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Da, wo ich dich sehen kann Roman. »Ein tief berührender, sehr klarer Roman über einen Femizid — aber gleichzeitig ein Buch über das Weiterleben.« NDR Buch des Monats

188

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8108

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

23/14,4/4 cm

Gewicht

604 g

Farbe

Schwarz / Bernstein

Auflage

4. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0223-2

Beschreibung

Rezension

»Jasmin Schreiber erzählt präzise und tief bewegend von einem Femizid und seinem Nachhall.« Woman»Großartig! Ein berührender und auch hoffnungsvoller Roman.« Hamburger Morgenpost»Einfühlsam erzählt Schreiber, welches Echo häusliche Gewalt im Leben aller hervorruft - und warum wir darüber reden müssen.« Emotion

Produktdetails

Verkaufsrang

8108

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

23/14,4/4 cm

Gewicht

604 g

Farbe

Schwarz / Bernstein

Auflage

4. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0223-2

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    15.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So hart, aber so gut!

    Als Emma von ihrem Mann getötet und somit zum Opfer eines Femizids wird, bricht für ihre Lieben eine Welt zusammen. Ihre Tochter Maja kommt zunächst in die Obhut von Emmas Eltern – Per und Brigitte – und gemeinsam mit Emmas bester Freundin Liz versuchen sie diese schreckliche Tat zu verarbeiten. Aber wie soll man mit so einem Trauma umgehen? Dieses Buch hat mich eingenommen. Der Schmerz, die Wut und die Ungerechtigkeit dieser schrecklichen Tat werden durch jedes Wort zum Leben erweckt. Und gleichzeitig schafft es Jasmin Schreiber mit einer Zärtlichkeit wie keine andere, dieses schwierige Thema auf die Seiten zu bringen. Auf jeden Fall kein leichtes Leseerlebnis, aber dafür umso notwendiger!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    12.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Protokoll einer Tragödie

    Maja wächst in einer zerrütteten Familie auf, der tyrannische Vater unterdrückt und misshandelt die Mutter, die unterwürfig alles erträgt. Als er diese schließlich tötet, bricht die Welt des kleinen Mädchens zusammen. Einzig ihre Patentante Liv findet Zugang zum Kind, als Astrophysikerin zeigt sie Maja die Wunder des Universums und beschützt gemeinsam mit den Großeltern das traumatisierte Mädchen so gut es geht. - »Männer töten Frauen, weil es eben geht.« (Seite 199) - Frauen werden umgebracht von ihren Partnern, Ex-Freunden, ihren Ex-Männern und Ehemännern, ihren Vätern, Brüdern, Söhnen. Es sind keine Familientragödien, Beziehungstaten, Schicksale und auch keine familiären Streitigkeiten. Es ist Mord, Femizid nennt man das, weil es Frauen sind, die sterben. Die genaue Definition lautet: Tötung einer Frau oder eines Mädchens aufgrund ihres Geschlechts. Es ist schrecklich und abscheulich, es passiert in Deutschland jährlich Hunderte von Malen, die Dunkelziffer ist unerträglich hoch. Männer töten Frauen. Schon immer. Oder immer noch. Wann hört das auf? Wann gibt es Schutz? Für dich, für mich, für uns? - »Eifersucht, Trennungsschmerz, psychische Ausnahmesituation, bla, bla, bla, was für ein Gelaber - denn eigentlich geht es doch um Macht. Um Kontrolle, um Selbstverständlichkeit, um Besitzanspruch. Oft darum, dass jemand nicht akzeptieren will, dass eine Frau ein eigenes Leben führt.« (Seite 196) - Aus verschiedenen Perspektiven erzählt Jasmin Schreiber von der Zeit nach der Tragödie. Den Mord selbst und die Einzelheiten lässt sie hierbei aus, bietet dem Täter dafür keine Bühne, wofür ich dankbar bin, denn die Opfer sind es, auf die wir unser Augenmerk richten sollten, nur ihnen und den anderen Überlebenden gebührt unsere Anteilnahme, unser Mitgefühl und auch unser Respekt. Sehr einfühlsam und behutsam erzählt die Autorin den Weg der Familie, den der kleinen Maja, die ihre Mutter fand, aber auch den der Großeltern mütterlicherseits sowie väterlicherseits, die genauso mit dieser schrecklichen Tat leben lernen müssen. Daneben ist die Sicht der besten Freundin Liv für mich persönlich am schwersten zu ertragen, sie und Maja rühren mich zu Tränen und sind die heimlichen Heldinnen dieser Geschichte, die so unfassbar traurig, aber dennoch voller Hoffnung und Liebe ist. - Wieder einmal hat Jasmin Schreiber bewiesen, was für eine großartige Erzählerin sie ist. Große Leseempfehlung und zehn von fünf Sternen gibt es dafür von mir.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    22.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend und erschütternd

    Da, wo ich dich sehen kann von Jasmin Schreiber hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht. Es geht um den Femizid an der 31jährigen Emma und darum, wie ihre Eltern, ihre beste Freundin Liv und ihre 9jährige Tochter Maja mit dieser traumatischen Erfahrung weiterleben. „Laut Bundeskriminalamt wurden im Jahr 2023 insgesamt 180.715 Frauen in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt. Statistisch gesehen sind das über 495 betroffene Frauen pro Tag. 360 Frauen und Mädchen wurden Opfer eines vollendeten Tötungsdelikts, weitere 578 überlebten schwer verletzt.“ (S. 149) Nach dem Verlust ihrer Eltern ist Maja schwer traumatisiert. Sie lebt bei Emmas Eltern in Frankfurt, doch auch die Eltern ihres Vaters erheben Anspruch auf ihr Enkelkind. Maja fühlt sich schlecht, da sie ihren Papa mindestens genauso vermisst wie ihre Mama. Das Mutter-Tochter-Verhältnis war schwierig, Emma stellte Regeln auf, die Frank missachtet hatte. Maja ist in Therapie, will ihre wahren Gefühle der Therapeutin gegenüber jedoch nicht offenbaren, stattdessen verletzt sie sich selbst. Liv ist Astrophysikerin und Majas Patentante, sie war seit der Kindheit Emmas beste Freundin. Sie bemüht sich, Maja auf andere Gedanken zu bringen und ihr zu helfen, ihre Trauer zu verarbeiten, ihr Hund Chloe hilft ihr dabei. Die drei verbringen viel Zeit miteinander und beobachten den Sternenhimmel durch das Teleskop. Liv und Emmas Eltern Brigitte und Per machen sich schwere Vorwürfe, dass sie nicht gemerkt haben, dass Emma von ihrem Mann misshandelt wurde. Sie denken an Begegnungen mit Emma zurück, bei denen sie was hätten merken müssen. Auf schwarzen Seiten mit weißen Buchstaben offenbart Emma in einem Paralleluniversum, wie Frank sie quält und misshandelt. „Ich hab das alles so lange runtergespielt. Mir selbst gegenüber, euch gegenüber. Ich dachte, das sei Privatsache, Eheprobleme, nichts Schlimmes, ich wollte niemandem zur Last fallen. Ich wollte nicht, dass ihr euch Sorgen macht.“ (S. 344) Das Buch hat mich sehr berührt, ich habe mit Maja, Brigitte, Per und Liv gelitten. Es gibt Bücher über Femizide, aber kaum welche, in denen die Angehörigen im Fokus stehen, die mit dem tragischen Verlust weiterleben müssen.

  • Lana

    aus Wien

    5/5

    13.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Da, wo man nicht wegsehen kann

    Da, wo ich dich sehen kann ist ein Buch, das mich tief berührt hat – eines, das man nicht einfach zuklappt und hinter sich lässt. Mir hat der Roman extrem gut gefallen, auch wenn ich ihn mit einem schweren Herzen gelesen habe. Das zentrale Thema Femizid ist von einer bedrückenden Aktualität, die kaum zu überbieten ist. Jasmin Schreiber nähert sich diesem Thema mit großer Sensibilität und Ernsthaftigkeit, ohne es zu sensationalisieren. Vielmehr zeigt sie die leisen, oft übersehenen Ebenen von Gewalt, Verlust und Schuld – und genau darin liegt die Wucht dieses Buches. Gerade diese Zurückhaltung macht das Gelesene so schmerzhaft und so wirkungsvoll. Beim Lesen hatte ich oft diesen bekannten Kloß im Bauch – ein Gefühl, das mich an “Ein wenig Leben” von Hanya Yanagihara erinnert hat: ein permanentes Ziehen, das nicht nachlässt. Besonders gefallen hat mir die bruchstückhafte Erzählweise rund um Emma. Diese Fragmente, diese einzelnen Gedanken, Erinnerungen und Beobachtungen wirken zunächst lose – doch im Verlauf des Buches fügen sie sich langsam zu einem Ganzen zusammen. Wie Puzzleteile, die erst spät ein vollständiges Bild ergeben. Diese Struktur empfand ich als sehr passend, weil sie das Zerbrochene, Unvollständige und Nachhallende von Gewalt und Verlust spiegelt. Ein weiterer Aspekt, den ich als sehr wichtig empfand, ist die Figur Frank. Dass der Mörder ausgerechnet Anwalt ist, wirkt zunächst fast ironisch – und ist zugleich ein starkes Statement. Es durchbricht die weit verbreitete, klassistische Vorstellung, Femizide seien vor allem ein Problem „sozial benachteiligter“ Männer. Schreiber macht unmissverständlich klar: Femizide sind unabhängig von Einkommen, Beruf oder sozialer Stellung. Gewalt gegen Frauen ist kein Randphänomen, sondern ein strukturelles. Oder, wie sie es so nüchtern und erschreckend treffend formuliert: „Männer töten Frauen, weil es eben geht.“ Dieses Buch stellt keine einfachen Fragen – und gibt erst recht keine einfachen Antworten. Es zeigt vielmehr, wie sinnlos die Suche nach einem „Warum“ oft bleibt und wie sehr dieses Nicht-Verstehen schmerzt. Da, wo ich dich sehen kann tut weh. Aber genau deshalb ist es so wichtig. Ein Roman, der nachhallt, der still anklagt und der lange im Herzen bleibt.

  • Gelincik

    5/5

    10.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll

    Das Buch "Da, wo ich dich sehen kann" erzählt die Geschichte der neunjährigen Maja, die ihre Mutter durch die Gewalt ihres Vaters verliert. Dass ihre Patentante Liv, eine Astrophysikerin, ihr durch das Teleskop die Weite des Weltalls zeigt, gibt der Geschichte eine ganz eigene, schmerzhaft-schöne Poesie. Wenn die Erde zu eng und zu grausam wird, bietet der Kosmos einen Ort zum Atmen. ​Besonders stark ist, dass der Fokus nicht auf dem Täter oder der grausamen Tat liegt, sondern auf dem mühsamen Prozess des Heilens. Es geht um das Behördenchaos, die Wut der Großeltern und die tiefe Loyalität zwischen Frauen. ​Hier wird nichts schöngeredet. Die Trauer ist kein gerader Weg, sondern ein Labyrinth aus Vorwürfen, Stillstand und kleinen Momenten, in denen man plötzlich doch wieder über einen Witz lachen darf. Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hannah Bergmann

    Hannah Bergmann

    Thalia Mayersche Gelsenkirchen-Buer

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend!

    Ein zentrales Thema des Romans sind Femizide – ein schweres und gesellschaftlich hochrelevantes Thema. Die Autorin behandelt es mit großer Sensibilität, ohne zu beschönigen oder zu dramatisieren. Stattdessen zeigt sie die Realität auf eine eindringliche Weise, die betroffen macht und zum Nachdenken anregt. Gerade weil das Thema so geschickt in die Handlung und die Lebenswelten der Figuren eingebettet ist, wird es für die Leserinnen und Leser besonders anschaulich und nachvollziehbar. Man versteht nicht nur die Tragweite, sondern auch die Strukturen und Dynamiken, die hinter geschlechtsspezifischer Gewalt stehen können. Der Roman schafft den Spagat, ein emotional packendes Leseerlebnis zu sein und gleichzeitig auf ein wichtiges gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen. Er ist berührend, spannend und regt dazu an, sich auch nach dem Zuklappen des Buches mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ein Roman mit starken Figuren, einer wichtigen Botschaft und einer Erzählweise, die unter die Haut geht. Absolute Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Anna-Lena Pechtold

    Anna-Lena Pechtold

    Thalia Schweinfurt – Stadtgalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, dass jeder einmal gelesen haben muss...

    ...aber defintiv nicht einfach zu verarbeiten ist. Die Autorin erzählt hier zwar das fiktive Schicksal einer Frau, dennoch ist dieses Schicksal für viele Frauen eine traurige und markerschütternde Realität. Schmerzhaft wird der Femizid aus den Perspektiven der Frau und ihrer hinterbliebenen Eltern, Tochter und besten Freundin erzählt. Allein beim Lesen, hat sich mir dauerhaft die Luft abgeschnürt und ich habe zwischen Wut und Tränen geschwankt. Umso wichtiger ist es, auf das Thema Femizide aufmerksam zu machen und das hat Jasmin Schreiber in diesem ergreifenden und bewegenden Buch schockierend authentisch dargestellt.
  • Zum Bewerterprofil von Felia Frattallone

    Felia Frattallone

    Thalia Paderborn

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Es darf nicht sein, dass Frauen sterben, nur weil sie Frauen sind."

    Ein unfassbar berührender Roman, über einen Femizid und was dieser mit den Menschen im gesamten Umfeld anrichten kann. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jasmin Schreiber schafft es unglaublich gut, die Emotionen ihrer Charaktere rüberzubringen, sodass man selbst als Leser diese Trauer und unfassbare Wut spürt. Meiner Meinung nach ein Buch, das jeder gelesen haben sollte!
  • Zum Bewerterprofil von Anke Sturm

    Anke Sturm

    Thalia Füssen

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.04.2026

    eBook (ePUB)

    So ein wichtiges Buch

    So ein wichtiges Buch! Es ist schmerzhaft, es macht traurig und wütend und es bleibt einem lange in Erinnerung. Jasmin Schreiber schildert einen Femizid aus den verschiedensten Perspektiven - aus Sicht der Tochter, der Mutter oder der engsten Freundin und zeigt dabei auch die gesellschaftlichen Missstände auf. Ein sehr einfühlsames, authentisches und stark geschriebenes Buch. Denn Femizide passieren jeden Tag und das Thema wird immer noch zu oft totgeschwiegen.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Köber

    Katrin Köber

    Thalia Dallgow-Döberitz – HavelPark

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch wiegt sehr schwer

    Wenn ich schon beim Vorwort Tränen vergieße, soll das was heißen. Am Thema Femizid kommt schon lange nicht mehr vorbei, sei es durch diverse Medien, True-Crime-Storys usw. und immer wieder werden sich die gleichen Fragen gestellt: wie konnte es soweit kommen, warum hat niemand etwas gemerkt? Und genau darum gehts auch im Buch, aus verschiedenen Sichtweisen der Hinterbliebenen erzählt, Eltern, Tochter, beste Freundin. Wie geht man hinterher damit um? Die Geschichte ist wirklich eindringlich, traurig, hochemotional und vor allem sehr wichtig.

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