazis. Henne hat diesbezüglich einfach Pech gehabt. Am Anfang ist er rumgegangen und hat alle möglichen Leute gefragt, ob sie auch Nazis werden wollen. Sogar die Ausländer und die ganz kleinen Kinder hat er gefragt.“ Aber eigentlich brauchte er nur ein Bisschen Liebe und den Gruppenzusammenhalt und dann war er kein Nazi mehr. Wenn ich das weiterdenke, liegt darin eine noch größere Unentschlossenheit: Ist Kerzes Kindergruppe im Wald nun ein Dystopie oder eine Utopie? Diktatur oder Befreiung? Zwang oder Freiheit? Schon das Bild des Rudels lässt in mir immer ein faschistoides Bild entstehen. Ja, ich weiß, ich soll mich all dieses Fragen, aber wenn ich dann das Ende betrachte, bleibt mir das Fragezeichen zu unentschlossen. Aber vielleicht fehlt mir einfach auch nur der Code, dass ich diesen Roman dechiffrieren könnte. Fazit „Powers“ Nominierung beim Preis der Leipziger Buchmesse finde ich gerechtfertigt, denn die Autorin traut sich etwas und ihr Stil erzeugte einen starken Sog, so dass ich das Buch nur schlecht weglegen konnte. Meine Ratlosigkeit ist aber auch eine Woche nach meinem Lektüreende noch vorhanden, das ist zwar sicherlich gewollt, hinterlässt aber ein unbefriedigendes Gefühl. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung für alle, die sich auf ein ungewöhnliches Buch einlassen möchten. Aber bitte beachtet, dass es keine leichte Lektüre ist, die durchaus Menschen mit Gewalterfahrung triggern kann.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Interessant und wagemutig!

    Eine äußerst skurrile Geschichte über die Suche nach einem verschwundenen Hund! Und wie einem die eigenen Kinder abhanden kommen können.
  • Zum Bewerterprofil von Anna Möllmann

    Anna Möllmann

    Thalia Dinslaken

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine so radikale und absurde Geschichte,...

    Eine so radikale und absurde Geschichte, die mich mit jeder Seite mehr fasziniert und fassungslos gemacht hat. So schwer zu beschreiben, ich empfehle es unbedingt zu lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jung gegen Alt, Alt gegen Jung. Eine Parabel über den Generationenkonflikt unserer Tage

    Ein Virus hat zwangsweise für Frieden zwischen Jung & Alt gesorgt und den Konflikt zwischen den Generationen vorerst gestoppt. Doch die Gräben sind tief. Wie tief diese tatsächlich sind und welche Art Konflikte uns in Zukunft drohen, das beweist Verena Güntners Roman ‘Power‘ eindrucksvoll. Alles beginnt mit dem Verschwinden eines Hundes. Um den kleinen Power zu finden, begibt sich das eigensinnige und unkonventionelle elfjährige Mädchen Kerze auf die Suche nach ihm. Doch sie ist nicht allein. Nach und nach versammelt sie alle Kinder des Dorfes hinter sich und verschwindet mit diesen im Wald. Sie wollen verstehen wie sich Power verhält und wir er denkt, nur so glauben sie ihn finden zu können. Dafür werden sie selbst zu Hunden. Sie leben im Rudel, bellen anstatt zu sprechen, ja binden sich sogar künstliche Schwänze um. Doch sie gehen noch weiter, indem sie die ultimative Entfremdung tätigen: sie brechen mit ihren Eltern. Wahnsinnig vor Sorge, versuchen diese alles um ihre Kinder zurückzuholen & betreiben eine Hexenjagd gegen die vermeintliche Verursacherin des Ganzen - die dementsprechend zu Ausgrenzung und beinah sogar zum ultimativen Sündenfall führt. Verena Güntner ist mit ‘Power‘ ein fulminanter Roman gelungen, bei der ein Dorfkonflikt stellvertretend für die Kämpfe unserer Zeit steht. Eine Zeit, in der Kinder & Eltern einander nicht mehr verstehen, in der Sprachlosigkeit zwischen den Generationen herrscht & sich beide immer fremder werden. Und in der die Kinder zeigen, dass sie die Stärkeren sind, sie die Kraft und die Entschlossenheit für Veränderungen haben. Sie wollen nicht mehr nur reden, sie wollen handeln – wenn nötig auch mit radikalen Mitteln. In Verena Güntners Geschichte wird dies im Kleinen ziemlich deutlich und so ist ‘Power‘ eine märchenhafte Parabel auf unsere Gegenwart. Ein lesenswert-mitreißendes Buch. Klug, schonungslos & absolut ehrlich.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Söllner

    Anja Söllner

    Thalia Hof

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit Strategie und Hingabe handeln die Kinder, nicht die Erwachsenen.

    Verena Güntners Roman "Power" wurde für den diesjährigen Leipziger Buchpreis nominiert und zieht mit seiner Handlung, gleich einer Parabel, den Leser in seinen Bann. In einer dörflichen Gemeinschaft lebt Kerze, ein junges Mädchen, fast noch ein Kind, das sich ihren Spitznamen selber aussuchte, um wie ein Licht im Dunklen den Weg zu weisen und Verlässlichkeit zu symbolisieren. Als der kleine Hund Power, der abseits lebenden Nachbarin, verschwindet, gelobt sie, diesen zu finden... ...so ziehen Kerze und die Kinder, die sie um sich sammelt zu Beginn der Sommerferien in den Wald und entwickeln eine eigene Art von Spiel und eine Gemeinschaft deren Regeln anders sind, aber vielversprechend. Kann ein Hund vielleicht nur von Seinesgleichen gefunden werden? Die Eltern bleiben zurück und versuchen mit Niedertracht die Kontrolle wieder zu erlangen, die abhanden kam? Wer ist ausgestoßen und warum? Unter welchem Mantel bestehen Gemeinschaften? Und wer bestimmt das? Ein radikales & eindrucksvolles Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf überspitzte Weise zeichnet...

    Auf überspitzte Weise zeichnet die Autorin auf sehr ungewöhnliche Art einen Zusammenschluss von Kindern, zunächst mit einem erkennbar guten Sinn, später aber immer mehr aus dem Ruder laufend. Unbedingt lesen!

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