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Produktbild: Kaltes Krematorium
Artikelbild von Kaltes Krematorium
József Debreczeni

1. Kaltes Krematorium

Kaltes Krematorium Bericht aus dem Land namens Auschwitz | Mit einem Nachwort von Carolin Emcke

Gesprochen von
9
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

02.06.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

27

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863527433

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

02.06.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

27

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863527433

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  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    05.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    »divide et impera«.

    József Debreczenis selbst erlebtes "Kaltes Krematorium" ist eine der grausamsten Enthüllungen, die ich über den Holocaust je gelesen habe. Der Vergleich mit Primo Levis "Ist das ein Mensch?" drängt sich auf. Dieses Buch enthüllt alles. Die Unmenschlichkeit, die von der SS sage und schreibe nach unten - an die Kapos, Lagerältesten, Lagerärzte etc. - weitergegeben wurde und sich so verdoppelte, verdreifachte und entfaltete, ist hier nicht zu beschreiben. Mir stockte buchstäblich auf jeder Seite der Atem ob dessen, was Menschen anderen Menschen antun, aber auch, was Menschen aushalten können. Ich las dieses Buch und musste mit jeder Zeile an meinen in Auschwitz ermordeten Großvater und seine in Sobibor vergaste Schwester denken. Was mögen sie erlebt haben, bevor sie starben? War ihr Tod eine Gnade? Wenn man dieses Buch liest, könnte man denken, ja. Ich kann dieses Buch nicht rezensieren wie einen Roman, wie könnte ich etwas zum Schreibstil schreiben, wo doch József Debreczeni als Journalist seinen Stil längst gefunden hatte, als ihn die Nazis zur "Zwangsarbeit" deportierten. Mein Fazit: Aus jedem Satz spricht das Grauen, aus jedem Satz kommt ein Fünkchen Hoffnung, die Torturen zu überleben. Wie man dieses kalte Krematorium überleben konnte, bleibt mir trotzdem unbegreiflich. Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

  • Susanne Meyer

    aus Brockhöfe

    5/5

    05.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wichtige Lektüre

    „Kaltes Krematorium“ von Jószef Debreczeni ist ein Buch, das mich tief erschüttert hat. Schonungslos und eindringlich schildert der Autor seine Zeit in verschiedenen Konzentrationslagern – Erfahrungen, deren Grauen sich kaum in Worte fassen lässt. Geprägt von Hunger, Kälte, Krankheiten und Läusen müssen die Häftlinge unmenschliche Arbeit leisten. Besonders die ständige Plage durch Läuse beschreibt Debreczeni immer wieder – ein Detail, das die unerträglichen Lebensbedingungen noch greifbarer macht. Sein Leidensweg führt ihn von Bačka Topola über Eule und Fürstenstein bis nach Dörnhau. Dort landet er schließlich im Krankenrevier – einem Ort, an dem die Menschen nur noch dahinvegetieren. Ein „kaltes Krematorium“, wie er es selbst nennt. Debreczeni gehört zu den wenigen Überlebenden, die schließlich von der Roten Armee befreit werden. Bereits 1950 erschien sein Bericht in ungarischer Sprache, geriet jedoch lange in Vergessenheit. Erst mehr als 70 Jahre später wurde das Werk wiederentdeckt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Ein Buch, das unter die Haut geht und lange nachhallt. Eine eindringliche Erinnerung daran, was niemals vergessen werden darf.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    20.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eure Schuld wird nie vergehen, niemals

    Nach 70 Jahren wiederentdeckt und jetzt erstmals in deutscher Sprache erschienen. Ich frage mich, warum erst jetzt? Nach so vielen Jahrzehnten? Wer hatte Angst vor der Veröffentlichung? Aber egal, jetzt kann jeder lesen, was der Autor damals niederschrieb. Welche unmenschlichen und grausamen Taten unsere Vorfahren zu verantworten hatten. Jozsef Debreczeni  wurde im Jahr 1944 deportiert. Es hieß, er würde in ein Lager gebracht, wo er Gartenarbeit verrichten könnte und gut versorgt würde. Alles Lüge, und sein Leidensweg dauerte ein Jahr. Nach Fürstenstein gelangte er ins „Kalte Krematorium“ nach Dörnhau. Was er zu berichten weiß, lässt jeden Menschen mit Empathie erstarren. Es macht eine Unterschied, ob ich einen Roman, einen blutigen Thriller oder einen Tatsachenbericht über das Leben in den KZ´s der Hitlerära lese. „Kaltes Krematorium“ ist so grausam und erschütternd, weil es tatsächlich geschah. Das hier beschriebene Gemetzel wurde von Menschen an Menschen verübt. Das Ausbrechen von Goldzähnen, das Waten in Exkrementen, die Schikanen der Aufseher durch stundenlanges Stehen zum Appell. Im Regen, bei Eiseskälte. Nur mit sehr dünnen Hemdchen bekleidet, wenn überhaupt. Schuften im Dreck und Abfall, ohne die Gelegenheit, sich Hände oder Gesicht zu waschen. Dabei war der Hunger täglicher „Gast“. Nein, ich schreibe nicht von Appetit. Es war H U N G E R durch Entzug von Essen, das den Namen Nahrung auch verdient hätte. Und ja, es waren Aufseher, die nach dem Krieg laut tönten: „Wir haben von nichts gewusst“. Dabei schickten etliche von ihnen die Menschen ins Gas. Rochen das verbrannte Fleisch und den Qualm, der aus den Kaminen kam. Und diese „Herrenmenschen“ litten keinen Hunger. Sie waren wohlgenährt und wussten sehr gut, wie sie den Krieg ohne Nachteile überleben konnten. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen. Es verfolgte mich bis in meine Träume. Aber es ist wichtig, dass wir niemals vergessen, was damals geschah. Leider gibt es immer mehr Menschen, die es leugnen. Haben sie kein Rückgrat? Oder warum nehmen sie die Täter in Schutz? Ich weiß es nicht und es ist mir egal. So lange ich lebe, werde ich Bücher dazu lesen und darauf aufmerksam machen.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    16.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein unglaublich wichtiges Buch

    Ein unglaublich wichtiges Buch! Kaltes Krematorium von Jozsef Debreczeni ist ein Zeitdokument, das ich nicht auf einmal durchlesen konnte. Zu grausam und unvorstellbar sind die Geschehnisse aus der Hitlerzeit, geschildert von einem Zeitzeugen. Jozsef Debreczeni hat seinen Bericht aus dem "Land namens Auschwitz" bereits 1950 erstmals veröffentlicht, allerdings ist er erst 2024 in 15 andere Sprachen übersetzt worden, darunter auch deutsch. Jozsef Debreczeni ist das Pseudonym des ungarischen Journalisten und Schriftstellers Jozsef Bruner. Er wird 1944 nach Auschwitz deportiert. Nur durch Zufall entgeht er der Gaskammer, weil er statt des LKW-Transports den Fußweg wählt. Zwölf Monate wird er in dem riesigen Lagerkomplex Auschwitz durch verschiedene Konzentrations- und Arbeitslager verlegt, zuletzt befindet er sich im kalten Krematorium, der Krankenbaracke des Arbeitslagers Dörnhau. Er beschreibt aus der Sicht des Journalisten seine Erfahrungen, die Hierarchien innerhalb der Lager zwischen den Häftlingen und die Tagesabläufe und Schikanen mit unglaublicher Präzision. Im Hinterkopf hat der Lesende allerdings immer die Gewissheit, dass es sich nicht um eine fiktive Handlung sondern um grausame und unvorstellbare Tatsachen handelt. Wie Menschen in Not, denen Macht gegeben wird, handeln lässt mich fassungslos zurück. Dieses Werk von Debreczeni kann man nicht beschreiben, man muss es selbst lesen. Und meiner Meinung nach ist es genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen. Einem Zeitpunkt, zu dem es kaum noch lebende Zeitzeugen mehr gibt. Einem Zeitpunkt, zu dem die gewählten Verantwortlichen der Welt immer mehr an den rechten Rand rücken. Einem Zeitpunkt, zu dem viele Menschen immer mehr Falschmeldungen in den sozialen Netzwerken Glauben schenken. Ein Werk, das als Pflichtlektüre in Schulen eingeführt werden sollte. Es ist gut und wichtig, dass dieses Werk nach 70 Jahren endlich in deutscher Übersetzung vorliegt! Es sollte auch in jeder öffentlichen Bücherei und Onleihe zur Verfügung stehen… Verlag: S. Fischer Verlag ISBN: 978-3-10-397544-4 272 Seiten Erschienen am 27.11.2024

  • Bewertung

    aus Weinfelden

    5/5

    10.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kaum zu glauben

    Debreczeni beschreibt in seinem Buch „Kaltes Krematorium“ sein Martyrium in Arbeits- und Konzentrationslagern während des Zweiten Weltkrieges. Es ist kaum zu glauben, was Menschen anderen Menschen antun können. Als Pflichtlektüre an deutschen Schulen empfohlen, selbst wenn der Inhalt schwer auszuhalten ist.

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Michael Schenkl

    Michael Schenkl

    Thalia Regensburg – Donau-Einkaufszentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kaltes Krematorium

    Zeitzeugenberichte gibt es viele – jeder ist für sich ein wichtiges Stück Zeitgeschichte und zugleich eine eindringliche und notwendige Mahnung gegen das Vergessen. "Kaltes Krematorium" des ungarischen Schriftstellers József Debreczeni liegt 70 Jahre nach seiner Abfassung erstmals in deutscher Übersetzung vor. Was dieses Buch besonders macht, ist die Fähigkeit des bereits 1978 verstorbenen Autors, die unvorstellbare Grausamkeit des Erlebten in so sprachgewaltigen, stellenweise fast schon poetischen Worten abzubilden. Für mich auf einer Wellenlänge mit den Erinnerungen etwa von Primo Levi ("Ist das ein Mensch?") oder Elie Wiesel ("Die Nacht").
  • Zum Bewerterprofil von A. Bertsch

    A. Bertsch

    Thalia Bergisch Gladbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Geht ins Mark

    Dieser Bericht von József Debreczeni ist nicht nur ein beklemmendes Zeugnis eines Überlebenden des Holocausts, sondern auch hervorragend poetisch geschrieben. Unfassbar fein erzählt Debreczeni von den Horrorn der Konzentrationslager, ich fragte mich die ganze Zeit beim Lesen, wie er sich diese Sprache durch dieses Leiden bewahren konnte, aber er konnte, offensichtlich. Somit ist das Buch auch ein ultimativer Beweis für das Scheitern der Nazis. Sie haben versucht, ihre Opfer zu Tieren zu machen, aber das ist ihnen nicht gelungen. Eine beklemmende, aber notwendige, Lektüre
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Köber

    Katrin Köber

    Thalia Dallgow-Döberitz – HavelPark

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gegen das Vergessen

    Jeder sollte dieses Buch lesen! Es ist nicht nur ein Bericht, sondern eine emotionale Achterbahn. Die Beschreibungen, klar und präzise, ist es in keinster Weise vorstellbar, was dieser Mann erleben musste. Das Grauen war beim Lesen kaum zu ertragen und trotzdem musste ich immer weiterlesen. Ein Buch gegen das Vergessen!
  • Zum Bewerterprofil von Julie Fiedler

    Julie Fiedler

    Thalia Saalfeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Memoir aus Ausschwitz

    Ich musste dieses Buch ehrlich gesagt mehrere Male zur Seite legen, da die Ereignisse, die vorgekommen sind , so schrecklich waren. Jósef Debreczeni erzählt eindringlich und detailliert über die Geschehnisse in den Konzentrationslagern während des zweiten Weltkrieges. Ein Buch, welches mir lange im Gedächtnis bleiben wird.
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlosigkeit in Textform

    Es gibt Bücher, die sprechen mehr für sich selbst, als es eine Rezension jemals könnte. Deshalb will ich auch nichts weiter schreiben als: Lest dieses Buch. Es ist wichtig und macht sprachlos.

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Bewertungen (5)

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