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Signorina Vivaldi Das Waisenmädchen aus Venedig. Historischer Roman | Romanbiografie um eine faszinierende Violin-Virtuosin im 18. Jahrhundert

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

456

Maße (L/B/H)

18,6/12/4 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000778998

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

456

Maße (L/B/H)

18,6/12/4 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000778998

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Michaela Kirchner-Schommer

    aus Grefrath

    5/5

    31.03.2022

    eBook (ePUB)

    Traurig aber auch wunderschön zugleich

    Eine wunderschöne Geschichte um ein kleines sehr musikalisches Waisenmädchen, welches in einem Waisenhaus eines Klosters aufwächst und von Antonio Vivaldi gefördert wird, es wird der Alltag , die Nöte und Sorgen, des Mädchens beschrieben. Aber auch ihre Endwicklung über viele Jahre, die Freundschaften die kommen und gehen, der Verlust der besten Freundin. Vivaldi ist für Sie wie ein " Ziehvater " , und komponiert Ihr auch Stücke, auch Ihrer Stimmung angepasst, wenn ich an das Weihnachtskonzert nach den Verlust von Michelle denke krieg ich jetzt noch Gänsehaut. Einfach ein wunderschönes Buch welches die Stimmung so herüber bringt das ich sogar sagen würde ich fühle das Konzert welches Anna Maria spielt. Ich habe zu wenig Sterne zum Bewerten

  • Hyperventilea

    5/5

    18.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Vivaldis liebste Geigenschülerin und ihre Geschichte

    „Du bist mit deinem Klang in die Tiefe meiner Seele vorgedrungen. Das wird auch bei deinen Kolleginnen so sein. Du wirst sie begeistern, Anna Maria.“ Als Säugling wird Anna Maria in dem venezianischen Waisenhaus Ospedale della Pieta gefunden. Das Mädchen wächst unter dem strengen Regime der Nonnen in ärmlichen Verhältnissen auf. Sie wünscht sich an Weihnachten 1702 nichts mehr als eine Familie. Ihr Wunsch geht im nächsten Jahr auf eine andere Art in Erfüllung. Der Priester Don Antonio Vivaldi arbeitet im Waisenhaus als Musiklehrer und erkennt sofort Anna Marias außergewöhnliches musikalisches Talent. Bald verzaubert das Mädchen auf der Geige all ihre Zuhörer. Vivaldi unterrichtet und fördert seine Schülerin und schreibt Kompositionen für sie. Doch immer wieder kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen Vivaldi und der Mutter Oberin, die die besondere Beziehung zwischen Anna Maria und dem Komponisten mit Argusaugen beobachtet. Schließlich wird Vivaldi entlassen. Wie geht es für Anna Maria weiter? Verena Maatmann schreibt angenehm, klar, flüssig und unkompliziert. Ihre Wortwahl ist sicherlich eher modern als zeitgemäß, aber die Geschichte ist dafür umso verständlicher und eingängiger zu lesen. Die Hauptfigur Anna Maria kann einem nur leid tun. Sie erlebt Tragisches. Als Waise weiß sie nicht, woher sie kommt. Sie hat nie die Liebe einer Familie erfahren. Zwar gibt es auch im Heim Nonnen, die den Kindern Zuneigung entgegenbringen, doch fehlt es natürlich grundsätzlich an Geborgenheit. Anna Maria braucht dringend eine Person an ihrer Seite, die sie versteht, die ihr zuhört und die sie stärkt. Für die Musik empfindet Anna Maria eine besondere Liebe, in ihr Geigenspiel legt sie all ihre Gefühle. Sie ist ausgesprochen ehrgeizig, möchte durch ihre Musik überzeugen. Antonio Vivaldi drückt es so aus: „Aber du hast die Gabe mit deinem Spiel die Herzen der Menschen zu berühren, in ihnen Gefühle zu wecken, von denen viele vielleicht gar nicht ahnen, dass sie in ihnen schlummern.“ Einige Mitschülerinnen wie Faustina und Delia entwickeln sich zu engen Vertrauten für Anna Maria. Auch sie erleben traurige Schicksalsschläge. Antonio Vivaldi ist ein echter Lichtblick, er kümmert sich innerhalb seiner Möglichkeiten um Anna Maria, nennt sie stets „Engelchen“. Anna Maria ist seine Muse, er behandelt sie wie eine Tochter. Mitunter wirkt der Komponist auch etwas abwesend, wie der Welt entrückt, was seine Charakterisierung für mich umso glaubwürdiger macht. Auch wenn sicher viele Handlungsstränge fiktiv und historisch nicht ganz korrekt sind - wie die Autorin im Nachwort ausführlich erläutert - hat es die beiden Hauptfiguren Anna Maria und Antonio Vivaldi natürlich gegeben. Vivaldi „schwebt“ leise durch den Roman. Es war interessant, den Komponisten auf eine neue Art, als Förderer und zurückhaltende Vaterfigur kennenzulernen. Das Buch regt an, sich näher mit seiner wunderschönen Musik zu beschäftigen. Auch Anna Maria Dal Violin ist eine sehr faszinierende Figur. Ihre teils tragische Geschichte hat mich gepackt, mitgerissen und bis zum Schluss gefesselt. Ich habe durchgehend mit ihr gelitten. Ebenso war ich sehr angetan vom Schauplatz des historischen Venedigs. „Signorina Vivaldi“ kann ich allen, die historische Romane, klassische Musik und interessante Charaktere mögen, nur ans Herz legen. Nach „Frau Beethoven“ ein weiteres lesenswertes Buch der Autorin.

  • Glüxklaus

    aus Franken

    5/5

    18.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Vivaldis liebste Geigenschüler…

    Vivaldis liebste Geigenschülerin und ihre Geschichte „Du bist mit deinem Klang in die Tiefe meiner Seele vorgedrungen. Das wird auch bei deinen Kolleginnen so sein. Du wirst sie begeistern, Anna Maria.“ Als Säugling wird Anna Maria in dem venezianischen Waisenhaus Ospedale della Pieta gefunden. Das Mädchen wächst unter dem strengen Regime der Nonnen in ärmlichen Verhältnissen auf. Sie wünscht sich an Weihnachten 1702 nichts mehr als eine Familie. Ihr Wunsch geht im nächsten Jahr auf eine andere Art in Erfüllung. Der Priester Don Antonio Vivaldi arbeitet im Waisenhaus als Musiklehrer und erkennt sofort Anna Marias außergewöhnliches musikalisches Talent. Bald verzaubert das Mädchen auf der Geige all ihre Zuhörer. Vivaldi unterrichtet und fördert seine Schülerin und schreibt Kompositionen für sie. Doch immer wieder kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen Vivaldi und der Mutter Oberin, die die besondere Beziehung zwischen Anna Maria und dem Komponisten mit Argusaugen beobachtet. Schließlich wird Vivaldi entlassen. Wie geht es für Anna Maria weiter? Verena Maatmann schreibt angenehm, klar, flüssig und unkompliziert. Ihre Wortwahl ist sicherlich eher modern als zeitgemäß, aber die Geschichte ist dafür umso verständlicher und eingängiger zu lesen. Die Hauptfigur Anna Maria kann einem nur leid tun. Sie erlebt Tragisches. Als Waise weiß sie nicht, woher sie kommt. Sie hat nie die Liebe einer Familie erfahren. Zwar gibt es auch im Heim Nonnen, die den Kindern Zuneigung entgegenbringen, doch fehlt es natürlich grundsätzlich an Geborgenheit. Anna Maria braucht dringend eine Person an ihrer Seite, die sie versteht, die ihr zuhört und die sie stärkt. Für die Musik empfindet Anna Maria eine besondere Liebe, in ihr Geigenspiel legt sie all ihre Gefühle. Sie ist ausgesprochen ehrgeizig, möchte durch ihre Musik überzeugen. Antonio Vivaldi drückt es so aus: „Aber du hast die Gabe mit deinem Spiel die Herzen der Menschen zu berühren, in ihnen Gefühle zu wecken, von denen viele vielleicht gar nicht ahnen, dass sie in ihnen schlummern.“ Einige Mitschülerinnen wie Faustina und Delia entwickeln sich zu engen Vertrauten für Anna Maria. Auch sie erleben traurige Schicksalsschläge. Antonio Vivaldi ist ein echter Lichtblick, er kümmert sich innerhalb seiner Möglichkeiten um Anna Maria, nennt sie stets „Engelchen“. Anna Maria ist seine Muse, er behandelt sie wie eine Tochter. Mitunter wirkt der Komponist auch etwas abwesend, wie der Welt entrückt, was seine Charakterisierung für mich umso glaubwürdiger macht. Auch wenn sicher viele Handlungsstränge fiktiv und historisch nicht ganz korrekt sind - wie die Autorin im Nachwort ausführlich erläutert - hat es die beiden Hauptfiguren Anna Maria und Antonio Vivaldi natürlich gegeben. Vivaldi „schwebt“ leise durch den Roman. Es war interessant, den Komponisten auf eine neue Art, als Förderer und zurückhaltende Vaterfigur kennenzulernen. Das Buch regt an, sich näher mit seiner wunderschönen Musik zu beschäftigen. Auch Anna Maria Dal Violin ist eine sehr faszinierende Figur. Ihre teils tragische Geschichte hat mich gepackt, mitgerissen und bis zum Schluss gefesselt. Ich habe durchgehend mit ihr gelitten. Ebenso war ich sehr angetan vom Schauplatz des historischen Venedigs. „Signorina Vivaldi“ kann ich allen, die historische Romane, klassische Musik und interessante Charaktere mögen, nur ans Herz legen. Nach „Frau Beethoven“ ein weiteres lesenswertes Buch der Autorin.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    15.02.2022

    eBook (ePUB)

    Vivaldis virtuose Schülerin Anna Maria

    Anna Maria wächst als Waisenkind im Ospedale della Pieta auf. Als sie Weihnachten an der Krippe steht, wünscht sie sich nichts sehnlicher als Eltern, zumindest jemanden, der für sie da ist. Und dieser Wunsch erfüllt sich schneller als gedacht, denn Anna Maria darf im Orchester des Waisenhauses Violine spielen. Ihr außergewöhnliches Talent wird von ihrer Musiklehrerin erkannt, die sie dem neuen Maestro Antonio Vivaldi vorspielen lässt. Vivaldi fördert sie nach Kräften. Als Anna Maria heranwächst, verliebt sie sich in einen jungen Malergesellen. Was wird stärker sein, der Wunsch nach einer Familie oder die Musik? Dieser historische Roman, den Verena Maatman um die wahre Geschichte von Anna Maria dal Violin schreibt, hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Die eingangs erwähnte Krippenszene spielt sich bereits im Prolog ab. Das kleine Mädchen, das sich fragt, warum es keine Eltern hat oder warum sie sie nicht haben wollten, wird in seiner Traurigkeit und Einsamkeit so beschrieben, dass ich unbedingt wissen wollte, ob und auf welche Weise sie ihr Glück finden wird. Verena Maatman schreibt einen flüssigen Stil. Sie versteht es, die Charaktere lebendig werden zu lassen. Das gilt nicht nur für die Hauptprotagonisten, sondern auch für die Figuren, die Anna Maria über die Jahre begleiten und für die, die ihr Leben nur streifen. Die Bedingungen im Waisenhaus Ospedale della Pieta werden beschrieben, immer mal wieder wird klar, wie hart es sein muss, dort aufzuwachsen. Nicht nur die strikten Regeln, die von den strengen Nonnen überwacht werden, auch Neid und Missgunst der Mädchen untereinander machen ihnen das Leben nicht leicht. Wenn nicht genügend Spenden fließen, muss die Ernährung eingeschränkt werden. Und in der Tat sind nicht alle Mädchen Waisen, manche sind von ihren Eltern abgegeben worden, sei es, weil sie das Kind nicht ernähren konnten, sei es, weil es ihnen im Weg ist. Natürlich nimmt die Musik einen großen Raum ein. Der Unterricht und das Üben stehen an erster Stelle, denn vom Erfolg der Konzerte hängen die Spenden ab. Leser, die sich weniger mit Musik und ihrer Theorie auskennen, erfahren einiges. In einem ausführlichen Nachwort erklärt Verena Maatman die historischen und die fiktiven Ereignisse, so dass etliches besser eingeordnet werden kann. Das schön gestaltete Cover mit Anna Maria vor der Kulisse Venedigs passt perfekt. Fazit: ein spannender, einfühlsamer und unterhaltsamer historischer Roman

  • buecherwurm_01

    aus Heinsberg

    5/5

    13.02.2022

    eBook (ePUB)

    Vom Waisenkind zur bewunderten Violinistin

    Zu Beginn des 18. Jahrhunderts werden in Venedig Waisenhäuser eröffnet, um die Sterblichkeit von Säuglingen zu reduzieren. In einem dieser Häuser, dem Ospedale della Pietà, das Wert auf die musikalische Bildung der betreuten Mädchen legt, wächst Anna Maria auf. Schon früh wir­d ihr Talent auf der Geige entdeckt und gefördert. Als musikalischer Leiter fungiert der Komponist Antonio Vivaldi, der ihr den Weg zu einer beispiellosen Karriere ebnet, als Teil des Orchesters und als Solokünstlerin. Die Verschmelzung von Fiktion und Realität sind gut gelungen. Die Charaktere in diesem Buch sind absolut nachvollziehbar entwickelt; die Szenen rund um die Musik haben mir besonders gut gefallen. Die Geschichte passt hervorragend in die damalige Zeit. Der bildhafte Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass ich mich mitten ins Geschehen versetzt fühle. Die Entwicklung des kleinen, begabten Mädchens zur selbstbewussten Violinistin ist beeindruckend und authentisch beschrieben. Ihre Gefühlswelt ist zu jedem Zeitpunkt glaubhaft dargestellt. Die wenigen belegten Informationen zu Anna Maria dal Violin bieten der Autorin die Möglichkeit, aus einer tollen Vorlage diesen gut recherchierten und empfehlenswerten Roman zu entwickeln.

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