Produktbild: Das Dorf der acht Gräber
Band 3

Das Dorf der acht Gräber Kriminalroman

108

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Verkaufsrang

41730

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

399

Maße (L/B/H)

19/11,4/3,5 cm

Gewicht

324 g

Farbe

Vanille / Moosgrün

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

八つ墓村 [Yatsu-hakamura]

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4235-2

Produktdetails

Verkaufsrang

41730

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

399

Maße (L/B/H)

19/11,4/3,5 cm

Gewicht

324 g

Farbe

Vanille / Moosgrün

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

八つ墓村 [Yatsu-hakamura]

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4235-2

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    5/5

    29.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein klassischer Whodunit, tolle Atmosphäre, japanische Mythen und ein schräger Ermittler

    »Die Verkettung unglücklicher Umstände hatte selbst dem vernünftigsten Beamten den Verstand vernebelt, so dass sie in mir eine Art abartiges Ungeheuer sahen … Schließlich hatte ich einen so schrecklichen Vater. Sein gewalttätiges Blut musste auch durch meine Adern fließen, aber es unterschied sich auch von seinem. Statt feurig rot war es blass und zurückhaltend und machte mich zu einem kaltblütigen, hinterhältigen Giftmörder.« Japan, 1946. Ein kleines, abgelegenes Dorf in den Bergen ist der Schauplatz dieses Krimis. Ein junger Mann namens Tatsuya glaubt zunächst, dass er das große Los gezogen hat. Seine Mutter starb früh, über seinen leiblichen Vater hat sie stets geschwiegen. Nun aber nimmt ein Anwalt im Auftrag einer wohlhabenden Familie Kontakt zu ihm auf, ein großes Vermögen winkt. Allerdings hat die Sache auch einen mächtigen Haken, denn der bislang unbekannte Vater entpuppt sich als grausamer Massenmörder, weshalb Tatsuya in dem Dorf eine Welle von Hass entgegenschwappt. Als sein Großvater gleich beim ersten Treffen tot zusammenbricht, wird das nicht besser – in Tatsuyas Adern fließt schließlich das Blut eines Mörders, nichts anderes konnte man von ihm erwarten. Leider folgen diesem ersten Todesfall in Kürze weitere und auch für den ermittelnden Kommissar rückt der junge Erbe immer mehr ins Zentrum der Verdächtigen. Gut, dass es außerdem noch den Privatermittler Kosuke Kindaichi gibt… Ich war sehr gespannt auf diesen Klassiker der japanischen Krimiliteratur und wurde nicht enttäuscht. Auf den Leser wartet ein gelungener klassischer Detektivroman mit einem schrägen und unkonventionellen Ermittler, eingebettet in eine dichte Atmosphäre, geprägt von japanischer Kultur und Mythen. Der ausgeprägte Aberglauben der Dorfgemeinschaft bezieht auch einen alten Fluch aus dem 16. Jahrhundert mit ein, ich war froh über das Glossar am Ende. Erzählt wird aus der Perspektive von Tatsuya, der folglich nie mehr weiß, als Kosuke Kindaichi ihm mitteilt. Er selbst versucht sich auch an eigenen Ermittlungen, was ihn mehr als einmal in große Gefahr bringt. Nach und nach konnte ich gemeinsam mit den Detektiven beim Lesen die Puzzleteile zusammensetzen, das machte viel Spaß. Der Autor ließ Kosuke Kindaichi in allein 77 Büchern ermitteln, bislang sind davon drei ins Deutsche übersetzt. Ich setze gleich mal den nächsten auf meine Liste. Fazit: Ein klassischer Whodunit, tolle Atmosphäre, japanische Mythen und ein schräger Ermittler. Dieses Buch machte einfach Spaß!

  • bookloving

    5/5

    13.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein fesselnder japanischer Krimi-Klassiker

    „Das Dorf der acht Gräber“ ist der dritte Band der fesselnden Krimiklassiker-Reihe aus der Feder des in Japan beliebten und vielfach ausgezeichneten Kriminalautors Seishi Yokomizo (1902 – 1981), in deren Mittelpunkt der junge Privatermittler Kosuke Kindaichi steht. Der bereits 1971 in Japan erschienene Krimiklassiker bietet eine gelungene Mischung aus raffiniertem Kriminalfall, gruseligen Mystery-Elementen, psychologischer Spannung und faszinierenden Einblicken in die japanische Kultur, Mythologie und Geschichte. Yokomizo beweist erneut sein besonderes Talent im Aufbau einer vielschichtigen und äußerst packenden Handlung mit einem faszinierenden Setting. Gekonnt entführt er uns erneut in eine geheimnisvolle Welt voller rätselhafter Bräuche und japanischer Traditionen. Die im Nachkriegsjapan spielende Geschichte ist in einem abgelegenen Bergdorf angesiedelt, dessen Name auf einer düsteren Legende aus dem 16. Jahrhundert beruht. Acht Samurai wurden damals auf der Flucht vor ihren Verfolgern von den Dorfbewohnern ermordet und der Ort angeblich mit einem fatalen Fluch belegt. Als Jahrhunderte später der junge Ich-Erzähler Tatsuya Terada aus Kobe in das Dorf kommt, um ein Familienerbe anzutreten, ereignet sich eine Reihe mysteriöser Giftmorde. Rasch wird Tatsuya von den misstrauischen Dorfbewohnern verdächtigt, für die Mordfälle verantwortlich zu sein. Glücklicherweise wird der zufällig anwesende Privatdetektiv Kosuke Kindaichi hinzugezogen und ermittelt unauffällig im Hintergrund. Passend zur unheilvollen Geschichte des Dorf versteht es Yokomizo eine mystische, beklemmende Atmosphäre und gruseligen Thrill heraufzubeschwören. Es entfaltet sich schon bald eine äußerst komplexe Geschichte mit etlichen undurchsichtigen Akteuren und einigen höchst unerwarteten Wendungen und Enthüllungen, die uns mehrfach in die Irre führen. Die vielschichtige und packende Handlung lässt uns miträtseln und spekulieren und hält uns bis zur letzten Seite in Atem! Die Charaktere sind vielschichtig angelegt und tragen mit ihren Hintergrundgeschichten enorm zur Spannung bei. Besonders gelungen ist die ambivalente Figur des undurchsichtigen Ich-Erzählers Tatsuya, den man abwechselnd als Opfer und dann wieder als potentiellen Täter wahrnimmt. Mit seinem sympathischen Privatdetektiv Kosuke Kindaichi hat Yokomizo einen interessanten, authentisch wirkenden Charakter geschaffen, der in diesem Band allerdings nicht im Mittelpunkt der Handlung steht. Trotz seiner verschrobenen und etwas unbedarften Art glänzt er schließlich wieder mit seiner guten Beobachtungsgabe und seinem brillantem Spürsinn bei der Aufklärung des mysteriösen Falls. Mit seiner akribischen Detailarbeit und cleveren Schlussfolgerungen erinnert er an den legendären Meisterdetektiv Hercule Poirot. FAZIT Eine fesselnde Fortsetzung der interessanten Krimiklassiker-Reihe, die in Japan Kultstatus genießt. Mit seiner atmosphärischen Schilderungen, komplexen Charakteren und raffinierten Plottwists beweist Yokomizo erneut sein Können als Krimi-Autor. Für Fans klassischer Detektivgeschichten und Japan-Liebhaber gleichermaßen ein Muss.

  • Mary Jane

    5/5

    26.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn der Wandschirm vermeintlich selbstständig wird...

    Voller Sehnsucht hatte ich darauf gewartet, bald wieder Teil einer neuer Ermittlung von Deketiv Kosuke Kindaichi zu werden. Nun ist es endlich so weit und es war mal wieder spannend und unvorhersehbar, bis zum Schluss! Zwei Familien, ein Fluch und ein verloren geglaubter Sohn. Detektiv Kosake hat mal wieder einiges zu tun. Denn auf der Insel der acht Gräber hält sich der Fluch hartnäckig und versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken. Alle paar Jahre findet ein schreckliches Massaker im Dorf statt, das genau acht Leben fordert. Wer sich zur falschen Zeit am falschen Ort befindet, kann Pech haben und zu einer der Acht verlorenen Seelen werden, die dieses Schicksal erleiden. Doch noch mehr merkwürdige Dinge gehen vor sich. Da gibt es noch ein altes Zwillingspärchen, zwei ältere Damen die kaum voneinander zu unterscheiden sind. Die beiden mischen in der Geschichte ordentlich mit, man fragt sich ständig in wie sie ihre Fingerchen im Spiel haben. Hecken sie doch das ein oder andere Mal etwas aus, legen falsche Fährten und lassen sich partout nicht in die Karten gucken. Eine merkwürdige Liste die auftaucht und viele Fragen aufwirft, der wiederkehrende Sohn den niemand wirklich sehen will und dem die Meisten aus dem Dorf den tot wünschen, ein unterirdisches System aus Kalksteingängen, welche das ein oder andere Geheimnis bereit halten und ein Wandschirm das zum Leben zu erwachen scheint, wenn alles schläft. Detektiv Kosake hat mal wieder alle Hände voll zu tun und schafft es nach und nach, den Fall zu lösen und den Übeltäter ausfindig zu machen. Ein völlig unerwartetes Ende erwartet einen! Das Buch ist in mehreren Kapitel und Unterkapiteln aufgeteil. Es liest sich wirklich schnell weg, da die Kapitel relativ kurz gehalten sind und es kaum ein Kapitel gibt, das nicht spannend ausgebaut ist. Es ist gut ausgewogen, so das man in manchen Abschnitten eine quälende Frage los wird, sich im nächsten Moment aber wieder eine neue Frage stellt. Man will ständig wissen, wie es weiter geht. Einfach fantastisch! Hinzu kommt, das die Umgebungen, Emptionen und Gedankengänge wunderbar beschrieben sind, so das man sich diese gut vorstellen, hineinversetzen und nachempfinden kann. Die Figuren waren für mich alle authentisch, der eine mehr-, der andere weniger sympathisch, so wie im echten Leben eben. Mir gefällt auch, das man im Buch als Leser selbst angesprochen wird, während man gemeinsam mit Detektiv Kosake inmitten der Ermittlungen steckt. Das Cover stellt eine Szene aus dem Buch dar und es ist einfach auf den Punkt gebracht. Die Farben sind stimmig und ansprechend. Es lädt ganz einfach zum Lesen ein. Mir gefällt es auch, das die Oberfläche nicht beschichtet sondern rau ist. Es gibt viele Gründe diesen Krimi zu lesen und ich kann's nur empfehlen! Ich bin durch und durch begeistert.

  • yellowdog

    5/5

    18.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Serie von Giftmorden

    Der dritte Band der Kosuke Kindaichi-Reihe beginnt mit einem Prolog, der das besagte Dorf vorstellt. In der Vergangenheit gab es hier ein Massaker durch die Dorfbewohner an 8 Samurais. Dadurch wurde das Dorf verflucht. Ein weiteres Blutbad folgt 1920. Der Mörder Yozu, der 32 Menschen tötete, floh in die Berge. Dann sind wir im Jahr 1946 und die eigentliche Geschichte beginnt. Der Icherzähler Tatsuya ist ein ehemaliger Bewohner des Dorfe, der verlorene Sohn sozusagen. Er ist mit dem Detektiv Kosuke Kindaichi bekannt. Gleichzeitig ist Tatsuya auch das Bindeglied zu den Mordfällen, denn der Täter war angeblich sein Vater. Der Großteil der Handlung zeigt die Geschehnisse während seiner Heimkehr. Mehrere Männer starben, nachdem Tatsuya sie kennen gelernt hat, ist er beunruhigt. Sie wurden vergiftet. Es ist ein dialoglastiger Roman, der ein Nachkriegsjapan zeigt. Übersetzt wurde das überaus gelungene Buch durch die bewährte Übersetzerin Ursula Gräfe. Es ist meiner Meinung nach das bisher beste der Reihe.

  • Bewertung

    aus Issum

    5/5

    15.08.2024

    Hörbuch-Download

    Klassischer japanischer Detektivroman

    Buchmeinung zu Seishi Yokomizo – »Das Dorf der acht Gräber« »Das Dorf der acht Gräber« ist ein Kriminalroman von Seishi Yokomizo, der 2024 bei Blumenbar in der Übersetzung von Ursula Gräfe erschienen ist. Der Titel der japanischen Originalausgabe lautet »Yatsuhakamura« und ist 1971 erschienen. Das ungekürzte Hörbuch ist 2024 bei Aufbau Audio erschienen. Dies ist der dritte Band um den japanischen Privatdetektiv Kosuke Kindaichi. Zum Autor: Seishi Yokomizo, 1902-1981, ist einer der berühmtesten und beliebtesten japanischen Autoren von Kriminalromanen. Er wurde in Kobe geboren und las als Junge unzählige Detektivgeschichten, bevor er selbst mit dem Schreiben begann. Allein seine Serie um Kosuke Kindaichi besteht aus 77 Büchern. »Die rätselhaften Honjin-Morde« ist der erste Band dieser Reihe und gewann sogleich den ersten Preis für Kriminalautoren Japans. Ursula Gräfe hat Japanologie, Anglistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main studiert. Seit 1989 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Japanischen und Englischen und hat neben zahlreichen Werken Haruki Murakamis auch Sayaka Murata und Yukiko Motoya ins Deutsche übertragen. Sprecher: Denis Moschitto, geboren 22. Juni 1977 in Köln, ist ein deutscher Filmschauspieler und Synchronsprecher. Mit Schock gab er 2023 sein Debüt als Drehbuchautor und Filmregisseur. Denis Moschitto hat mich mit seinem meist ruhigen Vortrag voll und ganz überzeugt. Zum Inhalt: 1946: Tatsuya Terada gibt seinen Job in der Stadt auf, um im Dorf der acht Gräber seine ihm unbekannte Familie kennen zu lernen, die ihn gesucht hatte. Auf dem Dorf soll ein Fluch liegen, dem mit der Heimkehr Tatsuyas neues Leben eingehaucht wurde. Meine Meinung: Im Prolog wird die Geschichte einer Samuraigruppe erzählt, die dem Dorf der acht Gräber seinen Namen gab und den Fluch begründet. Zu meiner Überraschung wird die aktuelle Geschichte nicht aus der Sicht der Serienfigur Kosuke erzählt, sondern aus der Sicht eines der Hauptbeteiligten. Tatsuya tritt als Ich-Erzähler auf, der selbst auch der Täter sein könnte. Kosuke agiert eher im Hintergrund und äußert sich an manchen Stellen kurz in Anwesenheit Tatsuyas mit seinen Anmerkungen und Gedanken zum Fall. Bei Tatsuya hatte ich mehrfach das Gefühl, dass er Informationen zurückhält oder geschönt darstellt. Trotzdem hat mich die Figur Tatsuya gefesselt und als er in Gefahr gerät, habe ich mit ihm gelitten. Der Leser erfährt einiges zur japanischen Kultur, zu Traditionen und zu den gelebten Strukturen. Manche der Figuren haben Geheimnisse und ihr Verhalten erscheint manchmal verdächtig. Hin und wieder macht sich Tatsuya ausführliche Gedanken zum Fall und gerade an diesen Stellen kann man wunderbar miträtseln. Das Erzähltempo ist meist moderat, aber Spannung ist jederzeit gegeben. Am Ende präsentiert Kosuke die nachvollziehbare Auflösung und etliche Verhaltensweisen der Beteiligten werden verständlich. Die Geschichte hat mir einige Stunden uneingeschränktes Lesevergnügens gegeben. Fazit: Ein sehr gelungener Nachkriegsroman, der zudem Elemente der japanischen Kultur und Traditionen nutzt. Mich hat der Titel jederzeit gefesselt und Lust auf mehr gemacht. Deshalb bewerte ich den Krimi mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für die Freunde eher ruhiger Kriminalromane aus.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (108)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Petra Bleylevens-Fleck

    Petra Bleylevens-Fleck

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Seishi Yokomizo - Das Dorf der acht Gräber

    Folgen Sie Kosuke Kindaichi diesmal in das Dorf der acht Gräber. Laut einer Legende wurden in diesem Dorf acht Samurai von den Bewohnern getötet. Seit diesem Tag soll ein Fluch auf dem kleinen Bergdorf liegen. Handelt es sich bei jungen Mann Tatsuya der eines Tages mit einer ordentlichen Portion Giftmischungen auftaucht um den Vollstrecker des Fluches? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Kann Kosuke den Fall lösen? Lassen Sie sich überraschen...
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieder ein Genuß

    Seishi Yokomizo wird nicht umsonst mit Agatha Christie und Arthur Conan Doyle vergleichen. Seine Krimis um den etwas verschrobenen Detektiv Kosuke Kindaichi ähneln den westlichen Varianten aus dem goldenen Zeitalter des Kriminalromans. So gibt es viele verschiedene Personen und Motive, die zum Miträsteln einladen. Die Auflösung war bisher immer überraschend und auch dieses Mal war sie zwar eigentlich ziemlich simpel, aber trotzdem so genial gemacht, dass man nicht einfach so draufkommt! Es sind spannende Bücher, die aber nicht in Blut und Gedärmen schwimmen müssen, um Spannung zu erzeugen. Besonders gerne mag ich, dass die Krimis mittlerweile Klassiker sind und in ihrer Zeit spielen, sodass man sie aus heutiger Sicht als historische Romane lesen kann. Dadurch erfährt man nicht nur viel über Japan, sondern auch ganz nebenbei über dessen Geschichte. Bei diesem Band habe ich zum ersten Mal Lesen und Hören kombiniert, was eine empfehlenswerte Wahl für deutsche Lesende ist, da die japanischen Namen mitunter doch eine gewisse Herausforderung sind. (Es gibt zur Hilfestellung allerdings ein Namensverzeichnis und ein Glossar verwendeter japanischer Begriffe!) Ich hoffe sehr, dass die weiteren Bände der Reihe ebenfalls übersetzt werden!!!
  • Zum Bewerterprofil von Dominic Salminger

    Dominic Salminger

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Detektiv Conan Flair

    Ein kleines Bergdorf, indem einst acht Samurai Zuflucht gesucht haben und unter grotesken Umständen ums Leben kamen. Nun scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Ein Glück, dass auch der eigenwillige Privatdetektiv Kosuke Kindaichi gerade in dem Dorf der acht Gräber untergekommen ist. Leider spielt er in diesem Band nicht die Haupt-, sondern nur eine Nebenrolle. Ein kleiner Wermutstropfen für den nächsten ausgeklügelten "Whodunit"-Krimi aus der Feder des japanischen Krimigroßmeisters Seishi Yokomizo.
  • Zum Bewerterprofil von I. Lambert

    I. Lambert

    Thalia Hamm – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie vom Autor schon zu erwarten,...

    Wie vom Autor schon zu erwarten, ein spannender japanischer Krimi mit dem charmanten stotternden Privatdetektiv.
  • Zum Bewerterprofil von Rafael Ulbrich

    Rafael Ulbrich

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein weiterer Klassiker!

    Wieder ein sehr detailreicher und ausgeklügelter Fall mit wirklich vielen Opfern, dessen Ursprung in einer Zeit liegt, in der acht Samurai im Dorf Zuflucht gesucht haben. Wie auch in den anderen Fällen braucht man etwas, um die vielen Namen einordnen zu können, aber das Mitfiebern mit dem Hauptakteur und die Auflösung sind ein wahrer Krimigenuss!

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