Diese Erzählung führt die Leser in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Die 17-jährige Anna ist erst ein paar Wochen zur Ausbildung in der von Theodor Fliedner gegründeten Diakonissenanstalt Kaiserswerth, als dort eine neue Tradition eingeführt wird: der Adventsbaum. An jedem Tag der Adventszeit werden Verheißungen aus dem Alten Testament, die auf das Kommen eines Retters hinweisen, auf kleine Papiersterne geschrieben und - zusammen mit einer Kerze - in einen zunächst kahlen Baum gehängt. Dieser verwandelt sich auf diese Weise bis zum Weihnachtsfest in einen hell erleuchteten und fertig geschmückten Christbaum. Anna erlebt gemeinsam mit den Waisenkindern, die sie betreut, eine intensive Adventszeit und versteht zum ersten Mal in ihren Leben, was Weihnachten wirklich bedeutet.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
MeineKleineBuecherecke
5/5
03.11.2025
eBook (ePUB 3)
Eine berührende Geschichte
Oh, das ist eine wirklich schöne Geschichte und was mich besonders berührt hat, ist, dass diese Erzählung auf einer wahren Begebenheit beruht. So etwas finde ich immer besonders toll!
Für mich die perfekte Lektüre, um sich auf die kommende Advents- und Weihnachtszeit einzustimmen!
Zum Inhalt:
Mitte des 19. Jahrhunderts: Die junge Anna hat vor wenigen Wochen ihre Ausbildung in der Diakonissenanstalt Kaiserswerth begonnen und erlebt, wie kurz darauf eine komplett neue Tradition eingeführt wird: der Adventsbaum.
Dabei werden im Monat Dezember jeden Tag biblische Verheißungen auf kleine Sterne aus Papier geschrieben und an einen – zuerst noch kahlen – Baum gehängt. Bis zu Heiligabend verwandelt sich der Adventsbaum dann in einen mit Sternen geschmückten Christbaum!
Was vor allem für die Kinder gedacht ist, um ihnen den Sinn und die wahre Bedeutung von Weihnachten näher zu bringen, verfehlt aber auch bei Anna nicht ihre Wirkung.
So erlebt sie gemeinsam mit den Waisenkindern eine wertvolle Adventszeit und versteht zum ersten Mal so wirklich, um was es an Weihnachten wirklich geht und warum es das Fest der Liebe genannt wird.
Ein wirklich schönes Buch und was mich besonders berührt hat, ist, dass Anna die Liebe Gottes wirklich begreifen und dann empfangen hat dürfen!
Dass die Kinder die Verse nicht nur an einen Baum hängen, sondern diese Verheißungen auch auswendig lernen und von den Diakonissen erklärt bekommen, ist besonders wertvoll.
So wurde den Kindern auf doppelte Weise gedient: Ihre natürlichen Bedürfnisse wurden dort gestillt, aber auch für ihr geistliches Wohlergehen wurde gesorgt.
Ich möchte nun nach Abschluss dieser Lektüre gerne noch mehr über den Gründer von Kaiserswerth – Theodor Fliedner – lesen und dadurch mehr von seinem Leben und Wirken erfahren.
clematis
5/5
18.10.2025
eBook (ePUB 3)
Kinder Gottes Die Kartoffelfäu…
Kinder Gottes Die Kartoffelfäule im Jahre 1846 stellt schon zeitig die Weichen für Annas Leben, denn als die Versorgung mit Lebensmitteln immer schwieriger wird, wird sie kurzerhand vom Vater in die Diakonissenanstalt Kaiserswerth zu seiner Schwester Sophie geschickt. Durch die gestrenge Hand der Mutter an Arbeit gewöhnt, packt das Mädchen im Waisenhaus tapfer mit an und erkennt, dass es trotz seiner Schwächen und Unzulänglichkeiten ein wertvolles und geliebtes Kind Gottes ist und auf eine bessere Zukunft hoffen darf. Nachdem der beste Freund aus Kindheitstagen nach Amerika ausgewandert ist und im Hause Wagner kaum noch genug zum Überleben vorhanden ist, verlässt Anna ihr Heimatdorf Vaihingen an der Enz. Voller Angst, weder ihren Eltern noch den Diakonissen genug zu sein, begibt sie sich auf eine unbekannte Reise und spürt alsbald, dass sie bei ihrer Tante Sophie und Pastor Fliedner so angenommen wird, wie sie ist, dass sie auch einmal Fehler begehen darf, ohne gleich wieder fortgeschickt zu werden. Warmherzig und einfühlsam wählt Brigitte Liebelt ihre Worte, beschreibt anschaulich, wie einsam Anna sich fühlt und wie der Adventsbaum ihr Wärme und Hoffnung schenkt, da täglich ein weiteres Lichtlein angezündet wird und eine Verheißung aus der Bibel an die Zweige geheftet wird. Die detaillierte Recherche und historisch verbürgte Personen bedingen die Realitätsnähe dieses Romans, die herzliche und stilistisch ansprechende Erzählweise bringen eine angenehme Nähe zu den Figuren ins Spiel. Stets fühlt man mit Anna, aber auch mit Paul jenseits des Ozeans, mit und kann sich in ihre Rolle hineinversetzen. Der Trost durch die Gemeinschaft und die vorweihnachtlichen Rituale spenden Anna Kraft, um schließlich selbst ihr Leben organisieren zu können, indem sie auf Gottes Hilfe vertraut. Ein liebevoll gestaltetes Büchlein mit einem überaus informativen Nachwort, das zum Innehalten anregt und die historische Tradition rund um den Adventsbaum lebendig werden lässt. Lesenswert!
Bewertung
4/5
24.10.2025
eBook (ePUB 3)
Eine stille Erzählung voller…
Eine stille Erzählung voller Wärme Es ist gerade so, als öffne sich die Tür zu einer stillen, vergangenen Welt. Die Atmosphäre in der Diakonissenanstalt von Kaiserswerth ist so lebendig beschrieben, dass man das geschäftige Treiben und den leisen Ernst jener Zeit fast vor sich sieht. Besonders Anna, die erst seit kurzer Zeit dort lebt, wirkt nahbar und echt. Man begleitet sie auf ihrem Weg zwischen Pflichtgefühl, Glauben und dem Wunsch nach innerer Ruhe. Die Idee des Adventsbaums, an dem Tag für Tag ein Stern mit einer biblischen Verheißung aufgehängt wird, ist schlicht, aber tief berührend. Dieses Bild bleibt beim Lesen im Kopf und trägt eine warme Stimmung durch die Geschichte. Schön ist, wie sich die Botschaft des Buches leise entfaltet, dass Hoffnung oft in kleinen Dingen zu finden ist. Brigitte Liebelt erzählt mit ruhiger Hand und spürbarer Wertschätzung für historische Details. Man merkt, wie sorgfältig sie sich mit dem Wirken Theodor Fliedners und der Diakonissenarbeit auseinandergesetzt hat. Dadurch bekommt die Erzählung eine feine, glaubwürdige Tiefe. Beim Lesen stellte sich eine wohltuende Ruhe ein, wie man sie in der Adventszeit selten findet. Der Stil ist klar und natürlich, die Gefühle zurückhaltend, aber spürbar. Nur an wenigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Einblick in Annas Gedanken gewünscht, um sie noch näher kennenzulernen. Am Ende bleibt ein Gefühl von Frieden und Hoffnung. Eine berührende Geschichte, die Herz und Sinn gleichermaßen erreicht. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
Shilo
aus Ulm
4/5
24.10.2025
eBook (ePUB 3)
Eine stille Erzählung voller Wärme
Es ist gerade so, als öffne sich die Tür zu einer stillen, vergangenen Welt. Die Atmosphäre in der Diakonissenanstalt von Kaiserswerth ist so lebendig beschrieben, dass man das geschäftige Treiben und den leisen Ernst jener Zeit fast vor sich sieht. Besonders Anna, die erst seit kurzer Zeit dort lebt, wirkt nahbar und echt. Man begleitet sie auf ihrem Weg zwischen Pflichtgefühl, Glauben und dem Wunsch nach innerer Ruhe.
Die Idee des Adventsbaums, an dem Tag für Tag ein Stern mit einer biblischen Verheißung aufgehängt wird, ist schlicht, aber tief berührend. Dieses Bild bleibt beim Lesen im Kopf und trägt eine warme Stimmung durch die Geschichte. Schön ist, wie sich die Botschaft des Buches leise entfaltet, dass Hoffnung oft in kleinen Dingen zu finden ist.
Brigitte Liebelt erzählt mit ruhiger Hand und spürbarer Wertschätzung für historische Details. Man merkt, wie sorgfältig sie sich mit dem Wirken Theodor Fliedners und der Diakonissenarbeit auseinandergesetzt hat. Dadurch bekommt die Erzählung eine feine, glaubwürdige Tiefe.
Beim Lesen stellte sich eine wohltuende Ruhe ein, wie man sie in der Adventszeit selten findet. Der Stil ist klar und natürlich, die Gefühle zurückhaltend, aber spürbar. Nur an wenigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Einblick in Annas Gedanken gewünscht, um sie noch näher kennenzulernen.
Am Ende bleibt ein Gefühl von Frieden und Hoffnung. Eine berührende Geschichte, die Herz und Sinn gleichermaßen erreicht. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
abbi
5/5
06.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Geschchte die zu Herzen geht
Mit „Hoffnungssterne am Adventsbaum“ ist Brigitte Liebelt ein warmherziges und berührendes Buch gelungen, das die besondere Stimmung der Adventszeit zu Mitte des 19ten Jahrhunderts auf einfühlsame Weise einfängt. Die Geschichte und Entwicklung von Anna der Hauptperson des Buches hat mich sehr berührt. Die Geschichte eine jungen armen Frau welche emotional verletzt, ihren Weg ins Diakonissenhaus Kaiserwerth findet. Dort wird eine neue Weihnachtstradition eingeführt. Ihren Weg habe ich mit Freude und Spannung begleitet. Besonders bereicherndfand ich auch die historischen Hintergründe zu dem Buch. Die Geschichte zum Adventsbaums hat mich mit bewegt zurückgelassen. Das es damals kleine Sterne waren welche mit Bibelversen an den Baum gehängt wurden...der Vorläufer zum Adventskalenders… ich möchte nicht zu weit vorgreifen, lest einfach selbst und lasst euch berühren, entführen in eine Zeit welche nicht unbedingt einfach war.
Insgesamt ist Brigitte Liebelt mit diesem Werk ein liebevoll gestaltetes, inspirierendes Adventsbuch gelungen, das die Botschaft von Hoffnung, Mitmenschlichkeit und Licht in dunkleren Zeiten auf besonders schöne Weise vermittelt.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.