Produktbild: Karte und Gebiet
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Karte und Gebiet Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

138869

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2012

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/14,6/3,7 cm

Gewicht

574 g

Auflage

7

Originaltitel

La carte et le territoire

Übersetzt von

Uli Wittmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710000949213

Beschreibung

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Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

138869

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2012

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/14,6/3,7 cm

Gewicht

574 g

Auflage

7

Originaltitel

La carte et le territoire

Übersetzt von

Uli Wittmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710000949213

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Mirjam Berle

    aus Hagen

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Der schwermütige Franzose beeindruckt einmal mehr

    Das Werk Michel Houellebecqs wie auch die Person polarisieren. Mit seinem neuen Roman scheint er jedoch beinah altersmilde geworden zu sein. Es ist ein tiefgründiger Künstler- und Kriminalroman. Ein Roman über den Künstler, der nicht nur sein Werk, sondern auch sich selbst erschafft. Ein Buch über das Original und sein Abbild, wie der Titel „Karte und Gebiet“ schon verrät. Die Kunst des von Houellebecq geschaffenen Protagonisten Jed Martin besteht aus Abbildern von Landschaften, Gegenständen und Personen. Das Original künstlerisch wertvoll und möglichst ansprechend darzustellen, ist sein Ziel. Und wenn er genug von einer Art der Abbildung hat, wendet er sich ab und widmet sich der Betrachtung und Darstellung einer neuen. Aber nicht nur Jed Martin schafft Doppelgänger, auch der Autor selbst tut dies und zwar von keinem geringeren als sich selbst. Taucht doch ein gewisser Michel Houellebecq im Roman auf. Inwieweit es sich um Abbild oder Gegenentwurf seiner selbst handelt, weiß nur er allein. Am Ende löscht er sich, bzw. sein Abbild aus – sehr brutal, soviel sei verraten. Dies ist ein Roman, den man wieder und wieder aus unterschiedlichen Perspektiven lesen kann und der so immer wieder neue Eindrücke liefert – wie ein gelungenes Bild eben ;-). Großartig!!

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    05.07.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein reifes Werk eines…

    Ein reifes Werk eines erfahrenen Schriftstellers „Karte und Gebiet“ ist nicht nur ein lehrreicher Unterhaltungsroman über das Leben des Künstlers Jed Martin, sondern gleichermaßen eine Parodie auf den Kunstbetrieb und den Schriftsteller Michel Houellebecq selbst, der eine wesentliche Rolle in diesem Werk spielt. Seine Provokation besteht diesmal u.a. darin, sich selbst zu inszenieren und zu persiflieren. Das ist ihm auf unnachahmliche Art und Weise auch gelungen. Die Themen und Gespräche schwanken zwischen banal und geistreich. So nehmen nicht nur die Probleme mit einem defekten Heizkessel unverhältnismäßig viel Raum ein, sondern auch intensive Gespräche über französische Literatur und Kunst. Zwischendurch erweist sich Protagonist Jed Martin immer wieder als aufmerksamer Beobachter und Kritiker etablierter wirtschaftlicher Abläufe, wobei die Frage berechtigt ist, ob hier die ureigene Meinung des Autors durchschimmert. „Karte und Gebiet“ wirkt weniger provozierend als frühere Werke des Autors. Es handelt sich nicht um eine rein chronologische Erzählung, sondern die zeitliche Perspektive wechselt mehrmals. Während in den beiden ersten Teilen des Buches Jed Martin und der Kunstbetrieb im Fokus stehen, ändert der Autor im dritten Teil das Genre. Ein Mordfall führt dazu, dass aus einem sozialkritischen Unterhaltungsroman ein Krimi wird. Wenn schon bei Houellebecq ein Mord vorkommt, dann kein ganz gewöhnlicher. Der Roman enthält mit Liebe, Trennung und Tod, Kritik an Wirtschaft, Gesellschaft und Medien sowie anspruchsvoller Aufklärung über Malerei, Photographie und Literatur, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Ironie, alle Zutaten für große Literatur. Soweit negative Vorstellungen über Houellebecq im Raum stehen, werden sie durch diesen Roman relativiert. Das Buch liest sich leicht, der Leser weiß nicht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und man legt es nur ungern zur Seite.

  • Edith Berger

    5/5

    26.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    unbedingt lesen

    Jed Martin fotografiert Straßenkarten, Satellitenbilder - Landschaftsausschnitte und hat damit ganz passablen Erfolg. Er ist Künstler. Aus einer gutbürgerlichen Familie stammend - lebt er dennoch in einem heruntergekommenen Atelier. Einige Wochen ist er glücklich mit Olga liiert. Als sie ein Jobangebot erhält, das sie nicht ausschlagen kann - ersucht sie Jed mitzukommen. Unentschlossen läßt er sie alleine gehen, bleibt unglücklich in Paris zurück und zerstört in der Folge seine Fotoarbeiten. Er schlägt ein neues Kapitel auf und wendet sich der Malerei zu. Porträts genauer gesagt und damit gelingt ihm der Durchbruch. Eine Ausstellung seiner nun berühmten und beinahe unbezahlbar teuren Werke ist in Planung. Für ein Vorwort im Ausstellungskatalog versucht er Michel Houellebecq zu gewinnen, der sich überraschenderweise dazu bereit erklärt........ Unbedingte Leseempfehlung

  • Bewertung

    5/5

    19.02.2012

    eBook (ePUB)

    Heute: Carpaccio à la Houellebecq (eBook)

    "Er brauchte eine Weile, ehe er wusste, was es war...: Er wirkte glücklich." Es ist schon schlicht und ergreifend genial! Dem dürftigen Geschmack einer Öffentlichkeit von Millionen zum Trotz, die noch nicht einmal weiß, dass ein Kunstbetrieb existiert, schreibt Michel Houellebecq einen Künstlerroman. Jed Martin widmet sein Leben der Kunst. Mit Fotografien von Michelin-Karten gerät er in den Fokus der Feuilletons und Sammler. Nach und nach bringt er es, ohne es wirklich geplant zu haben, zu komfortablem Wohlstand. Eine Ausstellung ist in Vorbereitung. Das Vorwort zum Katalog soll kein geringerer verfassen als Michel Houellebecq. Houellebecq zeichnet in KARTE UND GEBIET mit einer breiten Palette von Farben, unter dem Deckmantel des Kunstmarktes, in plastischer Eleganz und absoluter Klarheit einen Gesellschaftsroman. Mit elementarem Sinn für Ästhetik beschreibt er die Welt als eine von gemäßigter Schönheit; ohne jede Magie und von besonderem Interesse. In resignierter, hellsichtiger Melancholie schildert Houellebecq das Leben als eine Folge steiler Abgründe voneinander getrennter Stufen. (So zum Beispiel in den herzergreifenden Gesprächen zwischen Jed Martin und seines, im Sterben begriffenen, Vaters.). Im Kontrast zu Houellebecqs bisherigen Romanen, hat Leid und Tod einen höheren Marktwert als Vergnügen und Sex. Und ja, Houellebecq lässt seiner Figur Jed Martin das aufrichtige, gepflegte Glück der Liebe zuteil werden (OHNE einen Escort-Service in Anspruch zu nehmen!). Nie, noch nie, war ein Houellebecq so zugänglich, so versöhnlich, so friedlich und so unterhaltsam!

  • Conny Hannesschläger

    aus Pasching

    5/5

    30.05.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Houellebecq, Nebendarsteller

    "Karte und Gebiet" ist ein literarischer Genuss! Auf den Seiten dieses Romans wird das Leben des Künsterls Jed Martin beobachtet und geschildert, nähergebracht und beleuchtet! Sein Werdegang, und auch ein Teil seiner familiären Situation werden zu Tage getragen. Aber neben dem küstlerischen Dasein und Wirken Martins gibt es noch eine kleine, unscheinbare persönliche Note...die durch Houellebecq, den Schriftsteller, der sich hier selbst äußerst gekonnt in Szene setzt, ans Tageslicht tritt. Ein starker Roman, ohne sich hervorzuheben, ohne groß aufzufallen...eine Geschichte, leicht erzählt, durch die perfekte Wortwahl und den fulminanten Sprachgebrauch zu einem gelungenen Kunstwerk gemacht! Wie es Houellebeq allerdings geschafft hat auch noch einen gelungenen Krimi in diese Geschichte zu packen fasziniert besonders! Angenehm, anspruchsvoll und unvorhersehbar...eines seiner besten Werke!!!

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    Kai Reinhard

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    5/5

    06.06.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Houellebecq wie man Ihn liebt

    In dem neuesten Werk von Houellebecq geht es um den Künstler Jed Martin und sein gesamtes Leben. Angenehm überrascht hat es mich, dass auch der Autor selbst eine Rolle in dem Roman spielt. Wie weit dieser geschilderte "Houellebecq" dem Original entspricht, sollte jeder Leser selbst entscheiden. Sehr viel schildert Houellebecq hier Kunst, Architektur, Malerei und die Schriftstellerei aus einer technischen Betrachtungsweise und sein gewohntes doppelbödiges, selbstironisches Vexierspiel fehlt auch in diesem Roman nicht. Er seziert ein Land und dessen Bewohner und das Leben, die Kunst und der Tod werden kartografisch unglaublich gut geschildert. Jeder Houellebecq Fan dürfte an diesem Meisterwerk seine Freude haben.

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