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  • Produktbild: In Zeiten des Todes
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In Zeiten des Todes Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

62704

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2024

Verlag

Tropen

Seitenzahl

736

Maße (L/B/H)

21,3/15,1/5,9 cm

Gewicht

968 g

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

Il girotondo delle iene

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

EAN

2710000526056

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Luca D'Andreas' Stil ist kompromisslos, er liest sich wie eine High-Speed-Dokumentation, schnelle Schnitte, viele Szenewechsel, überall die düstere Atmosphäre der Welt, die man als normaler Mensch nur selten zu sehen bekommt. [...] [Der] Teil des Romanes, der sich mit den Gedanken, den Zweifel und Ängsten dieser beiden auseinandersetzt, ist mindestens so beeindrucken wie der überaus packend erzählte Kriminalfall.« Andreas Hartl, LiteraturBlog, 07. September 2024 Andreas Hartl LiteraturBlog 20240907

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

62704

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2024

Verlag

Tropen

Seitenzahl

736

Maße (L/B/H)

21,3/15,1/5,9 cm

Gewicht

968 g

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

Il girotondo delle iene

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

EAN

2710000526056

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Bewertung

    aus Gedern

    5/5

    27.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr guter spannender Thriller

    Im Januar 1992 wird eine Leiche gefunden. Abgelegt in der Nähe einer Tankstelle. Die Leiche von Lorena. Der junge Kommissar Luther Krupp besteht darauf, dass richtig ermittelt wird. Das nehmen die Kollegen staunend zur Kenntnis. Es war doch „nur“ eine Prostituierte, die ermordet wurde. Und wenige Tage später gibt es erneut eine Leiche wieder eine Prostituierte. Und es sind nur Luther Gemeinsam mit der unerschrockenen Streifenpolizistin Arianna machen sie sich auf die Suche nach einem Serienmörder. Das Buch ist sehr dick und es dauerte eine Weile, bis ich gefesselt war. Zu viele Akteure gibt es und die italienischen Namen waren nicht leicht zu behalten. Das Dranbleiben hat sich aber gelohnt. Die Geschichte ist mitreißend und sehr lebendig. Der Spannungsbogen kontinuierlich straff gespannt. Wenn es auch immer mal wieder Längen gab. Das ist aber wohl auch dem Umfang des Buches geschuldet. Mein Fazit ist eindeutig. Ich gebe eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    30.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Commissario Krupp im Schrank? Journalist Milla auf der richtigen Spur?

    Diese und andere Fragen bewegten mich beim Lesen dieses gewaltigen Krimis sehr. Der Autor Luca D'Andrea hat ein feines Gespür für psychologische Grundtöne, das hat er schon in anderen Romanen bewiesen (z. B. Der Wanderer). In Zeiten des Todes beschreibt einen außergewöhnlichen Kriminalfall im Südtiroler Bozen Anfang der 1990er Jahre. Dort wütete das Monster von Bozen, dem Kriminalroman liegen reale Ereignisse zu Grunde, die D’Andrea geschickt für seinen Plot nutzt. Das haben auch schon andere Autoren vor ihm getan, aber ich habe den Eindruck, dass In Zeiten des Todes der psychologisch interessanteste und fesselndste Roman geworden ist. Mich hat er sehr bewegt, das fand ich schon an sich ungewöhnlich, denn eigentlich lese ich Krimis zur Unterhaltung und Ablenkung. Bei dieser Suche nach dem „Freudenmädchen-Killer“ lag für mich aber der Schwerpunkt mehr auf einem tiefgründigen Roman als auf einem leichten Krimi. Die beiden wichtigsten Protagonisten im Buch sind gleichzeitig die Antagonisten der erzählten Handlung, obwohl sie sich zeitweise sehr einander annähern. Commissario Luther Krupp versucht von Anfang an, sein Terrain zu sichern, der Lokalredakteur Milla tut das Gleiche. So erhält der Leser einen tiefen Einblick in die Welt der Polizei, in ihre Methoden, die man nicht am eigenen Leibe erfahren möchte, und auch in die Machtkämpfe der recht unterschiedlichen Männer untereinander. Sogar eine Polizistin ist dabei, in ihrer Haut möchte man wohl auch nicht stecken. Und man findet sich wieder im Journalismus, der unbedingt Leserschaft und Geld generieren muss. Krupp wie auch Milla können nur überleben, wenn sie die Spielregeln ihrer Vorgesetzten einhalten. Oder stärker sind. Dass Krupp wie auch Milla selbst mit einigen privaten Schwierigkeiten zu kämpfen haben, in der Liebe wie im allgemein nicht rosigen Leben, das bringt D’Andrea perfekt rüber. Auf die Mordfälle, die es aufzuklären gilt, auf Erfolge, Misserfolge und unerwartete Ereignisse im Verlauf dieses wirklich sehr voluminösen Werkes gehe ich nicht ein, Krimileser müssen selbst lesen, was passiert. Die Spannung sei ihnen gegönnt. Die Beschreibung der Prostituierten- und Drogenszene ist – leider – sehr wirklichkeitsnah, manches schwer zu verkraften. Ich hatte zu Beginn des Buches Schwierigkeiten voranzukommen, es ging trotz Mord erst einmal sehr gemächlich los, aber das Geschehen fesselte mich von Seite zu Seite mehr. Ab der Mitte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Einfach klasse, wie der Autor die Spannung aufbaut, der Leser fiebert tatsächlich mit. Der Schreibstil ist sehr angenehm, auch die Dialoge sind glaubwürdig. Ich kenne natürlich das italienische Original nicht, aber aus meiner Sicht hält man eine tolle Übersetzung in den Händen. Fazit: Wer es spannend und psychologisch anspruchsvoll mag in einem Krimi, der ist genau richtig bei diesem Buch. Beim gedruckten Exemplar gefiel mir insbesondere der Schutzumschlag sehr gut. Das Gewicht hingegen weniger. Wer nicht gern ein ziegelsteinschweres Buch hält, dem empfehle ich das E-Book. Fünf Sterne! #InZeitendesTodes #NetGalleyDE #vorablesen

  • Juma

    5/5

    30.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Commissario Krupp im Schrank?…

    Commissario Krupp im Schrank? Journalist Milla auf der richtigen Spur? Diese und andere Fragen bewegten mich beim Lesen dieses gewaltigen Krimis sehr. Der Autor Luca D'Andrea hat ein feines Gespür für psychologische Grundtöne, das hat er schon in anderen Romanen bewiesen (z. B. Der Wanderer). In Zeiten des Todes beschreibt einen außergewöhnlichen Kriminalfall im Südtiroler Bozen Anfang der 1990er Jahre. Dort wütete das Monster von Bozen, dem Kriminalroman liegen reale Ereignisse zu Grunde, die D’Andrea geschickt für seinen Plot nutzt. Das haben auch schon andere Autoren vor ihm getan, aber ich habe den Eindruck, dass In Zeiten des Todes der psychologisch interessanteste und fesselndste Roman geworden ist. Mich hat er sehr bewegt, das fand ich schon an sich ungewöhnlich, denn eigentlich lese ich Krimis zur Unterhaltung und Ablenkung. Bei dieser Suche nach dem „Freudenmädchen-Killer“ lag für mich aber der Schwerpunkt mehr auf einem tiefgründigen Roman als auf einem leichten Krimi. Die beiden wichtigsten Protagonisten im Buch sind gleichzeitig die Antagonisten der erzählten Handlung, obwohl sie sich zeitweise sehr einander annähern. Commissario Luther Krupp versucht von Anfang an, sein Terrain zu sichern, der Lokalredakteur Milla tut das Gleiche. So erhält der Leser einen tiefen Einblick in die Welt der Polizei, in ihre Methoden, die man nicht am eigenen Leibe erfahren möchte, und auch in die Machtkämpfe der recht unterschiedlichen Männer untereinander. Sogar eine Polizistin ist dabei, in ihrer Haut möchte man wohl auch nicht stecken. Und man findet sich wieder im Journalismus, der unbedingt Leserschaft und Geld generieren muss. Krupp wie auch Milla können nur überleben, wenn sie die Spielregeln ihrer Vorgesetzten einhalten. Oder stärker sind. Dass Krupp wie auch Milla selbst mit einigen privaten Schwierigkeiten zu kämpfen haben, in der Liebe wie im allgemein nicht rosigen Leben, das bringt D’Andrea perfekt rüber. Auf die Mordfälle, die es aufzuklären gilt, auf Erfolge, Misserfolge und unerwartete Ereignisse im Verlauf dieses wirklich sehr voluminösen Werkes gehe ich nicht ein, Krimileser müssen selbst lesen, was passiert. Die Spannung sei ihnen gegönnt. Die Beschreibung der Prostituierten- und Drogenszene ist – leider – sehr wirklichkeitsnah, manches schwer zu verkraften. Ich hatte zu Beginn des Buches Schwierigkeiten voranzukommen, es ging trotz Mord erst einmal sehr gemächlich los, aber das Geschehen fesselte mich von Seite zu Seite mehr. Ab der Mitte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Einfach klasse, wie der Autor die Spannung aufbaut, der Leser fiebert tatsächlich mit. Der Schreibstil ist sehr angenehm, auch die Dialoge sind glaubwürdig. Ich kenne natürlich das italienische Original nicht, aber aus meiner Sicht hält man eine tolle Übersetzung in den Händen. Fazit: Wer es spannend und psychologisch anspruchsvoll mag in einem Krimi, der ist genau richtig bei diesem Buch. Beim gedruckten Exemplar gefiel mir insbesondere der Schutzumschlag sehr gut. Das Gewicht hingegen weniger. Wer nicht gern ein ziegelsteinschweres Buch hält, dem empfehle ich das E-Book. Fünf Sterne! #InZeitendesTodes #NetGalleyDE #vorablesen

  • Bewertung

    5/5

    29.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach dem Serienmörder.

    Es geht nach Bozen, in den Anfang der Neunziger Jahre. Der Mord an einer Prostituierten stellt Commissario Luther Krupp, der sich immer strikt an das Gesetz hält, vor die größte Herausforderung seiner noch jungen Karriere. Gemeinsam mit der unerschrockenen Streifenpolizistin Arianna Lici und der Hilde eines jungen Reporters machen sie sich auf die Suche nach einem Serienmörder. Der Autor hält nichts von schnellen Abhandlungen und gibt seinen Figuren Zeit und Raum, was sich auf über siebenhundert Seiten wiederspiegelt. Jedes Kapitel ist mit einem Datum gekenzeichnet, was mir persönlich sehr gut gefällt. Viele spannende Lesestunden sind definitiv garantiert. Die eiskalte Atmosphäre zieht sich nicht nur durch die verschneiten Alpen, sie ist auf jeder Seite spürbar. Für das eindrucksvolle Buchcover gibt es von mir 5 Sterne!

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    28.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Er ist ein Meister der Verwicklungen

    Am 07. Januar 1992 wird sie gefunden. Abgelegt in der Nähe einer Tankstelle. Die Leiche von Lorena. Der junge Kommissar Luther Krupp besteht darauf, dass richtig ermittelt wird. Das nehmen die Kollegen staunend zur Kenntnis. Es war doch „nur“ eine Nutte, die ermordet wurde. Nein, es gefällt ihnen absolut nicht. Und wenige Tage später gibt es erneut eine Leicht. Wieder eine Prostituierte. Und es sind nur Luther und eine Kollegin, die ernsthaft ermitteln. Die anderen Beamten interessiert es nicht. Auch die Bevölkerung sucht lieber nach den Menschen, die eine Bärin quälten. Das Buch ist sehr dick und es dauert eine Weile, bis ich gefesselt war. Zu viele Akteure gibt es und die italienischen Namen waren nicht leicht zu behalten. Das Dranbleiben hat sich aber gelohnt. Zumal es sich hier keineswegs um einen 08/15 Thriller handelt. Der Autor zeigt, wie schwierig es für eine Frau sein kann, sich gegen ihre Kollegen im Polizeidienst durchzusetzen. Die Arroganz der Männer ist erschreckend. Kann es sein, dass nur durch Vorurteile versäumt wurde, einen Serienmörder zu überführen? Es sieht fast so aus. Die Sprache ist mitreißend und sehr lebendig. Der Spannungsbogen kontinuierlich straff gespannt. Wenn es auch immer mal wieder Längen gab. Das ist aber wohl auch dem Umfang des Buches geschuldet. Mein Fazit ist eindeutig. Ich gebe eine definitive Leseempfehlung und einen Sternenregen.

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  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Klein

    Dagmar Klein

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bozen in den 70ern, Februar, Schneeregen,...

    Bozen in den 70ern, Februar, Schneeregen, Mord an drogensüchtiger Prostituierter. Wer es gerne sehr, sehr düster und deprimierend mag, ist hier besten aufgehoben, denn in dieser Geschichte scheint keine Sonne. Fans des Noir kommen jedoch auf ihre Kosten, der Krimi ist gut gemacht
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    1/5

    07.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Untypisch für den Autor

    Normalerweise liebe ich die Thriller von Luca D'Andrea und war sehr glücklich, dass nach Jahren endlich mal wieder ein neues Buch von ihm erscheint. Allerdings ist diese Geschichte das völlig Gegenteil von dem, was er bisher geschrieben hat. Ich schätze ihn für seine Thriller, die in den abgelegenen Bergen spielen, in einem sehr kleinen Personenkreis und die spannend hoch 1000 sind. Hier bekommt man einen Ermittlerkrimi, der über 700 Seiten lang ist, in der Stadt spielt und der überladen ist mit italienischen Namen und Dienstgraden, die ich beim besten Willen nicht auseinandergehalten bekomme. Sein Schreibstil ist nach wie vor mitreißend, aber die Handlung erschöpft sich in der immer gleichen Ermittlungsarbeit ohne Erfolg. Sogar der Hauptermittler macht auf mich den Eindruck, dass er überhaupt keinen Bock auf die Story hatte. Tja, ich nach reichlichen 100 Seiten auch nicht mehr, zumal ich wegen des Namen und Dienstgradproblems sowieso völlig aufgeschmissen war und längst nicht mehr wusste, wer von denen jetzt überhaupt das Opfer und wer Täter und Ermittler war. Deswegen habe ich das Buch abgebrochen und kann es - vor allem eingefleischten Fans des Autors - nicht empfehlen.

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