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Produktbild: Schwanentage

Schwanentage Roman | Preisgekrönte chinesische Literatur | »Zhang Yueran hat mit >Schwanentage< ein wirklich lesenswertes, böses Buch geschrieben.« Elke Heidenreich

84

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

61719

Erscheinungsdatum

23.09.2025

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1315 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

¿¿¿¿

Übersetzt von

Karin Betz

Sprache

Deutsch

EAN

9783753001173

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

61719

Erscheinungsdatum

23.09.2025

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1315 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

¿¿¿¿

Übersetzt von

Karin Betz

Sprache

Deutsch

EAN

9783753001173

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  • Rina

    aus Mannheim

    3/5

    22.10.2025

    eBook (ePUB)

    Hat mich nicht ganz erreicht

    Yu Ling, das Kindermädchen einer reichen Familie, macht mit dem siebenjährigen Kuan Kuan einen Ausflug. Eigentlich will sie ihn gemeinsam mit ihrem Liebhaber entführen, um Lösegeld zu erpressen. Doch kaum sind sie unterwegs, erfährt sie, dass der Vater und der Großvater des Jungen wegen Korruption verhaftet wurden. Die Mutter taucht unter, und plötzlich steht Yu Ling da: ohne Job, aber mit der Verantwortung für das Kind. Die im Klappentext erwähnte Entführung spielt eine viel kleinere Rolle, als ich erwartet hatte. Vom Plan bis zur Aufgabe ging alles ziemlich schnell. Insgesamt hatte das Buch für mich ein Problem mit dem Pacing. Manche Szenen, vor allem zu Beginn, entwickeln sich sehr rasch, während sich andere Passagen spürbar in die Länge ziehen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Unterschiede zwischen Arm und Reich, Mutterschaft und die Rolle der Frau in China. Frauen aus ganz unterschiedlichen Schichten treffen hier aufeinander, und am Ende merkt man, dass sie alle auf ihre Weise gefangen sind. Selbst diejenigen, die gesellschaftlich oben stehen, müssen etwas aufgeben. Denn auch wenn sie anerkannt sind, bleiben sie oft nur „die Frau von …“. Am sympathischsten von allen Figuren war mir tatsächlich das Kind. Ja, es ist verwöhnt und daran gewöhnt, seinen Willen zu bekommen. Trotzdem hat Kuan Kuan eine kindliche Unbefangenheit und Neugier, und er verteilt seine Zuneigung bereitwillig - egal ob an Tiere oder Menschen. Yu Ling fand ich interessant, aber ich bin ihr nicht wirklich nahegekommen. Insgesamt war das Buch okay, aber ich hatte mir mehr erwartet. Die Geschichte blieb mir zu distanziert, und die Gesellschaftskritik, die darin eindeutig steckt, hat mich leider nicht ganz erreicht.

  • Lesemone

    3/5

    20.10.2025

    eBook (ePUB)

    Nicht packend

    Yu Ling ist das Kindermädchen von Kuan Kuan. Sie plant dessen Entführung, um Lösegeld von seinen reichen Eltern zu erpressen. Doch dann kommt die Nachricht, dass sein Großvater und sein Vater verhaftet wurden. Sie bricht die Aktion ab und fährt mit dem Jungen nach Hause. Doch wo ist seine Mutter, wer entscheidet über seine Zukunft? Zuhause kommt es zu sehr skurrilen Szenen und es erscheinen verschiedene Personen, die was mit der Familie zu tun haben. Mir kam Yu Ling sehr unbeteiligt am ganzen Geschehen vor. Sie trifft zwar Entscheidungen für den Jungen und man merkt, dass die beiden eine sehr starke Verbindung haben, denn im Grunde genommen hat sie ja den Jungen großgezogen. Die Mutter war nie greifbar. Trotzdem tritt Yu Ling im Verlauf der Geschichte irgendwie etwas in den Hintergrund. Die Geschichte gibt einen guten Einblick in die chinesische Gesellschaftsschichten, wie die Hirachien ausgenutzt werden. Mir fehlten aber durchweg die Emotionen. Es wird sehr kalt und am Ende auch herzlos erzählt. Am Ende war ich froh, dass die Geschichte rum war. Ich konnte damit nicht allzu viel anfangen.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    22.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grosses Herz in einer kalten Welt

    Mich hat dieser Roman ziemlich überrascht. Die Sprache ist klar, fast schlicht, nichts wirkt überladen oder kompliziert – und trotzdem hat das Ganze eine starke literarische Wirkung. Man versteht alles sofort, aber genau darin liegt auch die Kunst. Zhang Yueran erzählt so ruhig und präzise, dass man einfach dranbleibt. Im Mittelpunkt steht Yu Ling, ein Kindermädchen, das sich um ein wohlhabendes Kind kümmert. Sie wirkt zuerst unscheinbar, fast still, aber je länger man liest, desto mehr merkt man, wie viel in ihr steckt. Ihre Art zu handeln ist nicht laut oder reflektiert, sondern direkt und menschlich. Das macht sie zu einer sehr besonderen Figur. Der Roman beschäftigt sich klar mit Klassismus, aber nicht auf eine einfache Weise. Es ist nicht dieses typische Schema von „oben schlecht, unten gut“. Vielmehr zeigt Zhang, dass die Unterschiede zwar brutal sind, aber die Wirklichkeit komplexer ist. Auf beiden Seiten bleiben Wünsche offen, Hoffnungen unerfüllt – nur auf ganz unterschiedliche Art. Was mir besonders gefallen hat: Das Buch urteilt nicht. Es zeigt einfach. Und genau dadurch entsteht diese ruhige, fast zärtliche Atmosphäre, obwohl die Themen eigentlich hart sind. Der Schluss kam für mich recht plötzlich, und vieles bleibt offen. Ich hätte gerne noch weitergelesen und gewusst, wie es mit den Figuren weitergeht. Für mich ist das genau die Art von Literatur, die nicht laut sein muss, um zu wirken. Klar, ruhig, aber mit Tiefe. Und gerade deshalb sehr stark. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

  • Bewertung

    5/5

    03.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll!

    Schon auf den ersten Seiten hat mich die Sprache beeindruckt. Sie ist klar und gleichzeitig poetisch. Es ist so eine Art Schreiben, bei der man merkt, dass jedes Wort mit Bedacht gewählt ist. Die Atmosphäre ist dicht, fast still, und genau das macht den Text für mich so besonders. Zhang Yueran schafft es, viel unausgesprochen zu lassen und trotzdem eine starke emotionale Wirkung zu erzielen. Das Buch hat eine Intensität, die mich immer wieder in ihren Bann gezogen hat. Ich mag, wie subtil Macht, Abhängigkeit und gesellschaftliche Unterschiede mitschwingen, ohne dass es belehrend wirkt. Ich freue mich darauf noch weiteres von der Autorin zu lesen, weil ich das Gefühl habe, dass es da noch viel zu entdecken gibt. Das Cover ist wunderschön und ich habe mir das Buch mittlerweile als Dekoration in mein Zimmer gestellt. Insgesamt kann ich nur sagen: klare Kaufempfehlung von mir!

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    25.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die engen Grenzen der Freiheit

    Was wie ein Kriminalfall beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einem psychologischen Porträt der Protagonistin Yu Ling und einer Auseinandersetzung mit dem Begriff der Freiheit. Yu Ling arbeitet als Kindermädchen bei einer sehr vermögenden Familie in Peking. Das soziale Gefälle zwischen ihr und ihren Arbeitgebern ist offensichtlich, aber sie profitiert von deren privilegierten Wohn- und Lebensverhältnissen. ‚Ein Kindermädchen unterstellt ihr eigenes Leben dem eines anderen, wie ein Bild in einem Bild.‘ (203) Zusammen mit ihrem Freund Donghu plant Yu Ling die Entführung des ihr anvertrauten siebenjährigen Kuan Kuan, für den sie eine wichtige Bezugsperson ist. Sie will Geld erpressen, um sich ein eigenes Leben aufzubauen. Unterwegs mit dem Auto sieht Kuan Kuan einen Gänsetransporter, er hält die Tiere für Schwäne und nötigt Yu Ling, dem Fahrer eines der Tiere abzukaufen. Als Yu Ling bemerkt, dass Dhongu dem Kind offenbar etwas antun wollte, gibt sie ihren Plan auf. Im Autoradio erfahren sie zudem, dass gegen den Schwiegervater des Hausherrn wegen ‚schwerer Vergehen‘ ermittelt werde. Der Hausherr und seine Frau sind verschwunden, Yu Ling kehrt in ein leeres Haus zurück. Sie merkt mehr und mehr, dass sie eine starke Bindung zu Kuan Kuan entwickelt hat. Sie bringt ihn auch nicht zu seinen Großeltern, wie sie es nun vorhatte. Freiheit ist ihr wichtig, sie hat bisher ungern für die Familie gearbeitet, weil sie sich in ihrer Entscheidung dazu nicht frei fühlte, da die Hausherrin von einer Vorstrafe erfahren und sie damit zum Bleiben genötigt hat. Andererseits empfindet Yu Ling die Tatsache, dass Dhongu ihr Bankkonto plündert und sich aus dem Staub macht, als Befreiung, da sie ihm nun nichts mehr schuldig ist. Als sie merkt, dass sie nicht als einzige unfrei in das Leben hineingeraten ist, das sie führt, kann sie eine eigene Entscheidung treffen. Ihre Freiheit ist es, im Rahmen ihrer engen sozialen Grenzen eine Wahl zu haben. Sie entscheidet sich, bei Kuan Kuan zu bleiben. Der Roman ist spannend. Der lakonische Stil, die Art, wie Yu Ling die Geschehnisse akzeptiert und für sich immer wieder einordnet, führt sie Stück für Stück in einen Erkenntnisprozess, der sie, trotz der widrigen Umstände ihrer Herkunft, in eine persönliche Freiheit führt. Der Junge Kuan Kuan hängt an seinem ‚Schwan‘, hofft, dass er fliegen kann. Doch das Tier bleibt eine Gans, die seine Mutter zum Schluss tötet. Den Jungen lässt Yu Ling in dem Glauben, dass sie weggeflogen sei, was den Jungen tröstet. Er weiß intuitiv zu schätzen, was Freiheit bedeutet.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (84)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Karoline Dombrowsky

    Karoline Dombrowsky

    Thalia Berlin – Schultheiss Quartier

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    anders und spannend

    Ich habe einen klugen, schönen Roman erwartet, den ich bekommen habe. Jedoch hat Zhang Yueran mich überrascht; mit unvorhersehbaren Plots, unglaublich authentischen Charakteren, deren Gefühle man einfach spüren kann. und einer nuancierten Erzählung von sozialer Ungerechtigkeit und Klassismus. "Schwanentage" ist kurz, doch einschneidend.
  • Zum Bewerterprofil von Laura M.

    Laura M.

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwanenpalast

    Mit dem Kindermädchen Yu Ling gelang es der Autorin, einen komplexen Charakter zu gestalten. Obwohl sie vielleicht erst unscheinbar wirkt, weiß sie doch, wie sie sich durchschlagen muss, und versteckt viel mehr hinter der Fassade, als sie durchblicken lässt. Auf sich allein gestellt schafft es Yu Ling, aus sich herauszuwachsen und Verantwortung zu übernehmen, wenn alle anderen versagen. Dabei ist es auch interessant, den Bund zwischen ihr und dem siebenjährigen Sohn der Familie zu beobachten. Beide scheinen, als könnten sie nicht unterschiedlicher sein, so können sie aber auch nicht ohne einander auskommen. Sie brauchen einander als Stütze. So schuldet Yu Ling der Familie nichts; aber gibt mehr, als sie je bekam. Sie ist eine Figur, die man gerne bis zum Buchende begleitet, um ihre ganze Entwicklung zu sehen.
  • Zum Bewerterprofil von Theresa Raupp

    Theresa Raupp

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwanentage im Schwanenhotel

    Dieser Roman schafft es mit seiner sehr ruhigen Sprache, eine ganz eigene Art der Atmosphäre zu erschaffen. Wir tauchen beim Lesen in die Gesellschaft Chinas ein, verbringen Zeit mit Kuan Kuan und seinem Kindermädchen Yu Ling. Wir begleiten Yu Ling in ihren Gedanken, ihrem Zwiespalt und ihren Entscheidungen. Und wir werden dabei immer wieder von der Handlung überrascht. Ein sehr gelungeses schmales Buch für die Herbsttage.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    *Menschlichkeit*

    Dieses Buch hat mich auf leise Weise überrascht. Zhang Yueran erzählt von Yu Ling, einem Kindermädchen, das den siebenjährigen Kuan Kuan entführen will, um mit dem Lösegeld ein besseres Leben zu erreichen. Doch als dessen Familie in einen Korruptionsskandal gerät und die Mutter verschwindet, bleibt Yu Ling allein mit dem Jungen zurück und muss Entscheidungen treffen, die ihr Leben und seines für immer verändern. Auf feinfühlige Weise zeigt die Autorin, wie Macht, Klassismus und Verantwortung ineinandergreifen.
  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klassismus in China

    In diesem Buch geht es um das Kindermädchen Yu Ling, die den 7 jährigen Kuan Kuan mit ihrem Liebhaber entführt und Lösegeld von den Eltern forden will, um sich ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch dann werden Großvater und Vater des Jungen, wegen Korruption, verhaftet und die Mutter verschwindet sang und klanglos. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als das Kind wieder nach Hause zu bringen, als wäre es ein kleiner Ausflug gewesen. Als Erinnerung hat sich Kuan Kuan eine Gans mitgenommen, die er für einen Schwan hält. Nach diesem gescheiterten Kidnappingversuch, überlegt Yu Ling nun, was sie mit ihrem Leben und das von Kuan Kuan anfängt. Der Roman behandelt die gesellschaftlichen Klassenunterschiede in China, könnte aber durchaus auch in einem anderen Land spielen, denn Klassismus ist international. Die Protagonistin wächst zum Ende hin über sich hinaus und erkennt, dass Geld nicht glücklich macht und ein emotionales Zuhause wichtiger ist, als alle materiellen Güter. Dieser kurze Roman beeindruckt durch authentische Charaktere, Klugheit und sehr prägnante Sätze. "Für ärmere Leute ist Geld etwas Persönliches, für Reiche ist es eine Familienangelegenheit. Es reicht, wenn es einen in der Familie gibt, der Zugang zu Geld hat. Nicht zu viel Geld, denn sonst fangen die Schwierigkeiten an." S. 202 "Schwanentage" bekommt von mir sehr überzeugte 4 Sterne!

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