• Produktbild: Kellerkind / Kommissar Waechter Band 1
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Gebraucht Band 1

Kellerkind / Kommissar Waechter Band 1 Roman

Aus der Reihe Kommissar Waechter
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2015

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,9/12,9/3,5 cm

Gewicht

367 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001090037

Beschreibung

Rezension

"Nicole Neubauer hat sich für ihr Buch KELLERKIND einen superspannenden Plot ausgedacht. […] Sie bringt frischen sprachlichen Wind in das altbekannte Krimi-Szenario. Ihre Schreibe ist flott, sie kann sowohl humorvoll als auch grausam. Ein starkes Debüt! ("NDR Info (Hörfunk)")
"Es verspricht ein Mordserfolg zu werden. München, wie es leibt und stirbt[…]das ist ihr gelungen, mit ihrer atmosphärischen Beschreibung, ihrem Erzeugen von Bildern[...]großes Kopfkino.“ ("tz München")
"Mörderisch gut: Nicole Neubauer ist ein Erstling voller toll beobachteter Charaktere und schlauer Sätze gelungen. Fesselnd, bayerisch, gut. Mehr davon!" ("Für Sie")
„Von Neubauers fesselnder, flotter Schreibe bekommen Krimi-Fans bald noch mehr […] in 'Moorfeuer'.“ ("Abendzeitung")
"Spannender Debütkrimi." ("dpa")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2015

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,9/12,9/3,5 cm

Gewicht

367 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001090037

Herstelleradresse

Blanvalet Taschenbuchverl
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Bad Windsheim

    5/5

    15.01.2021

    eBook (ePUB)

    Bestechend komplex

    Rose Benninghoff, eine sehr erfolgreiche Anwältin, liegt mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Münchner Luxuswohnung. Als das ermittelte Team um Hauptkommissar Wächter eintrifft finden sie im Keller den 14- jährigen Oliver. Seine Hände und sein Gesicht sind blutbesudelt und sein Körper ist mit Blutergüssen übersät. Außerdem kann er sich an nichts erinnern. Was ist mit dem Jungen geschehen? Während ein Jahrhundertwinter die bayrische Hauptstadt in seinen eisigen Klauen hält, beginnen die Ermittlungen, aber schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen Opfer und Täter. Viele scheinen ein Motiv zu haben, aber es fehlen hieb- und stichfeste Beweise. Werden Wächter und sein Team es schaffen den Fall zu lösen? Das Cover zeigt ein altes Haus irgendwo im Nirgendwo. Die Farbgebung ist sehr düster gehalten und würde auch hervorragend zu einem Thriller passen. Das Haus ist zwar nicht der Tatort, aber im Laufe der Geschichte wird es zu einem Dreh- und Angelpunkt, in dem eine Menge passiert. Deshalb kann ich sagen, dass es wirklich gut gewählt wurde. Zum Titel kann man sagen, dass er sich auf Oliver bezieht, wenn wie man schon aus der Kurzbeschreibung erkennt, dreht sich die Geschichte hauptsächlich um ihn. Denn mit dem Blut an seinen Händen ist er doch ziemlich schnell der Hauptverdächtige. Trotzdem passt er zum Buch und auch zur Handlung und auf den ersten Blick klingt er auf jeden Fall interessant. In diesem Buch gibt es mehrere Protagonisten. Da wären zum einen die ermittelnden Hauptkommissare Wächter und Hannes, zum anderen Oliver Baptise. Insgesamt muss man sagen, dass alle drei ihre Päckchen zu tragen haben und keiner von ihnen vor Schicksalsschlägen bewahrt worden ist. Wächter, der leitende Ermittler ist ein Messi, der seine Vergangenheit, in der er geliebte Menschen verloren hat, wohl durch einen Sammelzwang zu kompensieren versucht. Dennoch ist er ein hervorragender Ermittler und äußerst netter Kerl, auch wenn an seinem Schreibtisch ein heilloses Chaos herrscht. Hannes hat auch mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und wird während der Ermittlungen damit öfter damit konfrontiert. Seine Probleme sind eher familiärer Natur, denn er muss die Tochter aus seiner ersten Ehe, die plötzlich in seinem Leben aufgetaucht ist, in seine neue Familie integrieren. Darüber ist aber keine der beiden Seiten wirklich glücklich. Zuletzt wäre da noch Oliver. Schnell wird einem bewusst, dass er trotz seinen jungen Alters viel zu viel erlebt hat und überstehen musste. Dabei hat seine Psyche einen ziemlichen Schaden genommen und er neigt zu einer gespaltenen Persönlichkeit, die auch seine Erinnerlungslücken verursacht. Die Handlung ist sehr dicht und es gibt eine ganze Menge an Handlungssträngen, die zusammengeführt werden müssen. Dabei stoßen die Ermittler, vor allem Hannes immer öfter an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Der Fall, aber vor allem ihre Verdächtigen rauben ihnen den letzten Nerv und verlangen einiges von ihnen ab. Dennoch gibt es ab und zu ein paar lustigere Stellen, die das ganze etwas auflockern. So ist der Umgang den ermittelnden Teams doch sehr locker, was zu dem einen oder anderen lässigen Spruch führt. Dennoch sind die Themen die in diesem Buch angesprochen sehr ernst und es hat mich erstaunt was allen in diesem Buch verarbeitet worden ist und welche Tiefe die einzelnen Charaktere am Ende bekommen haben. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich zwischendurch ein paar Mal gefragt habe, warum dieses Buch so gut sein soll, denn es hatte doch einige Längen und ich hätte mir ein etwas schnelleres vorankommen gewünscht. Die Handlung punktet nämlich nicht durch die Spannung sondern durch die Komplexität der einzelnen Charaktere und der Handlung und da muss man sich stellenweise doch etwas durchkämpfen. Trotzdem kann ich es für alle Krimifreunde empfehlen und von mir gibt es 4.5 von 5 Punkte

  • Lea Phelina

    aus Berlin

    5/5

    26.01.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch

    Als ich das Buch las, hatte ich es im ersten Moment schwer, hinein zu kommen, aber nach nur zwei Seiten ließ es mich dann nicht mehr los. Nicole Neubauer hat einen sehr schönen Schreibstil. Es geht nicht zu schnell voran, aber auch nicht zu langsam. Das Tempo war super und die Spannung bis zum Ende da. Am Anfang dachte ich sofort: „Es kann ja nur die eine Person der Mörder sein!“ Aber dann kam der nächste Verdächtige und ich war der Meinung: „Ja, der war es, denn alle Indizien sprechen für die Person!“, aber was dann raus kam, hätte ich nie für möglich gehalten. Es war ein Mörder, den man nicht so schnell identifizieren konnte. Jeder Ort und jede Stelle wurde von Frau Neubauer sehr gut beschrieben und ich habe mich schnell in dem Ort des Geschehens gesehen und konnte mir vieles vorstellen. Personen und Ort sind zwar frei erfunden worden, aber das Restaurant Waldfee existiert tatsächlich und ist sicherlich mal einen Besuch wert. Auch die Polizeiarbeit von Hauptkommissar Waechter und seinen beiden Kollegen Brandl und Schuster hat sie gut beschrieben. Nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihr Privatleben spielt eine Rolle, welches nicht langweilig, sondern sehr spannend ist - eine gute Abwechslung zum Mord von Rose Benninghoff. Ich kann jedem Krimi-Fan das Buch empfehlen, die Spannung bleibt bis zum Ende, es wird nicht langweilig, sondern nur noch interessanter und jeder wird überrascht sein, wer denn der wahre Mörder von Rose Benninghoff ist.

  • Mikka Liest

    aus Hilter am Teutoburger Wald

    5/5

    14.04.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiges Debüt

    "Kellerkind" war mein erstes Buch von Nicole Neubauer, wird aber sicher nicht mein letztes bleiben! (Sofern sie denn weitere Bücher schreibt, natürlich.) Denn die Geschichte bietet eigentlich alles, was ich von einem guten Thriller erwarte: Zum einen hat die Geschichte genug Originelles zu bieten, um nicht in der schieren Masse neuer Thriller, die jeden Monat veröffentlicht werden, unterzugehen. Besonders interessant fand ich, dass sich gewisse Themen wie ein Leitmotiv durch das Buch ziehen: immer wieder geht es um Eltern und Kinder, Liebe und Verrat, Schuld und Sühne... Es fängt direkt spannend an, denn wir springen mitten hinein in die Geschehnisse. Am Anfang scheint der Fall noch simpel: eine Leiche, ein verstörter Jugendlicher mit blutverschmierten Händen, der sich als Verdächtiger quasi auf dem Silbertablett präsentiert. Doch schnell müssen die Ermittler feststellen, dass ihnen die Spuren nicht nur wie Sand zwischen den Fingern zerrinnen, sondern ihnen von allen Seiten Steine in den Weg geworfen werden. Und hinter diesem Fall tut sich ein Abgrund längst vergangener Schandtaten auf... Mit jedem Puzzlestein wird das Gesamtbild komplexer, und es tun sich Zusammenhänge auf, die ich nicht erwartet hätte! Die Charaktere sind meiner Meinung nach wunderbar geschrieben, sehr lebendig und überzeugend. Schon nach wenigen Seiten hatte ich jeweils das Gefühl, ihn oder sie irgendwie zu kennen. Obwohl es doch einige Charaktere sind, bin ich nie durcheinander gekommen - immer ein gutes Zeichen! Hauptkommissar Wächter ist ein Messie, dessen Wohnung im Müll ertrinkt. Es gibt ein Zimmer in seiner Wohnung, das schon seit Ewigkeiten leersteht... Hannes Brandl hat Minderwertigkeitsgefühle und Versagensängste, zwei kleine Kinder und eine zornige Tochter aus erster Ehe im besten Teenageralter Ellie Schuster, kugelrund und liebenswert, fühlt sich als Frau in einem Männerberuf manchmal zurückgesetzt. Der Hüter des Schweigens, dessen echter Name nie genannt wird... Schweigt. Immer. Ausdauernd. Und führt trotzdem die erfolgreichsten Verhöre. In vielen Krimis langweilen mich die unvermeidlichen Privatprobleme der Ermittler, aber hier fand ich sie fast genauso spannend wie den Mordfall! Auch Oliver, der rätselhafte junge Verdächtige, hat mir sehr gut gefallen. Er bleibt lange rätselhaft, schwankt hin und her zwischen kindlicher Angst und jugendlichem Trotz. Er traut sich selber nicht, denn in seinem Kopf haust Das Reptil... Hinter ihm steht sein reicher Vater, ein unsympathischer Machtmensch, den ich oft gerne aus dem Buch gerissen und zusammengeknüllt hätte. Ich war sehr beeindruckt vom Schreibstil. Er hat eine ganz eigene, starke "Stimme": einfallsreich, mit vielen originellen Formulierungen, oft richtig atmosphärisch - und dennoch nicht bemüht anspruchsvoll, sondern lebendig und flüssig. Ich habe das Buch gelesen und als Hörbuch gehört, und ich fand den Sprecher sehr angenehm. Er verleiht den vielen verschiedenen Charakteren jeweils eine unverwechselbare Stimme. Fazit: Eine Frau wird brutal ermordet, und im Keller ihres Hauses versteckt sich ein verstörter Jugendlicher mit blutverschmierten Händen. Ein klarer Fall? Sehr schnell müssen die Ermittler feststellen, dass die Dinge nicht halb so klar und eindeutig sind, wie zuerst gedacht. Mir hat eigentlich alles gut gefallen: der lebhafte Schreibstil, der ungebrochene Spannungsbogen, die unverwechselbaren Charaktere... Nicole Neubauer ist eine Autorin, die ich im Auge behalten werde!

  • Mikka Liest

    aus Zwischen den Seiten

    5/5

    14.04.2015

    Buch (Taschenbuch)

    "Kellerkind" war mein erstes…

    "Kellerkind" war mein erstes Buch von Nicole Neubauer, wird aber sicher nicht mein letztes bleiben! (Sofern sie denn weitere Bücher schreibt, natürlich.) Denn die Geschichte bietet eigentlich alles, was ich von einem guten Thriller erwarte: Zum einen hat die Geschichte genug Originelles zu bieten, um nicht in der schieren Masse neuer Thriller, die jeden Monat veröffentlicht werden, unterzugehen. Besonders interessant fand ich, dass sich gewisse Themen wie ein Leitmotiv durch das Buch ziehen: immer wieder geht es um Eltern und Kinder, Liebe und Verrat, Schuld und Sühne... Es fängt direkt spannend an, denn wir springen mitten hinein in die Geschehnisse. Am Anfang scheint der Fall noch simpel: eine Leiche, ein verstörter Jugendlicher mit blutverschmierten Händen, der sich als Verdächtiger quasi auf dem Silbertablett präsentiert. Doch schnell müssen die Ermittler feststellen, dass ihnen die Spuren nicht nur wie Sand zwischen den Fingern zerrinnen, sondern ihnen von allen Seiten Steine in den Weg geworfen werden. Und hinter diesem Fall tut sich ein Abgrund längst vergangener Schandtaten auf... Mit jedem Puzzlestein wird das Gesamtbild komplexer, und es tun sich Zusammenhänge auf, die ich nicht erwartet hätte! Die Charaktere sind meiner Meinung nach wunderbar geschrieben, sehr lebendig und überzeugend. Schon nach wenigen Seiten hatte ich jeweils das Gefühl, ihn oder sie irgendwie zu kennen. Obwohl es doch einige Charaktere sind, bin ich nie durcheinander gekommen - immer ein gutes Zeichen! Hauptkommissar Wächter ist ein Messie, dessen Wohnung im Müll ertrinkt. Es gibt ein Zimmer in seiner Wohnung, das schon seit Ewigkeiten leersteht... Hannes Brandl hat Minderwertigkeitsgefühle und Versagensängste, zwei kleine Kinder und eine zornige Tochter aus erster Ehe im besten Teenageralter Ellie Schuster, kugelrund und liebenswert, fühlt sich als Frau in einem Männerberuf manchmal zurückgesetzt. Der Hüter des Schweigens, dessen echter Name nie genannt wird... Schweigt. Immer. Ausdauernd. Und führt trotzdem die erfolgreichsten Verhöre. In vielen Krimis langweilen mich die unvermeidlichen Privatprobleme der Ermittler, aber hier fand ich sie fast genauso spannend wie den Mordfall! Auch Oliver, der rätselhafte junge Verdächtige, hat mir sehr gut gefallen. Er bleibt lange rätselhaft, schwankt hin und her zwischen kindlicher Angst und jugendlichem Trotz. Er traut sich selber nicht, denn in seinem Kopf haust Das Reptil... Hinter ihm steht sein reicher Vater, ein unsympathischer Machtmensch, den ich oft gerne aus dem Buch gerissen und zusammengeknüllt hätte. Ich war sehr beeindruckt vom Schreibstil. Er hat eine ganz eigene, starke "Stimme": einfallsreich, mit vielen originellen Formulierungen, oft richtig atmosphärisch - und dennoch nicht bemüht anspruchsvoll, sondern lebendig und flüssig. Ich habe das Buch gelesen und als Hörbuch gehört, und ich fand den Sprecher sehr angenehm. Er verleiht den vielen verschiedenen Charakteren jeweils eine unverwechselbare Stimme. Fazit: Eine Frau wird brutal ermordet, und im Keller ihres Hauses versteckt sich ein verstörter Jugendlicher mit blutverschmierten Händen. Ein klarer Fall? Sehr schnell müssen die Ermittler feststellen, dass die Dinge nicht halb so klar und eindeutig sind, wie zuerst gedacht. Mir hat eigentlich alles gut gefallen: der lebhafte Schreibstil, der ungebrochene Spannungsbogen, die unverwechselbaren Charaktere... Nicole Neubauer ist eine Autorin, die ich im Auge behalten werde!

  • gaby2707

    aus München

    5/5

    29.03.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Mord im Nobelviertel

    Die erfolgreiche alleinstehende Anwältin Rose Benninghoff wird mit durchschnittener Kehle in ihrer schicken Designerwohnung gefunden. Bei der Durchsuchung stoßen die Beamten auf den in einem Kellerabteil sitzenden total verängstigten, blutverschmierten und mit Blutergüssen übersäten 14-jährigen Oliver Baptiste. Er kann sich angeblich an nichts erinnern. Hauptkommissar Michael Waechter beginnt mit seinen Kollegen Hannes Brandl und Elli Schuster mit den Nachforschungen, die ihm zwei mögliche Täter bescheren. Doch plötzlich stehen sie wieder völlig am Anfang... Nicole Neubauer nimmt mich in ihrem Debütkrimi mit auf den Wegen meiner Stadt München. Hier kann ich mich sofort völlig in das sehr komplexe Geschehen hinein fallen lassen. Es ist aber nicht der Mordfall an sich, der mich so fasziniert, sondern die leisen Töne eines ganz besonderen Ermittlerteams; die bis ins kleinste beschriebenen Ermittlungsschritte, die dieses Buch so interessant machen. Und natürlich auch die persönlichen Probleme, die die Ermittler mit sich herum schleppen. Waechter, der allein lebt und einem Messi sehr nahe kommt, Brandl, der mit seiner Tochter aus erster Ehe und seiner Ex die größten Schwierigkeiten hat und Elli, die leicht übergewichtige Singlefrau, die aber immer top ihren Mann steht - ganz normale Menschen eben. Der Einzige, den ich nicht richtig "fassen" konnte, ist der Herr des Schweigens. Die Protagonisten beschreibt die Autorin in einer Art und Weise mit Gedanken und Mimik bis ins kleinste Detail, dass ich sie mir sehr gut vorstellen kann. Besonders Oliver würde ich immer mal wieder gerne in den Arm nehmen und ihm Zuspruch gewähren. Er hat mich mit seinem spröden und abweisenden Wesen sofort beschlagnahmt. Es ist auch nicht der Mordfall an sich, der die Geschichte trägt, sondern die Ermittlungen, immer erschwert durch einen hohen Krankenstand bei der Polizei und dem miesen Wetter mit Schnee und Eis im Jahrhundertwinter. Manchmal stehen die Ermittlungen fast still. Aber auch in dieser Situation lässt die Spannung, die sich von Anfang an aufbaut, nicht nach. Im Gegenteil - die Autorin versteht es hervorragend auch im Stillstand noch Spannung zu erzeugen. Ein wunderbarer Kriminalfall, der durch seine Ermittler, die auch mal Humor zulassen, erst richtig rund wird. Meine absolute Leseempfehlung!

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Bewertungen (18)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Münchner Eiszeit

    16 Grad minus,ganz München sitzt eingemummelt mit Glühwein auf dem Sofa, nur die Mordkommission hat leider nicht soviel Glück....Und das wird auch so bleiben,denn der blutige Mord an einer Anwältin entzieht sich irgendwie jedem Aufklärungsversuch. Leider ist auch noch die Chefin der Truppe an der Grippe erkrankt, so das sich der bärenhafte Hauptkommissar Waechter und die drei restlichen Kollegen irgendwie durchtanken müssen, wenn sie den vertrackten Fall in den Griff bekommen wollen.Unterlegt mit bayrischen Lokalkolorit folgen wir ihren unterschiedlichen Ermittlungsansätzen, aber sowohl das im Keller der Anwältin entdeckte blutverschmierte Müncher Unternehmersöhnchen als auch der aalglatte Herr Papa (als letzter Freund der Toten) sind wenig auskunftsfreudig und die Tote scheint ansonsten der einsamste Mensch der Welt gewesen zu sein. Zunehmend erfahren wir mehr über drei Ermittler und ihre ganz persönlichen Macken/Probleme, die sie teilweise leider auch daran hindern,sich die richtigen Fragen zu stellen....Vielleicht ist aber auch die sibirische Kälte an allem schuld :-) Mein Fazit:ein durchaus guter,unterhaltsamer Ermittlerkrimi mit sympathischer Mannschaft, aber für Krimi-Süchtige eventuell tätertechnisch etwas zu durchschaubar.... Nichtsdestotrotz : alleine wegen der interessanten Typen auf Seiten der Polizei und ihrer weiteren Entwicklung werde ich mir den 2.Band,den Frau Neubauer in Arbeit hat, gerne gönnen !
  • Zum Bewerterprofil von Ina Küchler

    Ina Küchler

    Thalia Zweibrücken

    Buchhändler*in

    4/5

    27.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist kalt in München ...

    Anwältin Rose Benninghoff ist tot. Am Tatort ist der vierzehnjährige Oliver mit blutverschmierten Händen. Ist er der Täter oder selbst ein Opfer? Die Kommissare Waechter und Brandl beginnen zu ermitteln. Tiefgründig und fesselnd geschrieben.
  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    2/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ich bin eigentlich wirklich ein...

    Ich bin eigentlich wirklich ein Fan von deutschen Thrillern, aber dieser konnte mich nicht überzeugen. Die Geschichte zieht sich und die Charaktere sind mir zu unglaubwürdig.

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