Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
In den Mooren Yorkshires lebt eine geheime Gruppe von Menschen, für die Bücher Nahrung sind, die alles verschlingen, was darin steht. Devon gehört dazu - bis ihr Sohn mit einer dunkleren Art von Hunger geboren wird: nicht nach den Geschichten in Büchern, sondern nach denen in den Köpfen der Menschen. Er ist ein 'Seelenfresser', eine 'Abart', die meist schon bei der Geburt gnadenlos getötet wird. Doch Devon schwört ihn zu retten und flieht mit ihm in die Welt der Menschen, verfolgt vom eigenen Clan und seinen schrecklichen Handlangern, den ‘Rittern’. Um zu überleben, ist sie gezwungen, schlimme Dinge zu tun. Hoffnung verspricht nur ein mysteriöser zweiter Clan. Doch die Hoffnung trügt ...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Der Roman von Sunyi Dean "The Book Eaters" entführt uns in die Welt der Buchesser. Und damit ist nicht unser Verständnis gemeint, dass man Bücher verschlingt. Nein, diese Spezies lebt unter uns und ernährt sich wortwörtlich von Büchern. Dadurch können sie auch viel Wissen anhäufen. Wir begleiten im Kern Devon und ihren Sohn Cai, welcher ein Gedankenesser ist. Somit kann er sich nicht von Büchern ernähren sondern benötigt Menschen und deren Seele, welche er sich einverleibt. Gefankenesser sind geächtet, sodass Devon ausbricht und alles für ihren Sohn und sein Überleben tut.
Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen, zum einen Devons Vergangenheit als "Prinzessin", deren Aufgabe es ist die Buchesser nicht aussterben zu lassen. Es erinnert daher auch am "Tje Handmaids Tale", denn das Weltbild der Buchesser ist geprägt durch patriarchalische Strukturen, Frauen werden unterdrückt und gewaltsam zu Ehen und Kindern gezwungen. Das Buch besticht durch eine beklemmende Stimmung, eine Protagoniston, die keine Symathieträgerin ist aber dafür für ihr Kind und die Liebe zu diesem wirklich alles gibt und hierbei auch moralischen Grenzen sprengt! Es ist definitiv kein Feel-Good-Roman - gewaltsame Szenen werden bildhaft beschrieben - es wirft auch kritische Fragen und Aspekte auf, prangert patriarchalische Strukturen an und besticht durch eine spannende Erzählweise, da viele Geheimnisse und Plottwists eingewoben sind.
Bewertung
5/5
09.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Tiefgreifend, brutal & voll tödlicher Liebe
Wie weit darf Liebe gehen?
Für Devon, eine Buchesserin, ist das keine Frage. Für ihren Sohn Cai würde sie alles geben - und zwar bedingungslos. Doch dabei gibt es einen großen Haken: Im Gegensatz zu ihr ist Cai ein Gedankenesser und um zu überleben, ist er gezwungen, die Seelen lebendiger Menschen essen...
Ausgestoßen von ihrem eigenen Clan versteckt sich Devon auf der Suche nach einer Lösung, um ihren Sohn zu schützen und folgt schon bald einer heißen Spur...
Sunyi Dean ist mit "The Book Eaters" ein absoluter Hit gelungen. Die Story packt ab der ersten Seite und hat mich auch bis zum letzten Kapitel nicht wieder losgelassen.
Ein, aus meiner Sicht, rundum sehr gut umgesetztes Buch mit einer ordentlichen Portion Tiefgang, die ich beim Lesen des Klappentextes so gar nicht erwartet hätte.
Es werden u. a. die Ungerechtigkeit patriarchaler Strukturen, arrangierte Ehen und die Objektifizierung der Frau thematisiert, denn in der Welt der Book Eaters geht es um das reine Überleben ihrer Erblinie.
Mitten in diese Zeit voller Sorgen und Unterdrückung wird Devon, die Protagonistin, hineingeboren, die der*die Lesende in zwei parallel geführten Zeitsträngen durch das Buch begleitet.
Bereits in ihrer Kindheit, die zunächst fröhlich und unbeschwert scheint, wird bereits deutlich, dass die Buchesser in einem anderen System leben, als es "normale" Menschen heutzutage tun würden.
Sofort kommt die düstere Stimmung einer Dark-Fantasy-Geschichte auf, die ich schon anhand des wunderschönen Covers und dem Klappentext vermutet habe.
Gut gefallen hat mir besonders, dass aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, was das Lesen noch abwechslungsreicher für mich gemacht hat.
Grundsätzlich war ich auch sehr angetan von Sunyi Deans Schreibstil, der sehr packend war und gleichzeitig das Setting der Story sehr gut umgesetzt hat. Ich habe ihn als sehr bildlich und anschaulich empfunden.
Damit komme ich aber auch zu einem kleinen Kritikpunkt, denn die Autorin schildert bestimmte, sehr gewaltsame Szenen äußerst detailliert, was sicherlich nicht für jede*n etwas ist. Ich habe mich nicht daran gestört, für andere könnte es aber durchaus belastend sein; insbesondere weil es teils um Mord geht, aber auch um den Verlust von Kindern, die gewaltsam von ihrer Mutter getrennt werden. Deswegen hätte ich mir vorab eine Triggerwarnung zu den betreffenden Themen gewünscht, damit niemand völlig von den Inhalten "überrumpelt" wird.
Ansonsten bin ich von dem Buch aber über alle Maßen begeistert. Es gibt viel Backroundstory zu den einzelnen Charakteren und auch die Verhältnisse, unter welchen die Bucheresser leben, werden sehr genau beleuchtet. So bleibt ihre Welt für mich nicht nur ein "verschwommener Fleck" vor meinem inneren Auge, sondern bekommt klare Konturen. Gleiches gilt für die Protagonistin und weitere Charaktere, die alle sehr individuell und einzigartig wirken, weil jede*r von ihnen seine ganz eigene Geschichte hat.
Interessant fand ich auch die Tatsache, dass man als Lesende*r gar nicht allzu sehr mit Devon sympathisiert, weil einige ihrer moralischen Grundsätze für den Außenstehenden fragwürdig und nicht vertretbar erscheinen. Das ist nichts negatives, schließlich können nicht immer alle Figuren durch und durch gut sein, aber es ist definitiv mal ein etwas anderer Ansatz, als ich ihn aus vielen Büchern kenne.
Die Story baut sich mit jeder Seite größer und bedrohlicher auf, sodass die Spannung mit jedem Kapitel steigt. Immer wieder kommen neue Plot Twists ins Spiel und als Leser*in wird man von Mal zu Mal wieder überrascht - es wird ganz sicher nicht langweilig.
Neben der Haupthandlung fließen auch noch weitere Themen mit ein, ohne zu präsent zu sein. Dazu gehören z. B. sehr loyale Freundschaften, aber auch queere Themen. Das hat mich ganz besonders gefreut, weil es vorher nicht noch einmal explizit im Klappentext angekündigt wurde, sondern ganz selbstverständlich mit im Buch integriert war.
Die gesamte Handlung hat mir sehr gut gefallen, weil sich eben nicht nur auf den einen "Hauptstrang" fokussiert wurde, sondern mit den vielen, kleinen Nebenhandlungen auch den Charakteren die Möglichkeit gegeben wurde, sich weiterzuentwickeln, was ich bei Devon auch deutlich gesehen habe. Die Autorin schafft dadurch außerdem auch einige schöne Momente, die zum Lächeln bringen, obwohl das Setting der Story ja eigentlich doch sehr düster ist.
Das Cover passt sich perfekt ein und überträgt den "Vibe" der Geschichte auf ihren Inhalt. Wirklich hübsch anzusehen und mit einem tollen Farbschnitt. Letztlich ist es eben zu Beginn doch auch immer wieder die Umschlaggestaltung, von der ich mich gerne in den Bann ziehen lasse und was soll ich sagen? In diesem Fall hat es ja sehr gut funktioniert! :)
Mit diesem Buch bekommt man eine sehr tiefgründige Geschichte geliefert, die vor allem mit dem Thema "Mutterliebe" arbeitet und besonders präsent die Rolle der Frau in einer Gesellschaft aufgreift, wie wir sie heute nicht mehr kennen, sondern nur noch aus den vergangenen Jahrhunderten.
An Brutalität und Spannung mangelt es in diesem Fantasy-Setting auch nicht; alles in allem also ein "Komplettpaket" aus Gefühlen, Action und Fantasy.
Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!
Denise.
5/5
04.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Sehr guat
Eine mega spannende Geschichte, man konnte das Buch nicht weglegen. Die Welt der Buchesser und Gedankenesser hat mich sehr begeistert und sehr beeindruckt. Es ist einmalig was komplett was anderes. Einfach Sehr Guat.
Ann-liest
aus Hessen
5/5
03.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Düster, spannend und wahnsinnig originell
Dieses Buch war wirklich eine Überraschung. Es ist eine unglaublich originelle und düstere Geschichte, in der es weder strahlende Helden noch hervorstechende Sympathieträger gibt. Ich muss einfach honorieren, was für eine Welt die Autorin hier geschaffen hat. Es gelingt ihr unheimlich gut, gesellschaftliche Themen wie patriarchale Strukturen, Mysogynie, religiösen Fanatismus, Drogen etc. auf die von ihr geschaffenen Buch- und Gedankenesser und ihr Leben zu übertragen und Kritik zu üben.
Es ist ein Buch, das mich anfangs aufgrund der wirklich abgedrehten Idee etwas überfordert, aber sehr schnell in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss in Atem gehalten hat. Devon ist definitiv keine klassische Identifikationsfigur. Sie ist behütet und klein gehalten in Unterdrückung aufgewachsen und legt eine starke Entwicklung hin, die aber auch zahlreiche Opfer fordert. Angetrieben von Mutterliebe und dem Wunsch nach Ruhe und Freiheit begleiten wir sie durch eine Welt der Gewalt.
Die Idee der Bücheresser, deren Beschreibung mich tatsächlich teilweise gedankliche Parallelen zu KI ziehen ließ, und der Gedankenesser wurde gut durchdacht und in allen Aspekten des Lebens stimmig umgesetzt. Insbesondere die Ernährung der Gedankenessen durch das Aussaugen der Seele eines Menschen kann durchaus triggern.
Für LeserInnen, die mit geschilderter Brutalität - auch gegen Kinder - und Horrorelementen in einem Fantasysetting, das sich dicht an unserer bekannten Welt orientiert, nicht zurechtkommen, kann ich das Buch nicht empfehlen.
Für Fans von Dark Fantasy und Horror kann dies wirklich ein ganz besonderer und bis zuletzt spannender Ausflug werden.
Ann-liest
aus Hessen
5/5
03.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Düster, spannend und wahnsinni…
Düster, spannend und wahnsinnig originell Dieses Buch war wirklich eine Überraschung. Es ist eine unglaublich originelle und düstere Geschichte, in der es weder strahlende Helden noch hervorstechende Sympathieträger gibt. Ich muss einfach honorieren, was für eine Welt die Autorin hier geschaffen hat. Es gelingt ihr unheimlich gut, gesellschaftliche Themen wie patriarchale Strukturen, Mysogynie, religiösen Fanatismus, Drogen etc. auf die von ihr geschaffenen Buch- und Gedankenesser und ihr Leben zu übertragen und Kritik zu üben. Es ist ein Buch, das mich anfangs aufgrund der wirklich abgedrehten Idee etwas überfordert, aber sehr schnell in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss in Atem gehalten hat. Devon ist definitiv keine klassische Identifikationsfigur. Sie ist behütet und klein gehalten in Unterdrückung aufgewachsen und legt eine starke Entwicklung hin, die aber auch zahlreiche Opfer fordert. Angetrieben von Mutterliebe und dem Wunsch nach Ruhe und Freiheit begleiten wir sie durch eine Welt der Gewalt. Die Idee der Bücheresser, deren Beschreibung mich tatsächlich teilweise gedankliche Parallelen zu KI ziehen ließ, und der Gedankenesser wurde gut durchdacht und in allen Aspekten des Lebens stimmig umgesetzt. Insbesondere die Ernährung der Gedankenessen durch das Aussaugen der Seele eines Menschen kann durchaus triggern. Für LeserInnen, die mit geschilderter Brutalität - auch gegen Kinder - und Horrorelementen in einem Fantasysetting, das sich dicht an unserer bekannten Welt orientiert, nicht zurechtkommen, kann ich das Buch nicht empfehlen. Für Fans von Dark Fantasy und Horror kann dies wirklich ein ganz besonderer und bis zuletzt spannender Ausflug werden.
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5/5
25.11.2025
eBook (ePUB)
Sunyi Dean - The Book Eaters
Spannende Geschichte aber sehr düstere Fantasy Geschichte. Devon gehört zu den sogenannten Book Eatern. Book Eater ernähren sich von Büchern. Devon gehört zu ihnen. Ihr Sohn ist allerdings ein Seelenesser. Um ihn zu schützen muss sie in die Menschenwelt fliehen. Nichts für schwache Nerven!
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5/5
28.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein absolutes Highlight!
Ohne viel Worte: über dieses Buch muss mehr gesprochen werden! Eine großartige neue Art (die Buchesser), die mich in vielen Sachen überrascht hat und einfach gefesselt hat! Ein großartiger Tipp, wer etwas Neues sucht und unheimlichen Aspekten nicht abgeneigt ist. Großartig!
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5/5
23.10.2025
eBook (ePUB)
Papier und Fleische: Eine geheime Geschichte
Ein düsteres Familiendrama um den verzweifelte Kampf einer Mutter für Gerechtigkeit. In dem sie nicht nur gegen verstaubte Familientraditionen überholte Moralvorstellungen gewinnen, sondern auch ihre eigenen Gewissensbisse überwinden und akzeptieren lernen muss. Auf ihrer zu Beginn einsame Mission das Leben ihres Sohnes zu retten, findet devon bald Verbündete die ihr mit allen Mittel zu Seite stehen, ehe alles in einem actiongeladenen Showdown endet. Doch bleib am Ende die schwere Frage: Ist eine Droge die letzte Hoffung oder gibt es noch einen anderen Weg? Eine mitreißende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Verlust und Trauer mit Potenzial für eine Fortsetzung.
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5/5
14.09.2025
eBook (ePUB)
Aufwühlend
Zu Beginn habe ich mich gefragt, was das alles soll. Warum gibt es Buchesser, was sind Ritter, was sind Drachen? Die Fragen werden nur unzureichend beantwortet, aber irgendwann dachte ich, dass ich mich auch noch nie gefragt habe, warum Vampire Blut trinken. Es ist halt einfach so. Cai ist mit Abstand der spannendste Charakter, der mir je in einem Buch begegnet ist. Aus meiner Perspektive als Mutter stellt sich natürlich die Frage, wie weit ich gehen würde – lebe ich doch zumindest in meinem Kopf in einer Welt, in der auch ich alles für meine Kinder tun würde.
Ich würde schon gerne wissen, wie es weitergeht, auch weil sie mit ihren Aktionen die patriarchale Gesellschaft der Buchesser ordentlich aufgemischt haben.
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4/5
17.04.2026
eBook (ePUB)
Ein Buch, das schmeckt
Die Idee finde ich sehr originell. Menschen, die Bücher als Grundnahrungsmittel haben, Buchstaben schmecken und Wörter auf der Zunge zergehen lassen können. In der Welt, die Dean erschaffen hat, leben diese Bücheresser abgeschottet von normalen Menschen, in ihrer eigenen patriarchal geprägten Bubble, die im Laufe des Buches gesellschaftskritisch betrachtet wird. Sie spricht außerdem wichtige Themen wie das Patriarchat und Instrumentalisierung der Frau zugute der Fortpflanzung an.
Devon ist keine Figur, die sich um Sympathie des Lesers schert, für ihre Familie hingegen tut sie alles. Sie hat einen starken Charakter, den sie mühsam aufgebaut hat, und dessen Entwicklung man durchgehend miterlebt.
Den Schreibstil fand ich sehr pragmatisch, aber das hat mich weniger gestört, es hat, wie ich fand, gut zu Devons Stimme gepasst. Etwas irritiert haben mich dann aber die poetischen Passagen, die zwischendurch reingeworfen waren und irgendwie nicht zum restlichen Stil zu passen schienen.
Das Ende hat für mich alle Fragen beantwortet und auch wenn ich gerne gewusst hätte, wie die Zukunft nach den ganzen Vorfällen aussieht, ist es für mich auch ein rundes Ende.
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