Produktbild: Der Sommer am Ende der Welt
Artikelbild von Der Sommer am Ende der Welt
Eva Völler

1. Der Sommer am Ende der Welt

Der Sommer am Ende der Welt

Gesprochen von
213
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Elisabeth Günther

Spieldauer

12 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

243

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732479658

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Elisabeth Günther

Spieldauer

12 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

243

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732479658

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Rebecca K.

    5/5

    14.10.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Roman der mich beschäftigt hat

    Hanna ist Journalistin und möchte den persönlichsten Artikel ihres Lebens schreiben. Sie möchte einen Bericht über frühere Verschickungskinder auf Borkum schreiben, ihre Mutter war eines dieser Kinder und hat dort nur schlimmes erlebt. Vor Ort stößt Hanna auf Widerstand, nur der Inselarzt Ole steht ihr bei und hilft ihr bei ihren Nachforschungen. Als Hanna ein altes Tagebuch zugeschoben wird, gerät sie in ein Dilemma da dort ein Geheimnis gelüftet wird das auch Oles Familie betrifft. Romane die auf zwei Zeitebenen spielen sprechen mich immer sehr an und hier fand ich auch das Thema mit den Verschickungskindern sehr ansprechend auch wenn meine Familie davon nicht betroffen war, aber ich habe schon viel darüber gehört. Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe kann ich sagen die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme und ich konnte ihr sehr gut zuhören. Zu Beginn hatte ich etwas Probleme mich in das Buch einzuhören, aber als ich richtig eingetaucht war hatte ich damit keinerlei Schwierigkeiten. Es gab mehrere Erzählstränge sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit, hier hat es etwas gedauert bis ich alles richtig zugeordnet hatte. Da das Thema nicht unbedingt leicht ist und es im Nachkriegsdeutschland auch nicht alles so korrekt war wie man vielleicht denken könnte war mir klar, aber man weiß ja auf was man sich einlässt wenn man zu so einem Roman greift. Mir ist es immer leicht gefallen dem Handlungsverlauf zu folgen und ja nicht jede Entscheidung konnte ich nachvollziehen aber das ist ja auch Ansichtssache. Der Spannungsbogen war immer straff gespannt und für mich gab es auch nie Längen beim Lesen. Für mich persönlich waren alle Figuren des Romans sehr bildlich beschrieben und ich konnte mir alles vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Eine Lieblingsfigur hatte ich nicht, aber bis auf ein paar Ausnahmen waren mir die meisten sympathisch. Da ich noch nie auf Borkum war hatte ich keine genaue Vorstellung wo was liegt aber ich konnte mir die Handlungsorte anhand der Beschreibungen vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und deshalb vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    21.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Herzensempfehlung!

    Das Buch hat mich sehr berührt, weil auch ich ein Verschickungskind war. Nicht auf Borkum und nicht so schlimm wie beschrieben, aber mit 4 Jahren ein paar Wochen „verschickt“ zu werden, hinterlässt Spuren. Natürlich gab und gibt es viele von uns…. Eva Völler kann wunderbar schreiben, und so ist es auch hier. Durch die 2 Zweitebenen wird die Zeit der 60er (bis 80er) Jahre eingeordnet. Die Erlebnisse der Kinder sind plastisch dargestellt, und nehmen die Leserin mit in diese Zeit und Situation. Das Hörbuch wird großartig vorgelesen von Elisabeth Günther, deren Stimme und Stil perfekt zur Geschichte passt. Ich empfehle das (Hör)Buch von Herzen!

  • Bewertung

    aus Belm

    4/5

    29.09.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    ein dunkles Kapitel in unserer Geschichte

    Eva Völlers Bücher sind für mich immer etwas Besonderes. Ihr Nachkriegskrimis haben mir gut gefallen und auch dieses Buch zeigt Krimielemente, die Autorin bleibt sich also treu. Hanna, von Beruf Journalistin , fährt mit ihrer Tochter auf die Nordseeinsel Borkum, um Recherche zu betreiben für einen Artikel über „Verschickungskinder“ in den Sechziger Jahren, die g Hier auf Borkum in erschienenen Heimen unterkamen. Auch ihre Mutter war unter diesen Kinder, die in jungen Jahren, ihre Mutter war vier, allein auf die Insel geschickt wurde, um ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Diese Kuren wurden den Kindern als großer Spaß verkauft, sicher würden sie viel spielen und viele neue Freunde finden. Die Realität sah allerdings anders aus. Psychische und physische Misshandlungen waren an der Tagesordnung, die bei vielen Kindern traumatische Verletzungen auslösten, die ihr ganzes Leben beeinflussten. Hanna, die in dem Haus unterkommt, was früher als Kurklinik betrieben wurde und heute ein 5Sterne Hotel ist, tritt allerdings einigen Leuten mit ihrem anvisierten Artikel auf die Füße, allen voran den Hotelbesitzern, die schlechte Presse wittern. Eines Tages wird ihr ein Tagebuch zugespielt, was Ungeheuerliches aufdeckt. Bei der Aufdeckung dieser Verbrechen aus der Vergangenheit hilft ihr Ole, der ansässige Kurarzt, der selbst einiges über seine Familie erfährt, was er lieber nicht wissen wollte. Durch die gemeinsame Recherche kommen sich Hanna und Ole näher. Wie bei Eva Völler gewohnt, ist dieses Buch wieder spannend zu lesen.Die einzelnen Protagonisten waren gut beschrieben, allerdings hätte ich auf die Liebesgeschichte verzichten können, es waren dadurch ein paar Handlungsstränge zu viel. Die Schilderungen der “Verschickungskinder“ haben mich sehr berührt und sicher kennen die Älteren unter uns alle jemanden, der so eine Kur mitgemacht hat. Wieder ein tolles Buch dieser Autorin.

  • Kyra112

    aus Sachsen-Anhalt

    4/5

    15.09.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Roman mit Gänsehautfeeling

    Hanna ist eine erfolgreiche Journalistin. Ihre neueste Recherche führt sie auf die Insel Borkum. Dort ist sie der Vergangenheit der Villa Aurelia auf der Spur und damit auch einem Teil der Vergangenheit ihrer Mutter und manch anderem Geheimnis. „Der Sommer am Ende der Welt“ von Eva Völler ist eine Mischung aus Gegenwarts- und historischem Roman.
Das Hörbuch wird gelesen von Elisabeth Günther. Sie hat mir richtig gut gefallen. Ihre Stimme hat die einzelnen Charaktere in unterschiedlichster Form und sehr mitreißend widergespiegelt. Sie ist dabei nie monoton geworden , dafür emotional. Es ist eine dunkle Seite, die Eva Völler in ihrem jüngsten Roman beschreibt. Eine dunkle Seite, die sich mit den schwächsten Gliedern der Gesellschaft beschäftigt-Kindern. Kinder, die in der Hoffnung auf Genesung in die Obhut vermeintlich versierten Personals gegeben werden und für die hinterher nichts mehr war, wie es davor gewesen ist. Das Wort „Kinderkurheim“ erzeugt in jedem von uns Bilder. Doch nach Beendigung dieses Romans sind es vermutlich andere Bilder, die wir vor unserem inneren Auge sehen. Es sind Bilder, die Gänsehaut erzeugen, denn genau das empfindet man, wenn man den Erzählungen Sabines, der Hauptzeugin von Hannas Recherchen, folgt. Doch der Handlungsstrang um Sabines Erzählungen ist nur die Hälfte des Romans. Die andere Hälfte beschäftigt sich mit Hannas Erlebnissen im Rahmen der Nachforschungen auf Borkum.
Spuren der Vergangenheit greifen hier in die Gegenwart ein. Spuren, die nicht nur Einfluss auf Hanna haben, sondern auch auf ihre Tochter Kathi. Der Artikel bringt Mutter und Tochter wieder näher und konfrontiert beide mit den Irrungen und Wirrungen der Liebe. Sie müssen aber auch gegen Neid, Mauern voller Schweigen und Geheimnisse kämpfen. Kurz um: Eva Völler ist hier ein spannender und emotionaler Roman über ein wichtiges Thema deutscher Nachkriegsgeschichte gelungen, der den Hörer von der ersten Minute und den Leser von der ersten Seite mitnimmt. Besonderes Augenmerk liegt für mich auf der wunderbaren Sprecherin!

  • Bewertung

    aus Darmstadt

    4/5

    20.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Berührender historischer Roman mit leichten Abzügen

    "Helle Tage, dunkle Schuld" hat mir sehr gut gefallen, und auch dieser neue Roman machte mich aufgrund seines Themas gleich neugierig. Das Thema der Verschickungskinder ist bewegend, erschütternd und wichtig. Die Protagonistin Hanna, Journalistin, reist mit ihrer Tochter nach Borkum, um über die Verschickungskinder zu recherchieren – Kinder, die in den 50er bis 80er Jahren zu Erholungskuren geschickt wurden und dort oft traumatische Erfahrungen machten. Hannas Mutter war selbst 1963 betroffen. Der Roman ist gut historisch recherchiert und durch Tagebucheinträge sowie Erinnerungen von Zeitzeugen ergänzt. Die Beschreibungen von Borkum, der damaligen Atmosphäre und des Umgangs mit den Kindern sind bildhaft und eindrücklich, besonders die Schilderungen von den Misshandlungen haben mich sehr berührt. Spannend fand ich, dass der Roman nicht nur die historischen Aspekte erzählt, sondern auch eine Liebesgeschichte. Allerdings wird insgesamt zu viel auf einmal behandelt, und manche Nebenhandlungen wirkten überladen. Dadurch wurde das zentrale Thema der Verschickungskinder stellenweise in den Hintergrund gedrängt. Trotzdem habe ich das sehr gut gelesene Hörbuch mit großem Interesse gehört und vergebe aufgerundete 4 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

5

87

4

90

3

31

2

5

1

0

Bewertungen (213)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    24.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler

    Die Journalistin Hanna recherchiert auf der Insel Borkum über die Verschickungskinder in den 60-iger Jahren. Dort lernt sie den Arzt Ole kennen, der sie bei ihren Recherchen unterstützt und verliebt sich in ihn. Ungeheuerliche Mißstände in den Kurheimen stellen sich heraus. Körperliche Züchtigung, Zwangsernährung und seeliche Grausamkeiten waren an der Tagesordnung. Viele Kinder wurden traumatisiert. Ein fiktiver Roman mit wahren geschichtlichen Hintergrund. Sehr gut erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Gabriele Arenz

    Gabriele Arenz

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    05.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Das Schicksal der Verschickungskinder auf Borkum inspieriert vo wahren Ereignissen

    Die Journalistin Hanna fährt nach Borkum um für einen Artikel über ein Kinderkurheim in den 60ger Jahren zu recherchieren. Kurz nach ihrer Ankunft wird ihr das Tagebuch einer ehemaligen Betreuerin zugespielt. Was Hanna dort über die ehemaligen Verschickungskinder erfährt schockiert sie zutiefst... ein sehr gelungener Familienroman über ein verdrängtes Kapitel der Nachkriegszeit, spannend und sehr emotional erzählt. Absolut empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    30.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Packen und sehr berührend

    Dieses Buch von Eva Völler ist sehr viel bewegender und berührender als all ihre vorherigen Bücher. Mutig auch diesen Schicksalsroman über die Verschickungskinder in dieser Tiefe und Eingängigkeit zu schreiben, die manchmal kaum auszuhalten ist. Sicher keine leichte Unterhaltung dennoch sehr lesenswert oder hörenswert. Hanna, als recherchierende Journalistin ebnet für uns Leser*innen den Weg, sich Gedanken zu machen wie wir uns in der damaligen Zeit oder auch im Entdecken solcher Familienschicksale verhalten hätten. Vom Stil her erinnert es mich an Tatiana de Rosnays Saras Schlüssel, die sich auch auf Spurensuche in der eigenen Familie begeben hat. Eva Völler hat mich, wie schon, in der Duologie "Die Dorfschullehrerin" wieder emotional gepackt, berührt und zugleich begeistert. So wird Zeitgeschichte lebendig und zugleich bewahrt. Sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Schnaiter

    Susanne Schnaiter

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    22.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Respektvoll und empathisch

    Das Schicksal von Verschickungskindern in den 60er Jahren ist das grundlegende Thema dieses Romanes. Ein düsteres Kapitel, welches die Autorin Eva Völler empathisch und respektvoll erzählt. In zwei Zeitebenen wird die Geschichte eines ehemaligen Kinder-Kurheimes auf Borkum erzählt und die bewegenden Schicksale der Kinder geschildert. Ein Kapitel der jüngeren Zeitgeschichte, welches ich bislang nicht kannte. Das Buch „Der Sommer am Ende der Welt“ schenkte mir interessante Lesestunden, hat mich aber auch sehr nachdenklich zurückgelassen
  • Zum Bewerterprofil von Liane Wieschollek

    Liane Wieschollek

    Thalia Mayersche Gelsenkirchen-Buer

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    05.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein düsteres deutsches Kapitel mit hoher Dunkelziffer

    Eva Völler hat sich in ihrem neuen Roman dem dunklen Kapitel der Verschickungskinder der 60 er Jahre gewidmet,welche damals zu Tausenden auf die Nordseeinseln verschickt wurden.Sei es aufgrund von Untergewicht oder anderen Erkrankungen wie die der Atemwege oder der Haut. Das Buch ist auf zwei Zeitebenen gegliedert.Einmal 2019 als die Journalistin Hanna mit ihrer Teenager Tochter Katie nach Borkum fährt um über die damaligen Verschickungskinder der Villa Aurelia zu berichtigen.Hanna ist persönlich involviert,da ihre Mutter als damals Fünfjährige ebenfalls dort als Verschickungskind Zeit verbracht hat.Hanna möchte dort eine Augenzeugin interviewen und bekommt Tagebuchaufzeichnungen zugespielt.Der zweite Handlungsstrang spielt zur Zeit der brutalen Geschehnisse um 1963 im damaligen Kurheim und dem körperlichen und seelischen Misshandlungen durch das sogenannte Pflegepersonal. Diese Schilderungen zu lesen ist nicht einfach und die Gewissheit,daß diese Schilderungen nur die Spitze des Eisbergs sind,macht es umso schwerer.Für die Betreiber dieser Heime waren die Kinder nur eine Nummer und oft arbeiteten dort Mitarbeiter,die schon zur Zeit der NS Diktatur brutal mit Heimkindern umgegangen sind. Einen Stern Abzug gibt es nur , weil ich vor ein paar Tagen den herausragenden Roman von Susanne Abel gelesen habe,der sich einer etwas ähnlichen Thematik angenommen hat.Nämlich dem Thema der misshandelten Heimkinder in der Nachkriegszeit . Sonst wären es sicher 5 Sterne geworden.

Unsere Meinungen

Bewertungen (11)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Der Sommer am Ende der Welt