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Gebraucht Band 1

Der Mann aus dem Schatten Thriller

Aus der Reihe Die Rekke-Vargas-Reihe
18

5,98 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Aktuell nicht bestellbar

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

74438

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,6/11,7/3,7 cm

Gewicht

396 g

Originaltitel

Obscuritas

Übersetzt von

Susanne Dahmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710000541172

Beschreibung

Rezension

»macht neugierig auf Fortsetzungen« ("kulturnews")
»Starker, vielschichtiger Auftakt einer neuen Reihe.« ("Hörzu")
»... sein neuer Roman ist ein Bravourstück der Kriminalliteratur. In einer atmosphärisch dichten Prosa entfaltet sich ein düsteres Panorama mit schillernden Figuren.« ("Irene Binal, Buchjournal")
»geschickt konstruiert und packend« ("Svenska Dagbladet")
»David Lagercrantz versteht sein Handwerk.« ("Expressen")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

74438

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,6/11,7/3,7 cm

Gewicht

396 g

Originaltitel

Obscuritas

Übersetzt von

Susanne Dahmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710000541172

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    11.04.2022

    Hörbuch (CD)

    Ein spannender Auftakt

    In seinem neuen Thriller “Der Mann aus dem Schatten” stellt uns David Lagercrantz sein neues, unorthodoxes Ermittlerpärchen vor. Da ist die aus Südamerika stammende junge Streifenpolizistin Micaela Vargas, die in einem sozial schwierigen Stockholmer Vorort aufgewachsen ist. Und da ist der privilegierte Psychologe Hans Rekke, der im Sumpf seiner Medikamentenabhängigkeit zu versinken scheint. Micaela, die an seine genialen Kenntnisse glaubt, schafft es, neue Begeisterung in dem abgeklärten Ermittler zu wecken. Zusammen kommen sie einem Fall auf die Spur, der politisch höchst brisant ist und viele historische und kulturelle Details über das Afghanistan der radikalen Taliban und amerikanischen Geheimdienst-Aktivitäten bereit hält. So ist “Der Mann aus dem Schatten” ein spannender Auftakt einer neuen Thrillerreihe, in der es auch um weltpolitische Konflikte geht, die uns bis heute beschäftigen. Spannend gelesen von Dietmar Wunder.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    10.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungener Auftakt

    Alles sieht nach einem einfachen und schnell zu lösenden Fall für die Stockholmer Polizei aus. Ein Schiedsrichter der Fußballjugend wurde erschlagen, nachdem er vorher von einem aufgebrachten Vater massiv attackiert wurde, da ihm die Entscheidungen zu Ungunsten seines Sohnes nicht gefielen. Entgegen den siegessicheren Kollegen recherchiert aber der hinzugezogene Psychologe Hans Rekke in einer ganz anderen Richtung. Er bekommt bei seinen unliebsamen Vorstößen Unterstützung von der noch jungen Streifenpolizistin Micaela Vargas, denn nur gemeinsam haben sie eine Chance gegen einen scheinbar unbesiegbaren Gegner... Der schwedische Autor David Lagercrantz hat mit den Fortsetzungen der Millennium-Reihe von Stieg Larsson für Aufsehen im Thriller-Genre gesorgt. Ich habe zwar noch keines der Bücher gelesen, wurde aber von der Vielzahl der guten Bewertungen überrascht, so dass meine Neugier auf einen Roman aus seiner Feder zunehmend stieg. "Der Mann aus dem Schatten" ist nun der Auftakt einer neuen Serie, die ich dann zum Anlass nahm, mir einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Lagercrantz erzählt die Geschichte in einem eigenen und sehr gut zu lesenden Schreibstil, der mich schnell ins Buch eintauchen ließ. Es entwickelt sich eine sehr komplexe und clever aufgebaute Geschichte, die mich in ihrer Struktur durchaus an die guten Stieg Larsson-Thriller erinnerte, ohne aber als Kopie derer zu wirken. Der Spannungsbogen wird mit dem scheinbar durchsichtigen Mord an dem Jugend-Schiedsrichter gut aufgebaut und über den unvorhersehbaren und mit überraschenden Wendungen gespickten Verlauf aus meiner Sicht auf einem sehr hohen Niveau gehalten. Besonders gut gefallen haben mir die beiden Hauptprotagonisten Micaela Vargas und Hans Rekke, die überaus interessant charakterisiert werden und dem Buch einen ganz besonderen Charme verleihen. Ihr ungewöhnliches Zusammenspiel lässt auf weitere Fälle hoffen. Insgesamt ist "Der Mann aus dem Schatten" der für mich absolut gelungene Auftaktband einer neuen Thriller-Reihe, die aufgrund der Komplexität der Geschichte schon die volle Aufmerksamkeit verlangt, aber sowohl damit als auch mit dem faszinierenden Ermittler-Duo zu überzeugen weiß. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

  • Elchi130

    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Politisch und mit einem tollen Ermittlerduo

    Nach einem Fußballspiel wird der Schiedsrichter im Wald erschlagen aufgefunden. Der Täter scheint schnell gefunden zu sein. Denn es gab einen Streit zwischen dem betrunkenen Vater eines Spielers und dem Schiedsrichter. Nur die Polizistin Micaela Vargas glaubt nicht an die einfache Lösung und gräbt tiefer… „Der Mann aus dem Schatten“ ist ein tolles Buch. Es beginnt ganz harmlos und entwickelt sich dann zu einem Politthriller. Ich mag Bücher, in denen politische Skandale aufgedeckt werden. Besonders, wenn diese Skandale viel Ähnlichkeit mit realen politischen Ereignissen haben. Und das ist in diesem Buch von David Lagercrantz der Fall. Wir können eintauchen in eine Welt der Lüge und Vertuschung. Aber ebenso in eine Welt der Intoleranz und Unterdrückung. Für mich sind diese Einblicke sehr spannend. Doch der Autor weiß nicht nur mit politischen Themen zu überzeugen. Mich hat besonders eine Figur in seinem Buch völlig umgehauen, und zwar der Psychologe Hans Rekke. Er ist ein Genie und doch auch eine hochtragische Person. Aber er weckt Neugierde, Bewunderung, Abwehr und Mitgefühl. Als Ergänzung zu ihm ist die Polizistin Micaela Vargas perfekt. Sie kommt aus einer gänzlich anderen Welt. Sie ist das Kind von Migranten, lebt in einem sozialen Brennpunkt und ihre Brüder sind beide vom rechten Weg abgekommen. Bei der Polizei wird sie wegen ihres Geschlechts und ihres Migrationshintergrundes verspottet. Dabei hinterfragt sie leichte Lösungen, hat eine sehr gute Auffassungsgabe gepaart mit einer ausgezeichneten Kombinationsgabe. Der Schreibstil des Autors hat mir auch super gefallen. Seine Figuren treiben die Handlung voran. Was er nicht über Rekke oder Micaela erzählen kann, lässt er in Form von Rückblenden in die Handlung einfließen. Viel Wissen erlangen wir aufgrund der genialen Einfälle, des überscharfen Blickes oder der ausgezeichneten Kombinationsgabe der Figuren. Fazit: mich hat die spannende Politstory in Kombination mit aussagekräftigen, faszinierenden Figuren nicht mehr losgelassen. Daher kann ich das Erscheinen des zweiten Buches des tollen Ermittlerduos kaum erwarten.

  • Bewertung

    aus Sundern

    5/5

    29.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Politischer Krimi

    Dass David Lagercrantz schreiben kann, hat er in der Fortsetzung der Millenium-Reihe bewiesen. Nun startet eine neue Serie, in deren Mittelpunkt die Polizistin Micaela Vargas und der Psychologe Hans Rekke stehen. In der Nähe eiens Fußballplatzes wird ein Schiedsrichter erschlagen aufgefunden. Schnell hat man einen Mann festgenommen, ein Fußballvater, der auf dem Platz herumgepöbelt hat, weil er mit einer Entscheidung nicht einverstanden war. Doch die junge Polizistin Micaela Vargas, die neu zu dem Ermittlungsteam hinzugezogen wurde, hat Zweifel. Als auch der brilliante Hans Rekke zu dem Ermittlern stößt, ergeben sich vollkommen neue Hinweise, denn der Tote stammte aus Afghanistan und hatte Folterspuren. Das Buch ist hervorragend geschrieben und sehr gut lesbar. Besonders gelungen finde ich aber die politische Dimension des Falles. Sieht es zuerst nach einem ganz "normalen" Mordfall aus, entwickelt sich das Buch dann in Richtung eines Politthrillers. Viele Aspekte des Falles waren mir nicht bewusst und die Amerikaner spielen eine unrühmliche Rolle in den politischen Prozessen sowohl in Afghanistan als auch in Schweden. Das ist ausgesprochen spannend und die Entwicklung verfolgt man als Leser sehr gespannt. Ein sehr guter Auftakt für die neue Reihe, man kann sich Hoffnung auf weitere gute Lagercrantz-Krimis machen!

  • Miss.mesmerized

    5/5

    18.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    David Lagercrantz - Der Mann aus dem Schatten

    Nach dem Fußballspiel einer Jugendmannschaft wird der Schiedsrichter Jamal Kabir erschlag in einem benachbarten Wäldchen aufgefunden. Der Verdacht fällt schnell auf einen Vater, der schon während des Spiels ein erhitztes Gemüt gezeigt hat und im Viertel für seine Ausbrüche bekannt ist. Einzig die Beweise oder ein Geständnis fehlen der Polizei, weshalb Micaela Vargas ins Team der Mordermittlung geholt wird. Sie stammt aus demselben Viertel wie der Verdächtige und kennt diesen seit Kindheitstagen; vielleicht kann sie ihn dazu bewegen, die Tat zu gestehen. Micaela kommen jedoch schnell Zweifel, die noch verstärkt werden, nachdem die Polizei den berühmten Psychologen Hans Rekke hinzuzieht. Die junge Polizistin will den Fall aufklären, stößt aber bald auf Widerstände und wird schließlich ganz abgezogen. Scheinbar hat sie die richtigen, aber unerwünschten Fragen gestellt. Der Journalist und Autor David Lagercrantz konnte mich mit seinen Fortsetzungen der Stieg Larsson Reihe um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist bereits begeistern. „Der Mann aus dem Schatten“ ist die Eröffnung seiner Reihe um den manisch-depressiven Psychologen Hans Rekke und die unerschrockene Ermittlerin Micaela Vargas. Auch wenn der erste Fall in sich abgeschlossen sind, sind doch schon viele Hinweise angelegt, die sogleich neugierig auf die folgenden Bände machen. Lagercrantz lässt seine Handlung um Jahr 2003 starten, was zunächst verwundert, im Laufe der Geschichte enthüllt sich jedoch, dass sie in einem damals aktuellen politischen Kontext steht und weit über den kleinen Sportplatz in Stockholms Außenbezirk hinausgeht. Das bedauernswerte Opfer, ein aus Afghanistan Geflüchteter, hatte sich scheinbar gut in Schweden eingelebt und sich im Jugendsport engagiert. Dass ein väterlicher Ausraster zu so einer Tat führt, kann schnell verworfen werden. Nun jedoch stellt sich die Frage, ob Jamal Kabir wirklich der Mann war, wie ihn alle kannten. Die beiden Protagonisten Micaela und Hans könnten gegensätzlicher kaum sein, was sie zu einem nicht unkomplizierten, aber sich hervorragend ergänzenden Team macht. Beide sind mit interessanten Charakterzügen ausgestattet und haben komplexe Familiengeschichten im Hintergrund, die noch viel Raum für Entwicklungen bieten. Mich konnten sie beide unmittelbar für sich gewinnen. Der Schlüssel zur Lösung des Falls ist nicht leicht zu finden und Lagercrantz integriert geschickt psychologische Aspekte, die durch Rekke eingebracht werden, wie auch die politisch brisante Lage, die durch US-amerikanische Operation „Enduring Freedom“ in Afghanistan ausgelöst wurde. Micaela hingegen ist die Figur, die zwischen den unterschiedlichen Welten der verschiedenen Gesellschaftsschichten wandert und ein feines Gespür für Zwischentöne zeigt und unerschrocken für die Wahrheit kämpft. Ein packender Politthriller, der fraglos Lust auf weitere Bände der Reihe macht.

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Bewertungen (18)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht verpassen.

    Positive Überraschung. Der erste Fall für Hans Rekke und Micaela Vargas ist absolut gelungen und der Ausblick auf mehr macht neugierig. Der Mord an einem Schiedsrichter führt in politische Abgründe und wird mit kreativen Methoden & viel Köpfchen untersucht. Nicht verpassen.
  • Zum Bewerterprofil von Bernhard Wojdyla

    Bernhard Wojdyla

    Thalia Bielefeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großartiges Buch, es wird...

    Ein großartiges Buch, es wird der Erwartungshaltung von der ersten bis zur letzten Seite gerecht. Ein gestandener Autor macht spannende Unterhaltung. Kleiner Punktabzug dafür, dass das Ermittlerduo (auch wenn im Nachwort erwähnt) zu sehr Sherlock und Watson ähnelt. Trotzdem TOP!
  • Zum Bewerterprofil von Britta Klöter

    Britta Klöter

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Neue Serie und neue Protagonisten....

    Neue Serie und neue Protagonisten. Absolut gelungen. Der Autor versteht es, auch ohne "Blomkvist" und "Salander" hochspannende Krimis zu schreiben. Unbedingt lesen
  • Zum Bewerterprofil von Kristina Urban

    Kristina Urban

    Thalia Hennigsdorf – EKZ Das Ziel

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Krimi ist einer der besten,...

    Dieser Krimi ist einer der besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Auf der einen Seite ist da die unbestechliche Polizistin Micaela Vargas und auf der anderen Seite der depressive Psychologe Hans Rekke. Die beiden kämpfen zusammen gegen alle Widerstände und geben nicht auf.
  • Zum Bewerterprofil von Margarita Baumann

    Margarita Baumann

    Thalia Bielefeld – EKZ Loom

    Buchhändler*in

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    2/5

    08.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anfänglich gut, aber das Blatt wendet sich schnell

    Von dem Autor habe ich noch kein Buch gelesen, dafür ist mir die Millennium Reihe vom Sehen her aber bekannt und da ich weiß, dass diese Reihe einigen Zuspruch gefunden hat, war ich recht gespannt auf das neue Buch von ihm. Nach einem vielversprechenden Start hat es für mich aber leider nur für die ersten 200 Seiten gereicht und danach habe ich das Buch abgebrochen. 2003 erschüttert der Mord an einem Schiedsrichter die Fußballfans und in einem überengagierten Vater ist schnell der Schuldige gefunden. Während sich die Ermittler mit dem ersten Verdächtigen auf der richtigen Seite wiegen, zeigt der renommierte Psychologe Hans Rekke schnell auf, warum nach einem anderen Täter gesucht werden muss. Gemeinsam mit der jungen Streifenpolizistin Micaela begibt er sich auf ein neue Spur und der Fall nimmt ein ungeahntes Ausmaß an. Während der Klappentext auf einen typischen Thriller schließen lässt, in denen zwei Ermittler auf der Spur eines Täter sind, passt auch der Inhalt sehr gut zu dem ersten Eindruck. Dennoch hält der Autor gerade in der Richtung der Gestaltung deutliche Überraschungen bereit. Mit schnellen Erzählwechsel war ich zu Beginn damit beschäftigt mir den richtigen Überblick zu verschaffen, was mit den Namen und verschiedenen Positionen gar nicht so einfach war. Durch die Kapitel, die eine angenehme Länge haben, kam ich dann aber doch etwas flotter durch die Geschichte: Recht schnell kommt dann auch der Psychologe Hans Rekke ins Spiel und da nimmt die Story an Fahrt auf und es wird zwischenzeitlich sehr interessant. Mit seiner besonderen Beobachtungsgabe weiß er logisch aufzuzeigen, warum der erste Verdächtige unschuldig ist. Die Szene hat mir gut sehr gut gefallen und die habe ich auch förmlich inhaliert. Leider findet die Geschichte ab da einen Abstieg. Anstatt das der Fokus auf dem Fall liegt, verschiebt dieser sich auf die privaten Probleme der Protagonisten und ist eher ein Trauerspiel als ein spannender Thriller. Im Hintergrund geht es zwar immer noch um den Mord an den Schiedsrichter, aber das wurde mir beim Lesen zunehmend belangloser. Der Autor findet interessante Aspekte in den Problemen der Protagonisten und weiß sie geschickt einzubauen, aber für mich haben sie einfach nicht in den Thriller gepasst und gehören auch nicht wirklich dort rein. Es findet sich dabei auch keine Zeit den Protagonisten näher zu kommen, so dass es mich wenig gereizt hat deren Leben weiterzuverfolgen. Ich konnte die Gedanken und Gefühle also nicht zu hundert Prozent nachvollziehen, wie es vielleicht nötig und möglich gewesen wäre. Ab irgendeinem Punkt hat mir die Geschichte also nichts mehr geboten, weshalb ich weiterlesen müsste. Was der Gestaltung und dem Schreibstil der Geschichte angeht bin ich hin und her gerissen. Die vielen Erzählwechsel sind dabei nur ein Aspekt, an den ich mich aber auch recht schnell gewöhnt habe. Bei den Gesprächen, gerade mit Hans Rekke, hat sich manchmal das Gefühl eingeschlichen, dass ich niemanden wirklich erst nehmen kann. Die Dialoge sind abgehackt und dabei werfen sich die Protagonisten gegenseitig nur wenige Wörter an den Kopf, was kaum nach einem vernünftigen Gespräch aussah. Hans Rekke fällt dabei am deutlichsten auf, da er seine Gedanken und Antworten nicht auf den Punkt bringen kann. Dabei schien er mir eher wie ein trotziges Kind, statt wie einen renommierten Psychologen. Vor allem durch die Gespräche verliert die Geschichte schnell an Ernsthaftigkeit und ist dabei stören. Prinzipiell wäre ich auf die "neue" Gestaltungsart aufgeschlossen gewesen und sicher hätte diese Art der ein oder anderen Geschichte gut zu gespielt, aber leider konnte der Autor mich hier eher weniger Überzeugen. Obwohl der Mord und sein Opfer immer weiter in den Hintergrund rückt, lässt sich doch schnell feststellen, dass sich etwas Größeres dahinter verbirgt, was versucht wird zu vertuschen. Der Autor löst dies nach und nach auf und gibt dem Leser dabei immer kleine Hinweise. Die Hinweise verstecken sich aber hinter den schon erwähnten Problemen der Protagonisten und unrelevanten Dialogen und sind dabei eher klein und schwammig, sodass ich sie gar nicht richtig verbinden und verarbeiten konnte. Vor allem weil es lange unklar bleibt was der Wahrheit entspricht und was nicht. Da ich den Thriller nur knapp zur Hälfte gelesen habe, kann ich leider nichts zu der Auflösung sagen und vielleicht lohnt sich das Durchhalten. Viele Punkte sind mir leider beim Lesen negativ aufgefallen und zusammen haben sie mich leider dazu gebracht das Buch abzubrechen. Für mich war der Thriller leider ein Fehlgriff, den ich auch nicht empfehlen kann.

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