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Produktbild: Da, wo ich dich sehen kann
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Jasmin Schreiber

1. Da, wo ich dich sehen kann

Da, wo ich dich sehen kann Ungekürzt

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Lydia Herms

Spieldauer

11 Stunden und 51 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

229

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754020753

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Lydia Herms

Spieldauer

11 Stunden und 51 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

229

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754020753

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  • Bewertung

    5/5

    27.11.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Gewalt an Frauen

    Wie wirkt sich der plötzliche Tod deiner Tochter, Mutter, besten Freundin auf dich aus? Wie gehst du damit um, wie geht es weiter? Dieses Buch hat mich gebrochen. Immer und immer wieder. Wie schafft man es, so viele Emotionen auf den Leser, oder Hörer zu übertragen?! Ich habe wirklich alles gefühlt. Trauer (davon so viel, dass ich regelmäßig geweint habe), Wut, Freude, Angst, Hass. Für mich stimmte hier wirklich alles. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, hatten Tiefe und haben glaubwürdig und altersgerecht gehandelt. Trotzdem waren die einzelnen Personen eben nicht perfekt. Sie machen Fehler, stellen sich selbst in Frage und zweifeln. Und genau das, macht es hier für mich aus. Wer überlegt, das Hörbuch zu hören, wird hier übrigens auch auf seine Kosten kommen. Die Sprecherin Lydia Herms macht das richtig gut. Eine ruhige, angenehme Stimme, die sie auch je nach Person noch etwas anpasst. Empfehlen würde ich dieses Buch jedem, der mal wieder emotional tief berührt werden möchte.

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Da wo ich dich sehen kann

    Ein trauriges Buch, dass mich zum Nachdenken gebracht hat. Ein Buch über Emotionen, Verlust und Ängste, und wie unterschiedlich Hinterbliebene damit umgehen, und sich Vorwürfe machen. Im Zentrum steht ein Femizid. Gleichzeitig aber auch ein Buch über das Weiterleben.

  • nil_liest

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiger Roman für unsere Gesellschaft

    Geschlechterspezifische Gewalt ist in all ihren Facetten Teil unserer Lebensrealität in Deutschland. Nicht nur in bestimmten Kulturkreisen, nicht nur in prekären Verhältnissen, auch bei Bildungsbürgern. Es betrifft alle Schichten, kreuz und quer. Opfer meist Frauen und Täter männlich. Im Schlimmsten Fall endet es mit dem Tod der Frau durch den Partner oder den Ex. Das Thema Femizide war für mich bisher – ich gebe es zu: ein Randthema. Bis ich dieses Buch von Jasmin Schreiber las: „Da, wo ich dich sehen kann“. Ein Roman der wehtut, der uns vor Augen hält was in jeder Beziehung passieren kann. Grauenhaft, unnötig und es macht wütend. Statistisch gesehen wird in Deutschland etwa alle drei Tage eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner umgebracht. Was sagt uns das über den Zustand unserer Gesellschaft? Der Roman spielt in Deutschland, in der Mitte der Gesellschaft. Emma heiratet den älteren erfolgreichen Anwalt Frank, der scheinbar alle um den Finger wickeln kann. Die beiden bekommen eine gemeinsame Tochter und Emma wird zur Wine Mommy und verkriecht sich in ihrem oberflächlich perfekten Leben. Ich spoilere nicht, wenn ich ihren Tod voraussage, da der Roman erst nach Emmas Tod in der Erzählung einsetzt. Wir hören die Stimmen ihrer Mutter, Brigitte, ihres Vaters Per, die der Tochter und der besten Freudin Liv. Zentral steht im Raum wie es dem Mädchen geht als Tochter eines Mörders und einer ermordeten Mutter und wieso keiner etwas merkte bzw. ob jeder für sich eine Chance hatte es zu bemerken. Wer nicht zu Wort kommt: der Mörder. Der Ehemann Frank und das ist aus meiner Sicht gut so. Er sitzt im Knast – zu recht. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den fragilene Beziehungen der Großeltern, der besten Freundin und des Kindes und wie sich dort die Dynamiken ergeben. Ein Roman der wehtut, zugleich unendlich gut geschrieben ist. Es gibt viele Passagen über den Tod, über das Verlieren von Angehörigen und die Trauer in uns, da findet Jasmin Schreiber besonders treffende Worte. Ein Roman der sensibilisiert aufmerksam in seinem eigenen Umfeld auf Anzeichen zu schauen. Selbst wenn nichts ist, sollte man Anzeichen ansprechen. Sonst ist es vielleicht zu spät. Und das strukturelle Problem ist offensichtlich. Das Thema wird medial privatisiert und patriarchales Verhalten nicht präventiv unterbunden. Es liegt viel vor uns als Gesellschaft. Lesenswert, tut weh, bereichert und zeigt uns eine große Baustelle unter einem Brennglas.

  • Stefania

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Unsichtbare nach der Tat

    Keine leichte Kost. Es ist erschütternd, herzzerreissend und unglaublich traurig, denn es ist viel mehr als nur eine Geschichte über Femizid. Der Schreibstil ist so einfühlsam und gleichzeitig auf eine Art geschrieben, die das Thema zumindest etwas verdaubar macht. Die Autorin schreibt über die vielen Aspekte dieser schweren Thematik, denn es geht nicht nur um den Femizid selbst, sondern auch darum, was mit allen anderen Beteiligten geschieht. Was passiert mit den Kindern, den Eltern, den Freunden? Und was geschieht danach? Emma wurde über Jahre von ihrem Ehemann gedemütigt, geschlagen und schliesslich ermordet. Sie wurde psychisch so sehr belastet, dass sie ihre eigenen Gefühle gegenüber ihrer Tochter Maja immer wieder infrage stellte. Man erfährt viel über Maja und darüber, wie sie sich fühlt, was ihre Gedanken und Ängste sind. Dann sind da noch Liv, ihre beste Freundin, und Emmas Eltern Brigitte und Per. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven fühlt man mit ihnen, leidet mit ihnen und hofft gleichzeitig, dass auch alle weiteren Beteiligten irgendwann ihren Frieden finden können. Man begleitet Maja dabei, wie sie in ihrem jungen Alter mit einer solchen Brutalität umgehen muss. Es gibt so viele verschiedene Einblicke in das Leben der Charaktere, dass einem wirklich das Herz zerreisst. Man bekommt Einblicke in die Vergangenheit und erfährt, wie Emma sich gefühlt hat und was sie alles durchmachen musste. Auch wenn dieses Buch erschütternd ist, ist es dennoch absolut lesenswert. Es öffnet einem wieder einmal mehr die Augen für die Gesellschaft und dafür, wie viel hinter einem Femizid steckt und welche Auswirkungen eine solche Tat auf all die Menschen hat, die zurückbleiben.

  • Bewertung

    aus Rainau

    5/5

    01.08.2026

    eBook (ePUB)

    Tolles Buch

    Ich habe das Buch sehr gerne und interessiert gelesen. Wahnsinn, wie eine solche Tragödie die ganzen Familienmitglieder trifft und sich jeder schuldig fühlt. Mir tun auch die Eltern des Mörders leid. Wie schlimm, dass so etwas in der eigenen Familie passiert. Interessant wäre schon zu wissen, was in dem Kopf eines solchen Ehemanns vorgeht. Zeigt ein solcher Mensch irgendwann Reue? Man kann nur hoffen, dass die Kinder ihr Leben, trotz so eines schrecklichen Ereignisses, irgendwann unbedarft leben können.

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Bewertungen (193)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hannah Bergmann

    Hannah Bergmann

    Thalia Mayersche Gelsenkirchen-Buer

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend!

    Ein zentrales Thema des Romans sind Femizide – ein schweres und gesellschaftlich hochrelevantes Thema. Die Autorin behandelt es mit großer Sensibilität, ohne zu beschönigen oder zu dramatisieren. Stattdessen zeigt sie die Realität auf eine eindringliche Weise, die betroffen macht und zum Nachdenken anregt. Gerade weil das Thema so geschickt in die Handlung und die Lebenswelten der Figuren eingebettet ist, wird es für die Leserinnen und Leser besonders anschaulich und nachvollziehbar. Man versteht nicht nur die Tragweite, sondern auch die Strukturen und Dynamiken, die hinter geschlechtsspezifischer Gewalt stehen können. Der Roman schafft den Spagat, ein emotional packendes Leseerlebnis zu sein und gleichzeitig auf ein wichtiges gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen. Er ist berührend, spannend und regt dazu an, sich auch nach dem Zuklappen des Buches mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ein Roman mit starken Figuren, einer wichtigen Botschaft und einer Erzählweise, die unter die Haut geht. Absolute Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Anna-Lena Pechtold

    Anna-Lena Pechtold

    Thalia Schweinfurt – Stadtgalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, dass jeder einmal gelesen haben muss...

    ...aber defintiv nicht einfach zu verarbeiten ist. Die Autorin erzählt hier zwar das fiktive Schicksal einer Frau, dennoch ist dieses Schicksal für viele Frauen eine traurige und markerschütternde Realität. Schmerzhaft wird der Femizid aus den Perspektiven der Frau und ihrer hinterbliebenen Eltern, Tochter und besten Freundin erzählt. Allein beim Lesen, hat sich mir dauerhaft die Luft abgeschnürt und ich habe zwischen Wut und Tränen geschwankt. Umso wichtiger ist es, auf das Thema Femizide aufmerksam zu machen und das hat Jasmin Schreiber in diesem ergreifenden und bewegenden Buch schockierend authentisch dargestellt.
  • Zum Bewerterprofil von Felia Frattallone

    Felia Frattallone

    Thalia Paderborn

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Es darf nicht sein, dass Frauen sterben, nur weil sie Frauen sind."

    Ein unfassbar berührender Roman, über einen Femizid und was dieser mit den Menschen im gesamten Umfeld anrichten kann. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jasmin Schreiber schafft es unglaublich gut, die Emotionen ihrer Charaktere rüberzubringen, sodass man selbst als Leser diese Trauer und unfassbare Wut spürt. Meiner Meinung nach ein Buch, das jeder gelesen haben sollte!
  • Zum Bewerterprofil von Anke Sturm

    Anke Sturm

    Thalia Füssen

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.04.2026

    eBook (ePUB)

    So ein wichtiges Buch

    So ein wichtiges Buch! Es ist schmerzhaft, es macht traurig und wütend und es bleibt einem lange in Erinnerung. Jasmin Schreiber schildert einen Femizid aus den verschiedensten Perspektiven - aus Sicht der Tochter, der Mutter oder der engsten Freundin und zeigt dabei auch die gesellschaftlichen Missstände auf. Ein sehr einfühlsames, authentisches und stark geschriebenes Buch. Denn Femizide passieren jeden Tag und das Thema wird immer noch zu oft totgeschwiegen.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Köber

    Katrin Köber

    Thalia Dallgow-Döberitz – HavelPark

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch wiegt sehr schwer

    Wenn ich schon beim Vorwort Tränen vergieße, soll das was heißen. Am Thema Femizid kommt schon lange nicht mehr vorbei, sei es durch diverse Medien, True-Crime-Storys usw. und immer wieder werden sich die gleichen Fragen gestellt: wie konnte es soweit kommen, warum hat niemand etwas gemerkt? Und genau darum gehts auch im Buch, aus verschiedenen Sichtweisen der Hinterbliebenen erzählt, Eltern, Tochter, beste Freundin. Wie geht man hinterher damit um? Die Geschichte ist wirklich eindringlich, traurig, hochemotional und vor allem sehr wichtig.

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Bewertungen (22)

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