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"Versuche, dein Leben zu machen" Als Jüdin versteckt in Berlin

Aus der Reihe Sachbuch
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

114133

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.2010

Abbildungen

2010. mit Fotos. 19 cm

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,2 cm

Gewicht

223 g

Auflage

25. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000976516

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

114133

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.2010

Abbildungen

2010. mit Fotos. 19 cm

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,2 cm

Gewicht

223 g

Auflage

25. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000976516

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Leon

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte eine der bekanntesten Zeitzeuginnen

    ,,Versuche dein Leben zu machen’’ - dieser Satz war über das ganze Buch hinweg ein zentraler Satz, den man immer wieder zu Lesen bekam und auch das Leben der Autorin Margot Friedländer deutlich prägte. Am 20. Januar 1943 hatten Margot, ihre Mutter und ihr Bruder Ralph den Plan, vor der Gestapo aus Berlin zu flüchten. Als sie sich am Abend vor der Abreise noch final besprechen wollten, stand Margot vor der erschütternden Nachricht, dass ihr Bruder Ralph von der Gestapo festgenommen wurde. Bei einer jüdischen Nachbarin erfuhr Margot, dass ihre Mutter Ralph gefolgt sei und Margot nun versuchen solle, ihr Leben zu machen. So entstand der Satz, der Margots restliches Leben begleitete und schließlich auch den Buchtitel bestimmte. Versuche dein Leben zu machen - das war Margots Mission in den nächsten Jahren. Zwischen vielen Unsicherheiten, Ängsten und beinahen Verhaftungen durch die Gestapo muss die 21-Jährige versuchen, sich weitestgehend zurechtzufinden. Während Margots Versuch des Untertauchens in Theresienstadt endet, werden die Mutter und der Bruder nach Auschwitz deportiert und letztendlich ermordet. Margot überlebt, teils durch viele glückliche Zufälle und Gegebenheiten begründet. Jahre später lebt sie ihr Leben in Amerika. Margot Friedländer schafft es in diesem Buch ihre Reise auf eine unfassbar nahbare Art zu vermitteln. Die Geschichte umfasst ihre Familiengeschichte, ihre Kindheit, ihr Leben in der NS-Zeit und in Theresienstadt, aber auch das Leben nach der Befreiung. Auf den Wegen ihres Lebens trifft sie zahlreiche Menschen, von denen sie auch erzählt. Dieses Buch ist eines, welches jeder Mensch meiner Meinung nach gelesen haben muss. Denn hier wird auf eine so einprägsame Weise erzählt, wie grausam und erschreckend in der NS-Zeit gehandelt und gelebt wurde. Eine Erinnerung und ein Mahnmal, dass sich so etwas nie wieder wiederholen darf!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    18.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Margot Friedländer - Holocaust Überlebende

    Das Buch erzählt von den Jugendjahren der Jüdin Margot Friedländer. Es schildert das Leben in Berlin nach Hitlers Machtergreifung, die zu spät unternommenen, verzweifelten Versuche, das Land zu verlassen, ihr Überleben im Berliner Untergrund sowie ihre Verhaftung und Deportation in das Konzentrationslager Theresienstadt. Es ist eine Geschichte voller tragischer Zufälle, vertaner Möglichkeiten und Verrat. Gleichzeitig ist es aber auch ein Bericht über Zivilcourage, glückliche Fügungen und einen unbändigen Lebenswillen. Das Erzählte hat sich genau so zugetragen. Aufgezeichnet wurden die Erinnerungen von einer Frau, die das unvorstellbare Leid der Jüdinnen und Juden im nationalsozialistischen Deutschland selbst erlebt und nur knapp überlebt hat. Bis ins hohe Alter warnte sie unermüdlich vor Antisemitismus, Nationalismus und Rassismus in Deutschland sowie weltweit. Ihr Vermächtnis sollte uns allen eine dauerhafte Mahnung sein, die Demokratie in unserem Land aktiv zu verteidigen. Margot Friedländer starb 2025 im Alter von 103 Jahren in ihrer Heimatstadt Berlin.

  • Bewertung

    5/5

    23.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    „Wir hatten zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben.“

    Fesselnd, bewegend und mitreißend Ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen, weil ich es einfach nicht weglegen konnte. Es ist so unfassbar spannend, obwohl man ja eigentlich schon vorher weiß, dass sie es schaffen wird. Es gleicht einem Wunder, wie oft Margot dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen ist. Das Buch hat mich sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt. Es lässt sich super flüssig lesen und mir gefällt, dass nichts künstlich hinausgezögert wird. Es wird nichts beschönigt, sondern einfach gerade heraus erzählt, wie es war. Durch diese Direktheit und Ehrlichkeit macht es die ganze Geschichte total greifbar und nahbar. Es macht mich wirklich betroffen, was Margot erleben musste, und damit ist ihre Geschichte ja leider nur eine von vielen Einzelschicksalen. Möge sie in Frieden ruhen. Das Buch ist eine absolute Empfehlung!

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    07.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Überleben im 3.Reich

    Die Biographie einer großen Chronistin des Nationalsozialismus und Mahnerin für unsere Zeit. Ihre Geschichte des Untertauchens in Berlin, den Verlust ihrer Familie und ihre Haft im KZ Theresienstadt ist beklemmend zu lesen. Umso erstaunlicher und bewundernswerter ist ihr Mut und ihr Eintreten für eine gerechte Welt nach dem Krieg. Eine sehr lohnenswerte Lektüre gerade in unserer heutigen Zeit. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    13.09.2025

    Hörbuch (CD)

    Versuche, dein Leben zu machen.

    Ich habe mir das Buch durch Zufall gekauft. Ich fand es sehr bewegend. Duch das Buch, habe ich oft an die Geschichten meiner Großeltern zurück denken müssen, denen es genauso erging. Wieviel leid ein Mensch ertragen musste und heutzutage beschweren sich Menschen über Kleinigkeiten. Sehr beeindruckend das Buch und eine beeindruckende Frau, die man gern persönlich kennenlernen würde.

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Bewertungen (18)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von C. Schneider

    C. Schneider

    Thalia Bielefeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.06.2026

    eBook (ePUB)

    "Wir hatten zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben"

    Ein zutiefst emotionales und erschreckendes Buch, welches die Geschichte der Jüdin Margot Friedländer und ihrem unglaublichen Überlebenswillen erzählt. Margot ist noch nicht bereit zu sterben, sie hält sich an die Worte ihrer Mutter und versucht, ihr Leben zu machen. Sie trägt mit dieser Biografie dazu bei, dass das Unaussprechliche nicht vergessen wird und sich auch die nächsten Generationen erinnern.
  • Zum Bewerterprofil von Leslie Samland-Voigt

    Leslie Samland-Voigt

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.03.2026

    eBook (ePUB)

    Versuche, dein Leben zu machen

    Nie war dieses Buch wichtiger als jetzt. Wir alle sollten dieses Buch lesen und dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert. Selten hat mich ein Buch so aufgewühlt und fassungslos zurück gelassen. Ein zutiefst berührendes Memoir über den unglaublichen Überlebenswillen der Autorin. "Wir hatten zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben" - Margot Friedländer
  • Zum Bewerterprofil von Flynn Verheule

    Flynn Verheule

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wir müssen uns erinnern!

    Im Grunde ist es eine Pflicht diese Biografie zu lesen. Die Geschichte von Margot Friedländer ist eine von vielen vielen vielen Geschichten, die Jüd*innen im dritten Reich erlebten und selten überlebten. Doch sie hat es geschafft, wir folgen der jungen Margot durch ihre Kindheit, ihre Jugend und den langsamen Beginn des Endes. Besonders gebannt haben mich die Gedanken ihrer Familie dazu, in Deutschland zu bleiben, weil es auf den ersten Blick noch nicht so schlimm wirkte, wie sich dies langsam veränderte, es nun aber schon fast zu spät war, hin zu der rohen Verzweiflung immer weniger Rechte zu haben und ein Visum zu erlangen quasi unmöglich wurde. Die Menschen die Margot trifft und der ständige Aufbruch in der Zeit ihres Untertauchens erschüttern. Gerade jetzt ist es wichtig, uns an alle Menschen aus dieser Zeit und ihre Geschichten zu erinnern, damit das nie wieder passiert!
  • Zum Bewerterprofil von L. Küpper

    L. Küpper

    Thalia Bonn

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine starke Frau mir starker Geschichte

    Margot Friedländer erzählt in ihrem Buch von ihren Erlebnissen während der NS-Zeit. Sie berichtet davon, wie sich die Ausgrenzung der Juden immer weiter ausgebreitet hat, von ihrer Zeit im Untergrund und schließlich von ihrem Aufenthalt in Theresienstadt. Während des Lesens habe ich mehrere Gefühle durchlebt. Zum Teil war es beklemmend zu lesen, dann war ich wütend auf die Gesamtsituation und auf die einzelnen Personen und dann war ich auch erleichtert. Im Hinterkopf hatte ich immer, dass Margot Friedländer überlebt und später in ihrem Leben die Möglichkeit bekommt Aufklärungsarbeit zu leisten und von ihren schrecklichen Erfahrungen erzählen zu können. Das macht ihren Bericht nicht weniger schlimm, aber dieses Wissen hat aussichtlose Situationen immer einen Funken Hoffnung verliehen. Alles in allem eine klare Leseempfehlung! Eine Lebensgeschichte, die auch nach Beenden des Buches einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
  • Zum Bewerterprofil von Katharina Schluck

    Katharina Schluck

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Nie wieder ist Jetzt!

    Ein sehr bewegendes Buch, das noch lange nachhallt. Ihre Erlebnisse schildert sie wirklich eindrücklich, mit einer einfachen, klaren Sprache. Ein wirklich unfassbar wichtiges Buch!

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