Produktbild: Königin Esther

Königin Esther

13

32,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44821

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/3,3 cm

Gewicht

415 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Queen Esther

Übersetzt von

Peter Torberg + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07367-6

Beschreibung

Rezension

»Ein wirklich großer Geschichtenerzähler.«
»Jeder, der einmal versucht hat zu erklären, was in John Irvings Büchern ›passiert‹, ist wohl gescheitert. Das ist Teil ihrer Qualität.«

»›Königin Esther‹ ist ein Roman wie ein Nachhausekommen.«


»Gleichzeitig klug und urkomisch, hochpolitisch und fesselnd.«


»Mit ›Königin Esther‹ krönt John Irving sein Lebenswerk.«


»Sein Blick auf die Welt sieht die Ungerechtigkeiten, er beschreibt sie aber lieber mit sanftem Humor – das liest sich sehr gut, bis zum letzten Satz.«

Produktdetails

Verkaufsrang

44821

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/3,3 cm

Gewicht

415 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Queen Esther

Übersetzt von

  • Peter Torberg
  • Eva Regul

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07367-6

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Irving konnte mich, nach "Der Sessellift", zum zweiten Mal begeistern.

    Meine Meinung Bei Irvings Geschichten habe ich hinterher das Gefühl, in einem furchtbar spießigen Leben zu stecken. Eigentlich traurige Themen gewinnen durch seine Worte an Humor und Tiefe. Sei es bei Adoptionen, Abneigung gegenüber der Kirche oder Abtreibungen. Die Figuren überzeugen mit ihren außergewöhnlichen Handlungen, die ich so im realen Leben noch nie bei jemandem erlebt habe. Seine Figuren sind stets einzigartig, obwohl man eigentlich bei jeder das Gefühl hat, sie zu kennen. Ich habe von einer anderen Leserin erfahren, dass die eine oder andere Figur bereits in vorhergehenden Geschichten dabei war. Da "Königin Esther" mein zweiter gelesener Roman ist, konnte ich das nicht entdecken. Bei den zwei Filmen, die ich von John Irving gesehen habe, fiel mir auch nichts auf. Eins haben jedoch alle gemeinsam: Sie fallen aus der Norm und das auf eine liebenswerte Art. In diesem Roman haben wir es mit den wunderbaren Winzlows zu tun, die sämtliche Kinder adoptieren. Das Thema Leihmutter und Judentum kommt auch zur Sprache. Irving hat wieder sehr viele Themen in diesen Roman gepackt; jedoch, nach meinem Empfinden, ohne die Leserschaft zu überfordern oder zu langweilen. Eine klare Empfehlung an alle, die liebenswerte Protagonisten, eine skurrile Handlung, politisches Geschehen und den normalen Alltag mal auf eine andere Art erleben wollen. Danke, John Irving. Es war mir ein Fest. Herzlichen Dank an den Diogenes Verlag.

  • darkola77

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    01.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Meister der Erzählkunst

    Wenn John Irving erzählt, vergesse ich Zeit, Raum und dass morgens ganz früh mein Wecker klingelt. Und klingelt. Ich vergesse allerdings nie, warum das so ist. Denn Irving ist Erzähler. Und seine Romane sind große Erzählkunst. Jeder für sich und doch alle gemeinsam. Sein Ton ist lakonisch, immer mit feinem Witz und schwarzem Humor. Und seine Figuren wachsen sofort ans Herz. Gerade weil sie solche Typen sind, häufig etwas schrullig, immer besonders. Wie auch die Handlung, die skurrile Abzweigungen und Verläufe nimmt. Und all das, was auch Irving immer so besonders macht, habe ich Seite für Seite in „Königin Esther“ gefunden. Esther ist Waisin und ein ungewöhnlich kluges Kind als sie ins Waisenhaus in Maine gebracht wird. Ihre Mutter: gerade verstorben, von Antisemiten getötet. Und Esther ist ein gebildete junge Frau, geradlinig und mit Argumenten und Überzeugungen als sie von den Winslows als Kindermädchen für ihre jüngste Tochter Honor adoptiert wird. Ihr Wunsch, sich Jane Eyre als Zitat quer über den Oberkörper tätowieren zu lassen, schreckt die Winslows nicht ab. So beginnt die Geschichte rund um Jimmy Winslow, der zwei Mütter hat: Esther seine leibliche und Honor die Frau, die ihn aufzieht und innig liebt. Und während Jimmy in New Hampshire eine behütete Kindheit verbringt, bleibt Esther ein Geist, ein Mysterium in der Ferne. Zuerst in Wien, später in Israel. Mit unklarem Auftrag und Ziel, auf den Spuren ihres Jüdischseins. Und auch Jimmy verbringt als Student ein Auslandsjahr in Wien. In einer schier unglaublichen Wohngemeinschaft, als Ringer – was auch sonst! – und in seinen letzten Tagen in der Stadt als werdender Vater. Und gedanklich immer auf der Suche nach Esther, in Wien auf ihren Spuren. Und wir begleiten Jimmy in seinem Erwachsenwerden, das kuriose Wendungen und unerwartete Entwicklungen nimmt. In seinem Kampf gegen die tätowierte Tellerwäscherin. In Sorge um Siegfried, der Plastiksoldaten mit einer Knoblauchpresse verstümmelt. Und in seiner großen Liebe für Hard Rain, einem einsamen Schäferhund. Und wachen aus diesem Leben erst wieder auf, wenn der Wecker am Morgen ganz früh klingelt.

  • Frank Schlösser

    aus Hürth

    5/5

    26.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach den Wurzeln

    Irgendwie scheint Jimmy Winslow mit seinem Leben zufrieden zu sein. Nur die Frau, die Ihn groß gezogen hat, möchte, dass er seine eigenen, familiären Wurzeln entdeckt. Sie möchte, dass er in Wien damit anfängt seine leibliche Mutter zu suchen. Wie man weiß ist die Suche nicht nur eine Suche, die Suche ist ein Kampf mit sich selber, mit der Zeit und manchmal mit den Menschen, die sich einem in den Weg stellen - warum auch immer. Die Suche gleicht einem Ringkampf, bei dem man immer wieder auf die Matte geworfen wird. So oft muss man aufstehen und weitermachen. Es gibt immer wieder Wege, die buchstäblich ins Leere laufen, aber trotzdem weiß man, man wird die gesuchte Person finden. Gleichzeitig lernst Du im Laufe deiner Suche die gesuchte Person genauer kennen. Du wirst einst mit ihrem Schicksal und auch, wenn es nicht bei Dir ist, Sie ist mit Dir verbunden. Du hast ihr Leben vor deinem geistigen Auge. Natürlich wünscht Du der gesuchten Person, dass manche Dinge für Sie einfacher vonstatten gegangen wäre. Ich danke John Irving dafür, dass er mir nicht nur eine Suche nahe gebracht hat, sondern auch was es heißt: Was sind die eigenen Wurzeln?

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    4/5

    19.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herzschläge und Weltgeschichte — ein Roman, der bebt

    Schon auf den ersten Seiten hat das Buch mich in eine Welt gezogen, die gleichzeitig vertraut und voller Geheimnisse ist. John Irvings Sprache webt Bilder, die lange nachhallen: das salzig-feuchte Licht von New Hampshire, die engen Gassen Wiens, das flirrende Zwielicht zwischen politischen Umbrüchen und persönlicher Suche. Jimmy Winslows Suche nach Herkunft und Liebe wird nie plakativ, sondern bleibt zart verknüpft mit absurden, oft schmerzhaften Details — ein vaterloser Junge, ein Schäferhund, die große Idee, im Zweifel Vater zu werden, um dem Militär zu entgehen. All das erzählt Irving mit einer Mischung aus Melancholie und schwarzem Humor, die mich mehrfach atemlos lächeln ließ. Die Figuren sind lebendig, widersprüchlich und warmherzig gebrochen; besonders die Beziehung zu Annelies bleibt mir im Herzen. Manche Wendungen geraten beinahe opernhaft, doch genau diese Emotionalität macht das Lesen so reich: Hier trifft großes Weltgeschehen auf intime, fast zerbrechliche Momente. Manchmal hätte das Tempo ein wenig straffer sein dürfen — einige Szenen ziehen sich —, aber die Belohnung ist ein Roman, der lange nach dem Zuklappen nachklingt. Wer starke, bildgewaltige Charakterstudien mag, wird hier viel finden.

  • Bewertung

    3/5

    10.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man muss Irving kennen um diesen Roman zu verstehen

    Irving ist bekannt für seine detailreiche und oft ausufernde Erzählweise. Bei seinem neuen Roman „Königin Esther“ erkennt man sehr schnell: das ist ein Irving-Roman. Bis die Hauptfigur (James Willow) das erste Mal in Erscheinung tritt, wird erst mal 200 Seiten Vorgeschichte erzählt. Auch wenn diese recht spannend ist, braucht es doch als Leser*in viel Ausdauer da durchzuhalten. Die Personen in diesem Buch sind teilweise sehr greifbar, andereseits auch sehr übertrieben unrealistisch. Alles in allem: ein interessanter Roman mit sehr vielen schönen Lesemomenten, und sehr vielen (oft sehr detailreichen) Nebengeschichten.

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Susanna Wanke

    Susanna Wanke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frage nach den Wurzeln

    Das neue Buch von John Irving hat mich direkt gepackt. Nicht nur, dass man alte Bekannte wieder trifft (Dr. Larch), auch die Thematik hat mir sehr gut gefallen: woher kommen wir, was hat uns geprägt, was glauben wir? Alles in allem bekommt der Irving-Fan was er mag: Maine, Wien, Ringer und Skurilität. Mir hat's gefallen!
  • Zum Bewerterprofil von Catrin Buchhauser

    Catrin Buchhauser

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieder ein echter Irving!

    Jimmy Winslow hat zwei Mütter: Esther, die jüdische Waise, die ihn geboren hat, und Honor, die jüngste Tochter der Familie Winslow, die ihn aufzieht. Sein Großvater weckt seine Liebe zur Literatur, Honor und ihre drei Schwestern vermitteln ihm Weltoffenheit. Esther führt ein unstetes Leben: über Europa kommt sie schließlich nach Israel, sie schreibt zwar Briefe, bleibt jedoch für Jimmy abwesend. Und so kommt Jimmy schließlich auf ihren Spuren nach Wien, wo er einerseits studiert und schreibt, aber vor allem mit Jolanda und Claude Freunde findet, die sein Leben in völlig neue und aufregende Bahnen lenken. Wieder ein richtig guter Irving mit den altbekannten Elementen: Wien, Ringen, starke Frauenfiguren, Charles Dickens und Emily Bronte, auch Doktor Larch aus “Gottes Werk und Teufels Beitrag” taucht wieder auf. Leider ist die Übersetzung etwas hölzern, das dämpft das Lesevergnügen etwas. Trotzdem auf jeden Fall unbedingt empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Monika Föckeler

    Monika Föckeler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    3/5

    10.05.2026

    eBook (ePUB)

    Diesmal hat es mich nicht gepackt

    Mit diesem Irving habe ich mich recht schwer getan. Ich habe mich durch viele Seiten gekämpft, das Buch zur Seite gelegt und wieder neu begonnen. Doch diesmal kann ich mich nicht so richtig erwärmen, kann aber auch nicht genau sagen, woran es liegt. Wieder finden wir eine phantasievolle, skurrile Geschichte mit bemerkenswert andersartigen, teils schrulligen und Irving-typischen Charakteren, an denen ich in den anderen Romanen wirklich meine Freude hatte. Aber hier ist es mir nicht gelungen, der Erzählung mit all seinen Facetten zu folgen und den Roman zu genießen. Vielleicht gebe ich ihm später noch einmal eine Chance.

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