Produktbild: Whispers of Destiny

Whispers of Destiny Roman | Dystopische Fantasy | Der Tod ist ein Call Center - die Mitarbeitenden entscheiden, wer stirbt und wer überlebt

26

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

27539

Erscheinungsdatum

28.11.2025

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

6097 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492611206

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

27539

Erscheinungsdatum

28.11.2025

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

6097 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492611206

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  • Sabrina

    5/5

    09.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Sie arbeitet für den Tod

    Die Zunkunftsversion unserer Welt, die die Autorin in diesem Buch ausmalt, ist gleichzeitig interessant und erschreckend. Wir finden uns hier in einer Stadt wieder, die aus Smog und Technikmüll besteht und in der es Säureregen und Fluten gibt. Es gibt aber auch einen Teil in der Stadt, der sauber ist und ohne Smog, doch dieser ist nur bestimmten Menschen vorbehalten. Die Menschen sind in verschiedene Stufen eingeteilt, nach denen sich auch ihre Essensrationen und andere Privilegien richten. Und dann gibt es da noch Death Call, eine Agentur, die dem Tod höchstpersönlich gehört. Ich brauchte etwas, um mich in dieser neuen zukünftigen Version unserer Welt zurechtzufinden. Man wird als Leser hier direkt in die Geschichte geworfen, aber nach und nach versteht man das neue System. Die Autorin schafft es die düstere Stimmung, die über allem schwebt, zu übermitteln und als Leser merkt man wie schwer das Leben in der Zukunftsversion ist, wenn man in einer niedrigen Stufe eingegliedert ist. So wie es bei Blue, der Hauptprotagonistin in diesem Buch, der Fall ist. Blue wird durch verschiedene Umstände von Death Call angeworben und beginnt so für den Tod zu arbeiten. Und so erfahren wir als Leser mehr über Death Call und die Intention vom Tod. Ich mochte Blue als Charakter sehr gerne, sie ist mutig und schlagfertig. Das Buch hatte einen tollen Spannungsbogen und ich fand es sehr interessant die ersten Arbeitstage von Blue zu verfolgen. Immer wieder findet sich in diesem Buch eine Gesellschaftskritik, die zum Nachdenken anregt: Es gibt besser und schlechter gestellte Menschen, die Menschen haben die Erde so weit runtergewirtschaftet, dass die Generationen, die nun leben, mit vielen Herausforderungen und dazu mit Überbevökerung zu kämpfen haben. Alles Themen, die auch in unserer Gesellschaft für die Zukunft oder auch schon heute eine Rolle spielen. Trotz der zu Beginn düsteren Grundstimmung gibt es im Verlauf des Buches auch lustige und schöne Momente. Es gibt immer wieder witzige Dialoge und es gibt eine kleine Liebesgeschichte, die das ganze Buch etwas auflockert und mir gut gefallen hat (diese spielt aber wirklich nur eine Nebenrolle). Ein tolles Buch mit einer Mischung aus Dystopie und Fanatsy!

  • Sabrina

    5/5

    09.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Sie arbeitet für den Tod Die…

    Sie arbeitet für den Tod Die Zunkunftsversion unserer Welt, die die Autorin in diesem Buch ausmalt, ist gleichzeitig interessant und erschreckend. Wir finden uns hier in einer Stadt wieder, die aus Smog und Technikmüll besteht und in der es Säureregen und Fluten gibt. Es gibt aber auch einen Teil in der Stadt, der sauber ist und ohne Smog, doch dieser ist nur bestimmten Menschen vorbehalten. Die Menschen sind in verschiedene Stufen eingeteilt, nach denen sich auch ihre Essensrationen und andere Privilegien richten. Und dann gibt es da noch Death Call, eine Agentur, die dem Tod höchstpersönlich gehört. Ich brauchte etwas, um mich in dieser neuen zukünftigen Version unserer Welt zurechtzufinden. Man wird als Leser hier direkt in die Geschichte geworfen, aber nach und nach versteht man das neue System. Die Autorin schafft es die düstere Stimmung, die über allem schwebt, zu übermitteln und als Leser merkt man wie schwer das Leben in der Zukunftsversion ist, wenn man in einer niedrigen Stufe eingegliedert ist. So wie es bei Blue, der Hauptprotagonistin in diesem Buch, der Fall ist. Blue wird durch verschiedene Umstände von Death Call angeworben und beginnt so für den Tod zu arbeiten. Und so erfahren wir als Leser mehr über Death Call und die Intention vom Tod. Ich mochte Blue als Charakter sehr gerne, sie ist mutig und schlagfertig. Das Buch hatte einen tollen Spannungsbogen und ich fand es sehr interessant die ersten Arbeitstage von Blue zu verfolgen. Immer wieder findet sich in diesem Buch eine Gesellschaftskritik, die zum Nachdenken anregt: Es gibt besser und schlechter gestellte Menschen, die Menschen haben die Erde so weit runtergewirtschaftet, dass die Generationen, die nun leben, mit vielen Herausforderungen und dazu mit Überbevökerung zu kämpfen haben. Alles Themen, die auch in unserer Gesellschaft für die Zukunft oder auch schon heute eine Rolle spielen. Trotz der zu Beginn düsteren Grundstimmung gibt es im Verlauf des Buches auch lustige und schöne Momente. Es gibt immer wieder witzige Dialoge und es gibt eine kleine Liebesgeschichte, die das ganze Buch etwas auflockert und mir gut gefallen hat (diese spielt aber wirklich nur eine Nebenrolle). Ein tolles Buch mit einer Mischung aus Dystopie und Fanatsy!

  • tkmla

    5/5

    30.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Death is calling

    „Whispers of Destiny“ von Justine Pust ist eine bitterböse Dystopie, in der der Tod sein Geschäft um das Ableben jetzt professioneller betreibt. Ende des 21. Jahrhunderts ist die Erde überbevölkert und hat nur noch sehr begrenzte Ressourcen zur Verfügung. Diese werden größtenteils den privilegierten Bevölkerungsschichten zur Verfügung gestellt, die zu den höheren Zonen zählen. In Zone 3, wo die 21-jährige Blue lebt, sind Armut, Hunger, Atemnot und Säureregen an der Tagesordnung. Doch darüber muss sich Blue nicht mehr lange den Kopf zerbrechen, da sie gerade eine tödliche Diagnose erhalten hat, denn medizinische Behandlung gibt es ebenfalls nicht mehr. Zur Verfügung steht lediglich Death Call, ein Unternehmen des Todes, wo man sein Ableben professionell managen kann. Überraschend bietet Creek, ein Mitarbeiter von Death Call, Blue einen Deal an. Wenn sie dort einen Job annimmt, darf sie weitere 30 Jahre leben. Doch dafür ist sie es nun, die über Leben und Tod entscheidet. Justine Pust zeichnet eine wirklich düstere und dystopische Welt, die gar nicht so viele Jahre von der Gegenwart entfernt ist. Leider sind auch die bitteren Folgen des Umgangs mit den Ressourcen gar nicht derart unrealistisch, so dass vielleicht lediglich die Erscheinung des personifizierten Todes garantiert in den Bereich der Fantasy fällt. Ich mag den Schreibstil der Autorin und der Einstieg in die fesselnde Handlung ist wirklich nicht schwer. Blue ist eine Hauptfigur mit Ecken und Kanten, die ich von Anfang an mochte. Sie ist direkt, schonungslos ehrlich und loyal, aber auch desillusioniert und pessimistisch. Ihre Ablehnung gegen das Todesgeschäft ist aufgrund ihrer Vergangenheit nachvollziehbar. Aber es werden auch unbequeme und wichtige Fragen aufgeworfen, die die Gegenseite nahbarer machen. Wer sollte über Leben und Tod entscheiden? Wer bekommt eine neue Chance und wer hat durch seine Entscheidungen alles verspielt? Ich glaube, niemand möchte diese Verantwortung tragen, und doch wird Blue mit all diesen Fragen konfrontiert. Die Handlung ist ungewohnt düster, aber absolut mitreißend. Es gibt einige überraschende Twists und herzzerreißende Momente, aber auch humorvolle Szenen und natürlich etwas Romantik. Die Thematik ist aufrüttelnd und regt zum Nachdenken an, damit hoffentlich einige ziemlich realitätsnahe Aspekte des Buches niemals Wirklichkeit werden. Mein Fazit: Ich gebe eine unbedingte Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Köln

    4/5

    17.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine sehr starke Dystopie mit viel Humor rund um den Tod

    Wir befinden uns im Jahr 2096 und auf einer Erde, welche gegen die Menschen arbeite. Sinnfluten, saurer Regen und zu wenig Nahrung für die Überbevölkerung sorgen dafür, dass sich ein Klassensystem in mehreren Stufen entwickelt hat. In der dritten Stufe, welche Menschen erlaubt zu arbeiten und dafür eine Wohnung haben und ein bisschen was an Essenrationen, ist man noch zu gut dran, um zu sterben, aber nicht gut dran, wenn man erkrankt. So erfährt die 21-Jährige Blue, dass sie an einer sogenannten „Erbse“ im Gehirn erkrankt ist und daran sterben wird. Ihr Plan mit ihrer Mitbewohnerin in die 4. Stufe aufzusteigen für mehr Essen und etwas mehr Lebenssinn scheitert. Die Junge Frau, welche Ihre Eltern mit 6 Jahren an einer Flut verliert und täglich mit dem Säureregen zu kämpfen hat kann nicht fassen, dass nun alles vorbei sein soll. So möchte sie ihrem Leben ein Ende setzten, bevor sie in die Stufe 2 oder 1 runter geht, wo es keinerlei Helfen mehr vom Staat gibt (In Stufe 1 isst man alles was geht, auch andere Menschen, wenn es sein muss). So begegnet sie Creek, einer der Agens von DC und er bietet ihr an, für das CC zu arbeiten und dafür Immunität zu erhalten. Denn jede Person, die dort arbeitet, bleibt für die Zeit des Jobs immun und wird bei einem plötzlichen Umkommen wiedererweckt. So bleibt Blue nichts anderes übrig, als dies anzunehmen und findet sich auf einmal in Stufe 9 wieder, wo es Dinge wie Schokolade gibt und genügend zu Essen. Doch fällt es ihr sehr schwer sich den Regeln des Todes und des CC anzupassen. Das nicht alle Menschen überleben dürfen und selbst Kinder dem Tod überlassen werden müssen. Mit ihrer mürrischen und leicht aggressiven Art legt sie sich auch fast täglich mit dem Tod persönlich an (Verkörpert durch einen Mann). Doch die Leute lernen sie kennen und merken die Schutzschicht, welche sie ein Leben lang benötigte, um über den Tod der Eltern und ihren Aufstieg von Stufe 2 auf 3 zu schaffen und dem täglichen Kampf ums Überleben. Wir erleben, wie unterschiedlich die Leben in den unteren bis mittleren Stufen sind. Wie ungerecht sicher vor Regenschützenden Maschinen die oben 2% leben mit Betreuung eines Gesundheitssystems und wie die Stufe 1 täglich dem Tod ausgesetzt ist. Das Geld auch hier die Welt regiert, wie schon zur heutigen Zeit. Das es aber Menschen wie Blue sind die etwas ändern wollen und werden. Denn sie geht hin und versucht auch andere Gruppen wie die Magenta Moms (wegen der Kleidung), „Zuchtmaschienen“ mit einem Kind nach dem anderen, zu verstehen. Ich fand den Einstieg sehr angenehm, dann zog es sich etwas und dann ging es ab 50 % wieder richtig gut weiter. Ich möchte an dieser Stelle nicht spoilern warum, aber die Geschichte bekommt neben dem Gedankenspiel von Recht und Unrecht, wer darf leben und wer nicht, noch eine weitere actionreiche Komponente hinzu. Mir hat das Buch alles in allem sehr gut gefallen. Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, weil es mich persönlich einfach im Lesefluss stört und nicht wegen dem Grundgedanken dahinter ist die Nutzung des gendern in Form von Pronomen. Anstatt des deutschen „sie, ihr“ immer die englischen Worte zu haben, reißt mich aus dem Lesefluss und passt für mich nicht in eine deutsche Übersetzung. Das klappt vlt. Im englischen Original, aber nicht in die deutsche Sprache.

  • Kristina

    4/5

    06.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Dystopie für junge Leser

    Blue hat als Kind in einer Naturkatastrophe ihre Eltern verloren. Nun 15 Jahre später lebt sie in einer dystopischen Welt mit Stufen. Sie selbst ist leider in einer der unteren Stufe, will es aber mit ihrer Freundin Iris da raus schaffen. Stattdessen erfährt sie aber, dass sie bald an einer Krankheit stirbt. Nicht gerade rosige Aussichten. Doch es geht noch weiter, sie soll für Death Call arbeiten. Eine Institution vom Tod selbst, um die Seelen ins Jenseits zu begleiten oder ihnen eine weitere Chance zu geben. Blue hasst diese Institution aber sehr und doch entscheidet sie sich dafür dem Ganzen eine Chance zu geben. Death Call fand ich total interessant und ich hätte gerne noch viel mehr Fälle mitbekommen. Denn bei jedem Anruf einer Seele, tut sich vor dem Mitarbeiter eine Agenda auf, was derjenige geleistet hat und wie sein Leben möglicherweise weitergehen kann. Dabei spielt natürlich das Thema Wert eines Lebens und was das überhaupt ausmacht eine riesige Rolle. Ich fand das Thema gut eingebettet und es regt viel zum Nachdenken an. Was ist gut oder böse? Was ist der Wert eines Menschen? Woran bemisst man es überhaupt? Sehr spannend. Natürlich ist auch der Tod in diesem Buch mehr als präsent, wortwörtlich. Die Art und Weise, wie das hier thematisiert wurde, fand ich richtig gut. Die Autorin hat es geschafft, den Tod, hier als Person, sehr humorvoll und amüsant zu gestalten, weswegen die doch manchmal eher schwere Kost, leicht zu verdauen war. Der Tod ist sogar mit einer meiner liebsten Charaktere geworden. Anders als Blue, die ein wahnsinnig impulsiver Charakter ist, den ich leider manchmal auch etwas anstrengend fand. Sie ist sehr vorlaut und meint, alles besser zu wissen, ist aber viel zu naiv. Einfach alle Seelen zu retten, ist wohl etwas sehr einfach. Auch dass sie sich weigert sich mit dem Ganzen zu beschäftigen, hat mich etwas genervt. Ich finde es gut, dass sie so hohe Ambitionen hat und an sich moralisch gut handelt, aber ihre Art und Weise ist sehr eigen und teilweise einfach frech. Sie will immer nur rebellieren und denkt, sie kommt mit allem durch, das wirkte eher kindisch und nicht wie einer 21-jährige. Die Storyline mit den verschiedenen Mächten und den Magenta Moms hat mich gut unterhalten. Durch die Art von Blue hatte ich oft eher das Gefühl, dass das Buch sich an jüngere Leser richtet. Außerdem fand ich das Gendern mit dem Innen-Suffix anstrengend. Leider gab es auch einige Unstimmigkeiten. Beispielsweise gibt es auch die Sensen des Todes. Diese dürfen aber schon aktiv werden, bevor sie die Schulung bekommen, was sie denn nicht dürfen. Für mich passt das nicht zusammen. Fazit: Ich denke diese Dystopie richtet sich insbesondere an jüngere Leser. Blue ist ein impulsiver Charakter, der etwas Kindliches hat und oft rebellieren will. Insgesamt fand ich die Welt aber sehr spannend, insbesondere Death Call hat mich interessiert und gefesselt. Aber auch der personifizierte Tod war erstaunlich amüsant und hat das Buch, mit diesem doch eher schweren Thema, oft aufgelockert. 3.5/5 Sterne

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rita Birkholz

    Rita Birkholz

    Thalia Neubrandenburg – Marktplatz-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Du tätigst einen letzten "Death Call" - wie wird über dein Leben entschieden?

    Whispers of Destiny ist eine düstere Dystopie über Moral, Macht und zeigt den Wert eines einzelnen Lebens. Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich direkt Feuer und Flamme. Ich habe selbst jahrelang als Callcenter-Agent gearbeitet und viele Erfahrungen gesammelt. Aber ein Callcenter-Agent, der darüber entscheidet, ob ein Mensch weiterleben darf oder nicht? Das klang einfach mega spannend. Whispers of Destiny ist das erste Buch von Justine Pust, das ich gelesen habe, und es hat mich definitiv nicht enttäuscht – vor allem, da ich bisher nur Gutes über ihre Werke gehört hatte. Die Autorin entwirft hier eine Zukunft, in der der Tod organisiert, ausgelagert und verwaltet wird. Die Protagonistin Blue steht dabei nicht nur vor existenziellen Entscheidungen, sondern auch vor der Frage, wie viel Menschlichkeit in einem perfekt durchgetakteten System noch Platz hat. Besonders stark sind die gesellschaftlichen Konzepte, die moralischen Grauzonen und der schwarze Humor, der immer wieder durch die Dunkelheit blitzt. Das Buch stellt viele unbequeme Fragen und bleibt dabei angenehm unaufdringlich. Es gibt auch eine kleine Liebesromanze, die aber nicht im Mittelpunkt steht. Der Fokus liegt klar auf der Geschichte rund um den Tod und das dargestellte Klassensystem. An zwei Stellen musste ich tatsächlich ein paar Tränen verdrücken, weil ich die Entscheidungen so gut nachempfinden konnte. Ein intensiver, kluger Dystopie-Standalone, der lange im Kopf bleibt. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung
  • Zum Bewerterprofil von Irina T.

    Irina T.

    Thalia Berlin – Linden-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Callcenter des Todes

    Dystopie … ein eher abschreckendes Thema, aber uuffff, dieses Buch hat mich gecatcht! Der Klappentext war interessant und irgendwann habe ich mich dann doch dazu gebracht, das Buch zu lesen. Es ist humorvoll geschrieben, hat einen guten Schreibstil und greift einige Themen auf, über die man nachdenken kann – oder sogar sollte! Aber allein die Vorstellung, dass der Tod ein Callcenter eröffnet hat, nur weil die Erde übervölkert ist, ist Grund genug, mal in dieses Buch reinzulesen.
  • Zum Bewerterprofil von Franziska Labude

    Franziska Labude

    Thalia Nürnberg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Tod hat ein pinkes Telefon und der Weltuntergang steht bevor

    Ich habe ein paar Stunden voller Humor erwartet und eine hoch emotionale Dystopie bekommen. Gelacht wurde trotzdem. Die Anspielungen zu realen Politikern haben mich nicht nur schmunzeln lassen, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Dieses Buch zeigt mehrere Punkte auf, die in unserer Welt nicht optimal laufen. Gleichzeitig gibt es Fantasy Elemente in Form des Todes und seiner Sensen, die alle in einem großen Callcenter arbeiten. Darüber hinaus ist die Freundschaft der Protagonistin Blue zu ihrer Mitbewohnerin wirklich herzerwärmend. Für alle die es romantisch mögen: eine Liebesgeschichte gibt es on top. Diese steht aber nicht im Mittelpunkt. Für mich eine klare Empfehlung für alle Dystopie-Fans, die gerne die komplette Bandbreite an Emotionen durchleben möchten.

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