"Ohne Witz: ein Heimatroman! Und das dann doch mit Witz. Und Ernsthaftigkeit und Gefunkel und fabulierendem Realismus. Das ist nun wahrlich ein weites Feld!" Tilman Rammstedt Ein Roman über eine reale urbane Utopie und das spezielle Gefühl der beliebten europäischen Metropole Berlin: Freiheit, Lebensfreude, Überraschungen, ungewöhnliche Projekte und besondere Freundschaften. Die Verbliebenen vom Tempelfeld erkundet die vielschichtige Geschichte des ehemaligen "Hitler-Flughafens" und bringt dabei auch viele kulturelle Bezüge des Ortes ins Spiel. Währenddessen debattieren seine politisch ziemlich unkorrekten Protagonisten mit Ironie und Scharfsinn über Migration, Stadtplanung und andere brisante gesellschaftliche Themen. Die Hauptfigur ist Jamil, ein syrischer Jugendlicher, den man irgendwie dort vergessen hat, in den "Tempo-Homes", den temporären Containerbehausungen für Flüchtlinge. Er freundet sich mit weiteren Gestrandeten an: dem Argentinier Santiago, mit dem Gärtnern Herrn Schwarz, dem israelischen Brezelbäcker Yehonatan und der Freiheitskämpferin Elenya.
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Christopher Bahn
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12.07.2025
eBook (ePUB)
Eine kleine, freundliche Gemeinschaft
Das Tempelfeld ist ein Überbleibsel des Berliner Flughafen Tempelhofs und diente als Start- und Landefläche. Riesig groß, ist es heute ein innerstädtischer Freizeitpark. Dort hat sich eine illustre Gesellschaft von Asylbewerber und Gestrandeten angesiedelt, die sich gegenseitig in ihrem Alltag helfen. Mich hat insbesondere die Warmherzigkeit der Protagonisten angesprochen. Sehr empfehlenswert.
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