Produktbild: Der Sommer am Ende der Welt

Der Sommer am Ende der Welt Roman | Zeitgeschichte trifft auf eine große Liebe - die SPIEGEL-Bestseller-Autorin mit ihrem persönlichsten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

581

Erscheinungsdatum

01.07.2025

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

3629 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426564677

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

581

Erscheinungsdatum

01.07.2025

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

3629 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426564677

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  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    17.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Sommer, mit viel Schatten

    Zum Inhalt Die Journalistin Hanna reist mit ihrer knapp 16-jährigen Tochter Katie nach Borkum in das Nobelhotel Dünenenhaus, das einst ein berüchtigtes Kinderkurheim war. Dort ist bekannt, dass Hanna als Journalistin in einem renomierten Verlag arbeitet. Sie bekommen die besten Zimmer und werden sehr zuvorkommend behandelt. Wie sich schnell herausstellt, haben die Betreiber vom Dünenhaus Angst, dass Hanna die Missstände aufdeckt, die in in den 60er Jahren dort stattgefunden haben. Eine unbekannte Person lässt Hanna das Tagebuch einer ehemaligen Kinderbetreuerin zukommen. Hanna lernt den Inselarzt Ole kennen und lieben. Ole hilft Hanna bei ihren Recherchen und muss feststellen, dass es in seiner eigenen Familie grauenhafte Geheimnisse gibt. Meine Meinung Sommer, mit viel Schatten Frau Völler hat sehr sensibel dargestellt, was sich 1963 in diesem fiktiven Heim, das es unter anderem Namen damals sehr wohl wirklich gab, zugetragen hat. Hannas eigene Mutter war damals sechs Wochen zur Kur und kam total traumatisiert wieder heim. Die Kinder bekamen minderwertiges Essen, durften nie richtig im Freien toben; geschweige denn am Strand Sandburgen bauen. Viermal am Tag war ihnen der Gang zur Toilette erlaubt. Wer außer der Reihe ging, wurde bestraft. Wie Sträflinge bekleidet mussten sie jeden Tag durch den Ort spazieren. Krankenkassen haben damals die Be(Miss)handlungen in Kurhäusern bezahlt, die zudem hoch angesehen waren. Ein Junge verstarb. Über die Ursache des Todes wurde Stillschweigen bewahrt. Hanna führt im Hotel per Video jeden Tag Gespräche mit der Zeitzeugin Sabrina. Was sie alles erfährt, stimmt sie unheimlich traurig, da Sabrina zur gleichen Zeit wie ihre eigene Mutter im Kurhaus war. Ihre Mutter, die damals als kleines Mädchen dem Ganzen hilflos ausgesetzt war. Das war stellenweise für Hanna einfach zu viel. Es gab eine Kinderbetreuerin, die sehr lieb zu den Kindern war. Sie verschwand auf einmal spurlos. Nicht nur der Krieg war grausam. Immer wieder erfahre ich Dinge, was man mit Kindern in der Nachkriegszeit angestellt hatte und ich frage mich, was denn noch alles aufkommen wird. Die Geschehnisse haben mich sehr traurig gestimmt und wieder einmal fassungslos zurückgelassen. Mein Mitgefühl haben auch alle Menschen, die damals versucht haben, gegen die Missstände anzukämpfen. Die Nachfahren, die an allem unschuldig sind, werden auch immer wieder traumatisiert, wenn wieder Verbrechen aufgedeckt werden. Das Setting spiegelt die wunderschöne Landschaft in Borkum wider, was die Geschichte ein bisschen aufgelockert hat und somit war mir beim Lesen eine Verschnaufpause gegönnt. Die Liebesgeschichten und die Unternehmungen rund um die Insel, haben den großen Unterschied der zwei verschiedenen Zeitebenen deutlich gemacht. Das hat mir sehr gut gefallen. Hanna und Ole finden, trotz der widrigen Umstände, zusammen. Die Geschichte enthält Krimielemente, die es bestimmt auch in der Realität damals gegeben hat. Fazit In diesem Roman habe ich zum ersten Mal von Verschickungskindern gelesen, die sich in Kurhäusern erholen sollten. Warum "sollten?" Weil die Kinder vielmehr physisch und psychisch total lädiert wieder heim kamen. Die Geschichte und Personen sind fiktiv; dennoch fanden solche Geschehnisse wirklich statt. Ich empfehle, das emotionale Nachwort der Autorin zu lesen. Sie weiß, wovon sie schreibt! Eine klare Empfehlung. Danke, Eva Völler

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein Familiengeheimnis, das über Generationen hinweg beeinflusst...

    Eva Völler begeistert in diesem Roman mit ihrem Schreibstil, der gleichermaßen sensibel und mitreißend ist. Meisterhaft verknüpft sie die Liebesgeschichte von Hannah und Ole mit dem düsteren Kapitel der Nachkriegsgeschichte - Verschickungskinder auf Borkum. Dabei werden Familiengeheimnisse und andere Erinnerungen aufgedeckt, die den Leser packen und mitreißen werden. Ein atmosphärisch toll geschriebener Roman, der Trude Teige Fans beigeistern wird.

  • Bewertung

    5/5

    26.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Lesenswertes Buch

    Ein Buch was ich nur zufällig erworben habe, weil es günstig war. Dieses Buch war von Anfang bis Ende spannend. Am liebsten hätte ich es nicht vor dem Ende aus der Hand gelegt. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie es meiner Schwester in Ihrer Zeit auf einer der Inseln ergangen ist. Aber nur bis zum Schluß habe ich mich damit beruhigt, dass sie in Kur ja auf Norderney war. Dieses Buch ist ein Beispiel dafür, dass es sich lohnt mal etwas anderes zu lesen und eine Empfehlung für die Schriftstellerin EVA VÖLLER.

  • Bewertung

    5/5

    02.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine bewegende Geschichte

    Ein Buch, das mir sehr nahe ging. Man kann den Geschehnissen und der Entwicklung der Dinge gut folgen. Im zweiten Teil des Buches nimmt der Spannungsbogen deutlich zu. Man will das Buch unbedingt hintereinander weglesen, um den Ausgang zu erfahren.

  • lalunara

    aus Heidesee

    5/5

    25.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Buch über die furchtbaren…

    Buch über die furchtbaren Erlebnisse ehemaliger Verschickungskinder Ich gebe zu, ich tat mich schwer, in das Buch hinein zu kommen. Ich hatte es als E-Book gekauft und deshalb verfolgen können, dass es 12 Prozent des Buches brauchte, bis die Geschichte für mich langsam Fahrt aufnahm und spannend wurde. Im Nachwort erzählt die Autorin, wie sie zu diesem Roman inspiriert wurde und wie sie Erlebnisse von Verschickungskindern mit der schönen Insel Borkum verwoben hat. Wobei auch auf Borkum Kinder zur Kur geschickt wurden und das waren nicht wenige und auch hier haben einige ein Trauma davongetragen. Ich habe auch nicht gewusst, dass Borkum bereits Ende des 19. Jahrhunderts extrem antisemitisch eingestellt war. Auch das im Roman benannte Borkumlied ist traurige Geschichte der Nordseeinsel. Die Reporterin Hanna verbringt mit ihrer Tochter Kathi dort einen Arbeitsurlaub. Sie recherchiert in Sachen Verschickungskinder und rund um ihren Aufenthalt passieren dann einige gruselige Dinge und Hanna gerät in Lebensgefahr. Kathi, ein Teeni von 15, dann 16 Jahren, entpuppt sich später doch als patente Tochter. Zu Beginn des Buches nervt sie nur und lebt ihre Pubertät voll aus. Beide Damen verlieben sich auf Borkum. Das war in diesem Roman auch elementar wichtig, was für mich ein wenig störend war zu der brisanten Hauptgeschichte um die Kinder. Aber alles in allem ein wirklich gutes Buch mit kleinen Abstrichen für mich, dass ich mit 4,5 Sternen bewerten würde, wenn dies ginge. So gibt es eben 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (215)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler

    Die Journalistin Hanna recherchiert auf der Insel Borkum über die Verschickungskinder in den 60-iger Jahren. Dort lernt sie den Arzt Ole kennen, der sie bei ihren Recherchen unterstützt und verliebt sich in ihn. Ungeheuerliche Mißstände in den Kurheimen stellen sich heraus. Körperliche Züchtigung, Zwangsernährung und seeliche Grausamkeiten waren an der Tagesordnung. Viele Kinder wurden traumatisiert. Ein fiktiver Roman mit wahren geschichtlichen Hintergrund. Sehr gut erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Gabriele Arenz

    Gabriele Arenz

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Das Schicksal der Verschickungskinder auf Borkum inspieriert vo wahren Ereignissen

    Die Journalistin Hanna fährt nach Borkum um für einen Artikel über ein Kinderkurheim in den 60ger Jahren zu recherchieren. Kurz nach ihrer Ankunft wird ihr das Tagebuch einer ehemaligen Betreuerin zugespielt. Was Hanna dort über die ehemaligen Verschickungskinder erfährt schockiert sie zutiefst... ein sehr gelungener Familienroman über ein verdrängtes Kapitel der Nachkriegszeit, spannend und sehr emotional erzählt. Absolut empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Packen und sehr berührend

    Dieses Buch von Eva Völler ist sehr viel bewegender und berührender als all ihre vorherigen Bücher. Mutig auch diesen Schicksalsroman über die Verschickungskinder in dieser Tiefe und Eingängigkeit zu schreiben, die manchmal kaum auszuhalten ist. Sicher keine leichte Unterhaltung dennoch sehr lesenswert oder hörenswert. Hanna, als recherchierende Journalistin ebnet für uns Leser*innen den Weg, sich Gedanken zu machen wie wir uns in der damaligen Zeit oder auch im Entdecken solcher Familienschicksale verhalten hätten. Vom Stil her erinnert es mich an Tatiana de Rosnays Saras Schlüssel, die sich auch auf Spurensuche in der eigenen Familie begeben hat. Eva Völler hat mich, wie schon, in der Duologie "Die Dorfschullehrerin" wieder emotional gepackt, berührt und zugleich begeistert. So wird Zeitgeschichte lebendig und zugleich bewahrt. Sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Schnaiter

    Susanne Schnaiter

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Respektvoll und empathisch

    Das Schicksal von Verschickungskindern in den 60er Jahren ist das grundlegende Thema dieses Romanes. Ein düsteres Kapitel, welches die Autorin Eva Völler empathisch und respektvoll erzählt. In zwei Zeitebenen wird die Geschichte eines ehemaligen Kinder-Kurheimes auf Borkum erzählt und die bewegenden Schicksale der Kinder geschildert. Ein Kapitel der jüngeren Zeitgeschichte, welches ich bislang nicht kannte. Das Buch „Der Sommer am Ende der Welt“ schenkte mir interessante Lesestunden, hat mich aber auch sehr nachdenklich zurückgelassen
  • Zum Bewerterprofil von Liane Wieschollek

    Liane Wieschollek

    Thalia Mayersche Gelsenkirchen-Buer

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein düsteres deutsches Kapitel mit hoher Dunkelziffer

    Eva Völler hat sich in ihrem neuen Roman dem dunklen Kapitel der Verschickungskinder der 60 er Jahre gewidmet,welche damals zu Tausenden auf die Nordseeinseln verschickt wurden.Sei es aufgrund von Untergewicht oder anderen Erkrankungen wie die der Atemwege oder der Haut. Das Buch ist auf zwei Zeitebenen gegliedert.Einmal 2019 als die Journalistin Hanna mit ihrer Teenager Tochter Katie nach Borkum fährt um über die damaligen Verschickungskinder der Villa Aurelia zu berichtigen.Hanna ist persönlich involviert,da ihre Mutter als damals Fünfjährige ebenfalls dort als Verschickungskind Zeit verbracht hat.Hanna möchte dort eine Augenzeugin interviewen und bekommt Tagebuchaufzeichnungen zugespielt.Der zweite Handlungsstrang spielt zur Zeit der brutalen Geschehnisse um 1963 im damaligen Kurheim und dem körperlichen und seelischen Misshandlungen durch das sogenannte Pflegepersonal. Diese Schilderungen zu lesen ist nicht einfach und die Gewissheit,daß diese Schilderungen nur die Spitze des Eisbergs sind,macht es umso schwerer.Für die Betreiber dieser Heime waren die Kinder nur eine Nummer und oft arbeiteten dort Mitarbeiter,die schon zur Zeit der NS Diktatur brutal mit Heimkindern umgegangen sind. Einen Stern Abzug gibt es nur , weil ich vor ein paar Tagen den herausragenden Roman von Susanne Abel gelesen habe,der sich einer etwas ähnlichen Thematik angenommen hat.Nämlich dem Thema der misshandelten Heimkinder in der Nachkriegszeit . Sonst wären es sicher 5 Sterne geworden.

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