Januar 1942. Für June Porter Hudson ist die Führung des Avalon und seines ihm treuen Personals kein Beruf, sondern Berufung. Umgeben von der magischen Einsamkeit der Appalachen, steht das legendäre Grand Hotel für Luxus, Raffinesse und für sein besonderes Heilwasser. Doch als die Wirrungen des Krieges in seine Welt einbrechen, muss June sich einer harten Prüfung stellen, denn nur sie kennt die Kräfte, die aus den Quellen hinter den Fassaden wirken. Sind das Hotel und die ihm verschriebenen Menschen zu retten und eine Katastrophe aufzuhalten? »Grand Hotel Avalon« ist eine bezwingend-soghafte Geschichte über Liebe, Geheimnisse, Verrat und eine unwiderstehliche Heldin, deren Hingabe mitten ins Herz trifft.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Diese Geschichte, dieser Roman ist absolut spannend und vom Stil des Geschriebenen hat er mich mitgenommen, hat mich fasziniert und kurzweilig spannend unterhalten.
Wir sind in der Vergangenheit, im Jahr 1942. Es ist Januar. June Porter Hudson leitet das Hotel Avalon. Es ist sozusagen ihre Berufung. Das Hotel ist luxuriös. Dann aber bricht Krieg aus und alles ändert sich schicksalhaft. Das Hotel und damit June muss Entscheidungen treffen für das Hotel und ihre Mitarbeiter.
June ist meine Heldin in dieser Geschichte, sie ist Hauptcharakter und macht das Buch aus. Sie übt ihren Beruf mit Hingabe aus und sie wird von der Autorin sehr tiefgründig beschrieben. Aber auch die sich entfaltende Geschichte vor dem historischen Hintergrund nehme ich der Autorin zu 100 Prozent ab. Sie ist super spannend und kurzweilig geschrieben. Sehr gut eingebaut ist auch der Charakter des Tucker Minick, seines Zeichens FBI-Agent. Viel mehr möchte ich zum Inhalt garnicht verraten. Lest selbst, es lohnt sich !!!
#maggiestiefvater
#grandhotelavalon
#fischerverlag
#heidizengerling
Elisabeth
5/5
23.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Typische Stiefvater-Magie
Im Grand Hotel Avalon hat June Hudson das Sagen. Sie hat sich von ganz unten nach ganz oben gearbeitet. Doch dann kommt der Krieg ins Avalon, trotz der Abgeschiedenheit in den Bergen, und mit ihm das FBI und 300 Diplomaten aus Europa - das gefällt weder June noch dem Süßwasser, das hier in allem steckt und alles durchwirkt. Das FBI und die unfreiwilligen Gäste des Hotels beschäftigen sie intensiver, als sinnvoll wäre.
Es war so so schön, wieder in Maggie Stiefvaters Welten einzutauchen. Ihre Art, Magie zu schaffen, ist einzigartig und fühlt sich jedes Mal wie nach Hause kommen an. Die Übersetzung fand ich ebenfalls schön, sie war sehr im Einklang mit Stiefvaters anderen Büchern. Die Figuren waren wie immer - liebenswert und stark auf versteckte Art und etwas wunderlich -, aber genau richtig. Der Plot war spannend und ich wollte wissen, wohin es die wichtigem Figuren führt, und auch wenn nicht alle auftauchenden Figuren in sympathischen Positionen waren, hat Stiefvater die besondere Gabe, auch dort Personen auszusuchen, mit denen man dennoch mitfühlen kann. Das Tempo der Handlung insgesamt war relativ langsam, was der Atmosphäre aber sehr zugute kam. Ich habe das Lesen sehr genossen und freue mich schon auf den nächsten Stiefvater-Titel!
Die Buchprüferin
5/5
19.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gefährliche Gewässer
Das "Grand Hotel Avalon" ist ein seltsames Buch. Anspruchsvoll, abgefahren, anders als erwartet.
Wenn man den Klappentext liest, denkt man zunächst an nichts weiter Geheimnisvolles, sondern hat vor allem das interessante Arrangement vor Augen, bei dem Diplomatenfamilien aus Nazi-Deutschland, Japan und anderen Ländern, die die USA 1942 als feindlich definierte, in ein riesiges und überaus abgelegenes Hotel in den Bergen West Virginias einquartiert werden, bevor sie ausgeflogen werden sollen.
June, die das Avalon seit einiger Zeit für die Besitzer, die Familie Gilfoyle, leitet und von den Angestellten in glühender Loyalität "Hoss" genannt wird, ist eine kleine, unscheinbare Person, bewirkt jedoch für ihre Gäste wahre Wunder und hat buchstäblich alles im Griff. Zumindest bis die Einquartierung ins Avalon erfolgt und mit den zum Teil gefährlichen (und grässlichen) Gästen auch FBI-Agent Tucker Minnick eintrifft, um mit seinen Männern mögliche Feindesaktivitäten in Schach zu halten.
Der Roman beginnt ausgesprochen ruhig und genießerisch, da Stiefvater zunächst ein schon für sich faszinierendes Bild dieses Grand Hotels malt, das für an Luxus gewöhnte Leute eine "angenehme Umgebung" bietet, für Leute hingegen, die "aus einem ganz normalen Leben" kommen, "eine religiöse Erfahrung" darstellt. Als dann die Ausnahmegäste einfallen, was (fast) alle anderen zur Abreise zwingt, eröffnet sich mitten in diesem zeitlosen Idyll eine spannende politische Ebene. Es wird unruhig im Hotel. Und aus einem faszinierenden Buch wird ein fantastisches.
Dieser Roman punktet mit gut durchdachter Sprache, weiß seinen Plot spannend zu erzählen und fesselt dabei sowohl mit historischen Bezügen als auch mit solchen zu verschiedenen Metaebenen. Zumal er die ganze Zeit immer wieder neue Geheimnisse ans Tageslicht treten lässt: über Tucker und June, über Hannelore und Sandy, über das Hotel und das Wasser. Ja, denn das Wasser, das aus den Quellen der Gegend sprudelt, spielt seine ganz eigene und manchmal fast etwas unheimliche Rolle.
Vor dem Hintergrund der brisanten politischen Lage beschäftigt besonders die Entwicklung der Protagonistinnen und Protagonisten, die von den großen Ereignissen, aber auch von ihren eigenen Nöten getrieben werden. Die erwähnte Hannelore zum Beispiel ist ein kleines Mädchen, das nicht spricht und heute als neurodivers definiert werden würde - man kann sich denken, was das Kind bei der Rückkehr mit seinen Eltern nach Nazideutschland erwartet. Sandy hingegen ist einer der Söhne der Gilfoyles, der mit einem sogenannten Granatenschock aus dem Krieg zurückgekehrt ist und hilflos im Rollstuhl sitzt.
Es wird schon eine June brauchen, die neben ihren ganz eigenen Problemen auch die ihrer Gäste zu lösen gewohnt ist - mit nach außen hin leichter Hand und womöglich einer Prise von dem, was sie in anderem Zusammenhang einmal als "Magie" bezeichnet ...
Wenn ihr in der Realität verankerte und doch mit besagter Prise gewürzte Bücher zu schätzen wisst, die - nicht nur psychologisch - tief gründeln und vielschichtig gezeichnete Figuren in einem komplizierten Tanz durcheinanderwirbeln, kann euch die Buchprüferin nur eines empfehlen: Lesen!
Bewertung
5/5
18.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein leiser Blick auf den Krieg
Manchmal ist es ein Glück, nicht zu viel über ein Buch zu wissen, bevor man es liest – so erging es mir mit Grand Hotel Avalon. Hätte ich gewusst, dass es in irgendeiner Form den Zweiten Weltkrieg thematisiert, hätte ich wahrscheinlich gezögert. Und damit hätte ich etwas verpasst.
Denn was Maggie Stiefvater hier erzählt, ist kein Kriegsroman im klassischen Sinne. Es gibt keine Schlachten, keine Gräuelberichte von der Front, keine direkten Kämpfe – und gerade das macht das Buch so eindringlich. Der Krieg ist allgegenwärtig, aber nur als Schatten, der sich durch Räume, Erinnerungen und zwischenmenschliche Beziehungen zieht. Statt auf das Offensichtliche richtet Stiefvater den Blick auf die Zwischenräume: auf die psychologischen Spuren, auf die moralischen Grauzonen, auf das, was bleibt, wenn die Geschichte weiterzieht, aber die Menschen zurückbleiben.
Das Setting – ein altes Hotel mit fast märchenhaften Zügen – trägt ebenso zur Atmosphäre bei wie die leisen Fantasyelemente, die sich nie ganz erklären, aber genau dadurch faszinieren. Man muss nicht alles verstehen, um sich davon tragen zu lassen. Die Figuren sind vielschichtig, glaubhaft und menschlich, und gerade das gelingt der Autorin besonders gut: Sie zeigt nicht nur die "richtige" oder "falsche" Seite, sondern Menschen mit Geschichte, mit Fehlern, mit Hoffnung.
Grand Hotel Avalon ist ein stilles, eigensinniges Buch – ungewöhnlich, berührend und genau deshalb lesenswert.
masine
aus Leutersdorf
5/5
14.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
erührend und kurzweilig
Berührend und kurzweilig
Normalerweise lese ich nur Thriller. Aber dieses Buch hat ich aufgrund der Leseprobe neugierig gemacht. Ich habe es als Hörbuch genossen und fand es einfach wunderbar. Eine kurzweilige Geschichte, die mich auf der einen Seite gefesselt und unterhalten hat und auf der anderen Seite auch sehr berührt hat. Eine Geschichte in der Kriegszeit. Im Hotel werden Nazis aus Japan, Italien und Deutschland untergebracht. Diplomaten, Journalisten und andere. Sie dienen zum Austausch gegen gleiches Klientel auf der anderen Seite des Ozeans. Hinzu kommt die Geschichte um das Hotel, das Süsswasser und die Hoteldirektorin. Eine tolle Geschichte mit vielen Fassetten und verschiedenen Charakteren. Ich freue mich, dass ich es mir angehört habe und kann es nur empfehlen. Das Cover finde ich nicht so gelungen, jetzt, wo ich die Geschichte kenne.
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5/5
21.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was bedeutet Luxus?
Ich bin ein großer Fan der "Raven Boys"-Reihe und auch wenn dieses Buch ein völlig anderes Genre ist, kann man Maggie Stiefvaters Handschrift doch in jeder Szene erkennen. Komplexe Charaktere, ein malerisches Setting und der für die Autorin unverkennbare Schreibstil.
Das Setting in einem luxuriösen Grand Hotel steht im krassen Kontrast zum Zweiten Weltkrieg, dessen Auswirkungen und diplomatische Komplexitäten hier zum Ausdruck kommen.
Aber gerade diese Unterschiede sorgen für eine fesselnde Handlung, ohne dass diese überzogen wirkt. Dazu eine Prise mysteriöse Ereignisse und ich war gänzlich überzeugt. Ganz großes Lesekino!
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5/5
17.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zu Gast im Avalon
Das Avalon ist ein verzauberter Ort, über den eines Tages die Realität hereinbricht. Was ein Ende für manches bedeutet, aber auch einen Neubeginn für anderes.
Ich war wirklich hingerissen von diesem Hotel und all den Menschen, die dort leben, arbeiten und zu Gast sind.
Große Liebe für dieses Buch!
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5/5
10.10.2025
Hörbuch-Download
Spannend historisch
Es gibt einige Bücher, die von Hotels handeln oder deren Inhalt sich darin abspielt. “Grand Hotel Avalon” ist eines der besonderen davon. 1940er Jahre in Amerika, June arbeitet im Hotel als Managerin, diesem Beruf und ihrem dortigen Umfeld ist sie fest verhaftet. Das Wohl der Gäste hat oberste Priorität, auch dann noch als die angestammte Klientel weichen muss, um anderen Gästen Platz zu machen. Das Buch lebt von den Beschreibungen der Gäste, den Geschehnissen, es entfaltet sofort einen Sog, zieht Lesende in die Geschichte. Frau Stiefvater ist ein großartiges Buch gelungen, sie gönnt dem Publikum auch eine Prise Magie mittels “Sweet Water”. Für mich frisch und gut gesprochen von Cathlen Gawlich, ein Genuss.
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5/5
30.09.2025
eBook (ePUB 3)
Grossartig
Wandeln Sie mit durch dieses Luxushotel, beobachten Sie seine Angestellten und begleiten seine Gäste vor und nach den Weltkriegen. Ein Buch wie ganz großes Kino..., ein Lesevergnügen, ein Leseerlebnis
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4/5
02.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine echte Überraschung
Ein ungewöhnlicher Roman, der atmosphärisch und sprachlich absolut zu überzeugen weiß. Die Art und Weise, wie Stiefvater den Alltag im "besetzten" Luxushotel und ihre vielschichtige Protagonistin beschreibt, ist wirklich große Klasse. Wer einen ruhigen Roman mit liebevollen Charakteren und einem Hauch Fantastik sucht, ist hier genau richtig.
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