Produktbild: Beste Zeiten

Beste Zeiten Roman. 'Eine wunderschöne, zu Herzen gehende Coming-of-Age-Geschichte, die nachhallt' LUCY CALDWELL

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

62474

Erscheinungsdatum

26.09.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

319 (Printausgabe)

Dateigröße

1330 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

What a Time to Be Alive

Übersetzt von

Lisa Kögeböhn

Sprache

Deutsch

EAN

9783751784429

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

62474

Erscheinungsdatum

26.09.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

319 (Printausgabe)

Dateigröße

1330 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

What a Time to Be Alive

Übersetzt von

Lisa Kögeböhn

Sprache

Deutsch

EAN

9783751784429

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  • Jule

    4/5

    06.10.2025

    eBook (ePUB)

    Wirklich beste Zeiten? In…

    Wirklich beste Zeiten? In "Beste Zeiten" rollt Jenny Mustard das Leben der 21 und bald 22 Jahre alten Sickan auf, die zum Studieren nach Stockholm gezogen ist. Sie erzählt von Freundschaften, der Liebe, Familie und den Zweifeln, die einen durch das Leben begleiten. Durch ihre Aufarbeitung des Lebens von Sickan mit allen Höhen und Tiefen schafft Jenny Mustard es, Sickans Leben äußerst realistisch darzustellen. Durch die Gedanken und Emotionen, die aufgeschrieben wurden, ist es oftmals ein leichtes, die Reaktionen von Sickan nachzuvollziehen, was zudem besonders bedingt ist durch den Schreibstil. Die einfache Wortwahl und der unkomplizierte Satzbau mit einfachen Dialogen lässt es ein leichtes werden, nur so durch die Seiten zu fliegen. Allerdings haben mich die zwischenzeitlichen Sprünge in Sickans Kindheit aus dem Konzept gebracht, da sie nie wirklich klar gekennzeichnet wurden und ich mich so beim Lesen, erstmal wieder zurechtfinden musste. Die Rückblenden tragen allerdings dazu bei, Sickan als Charakter besser zu verstehen. So bleibt sie bei weitem nicht so blass, wie die Nebencharaktere, die sie durch ihr Leben begleiten. Durch diese Geschichte fühlt man sich nicht mehr allein, gerade wenn man sich in seinen Zwanzigern befindet. Die sollen bekanntlich die beste Zeit sein im Leben, aber das ist einfach nicht immer so. Und das zeigt Jenny Mustard mit diesem Buch auf eindringliche Weise: Es ist okay, mal nicht zu wissen wohin mit sich. Zweifel zu haben, wohin man gehen soll. Zu hinterfragen, ob Freunde wirklich Freunde sind – und was ist das eigentlich mit der Liebe? Man fühlt sich verstanden. Deshalb ist dieses Buch eine Empfehlung für alle, die sich im Leben und in ihren Zwanzigern mal verloren fühlen. Es ist normal Zweifel zu haben und nicht zu wissen, was gerade eigentlich abgeht.

  • Jule

    4/5

    06.10.2025

    eBook (ePUB)

    Wirklich beste Zeiten?

    In "Beste Zeiten" rollt Jenny Mustard das Leben der 21 und bald 22 Jahre alten Sickan auf, die zum Studieren nach Stockholm gezogen ist. Sie erzählt von Freundschaften, der Liebe, Familie und den Zweifeln, die einen durch das Leben begleiten. Durch ihre Aufarbeitung des Lebens von Sickan mit allen Höhen und Tiefen schafft Jenny Mustard es, Sickans Leben äußerst realistisch darzustellen. Durch die Gedanken und Emotionen, die aufgeschrieben wurden, ist es oftmals ein leichtes, die Reaktionen von Sickan nachzuvollziehen, was zudem besonders bedingt ist durch den Schreibstil. Die einfache Wortwahl und der unkomplizierte Satzbau mit einfachen Dialogen lässt es ein leichtes werden, nur so durch die Seiten zu fliegen. Allerdings haben mich die zwischenzeitlichen Sprünge in Sickans Kindheit aus dem Konzept gebracht, da sie nie wirklich klar gekennzeichnet wurden und ich mich so beim Lesen, erstmal wieder zurechtfinden musste. Die Rückblenden tragen allerdings dazu bei, Sickan als Charakter besser zu verstehen. So bleibt sie bei weitem nicht so blass, wie die Nebencharaktere, die sie durch ihr Leben begleiten. Durch diese Geschichte fühlt man sich nicht mehr allein, gerade wenn man sich in seinen Zwanzigern befindet. Die sollen bekanntlich die beste Zeit sein im Leben, aber das ist einfach nicht immer so. Und das zeigt Jenny Mustard mit diesem Buch auf eindringliche Weise: Es ist okay, mal nicht zu wissen wohin mit sich. Zweifel zu haben, wohin man gehen soll. Zu hinterfragen, ob Freunde wirklich Freunde sind – und was ist das eigentlich mit der Liebe? Man fühlt sich verstanden. Deshalb ist dieses Buch eine Empfehlung für alle, die sich im Leben und in ihren Zwanzigern mal verloren fühlen. Es ist normal Zweifel zu haben und nicht zu wissen, was gerade eigentlich abgeht.

  • Nähpummelchen

    5/5

    13.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Leben und Erwachsenwerden

    Sickan ist 21 und hat es endlich geschafft, ihr erdrückendes Heimatkaff zu verlassen und in Stockholm zu studieren. Hier begleitet das Buch sie in ihre Anfänge, auf eigenen Füßen zu stehen. Unwahrscheinlich tiefgründig und reflektiert beschreibt die Autorin dabei Gefühlslagen, die Dialoge zwischen den Figuren sind so nah und echt, sie legen alles zwischen einander offen und ich kam regelrecht ins Schwelgen, wie angenehm es wäre, wenn mehr Menschen auf diese Art miteinander reden könnten und würden. Ihre Unterhaltungen und Gedankengänge wirken einfach natürlich. Der Schreibstil hat mir auch deswegen sehr gut gefallen. Gleichzeitig strahlt das Buch dabei eine warme Ruhe aus, die auch das Buchcover ansprechend widergibt. Die Plottwists haben mir gefallen, auch die Sprünge, wenn Sickan aus ihrer Jugend und Kindheit, von ihren Eltern erzählt. Auch die Beziehung zu ihrer selbstsicheren, exzentrischeren Freundin Hanna fand ich auch sehr spannend - angefangen, wie Hanna beschrieben wurde, wie unterschiedlich ihre (finanziellen) Herkünfte sind und wie ihnen dadurch bestimmte Dinge auch unterschiedlich gewichtet wichtig sind, und sie trotzdem auf einer zutiefst menschlichen Ebene zueinander kommen. Ich mochte das Buch wirklich sehr.

  • nessabo

    5/5

    12.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ruhige, aber überaus tiefgründige Geschichte über Heilung und Identität

    Ich mochte Jenny Mustard bereits in ihrem Debüt außerordentlich gerne. Denn obwohl ich mit ruhigen Geschichten oft mal meine Probleme habe, nimmt mich ihr Schreibstil einfach immer völlig in sich auf. So war es auch mit ihrem zweiten Roman, der dem ersten in nichts nachsteht und doch anders ist. Während Mustards Debüt eine Paarbeziehung im Zentrum stehen hatte, dreht sich die Handlung hier noch einmal viel stärker um die Entwicklung der Hauptfigur sowie eine ganz tolle und angenehm unperfekte Freundinnenschaft. Sickan versucht ihren früheren Traumata sowie ihrem eher ärmlichen Wohnumfeld durch einen Umzug nach Stockholm zu entkommen. Das ist mit Anfang 20 ein sehr nachvollziehbarer Move, aber dass er die Probleme nicht wird lösen können, ist uns sicher allen klar. Dabei wirkt es doch einige Zeit so, als würde die Freundinnenschaft zur selbstsicheren Hanna genau das tun. Sickan, die eigentlich um jeden Preis den coolen Leuten auffallen will, wächst an der Seite ihrer etwas eigenbrötlerischen Freundin zunächst deutlich. Doch irgendwann holen sie die früheren Prägungen ein. Ich finde es ganz toll, wie die Autorin hier wiederholt politisch wird, deutlicher als in ihrem Debüt. Es geht um Klassismus und was er sowie Mobbing mit Menschen nachhaltig anrichten können. Es geht ebenso um 6ualisierte Gewalt und auch hier schafft es Mustard, das Trauma zu verdeutlichen, ohne die Betroffene einzig darüber zu definieren. Sie macht die Auswirkungen stets klar, ohne effekthascherisch ins Detail zu gehen. Sickan beginnt in ihrem „neuen Leben“ auch eine weitere Beziehung, die ebenso von viel Ehrlichkeit und Authentizität geprägt ist, aber zu meiner großen Freude nicht als Heilsbringer dargestellt wird. Und obwohl romantische Liebe eine Rolle spielt, macht Mustard deutlich, dass andere Beziehungen mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar bedeutsamer sind. Die Autorin zeigt wie schon in ihrem Debüt ihr Händchen für sanfte und reflektierte Männerfiguren. Loyalität, Ehrlichkeit und ein verletzliches Miteinander - all das spielt eine zentrale Rolle und das ganz unabhängig von der Beziehungsart. Wer ruhig und fundiert erzählte Geschichten mag, die nah an der Hauptfigur sind, hat hier einen Treffer. Ich mochte „Beste Zeiten“ tatsächlich noch einmal mehr als den Vorgänger, weil er deutlich politischer und noch einen Ticken weniger romantisch ist. Sickans Suche nach Heilung und einer eigenen Identität ist schmerzhaft ehrlich und ich gehe rundum zufrieden aus dem Buch.

  • nessabo

    5/5

    12.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ruhige, aber überaus…

    Eine ruhige, aber überaus tiefgründige Geschichte über Heilung und Identität Ich mochte Jenny Mustard bereits in ihrem Debüt außerordentlich gerne. Denn obwohl ich mit ruhigen Geschichten oft mal meine Probleme habe, nimmt mich ihr Schreibstil einfach immer völlig in sich auf. So war es auch mit ihrem zweiten Roman, der dem ersten in nichts nachsteht und doch anders ist. Während Mustards Debüt eine Paarbeziehung im Zentrum stehen hatte, dreht sich die Handlung hier noch einmal viel stärker um die Entwicklung der Hauptfigur sowie eine ganz tolle und angenehm unperfekte Freundinnenschaft. Sickan versucht ihren früheren Traumata sowie ihrem eher ärmlichen Wohnumfeld durch einen Umzug nach Stockholm zu entkommen. Das ist mit Anfang 20 ein sehr nachvollziehbarer Move, aber dass er die Probleme nicht wird lösen können, ist uns sicher allen klar. Dabei wirkt es doch einige Zeit so, als würde die Freundinnenschaft zur selbstsicheren Hanna genau das tun. Sickan, die eigentlich um jeden Preis den coolen Leuten auffallen will, wächst an der Seite ihrer etwas eigenbrötlerischen Freundin zunächst deutlich. Doch irgendwann holen sie die früheren Prägungen ein. Ich finde es ganz toll, wie die Autorin hier wiederholt politisch wird, deutlicher als in ihrem Debüt. Es geht um Klassismus und was er sowie Mobbing mit Menschen nachhaltig anrichten können. Es geht ebenso um 6ualisierte Gewalt und auch hier schafft es Mustard, das Trauma zu verdeutlichen, ohne die Betroffene einzig darüber zu definieren. Sie macht die Auswirkungen stets klar, ohne effekthascherisch ins Detail zu gehen. Sickan beginnt in ihrem „neuen Leben“ auch eine weitere Beziehung, die ebenso von viel Ehrlichkeit und Authentizität geprägt ist, aber zu meiner großen Freude nicht als Heilsbringer dargestellt wird. Und obwohl romantische Liebe eine Rolle spielt, macht Mustard deutlich, dass andere Beziehungen mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar bedeutsamer sind. Die Autorin zeigt wie schon in ihrem Debüt ihr Händchen für sanfte und reflektierte Männerfiguren. Loyalität, Ehrlichkeit und ein verletzliches Miteinander - all das spielt eine zentrale Rolle und das ganz unabhängig von der Beziehungsart. Wer ruhig und fundiert erzählte Geschichten mag, die nah an der Hauptfigur sind, hat hier einen Treffer. Ich mochte „Beste Zeiten“ tatsächlich noch einmal mehr als den Vorgänger, weil er deutlich politischer und noch einen Ticken weniger romantisch ist. Sickans Suche nach Heilung und einer eigenen Identität ist schmerzhaft ehrlich und ich gehe rundum zufrieden aus dem Buch.

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    Henrike Irmscher

    Thalia Halle

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    5/5

    21.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein leises, feines Buch

    Sickan hatte es nicht leicht in der Schulzeit, und versucht am College ihren Weg zu finden - stößt dabei aber immer wieder auf Grenzen, die sie sich selbst gesetzt hat. Ein leiser aber tiefsinniger Roman über’s jung sein und Erwachsen werden, Freundschaften, das Studium in einer fremden Stadt und darüber herauszufinden, wer man eigentlich ist. Großartig erzählt, ich bin wirklich ein absoluter Mustard-Fan!
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.01.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn die Jugend nicht perfekt ist – aber echt

    Jenny Mustards Beste Zeiten ist kein Buch über glitzernde Partys oder magische Liebesbegegnungen – es ist eine ehrliche, ruhige, tief berührende Geschichte darüber, wie man erwachsen wird, wenn niemand einem dabei helfen will. Sickan, eine junge Frau aus der schwedischen Provinz, kämpft nicht gegen Monster oder böse Stiefmütter – sondern gegen Einsamkeit, Mobbing, Eltern, die mehr mit ihren Forschungen als mit ihr beschäftigt sind, und die nagende Angst, nie dazuzugehören. Ihr Weg führt sie nach Stockholm – nicht als Heldin, sondern als Verlorene, die sich selbst finden muss. Und dann trifft sie Hanna: exzentrisch, laut, unverblümt – und genau die Freundin, die Sickan braucht. Keine Rettung, keine romantische Lösung – sondern ein Anker. Und das ist das Großartige an diesem Roman: Mustard zeigt, dass Freundschaften oft die wahren Lebensretter sind. Dass Liebe nicht immer in einem Kuss beginnt – sondern in einem „Ich bin für dich da“, auch wenn man selbst noch nicht weiß, wer man ist. Der Schreibstil ist klar, ruhig, fast schüchtern – aber genau das macht ihn so stark. Es gibt keine übertriebenen Dramen, keine Klischees, keine „Rettung durch den richtigen Partner“. Stattdessen: Gedanken, die man selbst schon hatte. Gefühle, die man selbst schon gespürt hat. Fehler, die man selbst gemacht hat – und die man, wie Sickan, langsam zu verstehen lernt. Sickan ist keine Heldin – sie ist eine junge Frau, die sich bemüht. Die sich verliebt, sich verletzt, sich verliert – und sich wiederfindet. Und das macht sie so unglaublich liebenswert. Ihre Entwicklung ist kein Sprung, sondern ein Schritt nach dem anderen – und das ist realistisch, inspirierend und tief bewegend. Ein Roman, der nicht nur junge Erwachsene anspricht – sondern alle, die jemals das Gefühl hatten, nicht dazuzugehören.

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